Schiedsrichter - Respekt, Fingerspitzengefühl & Regeln

Ja, natürlich ist zwischen den amerikanischen und europäischen Sportarten hinsichtlich dem Zeitmanagement ein erheblicher Unterschied.
Oftmals ist das Spiel eh unterbrochen, da noch auf die Auswertung des VARs gewartet wird. Warum dann nicht noch für 20 Sekunden kurz erklären wegen welcher Regel und warum so entschieden wurde. Wohl gemerkt im Anschluss an die Auswertung des VARs.

Im Fußball machen sie das aber auch. Da gibt es diese Unterbrechungen nicht.

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Ich glaube, dass man schon viel gewinnen würde, wenn die Folgen des Handspiels nicht so spielentscheidend wären. Aus der Flanke von Raum mit xG von 0.0001 wird ein xG von 0.79. Das passt halt einfach nicht zusammen.

Während sich die SR und die Fußballwelt angewöhnt haben, diesen Umstand beim Thema Foul im Strafraum in die Entscheidung einfließen zu lassen „Reicht nicht für einen Strafstoß“, geschieht das beim Handspiel nicht, bzw. ist es vielleicht auch nicht so einfach übertragbar.

Deshalb indirekter Freistoß am Strafraum statt Strafstoß, außer es handelt sich um ein absichtliches oder grob fahrlässiges (Torhüterhaltung des Spielers) Handspiel.

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Bei der Copa America werden die Entscheidungen nach VAR Eingriff vom Schiedsrichter auch erklärt. Nur funktionieren da teilweise die Mikros nicht, dann ist das ganze sinnlos.

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Ich bin immer noch nicht darüber hinweg. Ein Verteidiger wie Rüdiger, van Dijk, etc. hätten die Hände hinterm Rücken gehabt, um sich nicht strafbar zu machen, und der Ball dann vermutlich im Netz. Und jetzt profitiert Cucurella von sowas wie Ermessunsspielraum bei nem Block? Dieser Ermessensspielraum gehört für mich in solchen Szenen abgeschafft. Wäre die Schiri-Ansetzung eine andere, wären wir jetzt im Halbfinale? Das kann es doch nicht sein.

Diese Saison ist geradezu verhext:
„Kids mistake“ vs Arsenal
Der Abseitspfiff vs. Real im Rückspiel vor dem „Tor“.
Der 11m vs. Dänemark (laut Regel ok).
Die Nummer am Freitag (laut Regel ok, oder halt auch nicht, je nach Schiri).

  • sicherlich zig Szenen, in denen Bayern glücklich bevorteilt wurde.

Ich hab es so satt. Wenn aus dieser Lachnummer was Gutes kommen soll, dann dass Schiriwesen professionalisiert wird, dass sie ihre Entscheidungen erklären müssen wie beim Football, und dass es feste Regeln wettbewerbsübergreifend gibt.

Und an die Sender: nutzt eure TV Power und erklärt die Turnierleitlinie mit Beispielszenen öffentlich und nicht in irgendnem ungelisteten YT Video oder nicht-öffentlichen Meetingräumen.

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Das ist ja nun auch wieder witzig.

Man sollte wie in der Formel 1 den Funkverkehr zwischen dem Keller und dem Schiedsrichter über die Stadionlautsprecher und im TV publizieren. Dann schaltet sich der VAR endlich nur noch bei wirklich glasklaren Fehlentscheidungen ein.
Das ewige „Handspiel daher Elfer“, welches sich 2 Minuten zusammen phantasiert haben können sie sich aus meiner Sicht dann eh schenken.

Eine simple, aber klare Regel wäre vor allem auch eine gute Ausgangslage, um dann wieder neuen Ideen und Verbesserungen auszutesten. In dem aktuellen Chaos, wo jeder Verband, Liga, Schiri eigene Regeln hat, wird man das Problem nicht lösen können.

Ich meinte vor allem die Kommunikation an den Zuschauer. Wenn man sich nicht jeden Tag stundenlang mit Fußball beschäftigt, hat man doch keine realistische Chance mehr zu verstehen, welche Regel gerade gilt. Und wenn man sich mal so die Berichterstattung der letzten Tage anschaut, scheinen ja auch die Profis da nicht mehr durchzublicken, da jeder Journalist, Schiri oder „Experte“ eine eigene Regelaufassung hat.

Aber ich gebe dir Recht, dass es auch zwischen den Schiris starke Schwankungen gibt und die sich teilweise sehr viel Freiheiten rausnehmen. Wenn dann ein Schiri nach seinem Kid’s Mistake trotzdem zur EM darf und unser Schmiergeld-Zwayer unser Land vertritt, braucht man sich aber auch nicht wundern.

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Ok., hatte ich anders interpretiert. Aber letztlich würde eine noch so gute Kommunikation der Regel an die Zuschauer auch nichts bringen, wenn die Schiedsrichter es dann nicht möglichst einheitlich umsetzen.

Das ist nun wiederum wohl auch eine Folge davon, dass man ständig an der Regel bzw. deren Auslegung herumdoktert … da kann sich das Wissen ja nicht „festigen“ … von der Akzeptanz ganz zu schweigen (wenn man eine Regelauslegung für Blödsinn hält, wird man sie sich auch kaum schnell zu Eigen machen)

Wurde das Statement von Merk hier schon geposted? Er stellt neben der Körperhaltung auch auf die Wirkung - Verhinderung einer klaren Torchance -ab:

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Ist schon brutal wie das Tage später noch nachwirkt. Macht mich z.B. immer noch sprachlos. Insgesamt die ganzen Szenen von Spanien, die mit Sportsgeist nicht viel zu tun haben.
Gut, das die Spanier rumlamentieren können, dass Kroos hätte gelb-rot bekommen müssen. So empfinden sie es zumindest als ausgleichende Ungerechtigkeit. Naja

Das fällt für mich dann schon unter die Kategorie „Fingerspitzengefühl“ … einem Toni Kroos gibst du nicht im möglicherweise letzten Spiel seiner Karriere nach 3 Minuten gelb. Wobei die meisten Schiedsrichter auch unabhängig von der Person nicht beim ersten Foul gelb geben - so schlimm war es ja nun auch nicht, hätte sich Pedri nicht dummerweise dabei verletzt, würde jetzt kein Mensch mehr drüber reden.

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Bei mir / uns im Freundeskreis ist es auch so. Das Spiel kann anscheinend nur sehr schwer abgehakt werden. Fühlt sich ganz anders an, als 2018, 2021 und 2022.

Das hat mit dem nicht gegebenen Handelfmeter zu tun, aber auch mit dem Gefühl, dass man insgesamt besser war, als die hochgelobten Spanier.

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Zumal er den Ball auch klar spielt oder berührt. Das Foul selbst war nie eine gelbe Karte.

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Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass man sich in KO-Spielen großer Turniere mehr leisten kann.