UEFA Champions League 2024/2025

Hatte den gleichen Gedanken, da dass aber so ein trauriger Schicksalsschlag ist verbietet es sich fast darüber zu urteilen.

Ich finds ok solange es für die Familie ok ist - unterm Strich aber irgendwie schwierig privates und öffentliches derart zu vermischen.

Erinnert stark an Leverkusen 2002. Im April ist man noch guter Dinge, kann „alles“ erreichen und steht dann Ende Mai mit Nichts da.

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Das sowieso. Aber die Qualität der Antwort steht und fällt mit der Qualität des Prompts

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Es ist eine Frage der Sozialisation.
Es sollte da keine allgemein gültige Regeln geben.
Ich fand es Herz ergreifend.

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Gut, das liegt wohl im Auge des Betrachters und sicherlich in keinster Weise meine Intention.

Es ist ganz einfach - gibt es zu einer Frage gute, leicht zu findende Websites mit hochqualitativen Infos kriegste ne richtig gute Antwort, wenn nicht kann auch gerne totaler Schrott rauskommen. Ob man ersteren oder zweiteren Fall vorliegen hat zu unterscheiden erfordert weiter die Kompetenz des Nutzers.

Im vorliegenden Fall zB fand ich es aber eine sehr schöne Zusammenfassung des Hintergrundes für die PSG Choreo ähnlich wie zB letztens bei den FC Bayern Frauen eine sehr schöne Abhandlung über deren Vorreiter Frühphase rauskam. Bei der Frage ob Qatar oder VAE „Dreck am Stecken“ haben bzgl. Förderung von Terrorismus kam dagegen ne eher schwache zu stark kontrastierende Antwort bei raus - bei VAE muss man halt besser recherchieren/graben um auf die Abgründe zu stoßen.

Mit ner echten Expertenantwort kann im Normalfall aber natürlich wohl keine KI Antwort mithalten und das wird sich ziemlich sicher auch auf absehbare Zeit nicht ändern - leider sind diese echten Experten für uns aber halt anders als die KI nicht „greifbar“ :wink:

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Nochmal zum Spiel gestern:

Ich fand es trotz des schnell allzu klaren Ausgangs in mehrerlei Hinsicht interessant und erkenntnisreich.

Zuallererst bestätigt der gestrige Verlauf eine Vermutung, die ich bezüglich der CL schon immer anstellte:
Sämtliche Planung und Organisation größtmöglichen Erfolgs wird geschlagen vom Zustand eines Flows, den man zum richtigen Zeitpunkt erwischt. Und passiert das, kann man den maximalen Titel abräumen, obwohl man ein paar Monate früher noch am Rand der größten Katastrophe stand - abzulesen an Paris’ nur knapp abgewendetem Scheitern in der Vorrunde.
Wenn ich mir in Erinnerung rufe, wie sehr die mittelmäßige Vorrunde unserer Bayern als vermeintlicher Beleg unseres Abstandes zur europäischen Spitze herhalten durfte, lässt sich das angesichts der PSG-Performance beim besten Willen nicht aufrecht erhalten. Oder sagen wir, es ist immer schlauer, eine Mannschaft nach ihrem grundsätzlichen Potential zu beurteilen, respektive ihrem Weg, dieses Potential auszuschöpfen. Beispielhaft kann man das an Desire Doue festmachen: der Junge hat lange gar nicht so viel gespielt, und wenn, dann hat das gar nicht immer so super geklappt - aber man konnte immer sehen: der hat was, das kann explodieren. Jetzt darf man Doue als Beleg dafür sehen, dass Freund/Eberl schon ein gutes Auge haben, welche Spieler uns helfen könnten, unabhängig davon, ob der Transfer klappt.
Dass der dann natürlich ausgerechnet im Finale so aufgeigt… Nun, auch ein gewisser King Coman hat in einem Finale mal einen Kopfball versenkt. Soll ja auch nicht allzu häufig passiert sein, oder gar Teil einer stringenten Planung.

Demgegenüber Inter:
Dass das gestern das gleiche Team gewesen sein soll, das uns und Barca besiegt hat, ist fast nicht möglich. Bis vor kurzem schwärmt man noch von der abgezockten Oldie-Truppe grade auch in der Defensive und Organisation - gestern konnte ich die Krater-großen Löcher in der Mitte und der Verteidigung kaum fassen. Natürlich war der Spielverlauf super für Paris, aber gestern hab ich auch einen der seltenen Fälle gesehen, wo wirklich eine Mannschaft super drauf war, und die andere grottenschlecht.
Normalerweise hängt das zusammen und täuscht auch, aber gestern hatte ich wirklich das Gefühl, Paris hätte zum einen jeden anderen Gegner ebenso hergespielt, aber Inter hätte auch gegen Bochum verloren.

Strange, sehr strange.

Mir zeigt das auch, das man vielleicht insgesamt hinter seine eigenen schnellen Grundsatzurteile öfter mal ein Fragezeichen setzen muss und nicht immer gleich anhand einen punktuellen Ergebnisses einen harten Punch verteilen sollte.
PSG hat gestern wie das perfekte Team gewirkt, nein, sie waren es.
Und trotzdem war Paris auch schon zur Mbappe-Galactico-Zeit nur minimal vom CL-Titel entfernt - damals hatte ein gewisser Manuel Neuer was dagegen. Die Erzählung, dieser Triumph heuer sei der endgültige Beweis für die Überlegenheit des Teamgedankens, steht also auf äußerst tönernen Füßen, auch wenn sie mir sehr sympathisch erscheint und ich prinzipiell auch zustimmen würde. (Nicht jedoch der Mär, Paris hätte eine Truppe von unbekannten, billigen, jungen Nicht-Stars.)

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In der Retrospektive muss man Freunderl auch nochmal gratulieren, dass sie ja klar auch an Doué (nicht nur an Olise) voll dran waren.

Ob man gegen PSG bei ihm als Franzosen je ne realistische Chance hatte oder ob’s (ich glaube eher nicht - auch bzgl der „weit offenen gmaten Wisn“ für ihn in der PSG Offensive sehe ich auch hier ähnlich wie bei Wirtz/Liverpool das „Feindeslager“ klar im Vorteil den Spieler zu überzeugen) der Aufsichtsrat mit seinem Sparwahn ihnen versaut hat - wir werden es nie erfahren.

Aber entscheidend für mich - unser hoffentliches neues Dreamteam war sogar nochmal ganz nah dran an 2. Megatreffer in einem Transfersommer!

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Ich habe mir gerade nochmal die Zusammenfassung angeschaut: bei den ersten beiden ist er in der Tat komplett chancenlos; beim 1:0 schläft die Verteidigung kollektiv, Hakimi kann entspannt ins leere Tor schieben; beim 2:0 wird der Schuss noch abgefälscht, - nix zu machen.
Beim 3:0 kann man diskutieren - ist schon top gemacht von Doué, aber eigentlich ist Sommer in der richtigen Ecke, kommt nur nicht schnell genug Richtung Ball … da hätten wohl die ominösen fehlenden Zentimeter geholfen.
Beim 4:0 und 5:0 sieht man in der Zeitlupe, dass Sommer jeweils im Moment das Schusses mit dem Oberkörper nach innen (Richtung langes Eck) geht, während der Schütze den Schuss scharf aufs kurze Eck zieht. Wenn er die Bewegung weglässt und einfach „stehen“ blebt, kann er beide abwehren.
Sieht so aus, als ob PSG das Verhalten von Sommer genau studiert hat - und offenbar macht er den Move beim Angriff aufs kurze Eck immer so …

Lange Rede, kurzer Sinn: das ware schon alles sehr gute Abschlüsse, aber mindestens die letzten beiden hätte er halten können.

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Angeblich waren wir sehr weit mit ihm.
Aber genauso angeblich waren wir mit Wirtz noch viel weiter. :wink:

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War eher Dynamo Dresden als Dortmund, gut beobachtet !

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Danke :pray: :star_struck: .
Wie immer bin ich gestern nicht selbst drauf gekommen, wo mich dieses Dunkel-Gelb schon einmal genervt hatte!

Sicher bei meinem Profilbild.

Das Dynamo-Gelb ist natürlich tausendmal schöner, als das von den Bienchen.

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Da bin ich mir sogar sehr sicher. Welcher Stürmer versucht schon den Torwart abzuschießen? Wenn Sommer stehen bleibt, wird der Stürmer zum Chancentod, so ist er der Held, schlau und eiskalt.
Zu Sommers Körpergröße möchte ich nur eine Anmerkung machen. Iker Cassillas war 1 cm kleiner und war wie oft Welttorhüter? (2008, 2009, 2010, 2011, 2012)

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Also ein gutes Beispiel für Flow ist auch Bayern gegen Leverkusen im Achtelfinale der Champions League. Bayern ist in den Flow gekommen und Leverkusen hat seinen Flow verloren und dadurch haben wir sie auch längerfristig gebrochen. Und wenn dann nicht nach Union die Länderspielpause gewesen wäre wo sich Davies und Upamecano verletzt hätten und sich in Augsburg nicht auch noch Musiala verletzt hätte, hätte es gut und gerne sein können, dass Bayern auch noch weiter im Flow gewesen wäre. Wie Bayern damit gekommen wäre ist eine andere Frage, aber es ist definitiv nicht so, dass der Mannschaft etwas kategorisch fehlen würde.

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Beim Sex auch! :grinning: :grinning: :grinning:

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Man muss sie einfach lieben die Franzosen (nicht!)

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Ja, das hat mich gestern auch gewundert - sowohl bei den so-called-Expert:innen im TV als auch bei uns Experten hier.
Weder war PSG in den letzten Jahren so schlecht, wie unsere Anti-Qatar-Brille es gerne gehabt hätte.
Noch ist PSG nach Mbappé s Abgang eine Arme-Leute-Truppe geworden.
Aber dass ein Team, das im Februar noch um ein Haar in der CL-Gruppenphase rausgeflogen wäre, jetzt zum Leitbild einer langfristig geplanten Teambuilding-Strategie hochstilisiert wird… :thinking:
Mertesacker sagte am Ende des Abends: „Letzten Endes (on the long run) kauft Geld halt dich Tore. Irgendwann.“

Allerdings würde ich ein gerüttelt Maß an Verdienst dem Herrn Enrique zuschieben wollen. Was ich von ihm weiß, wie ich seinen Spielstil erlebe, wie ich ihn während des Spiels gesehen habe - und vor allem, was ich nach dem Spiel in ihm gesehen habe, lässt mich glauben, dass Enrique das Wunder vollbracht hat, seine absolut authentische, quasi jungenhafte und sehr ehrlich wirkende Begeisterung in die Kabine und sein Team hineinzutragen. Ich hatte den Eindruck, als würde der Trainer für sein Team durchs Feuer gehen. Und das Team zahlt ihm das mit gleicher Münze und Zinsen zurück.

Aus nahezu denselben Gründen glaube ich an „Das Prinzip Kompany“.

Besser lässt sich das Finale nicht zusammenfassen.

Außer noch mit einem Webkommentar auf 11 Freunde:
„Wie zählt der Italiener Tore?
Uno, Doué…“

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Schließe mich Oliver Meiler in der SZ an: Chapeau, Paris! Aber der Makel bleibt
Katar und PSG: Chapeau, Paris! Aber der Makel bleibt - Sport - SZ.de

@Gratschifter müsste bitte die Bezahlschranke noch umgehen, ich weiß nicht wie so was geht.:slightly_frowning_face::wink:

https://archive.ph/2025.06.01-100648/https://www.sueddeutsche.de/sport/psg-triumph-kommentar-katar-li.3262120

Mission very possible. And joyfully Completed.

Das ist schon ein Hammer, die wurden auf den Weg zum Triple geschrieben. Und haben das wahrscheinlich auch selber zu sehr geglaubt, was in Maßen gut ist - aber eben auch übertrieben werden kann. Und jetzt stehen sie als „Deppen“ da. „Schande“, „Katastophe“ etc, die Presse hat ihren Spaß die hochgelobten jetzt runterzumachen.

Und bei Sommer musste ich natürlich an unser Didi denken, der sich ja schon beeumelt hatte, dass die doofen Bayern von Sommer jetzt eine Lektion bekommen.

Also all die Phrasen von Momentaufnahme, schnelllebigem Fußballgeschäft etc. haben sich mal wieder bewahrheitet.

Die Entwicklung der Mannschaft von PSG oder besser: von PSG zu einer Mannschaft ist schon erstaunlich, auch wenn da auch die finanziellen Mittel eine Rolle gespielt haben, diese Weg zu gehen.

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