Pokaldrama in Wiesbaden! Wie schlimm war es wirklich?

Was mir wiederholt aufgefallen ist, und gerade beim ersten Gegentor, war folgendes.
Warum ist unsere Verteidigung nicht in der Lage den Gegner ins Abseits zu stellen.
Gerade ein Team das so hoch steht wie wir, muss von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.
Unsere Verteidiger laufen immer mit dem Angreifer mit, verpassen aber meist mal einen Schritt nach vorne zu gehen.
Vor dem Anschluss Treffer der Wiesbadener standen unsere Angreifer gefühlt 10 mal im Abseits.
Paul Breitner sagte einst, die Abseitsfalle ist die Intelligenteste Art in Ballbesitz zu kommen.

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Das hat vermutlich viel mit Absprache und Verständnis zu tun.
Diese Viererkette gestern z.B. hat so ja noch nie zusammengespielt.

Der Punkt ist, dass das jetzt das zweite Mal in wenigen Wochen ist, wo man als Leser hier den Eindruck hat, dass Du überreagiert hast. Und Deinen Erklärungen danach ist zu entnehmen, dass Du das mit Abstand genauso siehst.

Vielleicht hilft es Dir ja, nicht sofort zu senden, sondern erst mal über die Antwort nachzudenken?

Habe ich mich auch schon häufig gefragt.

Ich habe da mal eine Frage, und es ist nicht SvN involviert…

Welches Spiel war knapper und wer war überlegener?

„Stuttgart behält im Spektakel von Braunschweig die Nerven“

„Bayern schrammen an Pokalblamage in Wiesbaden vorbei“

Beides Überschriften bei Sportschau.de:person_shrugging:t3:

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Gab aber auch genügend Gegentore, bei denen es dem Spieler individuell möglich gewesen wäre, seinen Gegenspieler ins Abseits zu stellen. Bei dem Tempo der Profis ist es natürlich sehr schwer, immer den nötigen Überblick zu haben und ausreichend gedankenschnell zu sein. Häufig gehts dabei ja nur um einen schnellen Schritt, einen Sekundenbruchteil. Wenn man sich Wiederholungen anschaut und Standbilder hin- und herschiebt, fällt das enorme Tempo auf.

Soviel zum Thema objektive Pressearbeit und Meinungsmache…

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Da fragt sich der @Gratschifter schon wieder verunsichert, ob das ein väterlicher-liebevoll-versteckter Hinweis darauf ist, daß seine Worte öfter (zu) scharf formuliert seien? :see_no_evil_monkey:
Schlaflos grübelt in Bremen… :winking_face_with_tongue:

Sehe ich ähnlich. Das Thema war gestern: Es war nicht das Spiel von Luis Diaz. Wenn Trainer Kompany ihn auswechseln gewollt hätte, wen hätte er bringen sollen? Man wäre gezwungen gewesen, Guerreiro weiter nach vorne zu schieben. Ergo: Es besteht dringender Handlungsbedarf in der Offensive und ich bezweifle, dass da ein Spieler ausreicht. Zwei wären passender, und dann darf auch Musialas Verletzung RICHTIG VOLLSTÄNDIG ausheilen.

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Aber ich glaube wir tun es auch sonst nicht.

Ja, Wahnsinn solche Schlagzeilen. Wir standen Ergebnistechnisch nie vor dem Ausscheiden.
Stuttgart bis 3 Minuten vor Schluß schon.
Aber alles was sich nach Bayerndusel anhört verkauft sich gut. Und wenn sich so ein Mist auch nur ein bisschen im Hirn der Bayernnichtliebhaber
festsetzt hat es sich schon gelohnt.

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Sei bedankt für Deine überaus ausführliche Rückmeldung - ich weiß das sehr zu schätzen.
Vor allem gegen Ende ist Deine Ehrlichkeit und Offenheit wieder „der Justin“, den wir alle schätzen und lieben.

Keine Angst - ich hab ordentlich Kampfgewicht (schriftlich wie im Real-Life) und stell mich schützend vor Dich, wenn irgendeiner mal wieder sich im Ton vergreifen möchte. :+1:

Die Sache mit dem „X vs. Senden“ - mein Trick ist: Wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob mein Schuß vielleicht nach hinten los geht, speichere ich das Ganze in einer parallelen App unter „Mal kucken“ ab… Und dann warte ich ein oder fünf Stunden… das meiste hat sich dann schon erledigt.

Ja, das verstehe ich völlig. Meine Unterstützung hast Du. Ich glaub, das weißt du auch.
Aber ich gebe zu bedenken: Die Sache mit dem Wald und dem Hineinrufen…
Denselben Wunsch nach mehr Verständnis im gegenseitigen Umgang werden die anderen Beteiligten hier auch haben. Und bloß Du Chef vonnet Janze bist, heißt das ja nicht, daß die anderen weniger arbeiten müssen. Sie arbeiten bloß woanders.

Geht klar. Ab sofort heißt @justin Don Vito Hoeneß. Dem Tegernseer Paten des Festgeldkontos bringen wir auch mehr als zur Genüge Verständnis entgegen… Davon brauchst Du nur nen Fingerhut voll! :grinning_face:
Die restlichen Rollen der Neuverfilmung des Coppola-Klassikers im MSR-Style verteilen wir dann in der Folge. Castbewerbungen werden ab sofort angenommen.

Und zum Abschluß noch ein kleiner @Gratschifter ins Phrasenschwein:
Manchmal wünsche ich mir von meinem @justin ein bißchen mehr: „Was kümmert s den Mond, wenn …“ (darf nach eigenem Ermessen ergänzt werden.)
Nicht auf jedes Monster gehört ein Deckel.

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Also mir ist Justin deutlich lieber als Uli Hoeneß mittlerweile… Emotionen gehören doch dazu, wenn man so viel Herzblut in die Sache steckt. Leider ist mein Popcorn jetzt alle…

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Ich finde solche Vergleiche ohnehin unnötig und Stress durch Arbeit kannst du auch haben, wenn du halbtags arbeitest. Die reine Zeit heißt nichts. Nur ist es bei mir halt vergleichbar mit zwei Jobs gleichzeitig. Meine komplett freien Tage im Jahr kann ich vermutlich an zwei Händen abzählen. Das und die Unterbezahlung freier Mitarbeiter im Journalismus sind die Kehrseiten des Wegs, für den ich mich entschieden habe. Es gibt auch genügend Positives, sonst würde ich das nicht mehr tun. Aber der Punkt ist, dass ich einen Weg finden muss, dann eben nicht in die Kommentare zu lesen, wenn ich weiß, dass ich eh gestresst bin. Was qua meines „Amtes“ einfach schwer ist. Eigentlich bräuchte ich mal zwei Wochen komplett Urlaub. Einfach nur ich, mein Fahrrad, vielleicht die Alpen und kein Telefon.

Aber ich kann mir die zwei Wochen im Moment nicht leisten. Finanziell bedeutet Urlaub für einen Freiberufler, dass ich zwei Wochen lang keine Einnahmen habe. Das geht hier und da noch im Jahresverlauf. Aber beim Blick auf Miasanrot würde ich damit das Wachstum sofort riskieren. Der Content würde, rechnet’s euch aus, wie viele Artikel ich schreibe und wie viele Artikel andere Redaktionsmitglieder, massiv zurückgehen. Der Podcast hätte zwei Wochen lang Pause. Georg kann zwar Audio schneiden und ich habe ihn da quasi schon angelernt, aber eigentlich bräuchte es mehrere Stunden, die wir beide uns mal nehmen müssten, um ihm das „Handwerk“ komplett beizubringen. Auf YouTube käme bspw. zwei Wochen lang nichts.

Jetzt sagt manch einer vielleicht: Dann isses eben so. Aber die Konkurrenz produziert weiter und zwei Wochen krass zurückgefahrener Content bedeutet, dass wir bei Google sofort Einbußen spüren. Bedeutet konkret: Nach den zwei Wochen dauert es erstmal zwei, drei Wochen „Normaltempo“, bis wir wieder regelmäßig hochrangig auftauchen dort.

Ich will, dass Miasanrot ein Anlaufpunkt für Fans und Interessierte ist, an dem sie alles Wichtige auf einen Blick bekommen UND obendrauf noch anspruchsvolle Analysen, Meinungen und Einordnungen. Hintergründig und mit Aha-Effekt. Diesem Anspruch kannst du eigentlich nur gerecht werden, wenn du das Ding komplett hauptberuflich betreibst UND noch zwei, drei Leute gut bezahlen kannst. Im Moment ist Miasanrot eine wichtige Stütze für mich als Freiberufler. Eine verlässliche Einnahme, die mir etwas Sicherheit gibt, wenn etwas wegbrechen sollte. Mehr leider nicht. Und es fällt auch schwer, daran zu glauben, dass es viel mehr wird. Es scheint, als kämen wir derzeit an Grenzen. Bzw. als käme ich an Grenzen. Ich wünschte, ich hätte noch mehr finanzielle Sicherheit, dann würde ich sechs Monate lang einfach mal alles liegen lassen außer Miasanrot und versuchen, das Projekt mal vollberuflich zu wuppen. Aber diese finanzielle Sicherheit habe ich in der Form nicht. Und ich bin skeptisch, ob das mit der aktuellen Strategie klappen würde. Denn die bisherigen Contentoffensiven haben eher nicht dazu geführt, dass sich an den Einnahmen signifikant etwas verändert hätte. Immerhin haben wir eine stabile Community. Dafür bin ich auch dankbar, aber mir fehlt die Fantasie, wie es auf dem aktuellen Weg noch weiter hinaus gehen soll.

Da gibt es im Hintergrund den einen oder anderen Gedanken, welchen Weg man noch gehen könnte, aber das bleibt alles erstmal intern, da wir da in den Anfängen stecken. Long story short: Das ist alles nicht so einfach, wie es manchmal von außen aussehen mag. Da steckt einfach so viel drin. Auch so vieles, was dann manchmal die Grenzen des „Gesunden“ auslotet. Und manchmal bin ich dann in einem Moment nicht Herr meiner Emotionen, wenn etwas passiert, von dem ich das Gefühl habe, dass es uns verbal angreift, abwertet oder eben nicht entsprechend wertschätzt. Sollte das sein? Absolut nicht. Das weiß ich, das wisst ihr. Ausschließen kann ich es trotzdem nicht. Ich kann nur versuchen, damit einen Umgang zu finden, der diese Momente Stück für Stück reduziert.

Ist zwar nett gemeint, aber auch da wissen wir ja, dass es anders ist und ich kann es auch verstehen.

Die Strategie hat auf Twitter immer gut funktioniert bei mir. Ich sollte mir wieder angewöhnen, solche Kommentare zu schreiben und dann nicht abzusenden, sondern zu löschen. Bei Twitter war damals mein Entwürfeordner immer voll mit Repliken von denen ich wusste, dass sie mir nur weiteren Ärger einbringen und es nichts bringt, sie zu posten.

Das hat hier wirklich den schlimmstmöglichen Verlauf genommen. Aber na ja. Selbst Schuld.

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Wenn wir alle künftig vorm Senden von Beiträgen trotz aller Emotionen vielleicht noch einmal innehalten und überlegen, ob wir den Beitrag tatsächlich - inhaltlich und sprachlich - so absenden wollen, hat diese Diskussion ja hoffentlich für alle was gebracht und uns alle (falls nicht vorher schon geschehen) nochmals etwas sensibilisiert zu überlegen, wie Aussagen beim Gegenüber ankommen könnten…

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Das mit dem Popcorn ist so ne Sache. Das „triggert“ mich gerade. :nerd_face:
Warum? Ganz einfach. Meine Frau war gestern im Kino (Mädelsabend) und kam mit ner (halbvollen) Packung Popcorn zur Tür herein, als es noch entspannt 2:0 stand.
Sie reichte sie mir, ich könne es aufessen.
Ich war also gerade genüsslich am Knuspern, als das 1:2 fiel. Ärgerlich, aber gut, waren ja deutlich überlegen.
Ich hab mir gerade ne Handvoll Popcorn genommen, als plötzlich der Wehener Stürmer auf Urbig zuläuft - und dann den Ball eiskalt versenkt.
In meinem Frust (so viel zum Thema: Emotionen kontrollieren :winking_face_with_tongue:) flog plötzlich die Popcorn Packung durchs Wohnzimmer. Was für eine Sauerei! Das Zeug klebt ja mal so richtig (gut im Teppich)!
Also für mich kein Popcorn mehr beim Fußball gucken!

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Wenn wir das auf meine Situation übertragen und das Popcorn die Kurve ist, dann kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass du bald wieder Popcorn beim Fußball essen wirst.

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Ich habe mir vor einiger Zeit - als ich viel in Online-Diskussionen verwickelt war die mich viel Zeit und Nerven gekostet haben vorgenommen, solche Diskussionen nicht bis zum Ende zu führen und nach Möglichkeit erst gar nicht entstehen zu lassen.
Wie du oben irgendwo schreibst, die „Angst vor Antworten“, das wollte ich nicht mehr und der einzige Weg ist leider, die Antworten vorher schon zu ignorieren. Einfach überlesen und weiter runter scrollen oder 2-3 Tage nicht reinschauen (was bei dir natürlich schwierig ist).

Man mag den Hauch einer Vorstellung haben wie es wohl Menschen (Fußballern, Trainern…) damit geht, die so in der Öffentlichkeit stehen. Wenn man da nicht den passenden Weg findet damit umzugehen muss man doch zwangsläufig kaputt gehen. Da für dich natürlich das Feedback eine wichtige Sache ist vielleicht dennoch solche Kommentare besser erstmal nicht beantworten!?

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Chips und Bier (die daneben standen - die hatte ich ja schon seit dem Anpfiff am Start) sind vollkommen perfekt - denen ist ja auch nichts passiert… :winking_face_with_tongue::innocent:

Und generell hoffe ich immer, dass ich in dieser Saison wieder meinen „Titel-Gin“ genießen kann.
Für Siege in wichtigen KO-Spielen habe ich den Bayern Whisky und Gin, für Titel den Illusionist Gin
… und mein 3 L Weißbierglas

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