Würde ich nicht zustimmen. Die Dynamik in der Zentrale ist aktuell richtig gut und mit einer Verpflichtung von Rodri, auch wenn er zu dem Zeitpunkt der weltbeste Sechser war, würde man diese Dynamik zerstören.
Ein Palhinha ist eher ein Transfer wie Guerreiro. Man weiß, dass Guerreiro noch gut ist, aber aufgrund des Alters ist seine Halbwärtszeit auch nicht mehr besonders lang und man verbaut keinem Talent den Weg in die Profimannschaft.
Wie schon an anderer Stelle. Das ist die Schlüsselfrage.
Und dazu hat Kompany bisher nichts rausgelassen und das wird er auch in Zukunft nicht tun.
Bei Tuchel hätten wir jetzt sicher schon lange Abhandlungen über Stärken und Schwächen des Tom Bischof gehört. Bei Kompany sind wir leider/gottseidank nur auf seine Handlungen angewiesen.
Was man bei Palhinha noch hinzufügen könnte. Notfalls könnte er auch IV spielen, hat er jetzt bei Tottenham auch einige Male gemacht. Insofern vielleicht auch vergleichbar mit Goretzka, der dort auch schon im Einzelfall gespielt hat.
Ich schrieb es schon einmal und wiedehole mich ungern: wüsste man nicht, wie es im Sommer im ZM weiter ginge, hätte man nicht so früh entschieden, Goretzka abzugeben. Und ebenso kann ich mir nicht vorstellen, dass in diesen Plänen im Januar Palhinha eine Rolle spielte.
Im VK System macht eine Holding6 gar kein Sinn. Da wir dermaßen pro-aktiv pressen, ist Tah der 6er und letzter Mann. Vergleichbar dem Libero von früher, nur nicht als Gestalter.
Ja, Vincent Kompany sieht Tom Bischof grundsätzlich als
Mittelfeldspieler, nutzt ihn jedoch aufgrund seiner Flexibilität und Spielintelligenz auch in einer unerwarteten, defensiveren Rolle.
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Hier sind die Details zur Rolle von Tom Bischof unter Kompany:
Eigentliche Position: Bischof wurde als zentraler Mittelfeldspieler (Sechser/Achter) verpflichtet und fühlt sich dort auch am wohlsten.
**Überraschende Rolle als Linksverteidiger:**Unter Kompany hat Bischof jedoch erfolgreich als Linksverteidiger ausgeholfen, wobei diese Position in Kompanys System sehr offensiv interpretiert wird.
Flexibilität als Stärke: Kompany schätzt Bischofs Vielseitigkeit, was ihm ermöglicht, bei Bedarf als Alternative im Mittelfeld oder als offensiver Außenverteidiger zu agieren.
Langfristiger Plan: Auch wenn er aktuell „zweckentfremdet“ wird, ist er langfristig als eine der Optionen für das zentrale Mittelfeld eingeplant.
Wow, da hat die KI wirklich sensationelle Neuigkeiten ans Tageslicht befördert Das Interessante an dem BR Ausschnitt ist doch das Ungesagte und was man da reineininintepretieren kann.
Einverstanden, in diesem Thread hier ist es fast immer auf die Mittelfeldrolle spezifiziert; dann hab ich da wohl Äußerungen aus anderen Threads in meinem Kopf mit hineingemischt …
Mir ging es auch mehr um die grundsätzliche Herangehens- bzw. Denkweise.
Steht Urbig ein paar mal nicht im Tor, wird von manchen gemunkelt, VK traue ihm nicht zu, die neue Nr. 1 zu werden. Spielt Bischof nicht oder „nur“ Außenverteidiger, wird diskutiert, ob ihm VK die Rolle im ZM wohl nicht zutraue und er dann ein „Fehleinkauf“ wäre.
Warum kann man nicht stattdessen positiverweise annehmen, dass Kompany den beiden sehr wohl vertraut, sprich ihnen zutraut, Stammspieler zu werden, dass er aber noch das eine oder andere Defizit sieht, an dem sie arbeiten müssen und sie deswegen sukzessive an die Aufgaben heranführt !?
Was, wenn er bewusst, soweit möglich, nicht zu viel Druck auf ihre Schultern legen will? Denn wenn der „Nachwuchs“ spielt und die Etablierten sitzen fit draußen, schauen doch alle besonders genau hin - wehe, da passieren Fehler, die kommen mit Sicherheit sofort unters Brennglas …
Im Ausschnitt sagt er halt nichts über seine Pläne für die kommende Saison und das wird er nachvollziehbarerweise auch nicht tun. Die Faktenlage ist aktuell: Sollte Bischof auf die Goretzka-Rolle rücken, würde er von aktuell 268 Minuten im zentralen Mittelfeld auf aktuell 1.775 Minuten springen. Das ist schon ein enormer Sprung für einen Spieler, der nicht mal jetzt viele Einsätze auf der Position bekommt, wo klar ist, dass Goretzka geht. Folgende Fragen stellen sich also:
Sieht Kompany eine Rolle für Bischof, die neben Joshua Kimmich funktionieren kann? Bisher spielt Bischof fast nie neben Kimmich und Kimmich spielt fast immer.
Sieht Kompany Bischof jetzt schon weit genug, um dauerhaft mit ihm als dritten Mann zu planen? Und wenn ja, warum spielt er dann nicht häufiger auf dieser Position?
Sieht Kompany vielleicht in ihm NICHT den richtigen Spielertypen als Ergänzung zu Pavlović und Kimmich? Dafür müsste er Bischof nicht mal schlecht finden. Es reicht, wenn er ihn zwar als Riesentalent sieht, aber für den Spielertypen im Mittelfeld keine klare Rolle sieht, weil es wahlweise mit ihm zu offensiv oder zu defensivanfällig wird – warum auch immer.
Ich kenne meine Antworten auf diese Themen, aber ich kenne Kompanys Antworten darauf nicht und das ist eben der Punkt, an dem es mit Blick auf den Sommer spannend wird.
Ich fürchte, selbst wenn man direkt fragen dürfte, würde sich Kompany nicht aus der Reserve locken lassen und in wohlgesetzten Worten Tom Bischof loben, ohne ihm irgendwas fix zuzuordnen …
Einen Versuch ist es sicher wert.
Aber die Klarheit des Vincent K. besteht halt erfahrungsgemäß darin, dass er in freundlichen und wohlgesetzten Worten den Zuhörer zwischen den Zeilen wissen lässt, das er den Teufel tun wird, die gewünschte Info rauszugeben …