Hab dir ja weitestgehend zugestimmt.
Wenn man seine besten 13-14 Spieler alle zum richtigen Zeitpunkt (so Anfang März bis Ende Mai) komplett fit und in Bestform zur Verfügung hat, kann man mit der Elite mithalten und es in der Theorie dann auch mal ins CL-Finale schaffen.
Wie realistisch das ist, kann ja jeder für sich selbst beantworten. Auch wenn man die letzten Jahre nochmal Revue passieren lässt und sich die Verletzungsanfälligkeit, Verletzungshistorie und die Anzahl an Pflichtspielen (inkl. Nationalteams) einiger unserer Leistungsträger anschaut.
Mir ging es in meinem Kommentar ja auch nur darum, dass dem Kader grundsätzlich nichts qualitativ fehlt, eben nur die Tiefe. Man bräuchte in diesem Sommer nicht unbedingt Superstars und könnte prinzipiell sogar national alles erreichen ohne weitere Verstärkungen. Da bin ich einfach mal so selbstbewusst und überzeugt von der Qualität bei Bayern.
Ausnahmen auf dem Transfermarkt wären für mich nur Rodrygo und Woltemade. Andere Spieler würden uns mMn nicht nachhaltig verbessern, insbesondere wenn Musiala und Davies wieder da sind. Daher denke ich, dass man auch mit einem Sparkurs diesen Sommer nächste Saison erfolgreich sein könnte.
Verstärkungen für die Breite sind doch eben auch Verstärkungen ![]()
Und die braucht es unbedingt, sind wir uns da einig?
Einfach garnix zu machen und mit diesem Kader am 02.09. dazustehen, kann wirklich nicht ernsthaft ne Option sein.
Wir drehen uns hier im Kreis. Man hat mit Sané einen Stammspieler verloren und mit Müller einen Backup mit ziemlich viel Spielzeit (insgesamt über 4000 Spielminuten). Die wurden beide nicht ersetzt und Musiala fällt ungefähr bis zur Winterpause aus.
Außer du planst so:
Zaragoza ist der Sané-Ersatz, Wanner ersetzt Müller. Dazu noch Kusi-Asare und die Offensive steht.
Ich kann es nicht beweisen, glaube und hoffe eigentlich auch nicht, dass es passiert, aber falls man mit dem aktuellen Kader auch noch am 02.09 dastehen sollte, sollte es in Rotation mit Talenten wie Aznou, Wanner, Kusi-Asare, Chavez, Karl, Mike, etc. möglich sein, die Meisterschaft mindestens mal offen zu halten. Natürlich nicht, wenn alle Talente auf einmal rein rotiert werden, aber wenn es dosiert geschieht, wäre ein Erfolg glaube ich möglich. Das wollte ich einfach damit ausdrücken.
Und ich glaube Bayern bräuchte auch diesen Glauben. Denn dann kann man auch auf dem Transfermarkt viel selbstbewusster auftreten. Der Erfolg sollte nicht davon abhängen, ob man jetzt Simons, Woltemade, Sancho oder Rashford verpflichten kann.
Meine beste Startelf würde grundsätzlich erstmal so aussehen:
Kane
Coman-Gnabry/Guerreiro-Olise
Pavlovic-Kimmich
Stanišić-Tah-Upamecano-Laimer
Laimer
Dahinter gäbe es dann die folgende Bank:
Kusi-Asare/(Gnabry)
(Guerreiro)/Karl-Wanner/Chavez-Mike
Bischof/Goretzka/Palhinha
Aznou-Kim/Goretzka/Palhinha-Boey
Klar ist das jetzt nicht besonders gut, aber es sollte ausreichen, wenn man richtig rotiert ![]()
Ja, wenn das der Anspruch ist, gerne. Kann man ja gern so kommunizieren als Saisonziel.
Am besten auf der PK vor dem ersten Pflichtspiel. Wäre interessant zu beobachten.
Dafür braucht man dann auch keine 25-30 Mio. Jahresgehalt an Kane bezahlen und auch keine 25 Mio. an Musiala. Die Meisterschaft offen halten könnte man bestimmt auch mit einem günstigeren Kader ![]()
Ich hätte nix dagegen, z.B. einem Wanner realistische Chance auf Spielzeit zu geben und einzuräumen. Die Chance wäre aber auch dann noch da, wenn man noch den mMn dringend benötigen Neuzugang für die Offensive verpflichten würde.
Die genannten Talente sind alle um die 18 Jahre alt. Wenn sich da keiner als Wunderkind entpuppt, werden die kaum eine Rolle bei uns spielen. Die „verlorenen Söhne“ Tillman, Zirkzee, Stiller, denen man jetzt eine Kaderrolle zutrauen würde, sind 23/24 Jahre alt. Man darf also den Zugriff möglichst nicht verlieren und muss Potentiale richtig einschätzen.
Bei einem Woltemade oder Rodrygo sage ich ja, dass sie diesen Unterschied ausmachen könnten, auch langfristig. Aber nur weil Sané und Müller nicht mehr da sind und Musiala verletzt fehlt, hielte ich es für übertrieben 70 Millionen für Simons oder 40 Millionen für Nkunku oder 30 Millionen für Rashford/Sancho auszugeben. Wenn die An-/Abwesenheit dieser Spieler über die Meisterschaft entscheiden sollte, hat Bayern ganz andere Probleme.
Natürlich ist die Breite des Kaders ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg einer Fußballmannschaft. V.a. wenn man so viele Spiele zu absolvieren hat wie der FCB (plus Länderspiele der meisten Spieler).
Wir drehen uns im Kreis, kann deiner Argumentation da leider nicht folgen, sorry.
Das ist klar. Ich glaube einfach nicht, dass es einen entscheidenden Unterschied machen würde, ob auf der Bank bzw. als Rotationsspieler ein Wanner oder ein Rashford zur Verfügung steht. Rashford ist natürlich grundsätzlich besser, aber bis er sich eingelebt hat in München und auch mit der Mannschaft harmoniert, ist die Saison schon vorbei.
Bin mal gespannt, wie sich Sancho bei Juve macht. Der hat seit dem Wechsel nach England ja wirklich gar nix mehr gerissen und Juve war in den letzten Jahren auch nicht gerade dafür bekannt, Spielern nen zweiten Frühling zu bescheren, aber man weiß ja nie.
Wer weiß, 1,2 gute Saisons in Italien und er ist dann mit 27 im besten Alter um Bayern-Transferziel zu sein (lol).
Na, ein bisschen zu jung vielleicht ![]()
Bin skeptisch, was Sancho selbst angeht sowohl was das Umfeld bei Juve angeht.
Spannende Analyse
„Ich habe vier Jahre in Spanien gespielt. Ich habe mich an die Sprache und die Menschen gewöhnt. Ich habe nicht erwartet, dass der Wechsel nach Deutschland so anders sein würde!“
Gleich mehrere Punkte hätten sich von den Erfahrungen in Brasilien oder eben auf der iberischen Halbinsel unterschieden.
„Sowohl in persönlicher Hinsicht als auch im Umgang mit der Kälte und den Menschen, die sich mehr abschotten. Es ist nicht einfach, es macht einen großen Unterschied“, gab er Anpassungsprobleme zu.
An Spanien habe er sich sehr gewöhnt, dort, wo auch seine Mutter beheimatet ist. „Ich komme nach Deutschland und lebe allein“, berichtete er.
Das alles sei „nicht einfach“. Couto weiter: „Deshalb gehen viele Brasilianer nicht mehr nach Deutschland. Es ist eine Herausforderung für mich. Ich muss damit umgehen“, ließ er aufhorchen."
Integrationsprobleme, nicht nur in Bayern.
Logisch. Jetzt erklärt sich auch das ausbleibende Interesse des FCB an Rodrygo.
Wenn man das jetzt mal so nimmt und annimmt, dass sich weder das Wetter noch die Menschen in Deutschland in den letzten 20 Jahren maßgeblich verändert haben, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass es auch in Brasilien eine „verweichlichte“ Generation gibt!
Wie haben in der guten alten Zeit die ganzen Brasilianer hier reüssiert, was haben sie begeistert und wie haben sie auch die Liga geprägt und bisweilen spielerisch dominiert… die haben sich offensichtlich durchgebissen. Wahrscheinlich sollte man die Aussage aber nicht zu hoch hängen.
ABER WENN RODRYGO NICHT KOMMT, IST EBERL SCHULD! (nur für’s Protokoll!)
Die Brasilianer, die bei uns funktioniert haben, wie Giovane Elber, Luiz Gustavo, Dante etc. waren von der Mentalität her eher „deutsch“. Gustl oder auch Zé Roberto haben ja sogar die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit dem Argument „Integrationsprobleme, Deutschland zu kalt“ hat der Uli dem Pep ja auch Neymar ausgeredet ![]()
„Erneute Transferschlappe!“
„Eberl rejected again!“
Und es waren alles Spieler, die ihre Akklimatisation bei anderen Vereinen schon absolviert hatten. Und das erfolgreich.
Dietmar Hopp hilft wo er kann.
Sehr nett vom Dietmar.
Auch interessant, dass der Plasikclub aus Leipzig jetzt in dieser Transferperiode bereits ein Transferminus i.H.v. 67 Mio. € ausweist (bald ca. 90 Mio. mit Bakayoko).
Und das ohne internationales Geschäft in der anstehenden Saison. Die müssen wohl nicht vorher verkaufen ![]()