Schiedsrichter - Respekt, Fingerspitzengefühl & Regeln

Also wenn das konsequent durchgesetzt wird, ist das eine gute Regel, auch wenn es das Problem eigentlich nur verschiebt. Und warum es zwischen Bielefeld und Düsseldorf so eine lange Nachspielzeit gab lässt sich dadurch auch nicht erklären. In der zweiten Halbzeit sind in der regulären Spielzeit 3 Tore gefallen, also plus 90 Sekunden, es gab 4 Unterbrechungen wegen Auswechselungen, also plus 120 Sekunden und es gab eine VAR-Check bzgl. des gegebenen Elfmeters, was auch nochmal grob 180 Sekunden sind. Dazu gab es noch 2 Verletzungsunterbrechungen , wofür man auch nochmal jeweils 60 Sekunden dazu berechnen kann. Das macht insgesamt 510 Sekunden bzw. 8,5 Minuten. Wo kommen dann nochmal 1,5 Minuten her? Das muss dann auf jeden Fall besser funktionieren.

Das ignoriert ja genau den Zeitspielbullshit mit verzögertem Anstoß und Einwurf. Ob es dann als Behandlungspause gewertet wird, wenn sich jemand mit plötzlichem Erschöpfungssyndrom hinlegt, ist auch offen.

Außerdem wird das in Führung liegende Team sich bei Toren und Auswechslung weiter seine Zeit nehmen, da das ja pauschal abgerechnet wird.

Es wirkt fast so, als wollte man das Zeitspiel durch die neuen Regeln nicht gefährden, weil es den Verantwortlichen als liebgewordene Tradition so ans Herz gewachsen ist.

Und mich regt das als Bayern-Fan besonders auf, weil ich immer das Gefühl habe, in der Bundesliga ist das so ein oft eingesetztes Mittel gegen uns. Mannschaften im Tabellenkeller benutzen es sogar manchmal im niedrigen Rückstand weil sie nicht auch noch hoch verlieren möchten. Aber da mag man mich korrigieren.

Dazu hier ein weiteres Zitat von Feuerherdt:

Torerzielungen und Auswechselvorgänge grundsätzlich pauschal mit 30 Sekunden erfasst, es sei denn, die tatsächliche Dauer weicht davon deutlich nach oben oder unten ab.

Wie das mit Zeitspiel gehandhabt wird, wird man dann sehen. Ansonsten gilt:

Die endgültige Festlegung obliege weiterhin dem Referee.

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wieder was gelernt… Pünktlichkeit ist eine Tugend!

Der FC Bayern muss eine Geldstrafe entrichten, weil er im Mai nach Ansicht des DFB-Sportgerichts den Anpfiff eines Heimspiels verzögerte. Das Urteil belegt die minutiösen Abläufe vor Bundesliga-Partien.

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Wie man mit einer Mischung aus Trab und Gang bei den Auswechslungen auf etwa 40 Sekunden kommt, wird man bei Union dann bald schon recht gut im Blut haben.

Da stellt sich ja auch schon wieder die Frage, wenn offenbar es möglich ist, einige Ereignisse in Echtzeit festzuhalten, warum dann nicht einfach alle? Das ist dann praktisch Netto-Spielzeit ohne Netto-Spielzeit.

Das wäre alles halbwegs einfach zu lösen.

An der Linie raus, die am nächsten zum Spieler ist, zügige Geschwindigkeit, kein Abklatschen oder Labern mit Mitspielern.

Plus direkt gelbe Karten, aber das wird sowieso nie passieren, da wir ja auch aktuell kaum gelbe Karten bei irgendwelchen Vergehen sehen. Außer natürlich jemand zieht sich das Trikot aus, da wird sofort der gelbe Karton gezückt.

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Oder: jemand foult einen Bayernspieler und dieser (der Bayernspieler) sieht dafür sofort gelb :wink:

Da gebe ich dir recht und ergänze, diese Mannschaften in dieser Situation hoffen dann auch noch auf den Lucky Punch in der 94. Minute zum Ausgleich :worried:

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Die Rasenfunkvorschau sollte natürlich sowieso Pflichtprogramm sein. Max hatte wieder Alex Feuerherdt zu Gast, der die Regel- und Auslegungsänderungen zur neuen Saison vorstellt.

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Ich antworte jetzt einfach mal hier, weil es zum Thema passt.
@Moderatoren Wann folgt die MSR-Saisonvorschau mit dem Thesenduell? Mit dem Supercup hat die Saison für Bayern offiziell ja schon begonnen und am Freitag ist Bundesligauftakt?
Ich hoffe, dass ich damit jetzt keinen Druck aufbaue, ich finde einfach, dass das eines der besten Formate ist und freue mich schon darauf.

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Es gibt auf jeden Fall schonmal Ärger um die Länge der Nachspielzeiten

Also grundsätzlich verstehe ich die längere Nachspielzeit, ich hab mich ja schon immer darüber beschwert, dass es nicht sein kann, dass in einem Ligaspiel bei ner hohen Führung pünktlich abgepfiffen wird, eben weil in der Liga jedes Tor am Ende über Abstieg oder Meisterschaft entscheiden kann.

Wahrscheinlich wäre am Ende das „Beste“, wenn man die Zeit einfach bei jeder Spielunterbrechung stoppt, wie in viele anderen Sportarten auch. Keine Ahnung, ob das wirklich besser ist, mir fällt aber nichts besseres ein.

Die Rechteverwerter würden sich natürlich freuen, da dann viel mehr Platz für Werbung ist…

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Warum man nicht einfach eine Netto-Spielzeit einführt wie in vielen anderen Sportarten verstehe ich seit jeher nicht. Sehe da so viele Vorteile.
Auffällig auch gestern in Mainz als 6 oder 7 Minuten angezeigt wurden, wegen einer Verletzungsunterbrechung aber letztendlich 13 Minuten nachgespielt wurden. Das hätte ich gerne mal gegen spanische oder italienische Mannschaften in einem ko-Spiel gesehen. Leider ist es halt wirklich Willkür…

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ich würde es etwas anders formulieren:
es gibt berechtigte Kritik an der unsauberen Umsetzung der Vorgabe

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Jens Lehmann hätte sich das schon früher gewünscht… :winking_face_with_tongue::nerd_face:

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VAR darf nun auch bei falsch ausgeführten Freistößen eingreifen - kicker

Lex Lukeba?

Immerhin gut, dass das direkt angegangen wurde.

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Ganz offensichtlich.
Da hat der gute alte Tanker DFB mal schnell reagiert.

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Wird spannend ob die teilweise sehr unorthodoxen Einwürfe vor Toren nun auch mal untersucht werden.

Das öffnet natürlich schon die Möglichkeiten hier… Eckstöße, bei denen der Ball außerhalb lag, falsche Einwürfe… Kann man dann ja eigentlich alles überprüfen.

Wenn der ausführende Spieler den Ball mit dem ersten Kontakt regulär ins Spiel bringt, gilt das als Beginn der Angriffsphase. Der folgende zweite Kontakt, also der regelwidrige, durch denselben Spieler ist dann als Vergehen in der Angriffsphase zu bewerten.

Eigentlich logisch. Hätte man vorher schon so argumentieren können. :smiley:

Durch diese Begründung nicht. Denn da geht es explizit um das zweimalige Berühren.

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