Grundsätzlich gab das Spiel aber alle diese Szenarien her. Fußball eben.
2 Tore in Madrid sind für Bayern in letzter Zeit nichts extrem Außergewöhnliches gewesen und wurden in den letzten 4 Duellen immerhin zum dritten Mal erreicht.
Madrid unter 2 Toren zu halten, war in diesem Fall die eigentliche Ausnahme.
Aufgabe 2 wird sein, das am Mittwoch noch einmal zu schaffen. Auswärts hat Real ja zuletzt in der Arena in den letzten 4 Duellen immer mindestens doppelt getroffen.
Und wieder vorne in der Statistik:
Real spielt übrigens schon morgen abend um 21.00 Uhr gegen Girona. La Liga ist hier dem Wunsch der Madrilenen entgegen gekommen. Somit hat Madrid einen Tag mehr Regeneration.
Wobei es wahrscheinlich bei Real sowieso eine größere Rotation geben dürfte.
Da ich nicht an eine Totalrotation bei Bayern glaube, finde ich den Rhythmus gar nicht so schlecht. Fast 4 Tage Pause seit dem Abpfiff in Madrid und nach Spielende am Samstag wieder ziemlich genau 4 Tage bis zum Anpfiff am Mittwoch ist eine vernünftige Aufteilung.
Die UEFA gibt es andersrum an.
Ob das Spiel mit drum und dran um 21:00 Uhr besser ist als Samstag Nachmittag sei mal dahingestellt. Was mich mehr ärgert ist dass wir gefühlt fast immer in solchen Knabber-Zeiten 3 Auswärtsspiele hintereinander haben.
Dazu noch eher intensive. Und innerhalb von 8 Tagen Breisgau - Madrid - Kiez ist schon auch ne Hausnummer…
Es ist ein super Ergebnis aber man ist eben noch nicht durch. Real ist ein Klub der vor allem wenn er mit dem Rücken zur Wand steht stark wird.
Und genauso wie wir knapp auswärts gewinnen können kann das real eben auch. Klar ist der Vorteil auf unserer Seite aber man ist noch nicht durch.
Manchmal frage ich mich bei den Ansetzungen des Spielplans schon auch, ob da nicht böse Absicht dahinter steckt. Der Rahmenkalender mit Länderspielen und CL- bzw. Pokalspieltagen ist lange bekannt und somit war auch bekannt, dass in der Woche nach der Länderspielpause CL stattfinden wird.
Was passiert: man legt den Bundesligaspielplan so, dass die Mannschaft, die am wahrscheinlichsten im Viertelfinale der CL vertreten sein wird, in der Liga 2 Auswärtsspiele hintereinander hat.
Für mich erschließt sich ohnehin die Logik nicht, warum der Bundesligaspielplan nicht so funktioniert, dass man nicht immer (also 17mal) im Rhythmus Heimspiel/ Auswärtsspiel bleiben kann. Statt dessen hat man jeweils mindestens ein Mal pro Saison 2 Heimspiele am Stück und dann entsprechend auch 2 Auswärtsspiele am Stück. Vielleicht kann mir jemand erklären, warum das nötig ist. Und wenn es einen Grund dafür gibt, dann ist mMn dafür zu sorgen, dass die besten Teams der Liga das in einer Phase haben, in der keine extrem wichtigen CL-KO-Spiele anstehen.
Das wird - im Falle eines Weiterkommens - sogar noch schlimmer:
Nach dem Rückspiel gegen Real sind es 4 Tage bis zum Heimspiel gegen Stuttgart. Das ist dann schon fast eine Entspannungsphase, denn anschließend geht es ab:
Mittwoch 22.4. Pokal in Leverkusen, Samstag 25.4. in Mainz, Dienstag 28.4. in Paris oder Liverpool, also 3 Spiele in 7 Tagen.
Dann wären es wieder 4 Tage bis zum Heimspiel gegen Heidenheim am 2.5. und wieder 4 Tage bis zum Halbfinal-Rückspiel am Mittwoch 6.5. in München. Dann sind es noch einmal 3 Tage bis zum Spiel in Wolfsburg am 9.5. (das man wie von mir bereits bemängelt ohne Weiteres auch auf Sonntag den 10.5. hätte legen können). Erst dann käme zum ersten Mal seit der Länderspielpause eine Woche ohne Spiel unter der Woche und somit 7 Tagen Pause bis zum letzten Spiel der Saison am 16.5. daheim gegen Köln.
Es ist mindestens unglücklich und könnte sicher günstiger für uns ausgehen. Oft sind ja auch die Topspiele gegen Dortmund oder Leverkusen (früher auch gerne mal auf Schalke) in diesen Zeiträumen.
Es gibt sicher von seiten der DFL viel zu berücksichtigen, z.B. dass der BVB die Heimspiele immer abends hat und die guten Gegner erst gegen Ende der Runde und dann zu Hause (Verschwörungsmodus off) aber irgendwie ist es gefühlt ja immer so dass wir maximalen Reisestress haben in dieser Phase.
Hoffentlich macht man es bei diesem Programm nicht nochmal spannend in der Meisterschaft.
Das hat es schon in sich, wie ich finde. V.a. wenn man die Belastung durch die K.O.-Spiele und die Reiserei auch noch berücksichtigt.
Nur zur Klarstellung, damit niemand das Spiel gegen So. Pauli verpasst, der es nicht verpassen will: St. Pauli gegen Bayern ist das Abendspiel am Samstag um 18:30.
Ein Punktverlust gegen das aktuelle Mainz ist von meiner Seite aus fest eingeplant.
Eine mathematische Notwendigkeit.
Immer abwechselnd Heim- und Auswärtsspiel geht nicht.
9 Teams beginnen mit einem Heimspiel. Haben danach ein Auswärtsspiel, dann wieder ein Heimspiel. Ein paar Spieltage lang geht das gut.
Aber nur so lange bis die 9 Teams die parallel zu Hause losgelaufen sind, gegeneinander spielen. In dem Moment kommt es zu den Doppelwochen.
Danke. Das ist in der Tat logisch.
ist das unser künftiger Backup der beide Seiten abdeckt ![]()
Ist das wirklich echt? Hab das für KI Gehalten weil Rodrygo auch Live im Stadion war.
Ich vermute, dass das leider mal wieder KI ist und nicht der Realität entspricht.
Rodrygo war ja sogar im Stadion und hat dort das Spiel verfolgt, er wurde im TV-Bild eingeblendet.
Auch der Trainingsanzug von Musiala deutet darauf hin.
Dieses schwarz-lila-grüne Design hatte man in der Saison 23/24.
stimmt, ich erinnere mich wieder. Scheiß KI ![]()
Deswegen habe ich die lockere Einschätzung von einem eher unbedeutenden Spiel in Freiburg, die hier im Forum teilweise vertreten wurde, auch nicht ganz verstanden.
Natürlich spielt der BVB seit Wochen/ Monaten nicht gut und je schlechter die Leistungen sind, desto eher ist es eigentlich zu erwarten, dass Punktverluste erfolgen. Aber dafür gibt es eben keine Garantie und so wie die Rückrunde bisher lief, muss man davon ausgehen, dass der BVB nicht mehr viele Punkte liegen lässt, zumal sie ja immer eine Woche Zeit haben, sich auf das nächste Spiel vorzubereiten.
Nur mal ein Rechenbeispiel, das durch den Bayernsieg hinfällig wurde:
Bayern verliert in Freiburg (was nicht unwahrscheinlich war vom Spielverlauf her). Der BVB gewinnt sowohl in Stuttgart als auch das Heimspiel gegen Leverkusen am Samstag um 15.30 Uhr. Dann wäre Bayern mit einem Vorsprung von 3 Punkten in das nicht gerade einfache Auswärtsspiel bei St. Pauli gegangen mit dem Spiel bei Real in den Knochen und dem Rückspiel im Hinterkopf.
Somit war der Erfolg in Freiburg enorm wichtig, nicht nur für die Psyche der Mannschaft, sondern auch für den Kampf um die Meisterschaft. Ähnliche Konstellationen können immer wieder drohen und deswegen sollte man tunlichst die nächsten Spiele auch gewinnen.
Die Meisterschaft könnte eigentlich schon komplett entschieden sein, wenn nicht immer wieder das Glück den BVB regelrecht küssen würde, z.B. mit dem verwehrten Elfmeter für Köln oder dem Sieg in Stuttgart. Dann wäre es auch möglich, mehr Spieler zu schonen, denn dann könnte Kompany auch den jungen Nachwuchsspielern sogar Startelfeinsätze geben. So muss man immer im Hinterkopf behalten, dass man mit einer Serie von 2-3 nicht gewonnenen Spielen noch einmal eine ziemlich heiße Schlussphase bekommen kann.
Vielleicht sieht es aber am Samstag nach Abpfiff auf St. Pauli auch schon ganz anders aus und Bayern vergrößert den Vorsprung und macht dann am 19.4. den Titel klar mit einem Sieg gegen Stuttgart. Dafür nötig wären z.B. 2 Siege bei St. Pauli und gegen Stuttgart und maximal 2 Punkte für den BVB gegen Leverkusen und in Hoffenheim. Bei 3 BVB-Punkten wäre der Titel nur theoretisch gesichert, denn dann wären es „nur“ 12 Punkte bei 4 ausstehenden Spielen (aber bei der Tordifferenz trotzdem alles klar). Ganz auszuschließen, dass der BVB nicht mehr als 3 Punkte gegen Leverkusen und in Hoffenheim holt, ist es natürlich nicht.
Warten wir es ab, wie die nächsten Spiele laufen.