Schönes Interview mit Ihm.
Das er sagt das die Kaderplanung in der IV vorerst nur abgeschlossen ist, zeigt auch das erst einer gehen muss bevor jemand kommt.
Wie gesagt, ich bin zufrieden mit der aktuellen Innenverteidigung. Das ist sicherlich nicht die allerbeste Situation mit Kim, aber mMn gut genug um daran nicht zwangsläufig etwas ändern zu müssen.
Vor allem muss man bedenken, dass der „alte“ Tah Jahrgang 1996 und der „Hoffnungsträger“ Schlotterbeck Jahrgang 1999 ist. Dazu noch Kim (1996) und Upa (1998).
FALLS man etwas bei der IV unternimmt, sollte man einen Spieler holen der maximal Jahrgang 2003 ist und somit klar für eine jüngere Generation steht.
Normalerweise heißt es ja, dass man für Spieler über 25 nicht mehr sehr viel Geld zahlen sollte, weil man nicht mehr sehr viel von ihrer guten Zeit (also ihrer Prime) haben wird. Bei Innenverteidigern kann man diese Fenster der Prime vielleicht noch etwas nach hinten schieben, weil Innenverteidiger oft erst später richtig gut werden und dann auch später erst richtig abbauen. Schlotterbeck ist da also an der Grenze. Er ist jetzt im vergangenen Dezember 26 geworden und wird demnach im kommenden Dezember 27. Man hätte bei ihm mMn also noch mindestens 3 oder vielleicht 4 gute Jahre.
Aber wäre dafür eine Investition von 50-70 Millionen plus Gehalt von mindestens 15 Millionen gerechtfertigt? Ich würde sagen nein. Wenn man Schlotterbeck im nächsten Jahr ablösefrei bekäme, wäre das ganze vielleicht noch eine Überlegung wert. Aber jetzt würde ich wie du es sagst, falls man etwas macht, eher auf einen Spieler schauen, der jünger als 25 ist.
Möglicherweise ist bei den Bossen auch die Plan da, dass man diesen Sommer gar nichts in der Innenverteidigung macht und nächsten Sommer nochmal versucht Kim abzugeben und Schlotterbeck ablösefrei zu holen.
Ist die Frage ob man den Tausch nicht im Sommer schon hinbekommt. Gibt Gerüchte das er für 35-40mio zurück nach Italien geht. Er verdient wohl knapp 12mio im Jahr. Wäre also bei deinen 50-70mio ein Verlustgeschäft von 15-35mio + 15 mio an gehalt (3mio differenz x 5 Jahre Vertrag).
Also ingesamt zwischen 30-50mio. Das sollte für einen Verein wie dem FC Bayern wohl gar kein Hinderniss darstellen. Zudem man für die Spieler Boey, Palinha und Zaragoza wohl insgesamt 50-60mio an Ablöse generieren wird. Für diese Spieler wird auch kein Ersatz geholt.
Er will ja nicht weg aus München und ist auch zufrieden mit seiner aktuellen Rolle. Da sehe ich also noch keinen Abgang kommen.
Und ich finde 60 Millionen für einen “dritten”. Innenverteidiger auch immer noch zu viel.
Er hat es ja auch in seinem Interview selbst gesagt wenn man sieht das ein Jacquet der keine ganze Saison profi erfahrung hat für 72mio nach England zu Liverpool geht muss man kreativ werden und ich glaube kaum das dieser direkt Stammspieler wird bzw auch so eingeplant ist.
Da sind 60mio für einen gestandenen Bundesligaspieler mehr als fair.
Gefühlt sind die Spieler die jetzt für 50-60mio den Vereinwechseln früher für nicht mal die hälfte gekommen.
Kim kostet uns pro Jahr 10 Mio. an Abschreibungen + sein Gehalt. Im Sommer werden bei zwei Jahren Restlaufzeit noch 20 Mio. in den Büchern stehen. Ich glaube das man für Kim diese 20 Mio. bekommen könnte. Damit hätte man ihn mit 0 Euro in den Büchern (20 Mio. - 20 Mio.). An 30+ glaube ich persönlich nicht.
Angenommen Schlotterbeck würde im Sommer für 50 Mio kommen und einen 5 Jahresvertrag unterschrieben, dann würde er uns pro Jahr 10 Mio. an Abschreibungen kosten + sein Gehalt. Wenn er das gleiche Gehalt wie Kim bekommen würde, dann würde er in der Bilanz das gleiche Kosten wie Kim. Ohne Handgelder und Beraterkosten.
Ich will ja bei Schlotterbeck auch nicht sagen, dass er den Preis nicht wert wäre. MMn wäre er auf jeden Fall 60 Millionen wert, eigentlich sogar mehr, wenn nicht bereits 2027 sein Vertrag auslaufen würde.
Eberl: So etwas trägt dich auf jeden Fall für die nächsten Spiele – weil man sieht, was man schaffen kann. Denn nur weil man vor Weihnachten einen Lauf hat, bedeutet das nicht, dass es im neuen Jahr einfach so weitergeht. Einen „Flow“ muss man sich immer wieder neu erarbeiten, das haben wir erreicht – auch wenn die Niederlage gegen Augsburg oder das Remis beim HSV schwierig waren. Da haben wir ein bisschen auf die Nase bekommen. Wir wissen aber, dass wir uns nach Rückschlägen immer wieder befreien können – auch wenn wir nicht auf alles Einfluss haben. In K.o.-Spielen ist immer alles möglich. Ich sage gerne: Fußball ist höchstens zu 80 Prozent planbar – aber von diesen 80 Prozent wollen wir 100 Prozent erreichen.
…
Eberl: Natürlich haben die Verlängerungen Geld gekostet. Aber es kostet noch mehr, wenn ich Spieler von der Qualität eines Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Alphonso Davies oder Dayot Upamecano kaufen muss – wenn man solche überhaupt findet. Ein Beispiel: Jérémy Jacquet von Stade Rennes wäre für uns beispielsweise ein toller Spieler gewesen. Aber wenn wir sehen, dass er mit 19 Jahren für kolportierte 70 Millionen Euro nach Liverpool geht, müssen wir überlegen, was für Bayern München das Beste ist. Und unsere Antwort war eben, die Verlängerung mit Dayot anzugehen. Er kennt den Klub, ist im besten Alter und gehört zu den besten Innenverteidigern der Welt. Sportlich und finanziell ist es daher die richtige Entscheidung. Deswegen spreche ich von einem „internen Transfer“. *
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#…>VonKurz-Geschichten//(…Eben-soKurzGeratenen!?)Ratt€nschwänz€n//Strahlkräft€n(…NachArtDesSünden-Brazzos!?)UndAnderenSelbst-verteidigungen(…Respektive80%-igenNarrat!vs-Negierungen/…Verantwortl!ch-keiten!?!)_oderMalAbgesehenDavonDass(…GemäßSPORT1)AlsoLediglichPlatzverweise/Verletzungen[…=DesApo..Dogmat!kersHeil!gePech-strähne!]Den(…Determinierten!?)ErfolgGefährden/DieGesamteSaisonVerderbenKönnendMichAufJene(nKlarenPlanRespektiveGanzenWegDer)GezieltenUndStrategischenEinkäufe(…RespektiveVer-käufe!?!)Freuend(…UndMirBis-dahinGedankenMachendWasGut/…DasBesteFürDenFCB)!?
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Wie steht ihr eigentlich zu einer Vertragsverlängerung von Eberl inzwischen?
Sein Vertrag läuft ja auch nächstes Jahr aus und für mich macht er einen grandiosen Job trotz anfänglicher Probleme.
Sehe ich genauso.
Bei aller nachvollziehbaren Kritik, dass des öfteren mal keine klare Stategie von außen erkennbar war, muss man doch nur mal gedanklich den Gegencheck machen: hätte eine beliebige andere Person, die neu zum FC Bayern kommt, in dem verminten Umfeld nach der Vorgeschichte mit Kahn/Brazzo wesentlich anders („geradliniger“) agieren können? Bzw. wenn er es versucht hätte, wäre er dann jetzt noch im Amt?
Ich denke, da hat sich inzwischen einiges zurecht-geruckelt, das Ergebnis passt weitgehend, und Eberl hat sich wohl auch dadurch ein Stück weit gegenüber Uli Hoeneß „freigeschwommen“. Und da ich ein großer Fan von Kontinuität bin, würde ich mich freuen, wenn Eberl, Freund und Kompany mal wenigstens für die nächsten 5 Jahre in Ruhe zusammen arbeiten könnten.
Abschreibungen kosten nix, sondern Investitionen. Diese sollen sich rechnen resp Mehrwerte schaffen.
Eine Investition von zB 15Mio in einen Spieler, welcher im Dritten Jahr zB 70Mio wert ist am Markt kann dann umgesetzt werden (Verkauf/Ablöse) und entweder reinvestiert werden oder als Teil des Gewinns verbucht werden. Abschreibungen dienen zur Minimierung der Steuerlast und sind für den Cash-Flow völlig zu vernachlässigen.
Investiert man jedoch 50Mio in einen Spieler, welcher im Dritten Jahr nur noch 20Mio Marktwert hat, macht man so oder so Verlust unabhängig von der Abschreibung (steuerlich relevant). Entweder man schreibt die „Fehlinvestition“ komplett ab auf die 5 Jahre (ergo auf 0) oder man verrechnet den Erlös in T3 mit einer Neuinvestition kalkulatorisch (Ersatz der alten Investition).
Wer nur auf die Bilanz schaut und Cash-Flow / Liquidität vernachlässigt, kann in finanzielle Schieflage geraten, abgesehen vom Erfolg.
Es ist zwar nich schön (romantisch), aber Spieler sind als assets (Vermögenswerte auf begrenzte Zeit) zu allokieren und es gilt geschickt zu entscheiden, ob man diese rechtzeitig wieder abstößt (entweder um Verlust zu reduzieren oder eben Mehrwerte zu verfcashen) oder den Mehrwert behält (Vertragsverlängerung). Der Mehrwert bleibt kalkulatorisch, da in dem Fall ja keine Erlöse erzielt werden. Der wesentliche Vorteil: es bedarf kein Ersatz resp erheblicher Neuinvestition.
Sportlich mag der dritte IV ok sein und seinen Zweck erfüllen. Es bleibt dennoch eine Fehlinvestition, egal wie man es dreht und wendet, da kein Mehrwert geschaffen wurde.
Ich hatte die Frage schon paar mal in den Raum geworfen, ob es tatsächlich notwendig / erstrebenswert ist, dass wir jedes Jahr bilanztechnisch Gewinn machen, oder ob wir nicht besser beraten wären auf Jahre pro-aktiv hohe Liquidität aufzubauen und insofern besser zu investieren, dass unsere Mehrwerte gesteigert werden.
Was wären die Alternativen? Keine Verlängerung.
Man holt wieder einen Neuen? Der sich wieder einarbeiten muss?
Klar, Eberl hatte bei seinen Aktionen sicher auch das nötige Quentchen Glück.
Aber wer sollte es mit hinreichender Sicherheit denn besser machen?
Da wird kein Weg an einer Verlängerung vorbei führen.
Der Name Krösche geistert ja immer mal wieder durch die Medien und auch hier im Forum.
Ist selbst sehe keinen der es besser machen könnte als Eberl momentan. Mir gefällt seine eloquente Art interviews zu geben. Er lernt wahnsinnig schnell aus seinen Fehler sofern er welche macht.
Für mich ist das Trio VK-Eberl-Freund das beste in den Vergangenen 5 Jahren.
Dieser Sommer wird mE entscheidend sein.
- Verlängert HK?
- setzt sich Bischof im Zentrum durch als Nr3? Wer kommt für Goretzka und Guerrero dazu (intern oder doch ein Talent und zu welchen Konditionen)?
- Findet sich klasse back-up im Sturm, welcher einschlägt?
- Wird es ein ordentliches Budget geben und darf der Vorstand frei darüber verfügen oder wird es wieder Vetos geben und Sparkurs (Liquidität) wie im Fall Coman?
Dazu hat sich doch Uli Hoeneß jetzt gerade erst geäußert.
Wann? Wo? Danke 20Danke
Findest Du im anderen Thread…
„Berater und Gebühren“.
@Jo_1 hat sogar zitiert…