Kannst du bitte deinen Beitrag auf der jhv mal vorlesen.
Das wäre meines Erachtens ein Beitrag der zum Nachdenken bei den handelnden Personen führen k ö n n t e .
Kannst du bitte deinen Beitrag auf der jhv mal vorlesen.
Das wäre meines Erachtens ein Beitrag der zum Nachdenken bei den handelnden Personen führen k ö n n t e .
Ich vorhin auch.
Kann das bestätigen. Weiß garnicht, ob Kumberger oder diese Dame schlimmer ist.
Da ist der Sky-FCB-Podcast z.B. deutlich besser.
Den kenne ich gar nicht
Nachdem die ganze Geschichte mit der Trainerfindung schon auch ganz entscheidendes Puzzleteil in der Einschätzung des bisherigen Wirkens von Eberl hier ist…
Noch ein wichtiges Eberl Thema, was sind die Folgen wenn er fliegt oder hinwirft…
Das ist leider ein noch sehr verbreitetes System in Deuschland, existiert so zum Glück in Schweden und Dänemark nicht ![]()
Ich würde gerne noch darauf antworten:
Dass man heutzutage das Transferfenster so umfassend bewerten kann liegt unter anderem auch daran, dass bei Bayern alles an Gerüchten und Vorgängen an die Öffentlichkeit gerät. Das ist früher nicht passiert. Das kann daran liegen, dass es früher weniger Maulwürfe gab. Aber eine große Veränderung ist auch, dass es früher keine Transferexperten wie Romano, Plettigoal und Falk gab, die nach Informationen zu Transfers auf der Suche waren. Jetzt gibt es diese Experten und dazu gibt es heutzutage durch Handys immer die Möglichkeit Aufnahmen zu machen und dann über Social Media sehr schnell weit zu verbreiten. Social Media bauscht solche Informationen dann auch oft noch weiter auf und es wird oft schwer zu unterscheiden, was wirklich wahr ist und was sich irgendjemand ausgedacht hat.
Zwei Beispiele dafür sind folgende Situationen, die mit Bayern gar nichts zu tun haben.
Einerseits die Situation um Neuhaus und Don Rollo, wo Neuhaus auf Mallorca über Roland Virkus gelästert hat. Dies wurde gefilmt und ist dadurch dann in Social Media gelandet, wodurch es erst publik wurde.
Andererseits die Situation um den Transfer von Kaars von Darmstadt zu St. Pauli. Dort hatte eine Person von außerhalb eines Büro ein Foto eines abgeschalteten PC-Bildschirms durch ein Fenster gemacht und damit quasi öffentlich gemacht, dass man in Verhandlungen ist, da dieses Foto natürlich auch in Social Media gelandet ist.
Beide Situationen können auch früher passiert sein, aber ohne Fotobeweis wurden daraus eher urbane Legenden nach dem Motto: Was auf Mallorca passiert, bleibt auch Mallorca.
Was ich damit eigentlich nur sagen will ist, dass nur weil wir früher weniger von solchen Gerüchten/Vorgängen/Situationen gehört haben, muss es diese auch nicht automatisch nicht gegeben haben. Sie würden eben nur nicht publik.
Trotzdem war das Vorgehen in diesem Transferfenster natürlich katastrophal und sollte sich nicht wiederholen, wenn man langfristig weiterhin erfolgreich sein will.
Ich würde nicht sagen ""trotzdem ", sondern gerade weil heutzutage jeder Pups an die Öffentlichkeit kommt und dort breitgetreten wird, müssen die Plappermäuler beim FCB, die am liebsten alles über die Presse spielen wollen (direkt oder indirekt), sich endlich mal selbst Stillschweigen verordnen …
Mir geht es ja darum, dass man kein besseres Transferfenster hätte, wenn nichts über die Vorgänge bekannt geworden wäre, es sie aber trotzdem gegeben hätte.
Das glaube ich so nicht. Wenn beispielsweise nicht rauskommt, dass sich Woltemade und der FCB über eine Zusammenarbeit einig sind, wird erstens Stuttgart nicht öffentlich verärgert und zweitens kann Matthäus die Preise nicht durch seinen 100 Mio-Anker versauen.
Die Vorgänge die nicht nach einem planvollen Vorgang aussehen hätte es aber trotzdem gegeben. Und das ist halt schlecht. Jedenfalls wenn man eigentlich planvoll arbeiten will.
Auch wenn der Doppelpass Auftritt von Hoeneß die Position von Eberl bei Bayern nicht gerade gestärkt hat um es vorsichtig zu formulieren, muss man aber doch festhalten, dass er mit dem Leak über die Modalitäten bei Jackson Eberl ja indirekt gute Leihdeal-Konditionen attestiert hat.
Hatte die Abänderung des Transfermodells von der Leihe zu einer Leihe mit Kaufpflicht auch erst sehr skeptisch aufgenommen und es so interpretiert, dass Chelsea sich in den Verhandlungen durchgesetzt und Bayern erfolgreich erpresst habe.
Wenn das mit den Startelfeinsätzen jetzt so stimmt (und der Kicker hat es ja heute bestätigt), dann ist das in meinen Augen tatsächlich doch ein gut verhandelter Deal. Hinzu noch die Übernahme von Teilen der Leihgebühr durch Spieler/Spielerberater.
Dafür, dass die Not so groß war, ist das Ergebnis jetzt dann tatsächlich absolut akzeptabel, auch finanziell.
Doch ein Pluspunkt anstatt eines Minuspunktes in der finalen Bewertung des Transfersommers.
Und die ganz große Frage: War die große Show von Chelseas Seite aus notwendig um das bisschen mehr rauszuverhandlen? Macht es ja dann noch lächerlicher.
Das hat er auch direkt gemacht: „heimlicher Gewinner des Transfersommers“; „eines der besten Transferfenster“ (hab den Wortlaut nicht mehr genau im Kopf) aber das kam ja direkt am Anfang.
Die mögliche Kritik, dass viel auf den letzten Drücker passiert ist kann ich aus 2 Gründen nicht nachvollziehen:
Außerdem hat es so viele Unwegbarkeiten wie in unserem Fall bei Woltemade dass sich das quasi kaum verhindern lässt.
Es hat ein klarer Plan B für den Fall, dass Wirtz nicht kommt gefehlt.
Das ist der Grund für das ganze Gewürge bis zum Deadline Day.
Man hätte schon vorher die Alternativen an der Angel haben müssen.
So musste man von 0 anfangen und dann biss man beim VFB auf Granit.
Das liegt aber nicht nur an Eberl. Man fällt ja die Entscheidungen zusammen wie man gestern ausführlich gehört hat. Da hängen sie also alle mit drin.
Was Eberl fehlt ist das Durchsetzungsvermögen und die Überzeugungskraft. Du musst diese Leute für Dich und Deinen Weg gewinnen.
Das ist das Problem. Darum ist der FC Bayern auch nicht so besetzt, dass der Herr Hoeneß loslässt.
Entweder Eberl beißt sich durch und gewinnt massiv an Profil, oder man verliert wertvolle Zeit auf dem Weg zu einem moderneren Klub.
Ich glaube, dass man sich auf diese Weise auch Respekt und Vertrauen bei Uli erarbeiten kann. „Aha, der schmeißt die Brocken nicht gleich hin, der gibt auch mal Widerworte“. Ich hoffe, dass Max Eberl sich durchboxt.
Das ist wieder so ein Punkt, wo mich brennend interessieren würde, auf wessen Veranlassung zuerst Wirtz und später Woltemade als Haupt-Transferziel ausgerufen wurden (und wer die Infos dazu, dass man sich mit dem Spieler einig wäre, geleakt hat).
Wenn das Eberl selbst war und er dann erstmal in beiden Fällen Däumchen gedreht hat bis zur endgültigen Absage, dann ist jede Kritik dazu berechtigt.
Wenn es aber, was ja nicht so ganz unwahrscheinlich ist, jeweils dringende Empfehlungen von UH gab, und speziell bei Wirtz das Transferbudget damit ausgeschöpft gewesen wäre, dann kann man Eberl schlecht vorwerfen, dass er nicht schon parallel mit drei anderen verhandelt hat …
Das ist aber üblich.
Ich bin der Meinung, dass dieses „mehrgleisige“ Fahren beim FCB - wahrscheinlich auch auf Wunsch von UH hin - einfach nicht erwünscht ist, auch wenn es in der Branche üblich ist.
Dieses Beharren auf einem Kandidaten ist somit auch etwas aus der Zeit gefallen, was aber nicht unbedingt heißt, dass es komplett falsch wäre.
Bei Bayern sucht man sich einen Kandidaten aus, verhandelt und wird sich (mit Spieler und Verein) einig oder auch nicht. Wenn die Einigung nicht erfolgt, dann sucht man sich einen neuen Kandidaten.
Diese Vorgehensweise hat natürlich einige Nachteile, wie man in den letzten Wochen beobachten konnte.
Es hat aber zumindest einen Vorteil: man kann einem Spieler glaubhaft vermitteln, dass er zum Zeitpunkt der Verhandlungen der präferierte Kandidat des Vereins ist (präferierter Kandidat heißt im Übrigen nicht absoluter Wunschspieler, denn dieser hat ja möglicherweise schon vorher abgesagt bzw. keine Freigabe bekommen).
Ein gleichzeitiges Verhandeln mit mehreren Spielern kann hingegen schon den Eindruck bei einem Spieler erwecken, dass man nicht unbedingt die erste Wahl ist, sondern halt einer von mehreren Optionen auf der Liste ist. Bei so manchem Spieler kann ich mir schon vorstellen, dass es zieht, wenn man glaubhaft versichert bekommt, dass man aktuell die Nummer 1 auf der Bayernliste ist. Ich kann mir schon denken, dass in Verhandlungen von Spielerseite auch immer wieder darüber gesprochen wird, mit wem der Verein denn sonst noch verhandelt. Auch Berater werden sich untereinander austauschen, so nach dem Motto: „Bayern hat mich gerade wegen XY angerufen, haben sie auch die Fühler nach einem deiner Spieler ausgestreckt?“ Und dann zu wissen, dass man aktuell nicht ein Kandidat unter mehreren ist, sondern der einzige, kann in einem Geschäft, in dem Egos sehr viel zählen, schon den Ausschlag geben.
Ein etwas abstraktes Beispiel:
Man ist Single und sucht einen Partner.
Partnersuche „UH-Bayern-Style“ wäre es, jemanden zu daten und zu schauen, ob es passt. Falls ja, super, falls nein beginnt die Suche von vorne.
Partnersuche „Parallel“ wäre es für die ganze Woche 5 Dates zu vereinbaren und den Kandidaten auf den hinteren Plätzen ggf. abzusagen, wenn Kandidat 1 oder 2 bereits passt usw.
Eine positive Begleiterscheinung der Bayern-Methode ist es, dass bis auf wenige Ausnahmen in den letzten Jahrzehnten fast nur Spieler zu Bayern kamen, die auch charakterlich zum Verein passten. Es waren zweifelsfrei einige Transfers dabei, die sportlich nicht passten, aber dass man sich von jemandem trennte, weil er charakterlich nicht passte, kam dann doch eher selten vor. Ich würde behaupten, dass andere Vereine da bestimmt öfter „ins Klo gegriffen“ haben. Und das passiert mMn auch häufiger, wenn man sich mit mehreren Spielern parallel beschäftigt.
Wir sind zweimal nicht zum Handkuss gekommen.
Ich glaube das ist heutzutage normal und sollte einem nicht zum Nachteil gereichen.
Wirtz hätte so oder so gewusst, dass er der Wunschkandidat ist. Dafür hat man ihm schon lange sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Da kann durchaus was dran sein. Und auch die positiven Aspekte, die Du erwähnst, sehe ich.
Allerdings glaube ich, dass dies nicht mehr die Wirkung hat wie früher. Heute ist das für die Spieler völlig normal, dass die Vereine mehrere Spieler gleichzeitig abfragen. Letztendlich machen die Kicker das ja genauso. Meistens sprechen die doch mit PSG, City und Real gleichzeitig. Und bei welchem Verein es dann passt, das ist dann der Traumverein seit Kindheitstagen.
The times, they are a-changing…