Hab die drei Artikel über Nasser al-Khelaïfi gelesen, zu denen Dein Link führt.
Very thänk ju. @Women7 .
Jetzt happich einen Haufen mehr Argumente für meine Abneigung gegen Big Money in Big Soccer. Vor allem die Verquickung von PSG und BeIn Sports war mir neu, ebenso Sarkozys Rolle bei der Verquickung von WM-Vergabe nach und PSG-Übernahme durch Qatar.
Und die chronologische Entwicklung zu kennen, ist immer hilfreich.
Werter @gratschifter : Aus Sicht der Moderation möchten wir dich und alle anderen darum bitten, zukünftig auf Links zu Artikeln, die sich eigentlich hinter einer Paywall befinden (und zweifelsohne mit technischen Mitteln teils umgangen werden können), zu verzichten. Journalistische Arbeit muss bezahlt werden, eine Paywall ist dabei eine Möglichkeit. Eine bewusste Umgehung dieser Paywall enthebt damit in gewisser Weise den Journalist:innen der SZ (oder anderen Medienschaffenden) ihre Lebensgrundlage. Bei uns gibt es erfreulicherweise keine Bezahlschranke - aber wenn es sie gäbe, würden wir ebenfalls nicht erfreut sein, wenn diese Schranke umgangen würde und der Link in einem gut besuchten Forum geteilt würde.
Allerdings ist das Verzichten auf Links zu Paywall-Artikeln zweischneidig, finde ich. Damit entfällt auch der werbende Effekt für verdienstvolle Medien mit Paywall.
Aber ihr werdet euch das schon grundsätzlich überlegt haben. Keine Links mehr zu ZEIT, Spiegel, Kicker, SZ, FR, sofern durch Paywall geschützt.
Da gebe ich dir zu 100% recht. Die Leistung von Spielern werden viel zu oft an den gewonnen Titeln gemessen.
Was ich mehr unterstreichen wollte, ist, dass beim Casillas über die Größe nie diskutiert wurde. Bei Sommer ist das eine Dauerthema, weil es in einer bestimmten Zeitung zum Thema gemacht wurde.
btw.
Casillas war ein Elfmeterkiller, klebte aber auf der Linie wie kein anderer. Zu einem Welttorhüter gehört auch die Strafraumbeherrschung.
Nur der Vollständigkeit halber: ich finde das Argument der fehlenden Zentimeter unsinnig (auch bei Torhütern ), habe es nur angesprochen, weil es halt bei Sommer immer wieder auftaucht …
Zu Casillas besten Zeiten war dieses ganze Social Media-Ding entweder noch gar nicht da, oder noch nicht so weit entwickelt. Da konnte eine öffentliche Debatte in dem Sinne wie es heute möglich ist, gar nicht stattfinden.
Aber grundsätzlich wurde auch bei ihm über die Größe diskutiert. Weil es einfach naheliegend war. Die Zeit ist über diese 1,80 Torhüter schlicht hinweggegangen.
Deshalb gibt es in der Spitze auch fast keine mehr.
Bitte sehr.
Und nun habe ich dich auch noch angestiftet … sorry. Ich dachte, ich darf mit meinem SZ Abo ein paar Leuten kostenlos Artikel zukommen lassen, ohne dass es gleich kriminell würde.
Kann @Lukenwolf1970s Argumentation aber folgen. Alles klar.
das hatten die glaube ich mal. Aber das funktioniert nicht mehr.
Ich kann aber gerne versuchen, wenn es was interessantes gibt, davon etwas hier nach zu erzählen.
Viele Fans hier haben wohl auch schon vergessen, wie Bayern das Triple unter Flick geholt hat. Wie die Saison verlaufen ist, bis Flick kam und mit der gleichen Truppe alles gewonnen hat. Das war damals nicht abzusehen.
Am Ende zählt bei einem CL-Finale sowieso nur die Tagesform. Potential hin oder her. Und am Ende zählen Titel. Wer weiß denn schon noch, dass Bayern 2001 auch nur im Elfmeterschießen gewonnen hat?
Europäische Spitze zu sein ist am Ende nur eine Sache der Definition. In der Regel ist es eine Momentaufnahme. Oder man definiert es über einen Zeitraum. Die UEFA betreibt ja so eine Rangliste für Vereine. Und überhaupt: was bedeutet europäische Spitze? Die ersten 4 Vereine? Oder 8? Oder die Anzahl der Titel? Oder ist europäische Spitze nur der Gewinner? Denn laut Definition von Spitze kann es davon nur eine geben. Genauso wie es nur einen Titelträger geben kann.
Paris hat den Titel verdient wie kein anderes Team. Auf den Punkt da zu sein ist eben eine der herausragenden Eigenschaften.
Gebe gerne meine Definition. Es ist auch was man meiner Meinung nach vom FCB erwarten darf.
Elite = regelmäßig unter den Top 4 in Europa und immer unter den Top 10.
Was macht einen Verein zur Elite = schwierig, einen quantitativen KPI festzulegen, da bei den Direktausscheidungen viel Glück dabei ist. Aber wenn man einen KPI haben muss, würde ich sagen, 4-5 CL-HFs und 1-2 CL-Titel pro 10 Jahre.
Bayern in 2010s = Elite (2 Titel, 5 HFs)
Bayern seit Sextuple = Top 10
Stimmt schon, vielleicht könnte man es auch als Team des Frühjahrs in der Champions League Saison 2024/25 bezeichnen.
Denn wenn man sich Paris nur in diesem Jahr anschaut, ist Paris wahrscheinlich neben Barcelona die beste Mannschaft.
In 2024 hat Paris in der Champions League Ligaphase aus 6 Spielen nur zwei Spiele gewonnen und drei Spiele verloren sowie ein Spiele unentschieden gespielt. Dabei hat Paris eine Bilanz von 6-6 Toren, also ein Tor sowie Gegentor pro Spiel. Am Ende stand man auf Platz 25 der großen Tabelle. Da hat niemand Paris als Favoriten bezeichnet.
Und dann kam das neue Jahr, wo man aus 11 Spielen zwar immer noch 2 Spiele verloren hat, aber ansonsten alles recht souverän gewonnen hat.
In 11 Spielen hat man 32 Tore geschossen und nur noch 8 weitere Gegentore kassiert. Das sind dann 2,9 Tore pro Spiel und 0,7 Gegentore pro Spiel.
Sie haben gemerkt, dass sie zu oft durch die Mitte durchgeschnitten werden (so wie wir manchmal), und beschlossen, in einem 4-3-3 auf ein robustes Dreierzentrum zu setzen. So gaben sie dem Trio Neves - Ruiz - Vitinha Kontinuität,. Die Drei harmonierten dann mit der Zeit immer besser.
Sie haben erkannt, dass Doue regelmäßig auf der rechten Seite spielen muss, und haben ein Umfeld geschaffen, in dem er glänzen kann (vergleichen wir mit unserer Herangehensweise…)
Sie haben auch erkannt, dass Dembele durch die Mitte effektiver ist, und haben nicht gezögert, Ramos auf die Bank zu setzen und Kolo auszuleihen. Das hat auch Platz für Doue geschafft.
Dann erkannten sie, dass Barcola nicht das richtige Profil für diese Aufstellung ist und nutzten die Chance, Kvara für einen lächerlich geringen Betrag zu kaufen (schade, dass wir nicht mitmachten).
Ein Meisterwerk von Luis Enrique, der endlich eine Mannschaft aufbauen und führen durfte. Und ein Verdienst der Eigentümern (die ich - wie den ganzen Verein - nicht ausstehen kann…), die endlich erkannt haben, dass sie aus dem Weg gehen müssen.
ich finde diesen Wandel der Mannschaft schon auch faszinierend. Vor dieser Saison hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass die Anderen immer Mbappe anspielen MUSSTEN, das sah leicht ausrechenbar aus (und fast so, als wäre es sein Abschiedsspiel, in dem er unbedingt treffen soll). Jetzt (2025) wirkt das wie aus einem Guss, vorne sehr flexibel. Die Bausteine/Schritte hat @zdravko27 eben gut zusammengefasst, finde ich