Uli sagte auch letzten Sommer, es käme niemand mehr für viel Geld. Und wenige Wochen später war Diaz eingetütet. Sicher haben seine Worte Gewicht, aber ein gewisses Understatement schwingt ständig mit.
Gefunden. Dankeschön. Aber eben, kein Budget, keine Zielvorgaben, keine Planungssicherheit
Natürlich, das sollte man ganz entspannt sehen…
Der Kader braucht im Sommer ja sowieso nicht die ganz großen Investitionen.
Ich finde Eberl hat mit den Transfers von Olise, Tah, Bischof und Diaz richtig gute Arbeit geleistet. Dafür muss man ihn auf jeden Fall loben.
Bei den Vertragsverlängerungen muss man ihn auch loben, dass er sie zustande bekommen hat. Aber er hat dabei ehrlicherweise keine großen Gewinne gemacht. Die Spieler haben mehr oder weniger zu den maximalen von Bayern aus zugestanden Konditionen verlängert. Das ist jetzt wie bereits geschrieben nicht schlecht, aber finanziell gibt es da sicherlich auch Abzüge in der B-Note.
Die Transfers Palhinha und Jackson waren aus verschiedenen Gründen nicht seine alllerstärkste Verpflichtungen. Bei Palhinha hat er wahrscheinlich nur das vollendet, was bereits vorher in die Wege geleitet wurde und Jackson war einfach ein Not-Transfer. Bei Jackson wäre es aus der heutigen Warte wahrscheinlich aber am besten gewesen, ihn gar nicht zu verpflichten und Coman einfach zu behalten. Da hat dann die Kommunikation mit dem AR nicht gestimmt, von beiden Seiten aus.
Die Kommunikation innerhalb des Klubs ist wahrscheinlich einer von zwei grösten Kritikpunkten. Da hat Eberl es natürlich schwer durch Hoeneß und auch wenn es wahrscheinlich die meisten anderen Personen es nicht hätten besser machen können ist das ganze einfach nicht gut gewesen.
Das gleiche gilt auch für den übergeordneten Plan. Eberl hatte im Nachhinein mit Kompany, mit Sané →Diaz, Karl bzw. generell den Jugendspielern einfach viel Glück. Der stringente Plan, der da verfolgt wurde, war nicht zu erkennen. Und auch hier kann man sagen, dass es Eberl wahrscheinlich in Vergleich mit den meisten anderen relativ gut gemacht hat und trotzdem würde ich es deswegen nicht automatisch als gut bezeichnen.
Im Endeffekt würde ich Eberl daher eine 3+ bis 2- geben und er muss jetzt in diesem Sommer zeigen, dass bei ihm ein Plan vorhanden ist, den er auch gegen den AR bzw. Hoeneß durchbringen kann.
Eine Verlängerung ist natürlich die eigentlich einzige richtige Entscheidung, aber er bleibt mMn weiterhin unter strenger Beobachtung.
Am Ende war man sogar im Plus. Das war wohl das was Hoeneß auch wollte.
In diesem Jahr dürfte einiges davon abhängen wie profitabel man die Loan Army zu Geld machen kann. Das dürfte auch den Spielraum auf dem Transfermarkt ganz wesentlich festlegen.
Ich weiß natürlich, dass viele Talente es bei Bayern nicht schaffen. Aber für die zweite Reihe würde ich womöglich in diesem Sommer ein oder zwei Talente mehr behalten.
Ja, weil Coman noch ging. Das war aber seinerzeit nicht in Stein gemeißelt.
Und ja, die Loanarmy und der Campus werden einiges einspülen. Das wird häufig unterschätzt.
Das ist entscheidend, nur wenig realistisch.
Der Plan, den Eberl entwickelt, der muss natürlich auch zu den Grenzen des AR und Hoeneß passen. Ansonsten braucht er diesen Plan gar nicht anfangen zu planen.
Aber wenn er passt, muss er dann auch sagen, dass es so gemacht wird und nicht zurückweichen wegen Kritik.
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..ähm..![]()
#…>[Jenen(…Argumentations-befreiten)Apo..Dogmatiker-ModusAdaptierend!]MalAbgesehenVonAllDen(…Eloquent-Alternativ-losen)Suggest!v-Fragen/…-PlädoyersErFürMichEinenGrenzwertig:st:enJobMachendRespektiveNichts/...Langsam:stAusSeinenFehlernLernend(…WelcheErMacht)_oderFürMichIstDas(…Räuberleiter-reduzierte!?)DuoEBERL/FREUND(…M!tH!n-reichenderS!cherheit)DasSchlechteste(...RespektiveWahrl!chGlück-lichste!?)SeitSALI/HAMIDZIC(…>DaSollteKeinWegAnEinerTrennungVorbeiFühren)!?
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Und welche sind die Grenzen? Denn offensichtlich waren ihm die im Sommer nicht bekannt bis kurz vor Schluss. Wie soll man da einen Plan umsetzen, wenn es untersagt wird (Veto)? Es bedarf doch einer ordentlichen Budgetplanung und klarer Zielvorgaben, welche der Vorstand dann umsetzt. So wie in jedem ordentlichen Unternehmen.
Wenn der Imperator den Daumen senkt, bringt das alles nichts ![]()
So schaut’s aus, da kann das Trio VK-Freund-Eberl (die in der Verantwortung und Rechenschaft stehen) planen was sie wollen. Am Ende entscheidet 1 Daumen.
Sollte der Reiter tatsächlich in den AR bestellt werden (offiziell ist es nicht), wird auch er dem Uli nicht sagen „Hör mal, der Max hat doch recht“
Das ist sicherlich nicht sein Job ![]()
Du musst eben den Imperator überzeugen. So ein korrektiv ist nicht in allen Fällen schlecht.
Also meiner Meinung nach sähe das richtige Vorgehen so aus:
- Schritt: Eberl und Freund erarbeiten einen Plan, welche Spieler sie verkaufen und verpflichten wollen und welche Summen dabei fließen. Daraus erstellen sie dann einen Budgetplan.
- Schritt: Mit diesem Budgetplan gehen sie dann zum Aufsichtsrat und stellen diesen vor. Dort bekommen sie dann entweder das okay oder ein Veto mit eventueller vorläufiger Zusage sofern sie den Budgetplan und/oder die Verpflichtungen und Verkäufe sowie involvierte Spieler nach den Vorgaben/Vorstellungen des Aufsichtsrats anpassen.
- Schritt: Wenn sie eine finale Zusage erhalten haben, starten die Aktivitäten auf dem Transfermarkt.
Schritt 3a.: Wenn es Änderungen, der ursprünglichen Budgetplanung bedarf, muss der Aufsichtsrat darüber informiert werden und ab einer gewissen Größe der Budgetänderung muss auch eine Genehmigung des Aufsichtsrats eingeholt werden. - Schritt: Wenn alle Transferaktivitäten abgeschlossen sind, wird eine Aufstellung der Ausgaben und Einnahmen, Gehälter sowie den Bewegungen im Kader erstellt und dem Aufsichtsrat vorgestellt. Änderungen der Budgetplanung müssen erläutert werden.
Ich glaube Eberl wusste, dass er nicht noch jemanden verpflichten durfte (außer bei Woltemade ergibt sich noch etwas), aber er glaubte, dass er es vielleicht doch darf, wenn er noch weitere Einnahmen generiert. Das war aber erstens ein Trugschluss und zweitens gab es wie in Schritt 3a beschrieben keine Absprache mit dem Aufsichtsrat. Dann darf man sich über ein Veto meiner Meinung nach nicht wundern.
Es muss doch ordentliche Zielvorgaben und Budgets geben.
Am Ergebnis wird der Vorstand gemessen.
- es muss ein Gewinn erzielt werden. Oder spezifiziert: von min X
- Die Personalkosten müssen gesenkt werden. Oder spezifiziert: um min Y
- Die Liquidität muss gesteigert werden. Oder spezifiziert: um min Z
- Die Mannschaft muss verstärkt werden. Spezifiziert: auf den und den Positionen. Dafür dürfen max Alpha Investitionsmittel zur Verfügung allokiert werden und min Beta Verkaufserlöse erzielt werden, welche dann reinvestiert werden dürfen. Oder spezifiziert: so und/oder so verwendet werden dürfen
Wie sonst will man seriös, ordentlich planen?
Ich verstehe abgesehen von Vorgenannten insbesondere nicht, wie es heißen kann „wir holen den Wirtz“, dann „den Woltemade“. Beides klappt nicht. Und dann kommt „nur“ Diaz und es darf nicht weiter investiert werden.
Das ist doch paradox. Ordentlich ist doch festzulegen auf welchen Positionen verstärkt werden soll und wieviel man bereit ist dafür zu investieren. Damit sondiert man dann den Markt und geht in die Verhandlungen. Dann trifft man Endentscheidungen. Aber doch nicht weil „das“ nicht geklappt hat, lassen wir’s! Leihen wir uns einen und schaun nächstes Jahr weiter.
Aber so isses halt und muss man mit leben. Auch der Max.
Es gibt sicherlich KPIs, an denen der Erfolg gemessen wird und die auch eine gewisse Zielvorgabe bzw. Entwicklungsrichtung bestimmen. Dazu gehört aber nicht nur das Sportliche, sondern auch Merchandising, Marketing, TV-Gelder, Sponsoring, Spieltagseinnahmen, Vertrieb, etc. Diese Zahlen sind sicherlich auch für Eberl interessant, aber Eberl ist hauptsächlich für das Sportliche beim FC Bayern zuständig. Die anderen Ressorts werden von anderen Vorständen bearbeitet und dann ebenfalls im Aufsichtsrat besprochen.
Zudem ist eine starre Planung in sportlichen Bereich einfach nicht möglich. Innerhalb von wenigen Tagen, können sich Situation komplett drehen. Zum Beispiel kann man innerhalb einer Woche aus der Champions League ausscheiden oder ein ein Spieler verletzt sich unvorhersehbar. Genauso kann sich ein potentielles Ziel verletzen oder irgendwo anders unterschreiben. Deswegen wird mMn jeden Sommer ein individueller Plan ausgearbeitet, dafür wird dann eine Genehmigung gesucht und darauf basierend wird dann gehandelt. Manchmal braucht es neue Spieler, manchmal nicht. Und je nachdem was möglich ist, müssen auch immer wieder Kompromisse gemacht werden. Das alles wird dann in der Aufsichtsratssitzung besprochen.
Bezüglich der Kader/Transferplanung kann man meiner Meinung nach auch unterschiedliche Ansätze wählen. Man kann den Kader basierend auf den Stärken und Schwächen des aktuellen Kaders planen und definierte Ziele bestimmen die man verpflichten will. Aber man kann auch einfach schauen, welche Möglichkeiten sich auf dem Transfermarkt ergeben und danach schauen, ob die jeweiligen Spieler zu dem eigenen Kader passen. Diese unterschiedlichen Ansätze erlauben auch eine unterschiedliche Erfolgsbewertung.
Worauf ich hinaus will, ist, dass so wie es bei Bayern läuft grundsätzlich lange sehr gut gelaufen ist. Der Schlüssel zum Erfolg ist wie in vielen anderen Unternehmen auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen und Ressorts. Durch bessere Kommunikation hätte auch die Situation mit Jackson verhindert werden können.
Simpel: für deutsche Nationalspieler sind die Taschen tiefer.
Kann man erstmal gut oder schlecht finden, aber es gibt noch Faktoren außerhalb der von dir genannten die zum Tragen kommen sollen.
Ist ja fast schon Tradition so.
Nicht nur Nagelsmann selbst, sondern auch sein Berater ist bekanntermaßen sehr redselig.
Hier erzählt er z.B., dass Eberl ihm GIFs per What’s App schickte, als Eberl Nagelsmann als FCB-Trainer verpflichten wollte.
Nagelsmann’s agent Volker Struth says Max Eberl kept sending him cartoon GIFs on WhatsApp while waiting for their response over the Bayern job in 2024: "Of course, it took a few days of thinking things through and considering everything. During that time, Max kept sending me animated cartoon characters via WhatsApp. Tom and Jerry impatiently pacing the room, and someone constantly swiveling in a chair, staring up at the ceiling.
https://x.com/imiasanmia/status/2028836726433632476?s=46&t=AlRaNjfM_7efhTG8jxTUUg