[Sportvorstand] Max Eberl - LZ 2027

Solche Aussagen verstehe ich nie so ganz - klingt immer so, als hätten wir bisher eine Gurkentruppe gehabt, die strukturell nicht gut genug ist, um deutscher Meister zu werden.
Dass einige zuletzt unter-performt haben, ist klar; trotzdem hat es aber fast zum CL-Finale gereicht. Wenn man nun also einige durch mindestens gleichwertige Spieler ersetzt und den Rest zurück in die Spur bringt, ist man als FC Bayern doch definitv auf allen Ebenen konkurrenzfähig. Und wenn man es ernst meint damit, dem eigenen Nachwuchs mehr Spielzeit und Bewährungsmöglichkeiten einzuräumen, dann kann man auch nicht den Kader beliebig mit Neuzugängen zukleistern …

Ohnehin finde ich den Grundansatz „ich kaufe mir 10 Topspieler, dann gewinne ich auf jeden Fall die CL“ falsch; Fußball ist nach wie vor ein Mannschaftssport, und noch so gute Einzelspieler brauchen mindestens ein paar Monate, um die nötigen Automatismen einzuspielen, die bei der heutigen Spielgeschwindigkeit wichtiger denn je sind.

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Dann sollte man offen kommunizieren, dass man sich von Zielen verabschiedet. Es wird brutal investiert und wir bauen ab. Gefährliches Zeichen für alle Topspieler.

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Die einzige echte Verstärkung wird mMn Palinha sein. Dafür haben wir de Ligt verloren. Insgesamt scheint der Kader so stark / schwach zu sein, wie im Vorjahr, dafür aber etwas gleichmäßiger besetzt.

Coman jetzt noch abzugeben wäre in Fehler - dann müsste man spätestens im Februar Zazagoza zurückholen.

Angst muss jedenfalls kein Team vor uns haben.

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Ich glaube, das ist das große Ziel. Mehr Jugendspieler! Ob das aufgeht werden wir sehen. Aber es sieht auf jeden Fall spannend aus. Und wenn die ausgeliehenen Spieler sich jetzt gut machen (Bei Wanner und Krätzig sieht es auf jeden Fall gut aus) und nächstes Jahr zurückkommen, kann das neue junge Team auf jeden Fall richtig Spaß machen.

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Das ist schon eine arg verkürzte Darstellung. Unsere Hochphase hatten wir, als wir auf spielstarke Typen gesetzt haben. Dann kam der Wechsel auf die Physiker und es haben tatsächlich strukturelle Probleme eingesetzt (die anhaltende Flut an Gegentoren). Verschiedene Trainer konnten das mit ihren jeweiligen Ansätzen nicht beheben. Junge Spieler benötigen in der Regel ein gutes Timing. Zum einen müssen sie gut genug sein, zum anderen braucht es einen frei werdenden Slot (zum Beispiel durch Verletzungen). Ausnahmespieler brauchen das nicht. Daher sind sie Ausnahmespieler und selten. Wenn man das Ziel hat vermehrt den Nachwuchs einbauen zu wollen, dann braucht es ein haltgebendes Gerüst und das gibt es bei uns nicht.

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Im Profisport wohl grundsätzlich so oder so nicht.

Dennoch glaube ich, dass wir letzte Saison schon gut besetzt waren und auch diese Saison alles erreichbar ist. Was letzte Saison gefehlt hat, war die Konstanz einiger Spieler und an der einen oder anderen Stelle das Spielglück, das man sich halt aber auch erarbeiten muss.

Individuelle Fehler passieren, die Frage ist, wie man das als Team kompensiert. Gegen Ulm hat man schon gesehen, dass mehr Spieler zurücklaufen. Einige Fehler wie gegen Wolfsburg können nicht kompensiert werden. Aber zum Glück passieren Fehler auch auf der gegnerischen Seite, sonst hätten wir nicht 3:2 gegen die Wölfe gewonnen.

Aber auch letzte Saison hat man gesehen, dass man gegen vermeintlich kleinere Gegner nichts geklappt hat, wir aber in der CL teils schon sehr gute Leistungen gebracht haben. Mit den gleichen Spielern. Und da sind wir wieder bei der Konstanz.

Ich persönlich kann gut mit 1-2 weiteren „mageren Jahren“ leben, wenn wir jetzt die Basis für die nähere Zukunft legen und VK einfach Mal in Ruhe arbeiten kann.

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Warum?

Die Bienen im vergangenen Jahr und viele andere (Inter, Tottenham, etc.) die Jahre davor haben gezeigt, dass man auch ins CL Finale kommen kann, wenn man „schlechtere“ Kader hat, als der unsere es ist.

Jahrelang wird lamentiert, dass der King immer verletzt ist - mit etwas Glück nehmen ihn uns jetzt zumindest die Saudies ab und schon wird wieder gejammert.

Same same überall anders. Wegen einer Hand voll guter Spiele weint man jetzt Mazraoui nach. Echt jetzt? Stani und Ito (vom Meister und vom Vizemeister kommend) sind allerdings Bayern-untaugliche Graupen. Tah sowieso.

Wenn das mit Kompany aufgeht, dann mit einem funktionierenden System. In einem solchen muss und wird man in Liga auch mal mit z.B. Vidovic in der vorderen Reihe 3 Punkte holen können.

Stellt doch unser Licht nicht immer unter den Scheffel im Keller.

Ohne die Positionen pro Verein durchzugehen, behaupte ich z.B.: Aznou wäre bei mindestens 10-12 von 18 Vereinen Stammspieler auf LV. Wenn der Plan von VK und Eberl aufgeht, wird der der dort spielen können. Wie Pavlo. Wie im Laufe der Saison Fernández? Wie einer aus Ibra/Vidovic/Irankunda?

Und unser Kader vor dem sich niemand fürchten muss hat Spieler wie Kane, Kimmich, Sané. Spieler von Weltruf. - In den Bayernforen natürlich der überteuerte abbauende Engländer, der überschätzteste Mittelfeldspieler Europas und der mit der fehlenden Körpersprache.

Manchmal ist es unerträglich.

Ich finde den Schritt von Brazzo (und Kahn) auf Eberl und Freund im Geschirr und im Fokus erfrischend. Ich bewundere es, wie souverän Max das alles abarbeitet.

Der Fußball in Wolfsburg (wo mir weite Strecken der zweiten Hälfte auch die Nerven geraubt haben) war mir um Welten lieber als das uninspirierte risikolose Ballgeschiebe unter TT.

Ist halt alles Geschmacksache.

Ob das funktioniert? Wir werden sehn. Ich drück die Daumen.

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Das findet hier doch in diesen Extremen überhaupt nicht statt (außer vllt. von einem User, und das ist nicht @ChrisCullen).
Ist ja gut, wenn Du den Kader gut gerüstet siehst für die hohen Ziele (Double + mindestens CL-Viertelfinale ?). Aber andere jetzt so scharf zu kritisieren, weil man Dinge ein wenig kritischer sieht, ist mMn auch nicht die feine englische Art.

Ich war schon immer auf der Trainer-Seite, sowohl die Nagelsmann-, als auch die Tuchel-Entlassung waren teure Fehler. Kontinuität wäre echt wichtig.

In München muss man als Trainer immer gewinnen. 1 Unentschieden und es rumort, 2-3 Niederlagen und es brennt lichterloh. Das wird sich auch bei VK nicht ändern.

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Nicht mal verloren hat er und es rumort :slight_smile:

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Wenn Du das so siehst, ok. Werde ich mir künftig alles nochmals durchlesen. Was aber an meinem Beitrag harsch war, ist mir schleierhaft…
Besser ich beschränke mich wieder nur aufs Lesen, wenn das jetzt übers Ziel hinaus geschossen war…
Sorry in die Runde.

Wer sagt, dass er „muss“?
Hoeneß? Bild? Didi?

Ich fürchte, einige lassen sich von den Medien vor sich hertreiben. Das müsste aufhören. Sollen sie doch schreiben, was sie wollen. Gerade merken wir es doch auch. 95% der angeblichen Transfers ist erstunken und erlogen? Warum sollen sie während der Saison genauere Infos vom Innenleben haben?
Nur weil etwas mit schwarzer Tinte auf dünnes Papier gedruckt ist und Hoeneß vielleicht einen Angstschurz fahren lässt, heißt es nicht, dass der Trainer nur gewinnen muss.
Aus meiner Sicht sind zwei Aspekte entscheidend.

  1. die Quali für die CL muss erreicht werden
  2. eine Perspektive für die Entwicklung muss kommuniziert werden und dann auch sichtbar sein.

Eine Perspektive wurde meines Wissens nicht kommuniziert. Oder reicht es zu sagen, dass sie Meister werden wollen? Das ist ein Ziel, aber keine Perspektive aus meiner Sicht.

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So war es nicht gemeint.
Es hat hier z.B. aber noch keiner geschrieben, dass Ito und Stanisic „untaugliche Graupen“ sind. Vielleicht in anderen Foren oder bei Social-Media?

Bitte weiter schreiben, schätze Deine Beiträge sehr!

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Wollt jetzt nicht auf beleidigte Leberwurst machen - aber das schien mir schon etwas sehr empfindlich von Dir.
Vielleicht habe ich auch ein wenig Unmut über Beiträge bei transfermarkt de „mit nach Hause genommen“ zu MSR. Kann sein.
Doch auch hier wird es mir einfach zu schnell zu panisch.
Also nochmal sorry @ChrisCullen falls Du das ebenso empfindest.
Und weiter gehts.

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Ja, war eine Schutzschwalbe :wink:

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Was man von Olise bisher sehen konnte, scheint das ein Spielertyp zu sein, wie ich ihn mir in unserer stärksten Elf vorstelle. Kein rein scorergetriebener Renner, sondern ein kompletter Fußballer. Technische Feinheiten am Ball, Übersicht,Pässe und auch Lust am kombinieren. Der könnte wirklich an Robbery anknüpfen. Daumen drücken.

Bei Palinha frage ich mich, ob der rein vom Verein gewollt wurde? Bisher wird er kaum berücksichtigt. Die Geschichte vom Transfer für die schwierigen Spiele ist mMn. eine schlechte und sehr teure. Ich würde ihn gerne sehen.

Ito muss man abwarten. Auf Aussagen über ihn gebe ich nichts, bis ich ihn selbst gesehen habe.

Von Stani erwarte ich mir eine solide und flexible Kaderoption.

Bei den Abgängen finde ich Mazraoui nicht so nachvollziehbar. Der hat bewiesen, dass er ein sehr starker Fußballer ist und gegen jeden mithalten kann. Da muss sich der ebenfalls verletzungsanfällige Boey schon sehr strecken.

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Der aktuelle Kader besteht aus 27 Spielern. Alleine sieben (!) Stürmer, davon sind fünf (!) Großverdiener. Es wurde mit de Ligt nur ein „teurer“ Spieler verkauft („teuer“ bestimmt sich m.E. nach Gehalt und Ablöse - letztere schreibt man ja über die Vertragslaufzeit ab).

Die finanziellen Vorgaben wurden IMHO fast garnicht erfüllt. Und es sind viel zu viele Spieler (mindestens zwei zu viel).

Sportlich muss man abwarten. Die neuen müssen nicht nur Bayern-Niveau haben, sondern auch endlich mal verletzungsfrei bleiben. Zu beidem kann man aktuell garnix sagen.

Wenn man den Bogen aber weiter spannt und auch das vergangene Winter-Transferfenster mit einbezieht, läuft es bisher o.k. Zaragoza war wohl ein Schlag ins Wasser, sowas passiert. Boey und Dier sind m.E. gute Transfers, die den Kader besser gemacht haben.

Eberl ist IMHO in der Tat nicht zu beneiden. Er wird sich wo hinbeissen, dass er den Umweg über Leipzig genommen hat und nicht schon letzten Sommer (und dann im Winter, da wurde ja nochmal Geld ausgegeben) Sportvorstand war. Jetzt muss er das ausbaden, was man damals angerichtet hat.

Ich erachte mich überhaupt nicht als panisch. Gar nicht.

Dafür, dass das CL Finale dieses Jahr in München stattfindet, ist mir das zu wenig Klasse. Gerade im Hinblick auf die letzte Saison. Das war ja kein einmaliger Ausrutscher. Das war das Leistungsniveau (meine Meinung). Mir ist das zu wenig um im Konzert der ganz Großen mitzuspielen. Dazu kann man meiner nach auch stehen.

Beleidigt bin ich natürlich nicht. Du bist ein super Mitglied dieser Community, das ich sehr schätze.

Weiter geht’s :grinning:.

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Von offizieller Seite wird der Kader aber fast überschwänglich gelobt.

Unabhängig von der reinen Qualtiät - mein Lieblingsbeispiel insoweit ist immer noch Antonio Rüdiger, der körperlich stark, aber technisch nicht so stark ist - stellt sich doch die Frage, wie die einzelnen Spieler zusammenpassen:

  • Gibt es einen Spieler mit uneingeschränkte Autorität, den berühmten „verlängerten Arm“ des Trainers? Ja, inzwischen (wieder), nämlich Thoams Müller. Kimmich und Neuer waren und sind das wohl nicht, de Ligt m.E. übrigens auch nicht.
  • Ergänzt sich der Kader so, dass die Schwächen, die jeder Kader nun mal hat, ausgeglichen werden? Wenn man die Bayern-Innenverteidigung nimmt, nein, und die Frage muss gestellt werden, wie es Real Madrid schafft, die Schwächen eines Rüdiger aufzufangen.
  • Sind die Spieler die richtigen, um das umzusetzen, was der Trainer will, bzw. ist der Trainer mit dem Kader glücklich - muss man abwarten.
  • Sind alle Positionen ausreichend oft, aber auch nicht zu oft, besetzt - nöö, sieben Stürmer sind zu viel (und da ist Irankunda noch nicht mitgerechnet).

Mit einem optimal strukturierten Kader und etwas Glück in der Auslosung (kein ManCity, kein Real) wäre eine Finalteilnahme theoretische denkbar.

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Eine völlig legitime Meinung.

Ich bin aber, wie oben schon geschrieben, eher der Ansicht, dass es nicht linear an den Einzelspielern liegt, so nach dem Motto Spieler x, y, z haben kein Bayernniveau und wenn wir die gegen individuell bessere austauschen, dann läuft alles wieder … sondern was wiedergefunden werden muss, ist ein Spielsystem, das auf den Kader zugeschnitten ist und mit dem sich auch alle identifizieren können, und natürlich muss der „mia san mir“ Teamspirit wiedergefunden werden, dass jeder auf dem Platz bis zur letzten Sekunde an den Sieg glaubt und sich dafür 100% ins Rennen wirft, die Fehler der Mitspieler ausbügelt und auch die Wege geht, die weh tun, egal wie oft er vorher doch nicht angespielt wurde.

Dann, und nur dann, können alle ihre Topleistung abrufen. Und dann bleiben wir auch weiter „im Konzert der ganz Großen“ - ich sehe nämlich nicht, dass wir da zuletzt nicht dabei gewesen wären. Oder wie anders sollte man es bewerten, wenn man nur knapp im HF der CL gegen den späteren Sieger ausscheidet ??

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