[Sportvorstand] Max Eberl - LZ 2027

Und gerade wenn solche Vereine mit in der Verlosung sind, wird es umso schwerer. Da spielen dann vielleicht wirklich solche Dinge eine Rolle. Das mag nicht mehr überall ziehen, aber bei den Spielern, bei denen es zieht ist dann wahrscheinlich auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass er sich wirklich mit dem Verein identifiziert.
Die andere Variante, in so einem „Duell“ zu bestehen, ist finanziell enorm aufwändig und riskant und sorgt dann auch dafür, dass man Gehälter bezahlt, die nicht annähernd zu den Leistungen passen, nur damit man den Spieler von sich überzeugen kann.

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Es wäre kein Nachteil, weil es ja fast alle so machen. Aber wenn man es nicht so macht, hat man ggf. noch ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich mit anderen Vereinen.
Ich persönlich halte es ja wie gesagt auch für etwas aus der Zeit gefallen, aber es passt irgendwie auch zum Verständnis von UH, für den Bayern im Vergleich zu den Konkurrenten aus England, Spanien, Italien und Frankreich eben noch ein familiärer Verein ist und kein reines Wirtschaftsunternehmen.

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Der FC Bayern wird nie so besetzt sein, dass UH zufrieden ist. Das würde bedeuten, UH wäre dann überflüssig und gerade das will UH ja nicht sein. Deshalb ist das mMn nur ein Vorwand von Hoeneß, um dauerhaft gebraucht zu werden.

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Dann darfst aber nicht kritisieren, dass die Transfers im Juni unter Dach und Fach sein müssten. Das ist ja gestern so geäußert worden.

Ich halte ihn für so klug, dass er weiß, das seine Zeit endlich ist.

Natürlich weiß er das. Aber er geht davon aus, dass das biologische Ende auch erst das Ende beim FC Bayern sein wird. Remember : Bis zum letzten Atemzug. Er WILL vorher gar nicht loslassen. Er kann sich doch überhaupt nicht vorstellen, was er ansonsten den ganzen Tag machen soll. Der FC Bayern ist sein Leben. Und das verstehe ich sogar, wenn ich versuche, mich in sein Denken und Fühlen hinein zu versetzen. Dass dies für den Club vielleicht nicht das Beste ist, dieser Gedanke hat keinen Platz in seinem Gehirn, weil dies ansonsten seine komplette Existenz in Frage stellen würde. Aus seiner Sicht.

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Will er dem Verein dienen.
Aber dienen heißt nicht unbedingt führen.

Das ist ein ganz wichtiger persönlicher Punkt, der noch viel zu wenig Beachtung findet. Viele Senior Manager mit großer Verantwortung haben im Ruhestand Probleme, weil sie keinen mehr haben, dem sie sagen können, was sie tun sollen. Es klingt ein bisschen lächerlich, aber wenn das dein Leben war und deine ganze Identität, dann fühlst du dich leer, wenn das nicht mehr da ist.

Und bei Hoeneß ist es ja nun mal nicht nur das Befehlen, Steuern und Entscheiden, sondern der große Organismus FC Bayern, den er quasi aus dem Nichts erst erschaffen hat. Das ist wortwörtlich sein Leben. Wenn das weg ist, ist da nicht mehr viel anderes. Das hat schon eine existenzielle Qualität für ihn und deswegen glaube ich auch, dass er erst durch finale Demenz oder Ableben aus der leitenden Vereinstätigkeit zu entfernen ist.

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„Es muss alles bleiben, wie es ist“ so Hoeneß.
Widerspricht sich das mit der Unzufriedenheit mit diversen Angestellten?
Nicht unbedingt. Nur so ist ja die ewige Präsenz von Hoeneß gesichert.

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In der Jobsuche ist es ja das gleiche, dort gilt auch, dass sich alle austauschen und wenn man immer nur eine Bewerbung gleichzeitig hat, kommt man nicht weiter.

Vor ein paar Wochen wurde hier scharf bemängelt, dass man sich um mehrere Spieler gleichzeitig bemüht, anstatt einem Spieler das Gefühl zu geben, dass er der absolute Wunschkandidat ist. Andererseits wird bemängelt, dass man keinen Plan B zu Wirtz hatte… :see_no_evil_monkey:

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Es muss ja beides möglich sein.

Wer hat das geschrieben?

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Weiß ich nicht mehr, fands aber ein bisschen kurios.

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Wenn man sagt „nur den oder keinen“ und sich dann auch daran hält, ist es auch ok.
Ansonsten wäre es sicherlich sehr fahrlässig, wenn man nicht mehrgleisig unterwegs wäre. Ich gehe davon aus, dass das eher Standard ist.

Ja, ich denke auch, dass die meisten Spieler das wissen.

Obs im Forum war kann ich mich nicht erinnern, ich hab’s im podcast von mia san vier (Sky) und ich glaub Bayern insider (Falk) wars gehört, dass genau dieses abklopfen von mehreren Spielern gleichzeitig ja in der Branche anscheinend so schlecht rüber kommt, weil kein Spieler weiß, woran er beim Verein ist wenn angefragt wird.

Es ist halt so wie bei allen Themen, machts Bayern ists a Schlagzeile, machts wer anderer is es Wurscht.

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Erstaunlich, wie die anderen Clubs immer noch Kandidat 2 oder 3 in der Hinterhand haben, obwohl die sich natürlich sicher alle voll und ganz auf den Wunschspieler konzentrieren und das alle anderen so schlimm finden.

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Dann sind’s die dreisten Bayern.

Macht’s Bayern nicht ist’s a a Schlagzeile.

Nur dann halt bisschen später und dann sind’s die ach so naiven Bayern…

Ich muss nur mal anmerken, dass mich diese Diskussion rund um Hoeness und Eberl eine mit den vielfältigsten Meinungen ist, die ich seit längerer Zeit im Forum gelesen habe. Top!

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Vielleicht auch eine Idee für den FCB? :smiley:

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