[Sportvorstand] Max Eberl - LZ 2027

Sie zu finden ist das tägliche Brot im scouting aber du musst sie halt aus der Premier league raus bringen und dann noch in die Bundesliga.
Wenn’s so einfach wär konnten wir morgen alle mit unserem Traumberuf Sportdirektor starten…

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Den Spieler vom Verein zu überzeugen gebe ich Eberl als Pluspunkt. Das Verhandeln mit dem Klub hat schon nicht mehr so gut geklappt, auch wenn Eberl natürlich durch Hoeneß eingeschränkt wurde.
Aber eigentlich am kritikwürdigsten finde ich die Tatsache, dass die Transfers von Diaz oder Jackson nicht besonders kreativ sind. Man kann nicht mit den Summen in England mithalten und jeder Klub außerhalb von England ohne Investor muss sich überlegen, wie er in Zukunft auf dem Transfermarkt agiert. Barcelona macht das mit der eigenen Jugend, Real mit Jugendspielern hauptsächlich aus Südamerika, italienische Vereine mit älteren, erfahrenen Spielern. Aber bei Bayern sehe ich diese Strategie nicht und natürlich kann das Eberl nicht alleine umsetzen, aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass man einen Schritt vorwärts gemacht. Ich würde z.B. erwarten, dass man Spieler wie Diaz oder Jackson auch außerhalb der Premier League bzw. bevor sie in die Premier League wechseln findet.

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Genau das ist der Punkt. Wenn deine Toptransfers Spieler darstellen die PL-Vereine bereit sind ziehen zu lassen, hast du langfristig mit dem CL-Sieg nichts zu tun.

Man kauft sich nur Zeit und zementiert nationale Dominanz. Aber ich will den Plan wie wir realistisch wieder den Henkelpott holen.

Naja, es ist schon eine Strategie, nur eben eine, die kein anderer hat. Man macht es mit internationalen Topspielern der 2. und 3. Reihe und hofft, dass die in einem klugen taktischen Verbund mit erfahrenen Bayern-Spielern, die aus der jüngeren Vergangenheit schon vorhanden sind, besser abschneiden als die für viel Geld zusammengekauften Top-Level-Mannschaften aus England, Spanien und Paris. Das ist jetzt auch nicht so ganz neu, sondern das, was den FC Bayern 2010-2020 auch schon ausgezeichnet hat. Wie jede andere Strategie hat auch diese ihre Nachteile, hier nämlich, dass auch Topspieler der 2. und 3. Reihe mittlerweile richtig teuer und damit zunehmend riskanter werden, wenn sie nicht einschlagen.

Aber was ist mit den Alternativen? Für die Barca-Jugendspieler-Nummer braucht man genügend Topspieler in der eigenen Jugend (haben wir derzeit nicht, hat auch nichts mit Spielzeit zu tun, ist bei Barcelona eine singuläre Kombination aus Zufall, einem Ex-FC-Bayern-Top-Trainer und jahrzehntelanger Jugendarbeit). Für die Südamerika-Talentnummer direkt von der Quelle (außer von Real auch vor allem von den portugiesischen Vereinen gespielt) fehlt dem FC Bayern der kulturell-muttersprachliche Zugang. Und die älteren, erfahrenen Spieler hat man ja schon im eigenen Kader, das ist bei den Italienern auch eigentlich keine Strategie, sondern aus der finanziellen Not geboren, die türkischen Vereine machen das - erfolgloser - genauso.

Die einzige Alternative (außer aufgeben) sehe ich in dem Modell, dass der BVB mal angestoßen hatte und wo auch RB Leipzig, Eintracht Frankfurt und früher mal Hoffenheim aufgesprungen sind, ein Ausbildungsverein aus zugekauften jungen Talenten mit internationaler Vermarktung. Vielleicht bleibt uns irgendwann nichts anderes übrig, aber wie wir ja beim BVB und bei RB gesehen haben, ist das auch kein Erfolgsgarant, weil man eben immer wieder mindestens so viele Top-Talente finden und für eine kurze Zeit auf vielen Positionen erfolgreich ausbilden und einbinden muss, wie man verkauft, sonst steht man irgendwann auf dem Trockenen.

Am Ende ist die beste Strategie viel Geld zum Verbrennen im Rücken, so dass einem falsche Entscheidungen gleich welcher Art nicht lange weh tun. Leider. Der Rest ist immer sehr risikobehaftet. Am schlimmsten wird es aber, wenn man etwas tut, wofür einem die oben jeweils angedeutete Substanz fehlt. Von daher finde ich den Bayern-Weg bislang noch folgerichtig.

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Wenn man den Eberl Fans glauben darf, hat er dies mit ihm doch schon gemacht :thinking:

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Ähh, sorry, aber das hängt davon ab, wie dein Kader vor den Transfers besetzt ist. Wenn du der Meinung bist, noch keine Unterschiedsspieler im Team zu haben, dann hättest du recht.
Wenn man aber Kane, Musiala, Olise, Davies, Kimmich als Unterschiedsspieler einstuft, dann ist es folgerichtig, den Kader auf hohem Niveau in der Breite zu ergänzen. Und genau das ist trotz aller Wirrungen jetzt passiert.

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Die Transferphase ist vorbei - was geben wir Max Eberl und seinem Team denn für eine Schulnote? Ich selbst, bin noch etwas unentschlossen.

  • 1 - sehr gut
  • 2 - gut
  • 3 - befriedigend
  • 4 - ausreichend
  • 5 - mangelhaft
  • 6 - ungenügend
0 Teilnehmer

ich vergebe eine 2 unter Berücksichtigung der absolut fatalen und amateurhaften Torpedierung durch UH und seine Vasallen…

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Von mir bekommen Sie ein „sehr gut“. Unter der Prämisse, dass die Spieler das Team vollumfänglich verstärken, sieht es momentan vielversprechend aus und dafür kann man sehr zufrieden sein.

Ein großer Pluspunkt, den ich hervorheben möchte, ist die Tatsache, dass wir die kolportierten Summen für Woltemade nicht zahlen wollten. Dies zeigt nicht nur eine kluge Transferpolitik, sondern auch ein gutes Gespür für den Markt.
Zudem bin ich auch von Anfang an froh darüber gewesen, dass Wirtz nicht zu uns wollte, dies aber nur aus finanziellen Gründen. Gut, dass wir uns das Geld sparen konnten.

Darüber hinaus schätze ich besonders, wie man sich trotz aller Unkenrufe aus dem eigenen Lager und den vielen „Experten“ auf dem Markt in Ruhe umgeschaut hat. Die ständigen Negativkommentare könnten die Transfers sicherlich erschwert haben, doch es wurde bewiesen, dass man mit Geduld und einer durchdachten Strategie zum Ziel gelangen kann.

Insgesamt bin ich zuversichtlich, dass diese Entscheidungen sich positiv auf die Mannschaft auswirken werden.

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Ich gebe eine glatte 6: Nicht für die Personalien an sich, aber für das amateurhafte Bild, das wir in ganz Europa hinterlassen haben: Wirtz und Woltemade wochenlang alternativlos hinterhergelaufen, Coman verscherbelt, nur um noch eine Baustelle zu öffnen und sich in der Causa Jackson komplette Chelsea auszuliefern… absolut unter aller Kanone.

Für die Personalien würde ich, isoliert betrachtet, eine 3 geben: Gute Verstärkungen, aber ein viel zu dünner Kader.

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Ich vergebe die Note 5 für das Gesamtbild, das der FC Bayern in den letzten Monaten abgegeben hat. Ähnlich wie @Mehmet68 nicht speziell für die 4 Neuzugänge an sich.

Wir saßen den ganzen Sommer wieder mit am Verhandlungstisch, alles drang nach draußen. Noch dazu gab man mehrmals lockere Interviews, in denen die Herren noch zusätzlich Futter lieferten. Dazu dann noch unerklärliche Vorgänge wie z.B. der Coman-Verkauf ohne Alternative in der Hinterhand und zu guter Letzt der fast schon peinliche „Leih-Befehl“ des Patrons an seinen Sportvorstand.

Der Kader ist mMn auch nicht besser als in der vergangenen Saison und unter dem Strich immer noch zu dünn.

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Schwierig - würde das gerne in 3 Monaten bewerten.

Wieviel Spielzeit bekommt Bischoff ?
Wie macht sich Jackson ?

Glaube von Díaz hat man jetzt sogar schon ein Bild wie es laufen wird inkl. Stärken/Schwächen.

Stellt sich hat tatsächlich die Frage was der Auftrag an Eberl war ? Kostenreduzierung mit Qualitätserhalt …?

Hier wird ja explizit nach Eberl gefragt, daher auch von mir eine 2.
Die einzigen bei den man konkret weiß dass man sie wollte waren

  • Wirtz (anders entschieden)
  • Woltemade (Stuttgarter Mondpreise)
    Insofern schade oder auch nicht aber verständlich.

Der Rest ist mehr oder weniger Spekulation angefangen von Barcola bis Williams, die sowieso nie weg wollten. Dann kam das mit der Leih-Vorgabe und dann wurde es fast unmöglich.

Für mich in Sachen Preis/Leistung

Tah+Bischof: 1,5
Diaz: 2,5
Jackson: 3

Unter Berücksichtigen der Rahmenbedingen muss man fast sagen da war kaum mehr rauszuholen.

Note für den Aufsichtsrat: 6
Nicht (nur) wegen der Prämissen, insbesondere für die „Öffentlichkeitsarbeit“

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Für die Spieler an sich würde ich eine 10/10 geben also 1+, weil das sind mMn mit Diaz, Bischof und Jackson drei herausragende Spieler, die uns lange Freude bereiten können und ich sehe in ihnen auch das Potenzial den Ballon d’Or zu gewinnen wenn alles gut läuft.
Das Drumherum, der Prozess wie man zu diesen Spielern gelangt ist und die auch teilweise von Eberl unnötigen Aussagen, lassen mir keine andere Wahl als eine 5 zu geben, also durchgefallen. Damit kommen wir auf eine glatte drei und das ist doch vollkommen in Ordnung.

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Ich habe eine 3 vergeben, bin aber näher an ner 4 als an ner 2. Es ist eine undankbare Erwartung, aber Eberl ist Sport Vorstand, wenn er, Freund und VK eine Mittel oder längerfristige Strategie haben dann ist es seine Verantwortung die anderen Verantwortlichen davon zu überzeugen. Wenn im alle 5 Tage Stöcke zwischen die Beine geworfen werden erschwert es natürlich die Bewertung seiner Arbeit am Transfer Markt.

Was gabs heute schon zum Frühstück bei Dir?
Scheint ordentlich zu knallen das Zeugs… :rofl:

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Du brauchst zwei 5er um durchzufallen oder eine 6 :winking_face_with_tongue:

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  • Coman Verkauf unter Marktwert und bei dünnem Kader ohne Not so günstig abgeben (Chelsea hat, sollte die Kaupflicht bei Jackson greifen für einen Spieler, den sie öffentlich schon in die Wüste geschickt hatten einen Deal ausgehandelt, der sich bei Addition der Leihgebühr und Kaufoption >30 Millionen über dem Marktwert des Spielers im Gesamtpaket liegt. Das zum Thema verhandeln bei Verkäufen.
  • Bei Celta auch eingeknickt was einen direkten Verkauf von Zaragoza angeht und Leihmodalitäten ausgehandelt die für Vigo quasi null Risiko bergen, die werden nach den Verhandlungen 3 Freudensprünge gemacht haben.
  • Palhinha als 30 Jährigen an Tottenham verliehen mit dem Risiko dass er ebenfalls nächstes Jahr mit 31 Jahren wieder auf der Gehaltsliste in München steht. Und das in die arme PL, die ja kein Geld für Ablösezahlungen zur Verfügung hat. Tottenham hat auch nur knapp über 200 Millionen ausgegeben diesen Sommer, die sind quasi broke. Ebenfalls ein Deal wo Tottenham der glückliche ist.

Das sind alles Ergebnisse von Verhandlungen des Sportvorstandes. Kann mir keiner erzählen, dass das gut verhandelt ist alles. Hier auch wenig Restriktionen durch den Aufsichtsrat in dem Bereich, kann man also nicht nur auf Hoeneß schieben. Für mich ist allein die Auflistung schon auch die Rechtfertigung für eine schlechte Note.

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Bischof hätte den Ballon d’Or schon längst gewonnen, wenn die anti Bayern Lobby nicht so krass wäre. Ich sage: wir bleiben der Verleihung aus Protest fern!

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