Ich melde da mal Zweifel an. ![]()
Wenn das so ist: Feig, sich versteckend und unter diesem Schutz über die Stränge schlagend, streng hierarchisch, stets gewaltbereit. Genau das also, was dieselben Leute der Polizei vorwerfen. Kannste dir nicht ausdenken.
Ich finde an Ralphs Ausführungen oben recht entlarvend, dass auf die neutral gestellte Frage von Tobizzel lediglich Argumente kommen, die die Schuld für die Verhärtung bei der Polizei suchen. Und einige blanke Unterstellungen sind: „Müssen Datei wieder auffüllen“, „Brauchen eine Daseinsberechtigung“. Andererseits finde ich es auch erschütternd, wenn in Chatgruppen von Polizisten einige ihre offene Gewaltorientierung äußern. Wiedermal ein Konflikt, in dem ich auf beiden Seiten Elemente sehe, die ich stark abstoßend finde.
Ich habe noch nie gehört, dass irgendwer den USK vorwirft, hierarchisch organisiert zu sein.
Man mag ansonsten einwenden, dass das eine die Staatsmacht ist, von uns allen legitimiert zum Waffeneinsatz. Der normale Staatsbürger sollte da andere Maßstäbe anlegen.
Zu einem direkten Aufeinandertreffen der beiden Fan-Gruppierungen sei es allerdings nicht gekommen, teilte eine Polizeisprecherin mit. Die Beamten hätten die Situation nach mehreren Minuten beruhigt
Happy End.
Wobei der eigentlich Fun-Part im Artikel ja dann erst kommt:
Aufgrund der langen Unterbrechung kam es zu einem kuriosen VAR-Check. In der 38. Minute hatte der Rostocker Junior Brumado den Schalker Blendi Idrizi gefoult und dafür zunächst Gelb gesehen. Nach der Spielunterbrechung wurde die Szene aber noch einmal gecheckt - und Brumado erhielt fast eine halbe Stunde nach seinem Foul Rot anstelle von Gelb.
So macht man das?
Hunderte, Tausende Leute, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, werden bestraft für das Fehlverhalten von ein paar Wenigen.
Dass man sich vielleicht nicht mehr anders zu helfen weiß, kann ich noch irgendwie nachvollziehen.
Dass man sowas bejubelt, finde ich aber irritierend. Naja, Rechtskonservative halt…
(Beitrag vom Verfasser gelöscht)
Was schreibt der Gossenjournalismus da wieder in völliger Geilheit auf Eskalation und Clicks? Es gab doch gar keinen Abbruch? Und einen Polizeieinsatz gab’s auch nicht? Mal wieder falscher Thread!
Hat auch keiner behauptet.
Da steht nur, dass die sich mit den Schiedsrichtern abgesprochen hat.
Fans aus Rostock hatten nach zwölf Minuten Feuerwerkskörper und Leuchtraketen gezündet, die teilweise bis in den Mittelkreis flogen.
Ach stellt euch doch nicht so an… ist doch ne geile Stimmung. Falls jemand davon getroffen wird ist doch egal… es geht doch gegen die böse DFL. Da gibt es nunmal Kollateralschäden.
Ein hoch auf die Tradition
/EDIT
Btw… wie kann man solche A….löcher als „Fans“ bezeichnen??
Köln müssen 500.000 zahlen, weil die DFL einen quantitativen Strafenkatalog hat, bei dem im Grunde Raketen / Pyros gezählt werden. (Könnte man wissen, wenn man so feste Meinungen hat.) Bei dem Rostocker Nazipack kommt eher noch Sachbeschädigung etc. in Frage, das kassiert aber nicht die DFL.
Sollte man wirklich….
Lazio war auch wieder so ein Fall, wo man sich nur denken kann: man will die Auswärtsfahrer dermaßen schikanieren, damit keiner mehr Lust drauf hat.
Ankunft am Flughafen, begrüßt von zahlreichen Polizisten, an jeder Ecke wird man gefilmt, als sei man ein Star.
Vorher wurde ein Sammelpunkt am AdW vom Rom ausgegeben. Von dort an soll man um 5 mit Bussen zum Stadion gebracht werden. Vor Ort erfährt man dann: wird eher doch halb 7. Ergo: je nach Ankunftszeit 2-3h warten. In den Bus geht es durch ein Spalier von 10 Cops, die einen alle erstmal abtasten und schubsen, yeah.
Dann im brutal vollen Bus mit Polizeieskorte zum Stadion. Ein weiterer Einlass. Jemand vergleicht Ticket und Perso, dahinter nächste Abtastkontrolle durch zwei weitere Cops.
Weiter geht’s, bis kurz vor den Block. Jetzt gibt es Drehkreuze! Leider nur sehr wenige. An dieser Stelle bewege ich mich in sehr kleinen Schritten voran, es ist irre voll, und es ist klar: da schafft es nicht jeder zum Anpfiff ins Stadion. Über uns kreist unablässig der Polizeihubschrauber. Hinter dem Drehkreuz warten zwei weitere Abtaststationen.
Und die Moral von der Geschicht‘: Ladekabel und die verbotene Powerbank doch reingebracht.
Nach dem Spiel: weil der Tag schon so kurzweilig war, wird die Blocksperre von den angekündigten 45 Minuten auf weit über eine Stunde ausgedehnt. Auch eine Blasen-technische Herausforderung. Aber dafür schaut Luca Toni vorbei und lässt sich feiern.
Dann mit klaren polizeilichen Anweisungen von behelmten und mit Schutzschilden ausgerüsteten Cops 20 Minuten durch die Gegend Richtung Busse, nochmal mit Blaulicht durch Rom, eine halbe Nacht auf dem Flughafen wartet… „Durch ganz Europa nur mit dir!“
Im Mai 2023 wurden knapp 400 Bayern-Fans einer mehrstündigen Kontrolle unterzogen. Nun sagt ein Gericht das, was vermutlich auch den Cops klar war: die Aktion war rechtswidrig:
https://suedkurve-muenchen.org/unverhaeltnismaessige-und-unrechtmaessige-freiheitsberaubung/
Bemerkenswert, dass die Aktion anscheinend vom Innensenator aufgetragen wurde - und Bremen gleichzeitig möchte, dass die Vereine die Kosten der Polizeieinsätze (mit-)zahlt. Schließlich seien es ja die Vereine bzw. deren Fans, die die Polizeiaktionen auslösen…
Stellungnahme von Club Nr 12 zum Polizeieinsatz in Burghausen:
ist schon bitter, wie sich die Schlägertrupps wieder aufführen:
Stellungnahme zu den Vorkommnissen rund um den Regionalligaauftakt Wacker Burghausen - Bayern Amateure
Vor ca. einer Woche wurde die Regionalliga Bayern mit dem Spiel der FC Bayern Amateure in Burghausen eröffnet. Über 5.000 Zuseher fanden sich bei bestem Fußballwetter im Stadion ein, zusätzlich zu den zahlreich erschienen Sportinteressierten auch ein zahlenmäßig völlig übertriebenes Aufgebot der bayrischen Polizei, welche bereits vor dem Spiel ihrem Ruf gerecht wurde.
Für die eine kleinere Gruppe Zugfahrer aus München (ca. 15 Personen) kam es bereits auf dem kurzen Weg vom Bahnhof Richtung Gästeblock zur ersten Schikane seitens der Staatsmacht. Kurz vorm Stadion wurde besagte Gruppe von mehr als 30 Uniformierten eingekesselt und ohne Angabe von Gründen auf offener Straße durchsucht. Hierbei mussten sogar vereinzelt Fans ihre Socken ausziehen, zudem wurden die Personalien aller festgestellt. Die ca. 45 Minuten lang andauernde Kontrolle kam zu dem Ergebnis, dass bei keinem der Beteiligten irgendwas gefunden wurde. Die Frage nach was denn konkret gesucht werde blieb leider unbeantwortet. Eine konkrete Rechtsgrundlage konnte die Gegenseite ebenfalls nicht nennen, es hieß lediglich, es finde eine auf das PAG bezogene „Vorkontrolle“ statt. Die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme dürfte dabei stark bezweifelt werden.
Trotz dieser doch sehr fragwürdigen Maßnahme konnten sich alle Fans der Bayern Amateure pünktlich zum Anpfiff im Gästeblock des Burghauser Stadions einfinden.
Die Stimmung dort war ausgelassen, die Amateure feierten einen 1:0 Sieg in einem guten Fußballspiel und die vorangegangene Willkür der Polizeibeamten schien fast vergessen. Leider ging es nach dem Spiel ähnlich weiter und es kam erneut zu komplett überzogenen Maßnahmen der eingesetzten Polizei.
Unmittelbar hinter den Toren des Stadions standen die Uniformierten Spalier, zum Teil wurden Fans daran gehindert, das Stadion zu verlassen, bereits draußen stehende wurden immer wieder zurückgedrängt. Beim Verlassen des Stadions war die Situation durch das massive Polizeiaufgebot sehr unübersichtlich, es kam es von Fanseite trotz dessen allerdings zu keinerlei Provokationen.
Die Vermutung, dass dies die Antwort auf eine kleine Pyroaktion während der zweiten Halbzeit im Gästeblocks war, liegt zwar nahe, steht aber wie oftmals in keinerlei Verhältnis.
Die Bereitschaftspolizei, unterstützt durch das oft kritisierte USK, hatte nun vor, vereinzelt Fans festzunehmen. Um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, schreckten sie auch nicht davor zurück, mit massiver Gewalt gegen Fans vorzugehen. Vereinzelt wurden dabei unbeteiligte Fans mit Gewalt zu Boden gebracht und fixiert.
Das Resultat aus dem Einsatz waren 2 Fans, die per Krankenwagen zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht werden mussten. Eine Ersthelferversorgung konnte man von den Verursachern der Verletzungen leider nicht erwarten, lediglich Verantwortliche der Gastgeber boten hier ihre Hilfe an.
Für die Fans, die mit dem Zug angereist waren, war die letztmögliche Verbindung nach München dadurch ebenfalls nicht mehr erreichbar.
Was bleibt ist Frage, warum bei einem Viertligaspiel ein dermaßen hohes Polizeiaufgebot eingesetzt wird und zu welchem Ziel diese, unserer Meinung nach mehr als fragwürdigen, Maßnahmen führen hätten sollen?
Wollte die Polizei, welche teilweise von einem Kamerateam begleitet wurde, am ersten Spieltag zeigen, was man diese Saison zu erwarten hat, wenn man Fußballspiele in Bayern besucht? Oder wollte man nach Rücksprache mit dem BFV gewährleisten, dass die Premiumveranstaltung mit dem Eröffnungsspiel der „bayrischen Champions League“ unter keinen Umständen „gestört“ wird, indem man alle abrufbaren Beamten einsetzt und zweifelhafte Maßnahmen durchführt?
Trotz des Auftaktsieges und der damit verbundenen (wenn auch nur kurzfristigen) Tabellenführung der Amateure bleibt dieser Sommerabend den meisten Bayernfans leider aus anderen als sportlichen Gründen in Erinnerung.
Euer Club Nr. 12
Nur zum Verständnis:
Mit „ Schlägertrupps, die sich aufführen“ sind die Polizisten gemeint?
Bei Fußballspielen „führen sich ja viele Menschen auf“ - je nach Sichtweise .
selbstverständlich sind die uniformierten Staatsdiener gemeint!
wenn man nur ein klein wenig die Berichte der Fanprojekte und Betreuer etc. verfolgt, dann weiß wann, was da für Knüppeltrupps unterwegs sind - speziell in Bayern und vor allem das USK - das hat mit Rechtsstaat nur noch am Rande zu tun!
wenn man nur ein klein wenig die Berichte der Polizei etc verfolgt, dann weiß man, was für gewaltbereite Menschen unterwegs sind - speziell in den Kurven.
Mir ist das immer zu einseitig. Z.B. im Artikel des Club Nr 12: da wird dann von „kleine Pyroaktion“ gesprochen, während alles, was die Polizei macht immer dramatisch dargestellt wird.
ok - eine Staatsmacht, die ihre Prügeleinsätze rechtfertigen muss und bekanntermaßen nicht nur bei Fußballeinsätzen massiv übers Ziel hinausschießt, berichtet…
und landesweit unabhängig voneinander berichten Fanbetreuer, Anwälte, seriöse Medien, Vereine, Fanclubs, Fanforscher, Augenzeugen und urteilen Gerichte…
tja - wer mag da wohl glaubwürdiger sein…