Mitbewerber-Thread (Bundesliga+International) (Teil 2)

Nein, sie müssen ja nicht mal was von der UEFA fürchten, da sie ja eben nicht international spielen. Vom DFB sowieso nicht. Da kannst so viel in den Klub stecken wie du willst.

Du kannst auch nicht Jürgen Klopp holen und dann sagen, sorry Jürgen, Geld ist gerade knapp. Wir machen nichts diesen Sommer.

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Die Stuttgarter einigen sich mit dem Spieler. Ich gehe davon aus, der Club wurde vorher verständigt.
Dann macht man ein Angebot, dass der abgebende Verein als viel zu niedrig erachtet. Der bleibt hart. Die Verhandlungen stocken.
Das Szenario kommt mir irgendwie bekannt vor. Vielleicht sollten wir mal beim Berater von Jander anrufen und durchblicken lassen, was er hier verdienen könnte. :wink:

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Transfermarkt: In Zeiten von detaillierten Datenanalysen und großen Scoutingteams: Kommen gefühlsgesteuerte Transfers noch zustande, wenn zum Beispiel der neue Trainer sich an einen Ex-Spieler erinnert und diesen intern vorschlägt?

Steidten: Auf jeden Fall. 90 Prozent meiner Arbeit ist es, Transfers zu verhindern. (lacht) Du musst den Fokus auf die Erkenntnisse legen, die deine Scoutingabteilung jahrelang mit dir erarbeitet hat. Du musst immer vor Augen haben, wo der Verein hinwill und welche Profile vorher festgelegt wurden. Trainer bringen natürlich auch sehr viel Erfahrung und Know-how mit und haben auch Spieler im Kopf, die sie besonders gut kennen und dementsprechend auch gut einschätzen können. Als Sportdirektor oder Kaderplaner musst du dann wirklich ehrlich sein und auch mal sagen, dass Emotionen beiseitegeschoben und Fakten auf den Tisch gelegt werden müssen. Deswegen hilft es total, wenn zuerst gemeinsam Profile und keine Namen besprochen werden. Wenn der gewünschte Spieler des Trainers dann zum Beispiel nicht mit dem Datenprofil übereinstimmt, sage ich ihm, dass wir gemeinsam etwas anderes besprochen haben. Es geht beim Recruitment nie um persönliche Bedürfnisse, sondern um Vereinsinteressen. In den meisten Fällen habe ich die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Trainern, wenn es um das Recruitment geht, aber als sehr angenehm und inspirierend empfunden.

Transfermarkt: Diese Herangehensweise hat wirklich jeder Trainer nachvollziehen können?

Steidten: Nein. (lacht.) Also musst du für deine Überzeugung kämpfen. Das kannst du aber nur, wenn der Verein in seinen Strukturen so klar unterwegs ist und diesen Weg weitergeht, egal, was von außen kommen mag. Hier ist das gemeinsame Commitment auf der sportlichen Führungsebene, von dem ich am Anfang gesprochen habe, besonders wichtig.

Transfermarkt: Wann erlebten Sie Ihre intensivste Zeit als Verantwortlicher?

Steidten: Der erste Transfersommer 2023 bei West Ham, als wir zwölf Transfers in vier Wochen abgewickelt haben, war am Aufreibendsten. Das war wirklich ein Brett. In Deutschland konntest du Themen viel besser vorbereiten und planen, weil du dich in einem gewissen Budget bewegen durftest. Das Transferfernster im Winter ist für mich komplett unterschätzt, weil man dort in aller Ruhe Vorgriffe auf den Sommer vornehmen konnte. Der Sommer ist dagegen sehr oft geprägt von Emotionen, Situationen und Entwicklungen auf dem Transfermarkt. Die Hauptarbeit einer Scoutingabteilung und eines Kaderplaners findet aber natürlich vorher statt, um im Sommer schnell handlungsfähig zu sein.

Transfermarkt: Der FC Bayern tut sich wahnsinnig schwer bei der Suche nach einem neuen Flügelstürmer, kassierte gefühlt eine Absage nach der anderen. Wie können Sie sich das erklären?

Steidten: Das ist superschwer zu sagen, wenn man nicht beteiligt ist. Ich weiß aber, dass der Markt auf dieser Position total umkämpft ist. Und das gilt auch für Bayern München. Es ist immer kompliziert, wenn andere Vereine wissen, was du brauchst. Wenn der ganze Markt weiß, dass Bayern einen Außenstürmer benötigt, kannst du dir sicher sein, dass die Preise 20 bis 30 Prozent nach oben gehen. Dazu kommt die brutale Konkurrenz aus England, wo finanziell keine großen Probleme bestehen. Das ist für die deutschen Vereine wie Bayern oder Dortmund total schwer, da mitzuhalten. Das musst du durch gute Scouting- und Überzeugungsarbeit erst einmal wettmachen. *

#…>AuszügeAusDem(…Vati-linkten)TM-Interview_oderInteressantMalZuHörenWieManEs(…ImWinter/…Vor-herRespektiveJen-seitsVer-frühterVer-käufe)AuchMachenKann!? :wink: :innocent: :smirking_face:(…:woozy_face: :face_with_open_eyes_and_hand_over_mouth: :grimacing: :flushed_face: / :face_exhaling: :face_with_head_bandage:)
:face_in_clouds:

:upside_down_face:(…:dizzy:)

Ja, viel ist da noch nicht passiert.
Aber mit Bellingham hat man ein vielversprechendes Talent verpflichtet und den Bankdrücker Gittens (zumindest unter Kovac) für 65 Mio. € an Chelsea verkauft.
Und auch die haben noch 6 Wochen Zeit.

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Natürlich, aber in deren Fan-Kreisen heißt es genauso, dass Ricken und Kehl bisher die Transferperiode verschlafen. Liegt aber vielleicht auch ein bisschen daran, dass man bei Kovac gewisse Zweifel haben dürfte bezüglich der Langfristigkeit seines Trainerdaseins in Dortmund.

ich stolpere immer über dein hartnäckig verwendetes, überschüssiges „s“ beim BVB-Trainer … sorry, falls ich das schon mal geschrieben habe und es deine persönliche Schreibweise für den Haken überm C sein soll … :wink:

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Ich habe da bisher nicht darüber nachgedacht, aber grammatikalisch ist das „s“ wirklich überschüssig. Danke für die Erinnerung :smiley:

Einigen wir uns darauf, dass wir ihn einfach Herr Schmied nennen.

Das Wort kommt aus dem ungarischen und heißt Schmied. In dem Fall müsste das cs (tsch ausgesprochen) auch geschrieben werden. Gleichzeitig wäre aber auf dem a auch ein Haken, müsste also Kovács geschrieben werden

Da Herr Schmied aus Kroatien ist und hier ein tsch Laut als Č verschriftet wird, gerne nur c schreiben.

Wegen der K und K Monarchie ist der Name grundsätzlich in den entsprechenden Regionen weit verbreitet.

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Während Bayern um Diaz buhlt, verdichten sich die Gerüchte um Liverpool und Rodrygo :grimacing:

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Uhhh. Das wäre ja krass. Also im Sinne von krass für die PL.
Aber dafür kann Liverpool sich eher davon verabschieden, die CL zu gewinnen. Siehe Paris und City :slight_smile:

Ich muss gestehen, ich bin echt neidisch auf diese Premier League. Was die an qualitativ guten Spielern ansaugt ist schier unglaublich.

Früher war da noch mehr oder weniger ein Gleichgewicht. Natürlich auch mit Unterschiede zwischen den Ligen. Aber ich kann mich nicht in meiner ca. 30jährigen Zeit in der ich Fußball verfolge daran erinnern, dass eine Liga so viel mehr Topstars hat als alle anderen.

Ich bin mal gespannt wie lange das anhält.

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Wieso sollte es nachlassen? Der internationale to Markt der PL ist noch nicht ausgereizt, und ein bisschen wird es ja auch ein self sustaining cycle da mehr Geld bessere Spieler bringt, was attraktiver macht, was mehr Geld bringt. Natürlich arg simple dargestellt, aber kurz und mittelfristig wird es für die BL und Bayern schwieriger, die finanzielle Schere wird größer werden.

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Welche Schere meinst du nun genau und was besorgt dich?

Die Schere zwischen top PL Klubs und Bayern, und PL Klubs und BL Klubs generell. Das hat mit Besorgnis fuer mich wenig zu tun, nur eine Tatsachen Beschreibung. Natürlich sollte das irgendwann mal heißen dass unser Schwerpunkt sich etwas hin zu Talente scouten und fördern hin entwickeln müsste anstatt Spieler großenteils mit hohen (überhöhten?) Gehältern zu überzeugen.

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Natürlich kann es ewig so weitergehen. Aber daran glaube ich tatsächlich nicht. Jede Dynastie, große Macht oder Vorherrschaft ist irgendwann einmal zusammengebrochen. Irgendwann werden von der Liga, den Vereinen, den Spielern Entscheidungen gefällt, z.Bsp. aus Gier und dann wird die Vorherrschaft peau a peau zu Ende gehen. Ist natürlich schwer zu belegen, von daher würde ich es eher als Bauchgefühl abtuen.

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Völlig ok. Aber in unserem einen Menschenleben könnte sich das ganz schön ziehen :grin:

Jo - in den 90ern war die Serie A das Maß aller Dinge. Wer was auf sich hielt, wechselte dorthin. Wird sicher wieder anders werden.

In 10 Jahren ist vielleicht die Saudi Liga der heiße Scheiß im bezahlten Fussball

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Boah, ich weiß noch, früher wurden in der Sportschau immer mal Highlights der Serie A gezeigt. Man konnte die Spiele von Matthäus, Klinsmann und Brehme sehen.

Ach, dass waren noch Zeiten! :heart_eyes:

Versteh mich bitte nicht falsch, möchte mit dir nicht die nächste Diskussion führen, in dem ich mein Weltbild oder meine Sichtweise als die einzig richtige darlegen möchte,
trotzdem finde ich das Thema was du anschneidest sehr interessant und ich bemühe mich mal eben das näher aufzuführen worin ich ein Problem sehe und/oder es gerne verstehen würde wie zB du oder andere hier das so sehen.

Verstärkt durch den ehemaligen CEO Oliver Kahn kam ja das Thema immer wieder auf, dass uns die PL durch den finanziellen Nachteil, insbesondere auch was die TV-Einnahmen betrifft, enteilen wird und wie du schreibst die Schere zwischen der PL und BL, aber auch zwischen den Topclubs und dem FC Bayern immer weiter auseinander geht.
Und ja, vielleicht leicht verwunderlich, verstehe ich die Sorge und teile sie zu einem gewissen Punkt sogar.
Was ich dann aber nicht verstehe ist, dass der FC Bayern eigentlich alles dafür tut, dass die Schere innerhalb der BL mindestens so bleibt wie sie ist und wenn es nach der großen Mehrheit seiner Fans geht,
kann der Meisterschaftskampf eigentlich gar nicht langweilig genug sein, vorausgesetzt natürlich, dass man immer ganz oben steht.
„Am Ende des Tages“ wie ein KHR immer so schön sagt, ist die FCBAG eben auch nur eine reine Interessensgemeinschaft die nur für die Dinge einsteht, die besonders ihnen selbst zur zugute kommt.
Mag in dem Geschäft in dem man sich schlussendlich bewegt auch irgendwie legitim und völlig normal sein,
so wirklich unterscheiden tut man sich dann aber im Vergleich zu den einigen anderen Top-Klubs somit auch nicht,
einzig die Art & Weise ist anders,.
Denn der Hauptgrund ist doch mMn der, dass sich die FCBAG auch nur so stark in Themen wie FFP, Gehaltsobergrenzen oder auch im letzten Abschnitt was die Planungen der gescheiterten ESL betrifft etc. reinkniet, weil sie wollen und das steht ihnen sicherlich auch zu, dass sich das mehr auszahlt, was man über viele Jahrzehnte mal hart und mal weniger hart sich aufgebaut hat.
Heißt also zumindest für mich, dass es der FCBAG letzten Endes nur um sich selbst, nicht aber wirklich um das große Ganze und noch weniger um die Bundesliga,
demzufolge finde ich nicht wenig seltsam, wie man mit Bezugnehmend zur PL gerne mal sehr besorgt von einer Schere spricht die immer weiter aufgeht,
wenn man aber selbst an einem Turnier teilnimmt,
wo zum einen das erspielte Geld harmlos ausgedrückt einen sehr streitbaren Ursprung besitzt…
…zum anderen die Gesamtsumme den Gesamtmarktwert eines normalen Bundesligisten der selben Liga übersteigt,
ist für viele viele Fans des Rekordmeisters und besonders für die Herren der AG trotzdem alles iO und genau das stört mich und genau diese störende Thematik ist der Anlass meines Beitrags. :slightly_smiling_face:

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Bevor die Blase in der Premier League platzt, geht die Bayern-Dominanz zu Ende.

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