Weltmeisterschaft 2022 in Katar

Toller Post, aber kannst du bitte nicht Quatar schreiben?

Hielt ich für irgendwie schöner. Aber der Duden meint Katar. Nicht schön.
Aber ich muss hoffentlich nicht alles ausbessern, ich habe verdammt oft „Quatar“ geschrieben :rofl:

Ich bin nicht immer Deiner Meinung, aber die Differenzen halten sich meist in Grenzen.
Aber: Dein politischer Kompass ist dermaßen im Arsch, dass es sich nicht einmal lohnt, ihn zu reparieren. Das heißt konkret: Ich werde nicht versuchen, mit Dir in eine Debatte einzutreten.
Aber einige kurze Anregungen möchte ich Dir doch auf Deinem Weg mitgeben: Frag doch mal die Anrainer Chinas oder Russlands, was die von ihrem großen Nachbarn halten. Und: wer rüstet tot? Wer hat einen Angriffskrieg begonnen?
Zurück zum Spocht.

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Wer keine Debatten führen will, kann sie auch meist nicht führen.
Die Kriege der US of A auf einer Liste, deren Länge Russland und China nie erreichen werden.
Und laut Brasiliens neuem Präsidenten hat der Ukraine-Krieg mehrere Väter.

Ach, und Schnuckelchen:
Ich will nicht wissen, was bei Dir so im Arsch hängt…

Entweder Katar oder Qatar, nicht Quatar. Sonst kommst du bei Qark und Qittengelee ins Qarantäne-Qartier :upside_down_face:

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Hab’s schon weiter oben verstanden, aber danke :grinning:
„Quatar“ war eine rein sprachästhetische Entscheidung.

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Nein, der Ukraine-Krieg hat genau einen Vater.
Allet juti.

Durchaus interessante Diskussion hier - von Adorno und der Frankfurter Schule über das Verbot von Huawei in den USA bis zu dem Hinterherlaufen Deutschlands hinter den USA - und der Threadtitel lautet „Weltmeisterschaft 2022 in Katar“. Sage noch mal bitte irgendjemand, Fußball sei unpolitisch - hier ist der real existierende Gegenbeweis.

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Das haben wir doch gut hinbekommen, oder?
Keiner spricht mehr von dem Q(u)atar Quatsch

Ties to Qatar?

Amen, Schnuckelhäschen.

@jjs: Danke für deinen interessanten Beitrag! Dein Ansatz, die Problematik rund um Katar über Luhmann zu verstehen, gefällt mir. Einige Anmerkungen dazu:

  • Deine Auswahl einer systemtheoretischen Analyse nach Luhmann als Antwort darauf, dass in der „Hyper-Postmoderne“ eine „ganzheitlich systemische“ Analyse der Gesellschaft unmöglich sei, ist logisch in sich ein wenig widersprüchlich. Luhmann war ganz explizit ein Systemtheoretiker (und sah sich übrigens fest in der Moderne verhaftet und würde würde für seine Theorie in Anspruch nehmen, die diversen perspektivischen Ausdifferenzierungen der Postmoderne mit ihrem Instrumentarium beschreiben und „ganzheitlich“ abbilden zu können). Aber vielleicht ist dein Abrücken vom Primat der Logik bei der Theoriebeschreibung ja auch schon ein Zeichen der hyper-postmodernen Ausdifferenzierung. :wink:

  • Deine aus dem Stegreif erfolgte Systematisierung der verschiedenen Player geht vielleicht etwas durcheinander und es eignen sich auch nicht alle gleich gut als Beispiel für Luhmanns Theorie, aber ich finde deinen Ansatz äußerst anregend. (Als Antwort habe ich hier gerade mit einer Grundsatzabhandlung über Luhmann begonnen, aber dann nach mehr als einer Stunde gemerkt, dass es mir gerade aus dem Ruder läuft und ich es besser lasse. Ich vermute, das Interesse an seitenlangen Luhmann-Essays dürfte allgemein relativ überschaubar sein. :slightly_smiling_face:) Belassen wir es dabei, dass ich deinen Ausführungen im Wesentlichen zustimme. Nur zwei kleine Ergänzungen: Die Widersprüchlichkeiten etwa zwischen den Teilsystemen „Werbeabteilung“ und „Programmabteilung“ im ZDF (Werbung für Qatar Airways 30 Sekunden nachdem Katar im Programm kritisiert wird) sind keine Systemfehler (hast du nicht gesagt, ich ergänze das nur), sondern (temporäre) Widersprüchlichkeiten aufgrund unzureichender Komplexität der Unterscheidungsfähigkeit in der Beobachtung ihrer Umwelt. Sie haben diese bislang noch nicht unter dem Kriterium „wechselseitige inhaltliche Kompatibilität zu anderen Teilsystemen“ beobachtet. Das führt zu einer Irritation innerhalb des Systems ZDF und diese Irritation regt das Wachsen neuer Strukturen in den einzelnen Teilsystemen oder gleich eines ganz neuen, eigenen Teilsystems an, die diese Widersprüchlichkeit in Zukunft vermeiden (eigentlich eine banale Erkenntnis).

    Welchen Begriff du bei der Kollision von Systemen gesucht hast, weiß ich nicht. Ist er dir wieder eingefallen? Irritation etwa?

    Die Crux bei einem Satz wie dem vom „richtigen Leben im falschen“ liegt ja schon im „richtig“ und „falsch“. Was ist denn richtig und falsch? Darin steckt unausweichlich ein Werturteil. Aber wer soll das treffen? Verbindlich für alle? Und akzeptiert von allen? Luhmann umfährt diese Problematik vollkommen, indem er seine Systemtheorie völlig frei von Individuen und ihren unterschiedlichen Werturteilen hält. Soziale Systeme sind für ihn nur kontingent strukturierte, sich selbst reproduzierende Abfolgen von Kommunikationen ohne Ziel und tiefere innere Rationalität. Der Mensch als Agent kommt darin nicht einmal vor. In einem Luhmannianischen Kontext ergibt daher auch ein Satz wie der vom richtigen Leben im falschen im Grunde keinen Sinn.

    Auf deinen 124-bändigen Wälzer zu dem Thema würde ich mich freuen. Los geht’s!

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@Mitschnacker: Ich finde deine Perspektive interessant. Darf ich versuchen, sie etwas besser zu verstehen?

  1. Zählt für dich bei der Bewertung eines Akts nur das Ergebnis oder auch die Intention, Motive und/oder Ziele dahinter?

  2. Findest du, dass x kleine Straftaten zusammengenommen schlimmer sein können als eine schwere Straftat?

  3. Ist eine Gesetzesüberschreitung X eines Akteurs B dadurch zu rechtfertigen, dass es vorher eine identische Gesetzesüberschreitung X eines Akteurs A gegeben hat?

  4. Hältst du dich selbst für dazu in der Lage, bei der Bewertung eines bestimmten realen Sachverhalts X dich deines weltanschaulichen Bias zu vergegenwärtigen und ihn von deiner Bewertung abzuziehen?

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Kahn kritisiert Neuendorf und Bierhoff hart dafür, die Bindendiskussion nicht von den Spielern weg gehalten zu haben.

Gibt es irgendwo Auszüge ?

So wie das ausgeartet ist, hat er Recht. Da waren in der Kommunikation andere Länder (Frankreich/Niederlande) klüger.

Heute bei BILD live. Man kann ja gegen BILD haben was man will, aber die haben regelmäßig Hainer Kahn Salihamidzic Spieler Botschafter etc in der Sendung. Heute Kahn und Matthäus.

Keine Ahnung ob das schon irgendwo geschrieben wurde

Na, dann muss man wirklich einschalten, und diesem Hetzmedium Geld zukommen lassen!

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Womit er völlig recht hat!! Mussten sich andere derart rechtfertigen wie die deutschen Nationalspieler?
Da hätte ein Bierhoff vors Mikro gehört der die Situation mit der FIFA schildert und dann hätte klar kommuniziert werden sollen, dass sich Spieler in keiner Form mehr zu diesem Thema äußern!

Wobei man auch sagen muss, dass sich der FCB in der Causa Kimmich auch nicht einwandfrei verhalten hat!!

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Bei Themen rund um den Fußball hat halt die BILD richtig gute Formate:
Reif ist Live
Phrasenmäher
Mit regelmäßig hochkarätigen Gästen

Wenn andere Länder ihre Bürger mundtot machen können, dann kann der DFB das auch!