Schiedsrichter - Respekt, Fingerspitzengefühl & Regeln

Krösche ist verständlicherweise nicht sonderlich amüsiert.
Weder über die Entscheidung, noch über die Aussagen von Kircher.
Der ist noch nicht lange im Amt, aber der Eindruck bisher ist schon eher bescheiden.

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Kramer sagt wie es ist. Leider.

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:thinking:
#…>ContraLegionäreVerbands-Trainer_oderSollteDerVARDerartigeSchauspiel-einlagenNichtVielmehrÜberflüssig(-er)Machen? :100:
:confused:
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:face_with_raised_eyebrow:

Ich finde die Idee generell gut. Ich habe zwei Probleme damit:

  1. Wo fangen klar zu erkennende Szenen an und wo hören sie auf? Abseits ist klar definierbar (auch wenn ich diese Entscheidungen, wo du mit deinem Zeh im Abseits stehst, irgendwie lächerlich finde…), aber das ist mit roten Karten, zählt das dazu? Ecken sind an sich auch klar sichtbar und können spielentscheidend sein. Also warum nicht da? Diese Linie zu finden ist halt schwer.
  2. Auch wenn der Trainer eine Challenge macht, in wie weit werden die Fehlentscheidungen der Schiris dann weniger? Ich hab zu viele Situationen gesehen, in denen der Schiri vor den Bildschirm geschickt wurde und trotzdem die (meines Erachtens nach) falsche Entscheidung getroffen hat. Wahrscheinlich ist der Druck zu hoch, wenn die rausgehen. Aber dann guckt der sich die Szenen in Zeitlupe an, erkennt vielleicht einen minimalen Treffer und entscheidet auf Elfmeter. Das ist doch kein Fußball.
    Also wenn ich mir einen Stegemann oder Zwayer angucke, treffen die oft Entscheidung ohne jegliches Fingerspitzengefühl, da hilft die challenge aus meiner Sicht nicht.

Für mich wäre hilfreich, einfach mal vernünftig zu Schulen oder jeder von den Schiris mal richtig Fußball spielen zu lassen. Ich würde den Schiris außerdem mehr Verantwortung geben. Lass die doch ein Mikro (wie bei der NFL) haben, an dem die ihre Entscheidung erklären müssen nach VAR. Und wenn sie kolossale Fehler machen, pfeifen die halt für 3-5 Spieltage nicht mehr.

Ich weiß nicht ob so was hilft. Aber die Situation ist halt verzwickt. Ist der VAR komplett weg, wird bei jeder falschen Bewertung der zurück gefordert. Mit dem VAR sind zu viele Eingriffe und fehlendes Fingerspitzengefühl bei unzähligen Szenen. Bei challenges gibt es die oben aufgeführten Schwierigkeiten. Die Regeln sind leider nicht schwarz und weiß genug und durch die Einführung des VAR ist das einfach klarer geworden.

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Weil du gerade das Beispiel NFL bringst: Auch hier gibt es jeden Spieltag trotz Videobeweis noch genügend Diskussionen darüber, ob ein Pass wirklich regelkonform gefangen wurde (eher selten) oder ob eine Foul-Entscheidung des Schiedsrichterteams zu kleinlich war bzw. unerklärlicherweise ausgeblieben ist (eher häufiger).
Wenn der Schiedsrichter zum Publikum spricht wird in der Regel nur das kommuniziert, was gerade entschieden wurde:
z.B. „Holding, Offense, Player Number 64, 10 Yards Penalty, Replay Second Down“
Hin und wieder sind aber auch längere Erklärungen dabei, meistens dann, wenn eine ursprüngliche Entscheidung revidiert wurde. Sei es durch die automatisch erfolgende Kontrolle nach einem Touchdown oder nach einer Challenge.
Das finde ich persönlich sehr gut und das würde ich auch beim Fußball sehr begrüßen.
Ansonsten plädoyiere ich weiterhin dafür, den Bereich VAR stärker von den Feldschiedsrichtern zu entkoppeln. Entweder man entscheidet sich, wenn man als Schiedsrichter in den obersten Kategorien angekommen ist, für eine Karriere als VAR oder für eine als Feldschiedsrichter und spezialisiert sich dann genau darauf. Für VAR würde ich auch ehemaligen Profis den Zugang viel leichter machen und außerdem wäre die Altersgrenze nicht so strikt einzuhalten.
Ich finde, dass das Wechselspiel: „eine Woche bin ich im Keller und die Woche darauf im Stadion“ den Schiedsrichtern nicht gut tut, auch für das eigene Rollenverständnis. Soll jemand als VAR stark eingreifen, obwohl er eigentlich als Feldschiedsrichter nicht möchte, das man ihm zu stark reinredet oder umgekehrt. Spezialisten in ihrem Bereich haben ihre Vorgehensweise und die sollte dann auch möglichst einheitlich sein. Da wären mMn noch viel Möglichkeiten vorhanden, um das System zu verbessern.

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Tolles Video von Tobi Escher
Man sollte das ganze eher nicht als ernsthaften Vorschlag wahrnehmen sondern als begründeten Diskussionsanstoß untermalt mit Humor

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https://x.com/SkySportsNews/status/1856785580215922710

„PGMOL have confirmed they are aware of a new video which appears to show referee David Coote snorting a white powder while reportedly working at Euro 2024 this summer.“

Dieser David Coote ist ja der reinste Tausendsassa. :laughing:

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Grad erst gesehen… ehrlich gesagt trifft er genau den Knackpunkt, den ich bezogen auf die Handspielregelung schon lange habe: es wird niemals eine gut funktionierende Handspielregel geben. Das einzige was man tun kann ist die Strafen für Handspiele (im Strafraum) Situationsbedingt abzuschwächen. Dann würden sich viele Diskussionen in Luft auflösen. (Oder wie oft diskutieren wir über Handspiel-Pfiffe außerhalb des Strafraums?)

Bisher hatte ich das nie auch auf normale Fouls bedacht. Aber eig. nur konsequent und logisch begründet.

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Kolumbianisches Marschierpulver - der Mann ist Kosmopolit… :upside_down_face:

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Da ist schon was dran. Aber viele schlagen ja dann indirekten Freistoß vor, das finde ich in direkter Tornähe auch nicht so ungefährlich … warum nicht etwas kreativer: direkter Freistoß von der nächstgelegenen Strafraumkante, wobei der Tatort senkrecht zur Linie nach außen verlegt wird !?

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Das mag eine Alternative sein, die man durchdenken und ggfs einfach ausprobieren müsste. Ich fände allein auf indirekte Freistöße zu setzen auch nicht das Allheilmittel (aber schon mal ein Anfang).

Aber dazu müssten wir erstmal auf diese Ebene kommen, solche Lösungen zu diskutieren. Und dafür muss man einfach anerkennen, dass es auf die Frage „was ist ein strafbares Handspiel?“ schlicht niemals eine eindeutige Antwort geben wird und deshalb diese Schwarz-/Weis-Bestrafung - entweder elfer oder nix - das eigentliche Problem ist.

Ich habe das hier schon öfter geschrieben: das Herumdoktern an der Handspielregel, verstärkt seit es den VAR gibt, hat uns erst in die jetzige Bredouille gebracht, dass man heutzutage einen Elfmeter gegen sich bekommen kann, wenn man nur einen Schuss abblocken will, dabei dann den eigentlich völlig natürlich gehaltenen Arm auch noch extra wegzieht, dabei aber trotzdem der Arm getroffen wird …

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Manchmal kommt mir der (absurde) Gedanke, dass wir dieses Problem erst lösen werden, wenn wir die Handspielregel analog dem Eishockey festschreiben.

Natürlich würde es das Spiel komplett verändern und es wird niemals passieren, aber es würde alle Probleme lösen :wink: .

Möglich, dass dies in weiteren alternativen Fußballformaten zum Tragen kommt.

Challenge-System? Aber anscheinend eher als Kosteneinsparung und weniger für die Topligen.

Was willst du uns damit sagen?
Im Eishockey gibt es kein Handspiel, du darfst nur nicht mit der Hand passen.
Und auch da gibt es Interpretationsspielraum.

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Würde mich auch interessieren, habs leider auch nicht ganz verstanden.

*und kein Tor erzielen.
Daran hab ich auch gedacht, aber das kann @anon62001792 ja nicht gemeint haben, oder?

Stimmt. Aber verhindern :grinning:

Spieler dürfen den Puck mit der Hand abwehren oder kontrollieren, aber:

  • Der Puck muss unmittelbar auf das Eis fallen gelassen werden.

  • Spieler dürfen den Puck nicht länger in der Hand behalten.

  • Ein Tor, das direkt mit der Hand erzielt wurde, ist ungültig. Auch wenn der Puck durch absichtliches Schlagen mit der Hand ins Tor gelenkt wird, wird das Tor nicht anerkannt.

Wie gesagt:

Jeder der mehr als zwei Gehirnzellen hat wird das als Schwachsinn abtun, da dies im Fußball nicht anwendbar ist.
Nicht mal in alternativen Formaten.

VAR…