Pokaldrama in Wiesbaden! Wie schlimm war es wirklich?

Auch wenn ihr beiden das Thema offenbar ferdich habt - ich hab noch ein zwei Anmerkungen.
Zuerst @justin : Ich freue mich, daß Du zwei Stunden später zurückruderst und dich entschuldigst.
Ja, @justin : Im Nachhinein erklärst Du hervorragend, was dich wie warum getriggert hat. Es passiert aber inzwischen immer öfter, daß Du ohne Differenzierung uns - Deinen Leser:innen - deinen pauschalen Social Media Frust um die Ohren kloppst. Und dann Teil-Anerkenntnis des Übers-Ziel-Hinaus-Geschossen-Seins hinterher schiebst. Es wird Zeit, daß hier sprachlich geübt wird, dass blöde Wörtchen „man“ vorsichtiger zu verwenden.
Ich erklärs am folgenden Beispiel:

„in dieser gesamten Online-Welt“ , „man viele Dinge immer nur anhand der Dinge diskutiert, die man selbst negativ oder kacke findet“
Betrachte das bitte mal aus der Sicht von @anon83403225 @Gratschifter oder deinen sonstigen Fan-Boys in MSR.
Ich schreibe hier als ein Teil dieser gesamten Online-Welt, die Du mit deinem Social Media Groll in einen Mixer packst. Du differenzierst da nicht, sondern benutzt unglücklich immer wieder das Wörtchen man, von dem sich niemand oder alle angesprochen fühlen müssen.
Ich gehöre zur zweiten Kategorie. Es ist nicht meine Aufgabe, in deine "man"s hineinzuinterpretieren, wen Du ein- und wen ausschließt.

„Ihr“ ist wirklich höchstpersönlich an uns alle gerichtet: Wie bitte sollen wir raten, wen Du da meinst? Außer WIR ALLE!
Und das macht mich schon gewaltig wütend - vor allem bei jemandem, dessen differenzierte Sprachvirtuosität sonst sein Markenzeichen ist. Aber wenns über Fußball hinaus geht, ist s mit der Differenziertheit nicht mehr weit her.

Imperativ zweite Person Plural, Justin. Damit sind wir alle gemeint. Alle in MSR. Und das ist Dein Bock - immer häufiger und immer stärker.

Zuletzt, und das ärgert mich am meisten:
Den Fehler, den Du uns vorwirfst, verkörperst Du selbst am meisten.

Wann lobst Du die Posts anderer MSR-Teilnehmer? Wann wertschätzst Du mal wörtlich (über ein einfaches Likechen hinaus), daß haufenweise Leute hier Dir ständig Lobhonig um dein Mündchen schmieren? So n Wörtchen wie Danke, freut mich, schön, daß du das bemerkst…
Wann kommt von Dir positives Feedbäck, wann Wertschätzung für die Kommentare. Und ich sach dir eins: Du bist nicht der einzige hier, der sich viel Zeit und Mühe nimmt, um seine Positionen mit anderen auszutauschen. Ich könnte Dir ne Liste schicken…

Kann es sein, daß du alles Positive wegfilterst? Dein Artikel geht online, und in der Folge nimmst Du nur noch die Haare in der MSR-Suppe wahr. Zeit, den Blickwinkel zu ändern und wieder eine andere Brille aufzusetzen.
Sonst wird @Moddermonster nicht der letzte gewesen sein, der von dannen zieht, fürchte ich.

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Hier möchte ich mich anschließen. Die Fähigkeit, einfach „Entschuldigung“ zu sagen, haben wir männlichen Rechthaber offenbar in einigen Teilen verloren. Dabei ist es so angenehm und macht sympathisch, wenn MANN eigene Fehler anerkennt und dem anderen das Bedauern für den angerichteten Ärger ausspricht.
@Moddermonster :
Zeit, daß sich da was dreht…

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Es gibt da halt ein paar, denen im Magen liegt, dass der Diaz nicht die erste Wahl war und was der Transfer insgesamt für den Zustand des FC Bayern aussagt. Drum darf man jetzt auf keinen Fall irgendwas kritisches zu dem Spieler sagen.

„Weil wir in guten wie in schlechten Zeiten zueinander steh’n“

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Habe ich mir auch schon gedacht. Boey läuft bei beiden Toren total unbeteiligt nebenher wobei ihm beim 2:2 keine Schuld trifft. Aber das er vorm 1:2 Olise quasi in den Defensivzweikampf zwingt und dann noch nichtmal unterstützt ist schon ein arg grober Schnitzer.

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Wenn ich an Freitag zurückdenke, z.B. das zweite Tor, sehe ich diese Aussage als widerlegt an. Die Frage ist eher, warum das gestern nicht in der Form gelang. Wobei ich selbst gestern bei Ballbesitz (80%?) eigentlich ein gutes Gefühl hatte, der Ball ist auch ordentlich gelaufen, der 10er Block vor dem 16er war hakt unangenehm zu bespielen.

Boey hat da überhaupt keinen Schnitzer gemacht. Er hat die Situation sogar entschärft und dafür gesorgt, dass Wiesbaden nur noch eine eigentlich ungefährliche Flanke spielen konnte. Der Vorwurf, er hätte Olise nicht unterstützt, ist einfach unfair, weil faktisch falsch. Durch Guerreiros Rausrücken musste Boey die Innenverteidiger-Position einnehmen, um die Viererkette wiederherzustellen. Zum Zeitpunkt der Flanke war die mit Olise-Boey-Kim-Tah zwar bunt aufgestellt, aber in ihrer Grundformation wieder intakt. Boey und Olise haben zusammen sowohl das Fehlen der 6er als auch Guerreiros Fehler ausgeglichen. Das war von den beiden absolut top verteidigt.

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Interessante Sichtweise. Ich werde mir die Szene noch mal ansehen.

Das stimmt nur zum Teil. Denn hier ging es nicht um Social-Media-Frust, sondern der Auslöser war ein konkreter Kommentar und letztlich auch die Reaktionen darauf. Ich halte diese Kritik für berechtigt und auch auf dich beispielsweise bezogen.

Denn nein, das war keine Sané-Häme, sondern Teil einer Problemanalyse, zu der ein vergleichendes Beispiel herangezogen wurde. Wenn wir in die Sprachanalyse gehen, ist „Sané-Häme“ keinesfalls der angemessene Ausdruck. Bei dir stört es mich vielleicht weniger, weil ich bei dir eine flapsige Art festmache und dein Kommentar insgesamt ausgewogener war, aber was bedeutet denn „Sané-Häme“ konkret? Letztlich, dass der arme Díaz mit dem viel zu schwachen Sané verglichen wird, auf dem hier im Forum ja ohnehin schon seit Jahren verbal „rumgeprügelt“ wurde. Ich finde es falsch, den Vergleich so aufzufassen. Ich finde es falsch, Díaz jetzt schon derart über Sané zu stellen, dass ein Vergleich plötzlich als unwürdig erscheint. Denn das verkennt, was Sané bei aller berechtigten Kritik geleistet hat und wird dieser Zeit nicht gerecht. Und mit diesem Teil der Kritik dürfen sich gern ALLE angesprochen fühlen, die sich an dem Vergleich stören. Da finde ich es in Ordnung, auch das Wort „man“ zu benutzen.

Ich bin Teil dieser gesamten Online-Welt und auch hier stehe ich dazu, dass wir uns alle viel zu sehr an den Dingen aufhängen, die uns stören. Der Unterschied zwischen einem Artikel und einem vierzeiligen Kommentar, der diesen (aus meiner Sicht) unangemessen kritisiert, ist, dass die eine Seite sich um eine sachliche Einordnung und Analyse bemüht hat. Mit viel Aufwand. Und dann stört es mich, wenn Einzelne das derart abwerten und dafür noch die Anerkennung bekommen – sei es per Like oder per ähnlicher Antwort. Jetzt frage ich dich: Wie käme das denn bei dir an, wenn ich auf eine deiner längeren Ausführungen zu den Spielen hier sowas antworte: „Das ist ja wirklich absoluter Unsinn, sorry, das kannst du ja nur behaupten, weil du ein absoluter Fanboy bist.“

Würde dich das kalt lassen? Fändest du das in Ordnung? Jetzt stell dir vor, neun Leute liken diesen Beitrag. Zwei reagieren in eine ähnliche Richtung, aber angemessener und niemand sagt, dass das vielleicht eine Nummer zu unangemessen ist, also keiner springt dir an die Seite.

Natürlich habe ich dann schnell das Gefühl, dass es eben nicht nur ein Einzelner ist, sondern dass es vier, fünf, sechs oder mehr Leute sind, die das unterstützen. Deshalb gibt es dann eben auch mal eine etwas allgemeinere Antwort. Das bedeutet zeitgleich aber nicht, dass meine ersten Antworten angemessen waren, das habe ich bereits gesagt, dass das nicht in Ordnung war.

Manchmal wäre es trotzdem schön, wenn es gedanklich eine Rolle spielen würde, was dahinter steht. Und wenn ich gesamte Online-Welt schreibe und mich mitmeine, dann nehme ich diesen Kritikpunkt natürlich an:

Nicht so oft. Das stimmt. Im Podcast gehe ich hin und wieder auf einzelne Punkte ein und benenne sie dann auch namentlich, wenn ich sie gut finde. Meine Repliken lassen ein „ich sehe deinen Punkt“ oder „das finde ich richtig“ oder was auch immer oft vermissen, da stimme ich dir dennoch zu.

Das stimmt so einfach nicht. Wir bekommen Lob und es geht mir überhaupt nicht darum, mehr Lob einzufordern, das ist Quatsch. Aber „haufenweise Leute“ und „ständig“ sind absolute Übertreibungen und das entspricht nicht der Realität.

Ich verstehe deine Kritik an mir und würde das in deiner Position vermutlich ganz genauso sehen.

Aber auch nochmal ganz allgemein: Der Unterschied zwischen den User*innen, die sich hier glücklicherweise die Zeit nehmen, regelmäßig Beiträge zu schreiben und mir, ist, dass ich den ganzen Laden hier am Laufen halten muss. Dass ich den Druck verspüre, möglichst viel und gleichzeitig qualitativ hochwertigen Content zu produzieren und dass es mit „dann mach halt weniger“ nicht getan ist. Denn sobald ich weniger mache, haben wir direkt ein Reichweitenloch für zwei, drei Wochen, aus dem wir erstmal nicht herauskommen.

Ich organisiere Content, ich produziere selbst Content, ich diskutiere intern mit unseren Autor*innen, ich hake nach, wer mich bei welchem Thema unterstützen kann, ich versuche, unseren Socialauftritt zu managen, ich produziere einen Podcast nahezu im Alleingang. Was Vorbereitung, Aufnahmezeit, Produktion in Schnitt und Bearbeitung bedeutet. Selbst im Urlaub habe ich zwei Artikel geschrieben und zwei Folgen Podcast produziert (wenn auch nicht selbst aufgenommen). Ich versuche mich hier im Forum zu beteiligen, weil ich glaube, dass das sinnvoll ist. Und selbst dieser von mir mitverursachte Scheißverlauf hier gibt mir recht darin, weil ich mit Abstand wieder Feedback mitnehmen werde, das mir als Person hilft, in Zukunft Dinge besser zu machen. Und weil ich den Austausch insgesamt auch schätze. Ich beantworte Anfragen, ich suche nach Möglichkeiten, weiter zu wachsen, analysiere Zahlen, Einnahmemöglichkeiten und schaue, dass jeder einzelne Artikel, auch die, die nicht von mir sind, gut auf der Seite aussehen. Sprachlich und optisch. Ich muss mich teilweise um Dinge kümmern wie „Autor X hat Probleme mit der VG Wort“, wovon ich keinen Schimmer habe, also muss ich mich da erstmal einlesen. Ich muss technische Probleme lösen, von denen ich keinen Schimmer habe. Manchmal muss ich sogar rechtliche Fragen klären, weil uns jemand ans Bein pinkeln will.

Und zusätzlich muss ich woanders mein Geld verdienen. Denn das, was Miasanrot einnimmt, bewegt sich monatlich zwischen 1.200 und 1.600 Euro. Brutto. Bedeutet, ich muss für andere Medien arbeiten. Ein Tag mit einer Acht-Stunden-Schicht für Medium X wird dann gern zu einer 14-Stunden-Schicht. Selbst beim Sport „arbeite“ ich oft. Wenn ich drinnen Fahrrad fahre, schaue ich mir beispielsweise Videos an, um meinen Wissensstand in der Analyse nicht zu verlieren und den Überblick zu behalten.

Ja, ich bin manchmal überarbeitet. Und nein, ich will hier kein Mitleid und auch keine Sorgen, mir geht es trotz des Tons, den ich hier gerade anschlage, gut. Ich kenne meinen Körper und meine Psyche gut und ich weiß, was ich aushalten kann und was nicht. Und ich liebe meine Arbeit meistens auch. Aber eben auch nicht immer.

Was ich mir manchmal wünsche, ist etwas Verständnis im Umgang. Ich will keinen Freifahrtschein für Beleidigungen, wie ich sie hier im Thread genutzt habe. Dafür werde ich zu Recht kritisiert. Aber etwas mehr Verständnis dafür, dass es bei mir manchmal durchbrennt und ich dann in Hoeneß’scher Manier zum Rundumschlagsventil greife, wäre manchmal durchaus schön.

Ich weiß um meine Macken und Fehler und ich weiß, dass ich manchmal lieber auf das „X“ drücken sollte, als zu antworten. Vielleicht sogar wieder mit diesem Post, weil ich jetzt schon Angst davor habe, was mich für Antworten erwarten.

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Entstehung weiß ich jetzt nicht mehr. Aber dass Tah da vollkommen falsch steht bzw. reagiert ist mir noch erinnerlich. Beim zweiten Tor hat dann die Def MF und IV Absttimmung so gar nicht gepasst…wenn einer der IV in ein Kopfballduell geht, muss der Zweite doch absichernd dahinter sein.

Witzigerweise kann ich mich der Sichtweise, dass Tah INSGESAMT ein mieses Spiel gemacht hat, trotz der zwei Böcke bei den Toren nicht anschließen. Ich fand das Defensiv gar nicht so schlecht gestern. Ich kann mich nur an eine Chance VOR dem 1:2 erinnern. Und an keine nach dem 2:2. Hatte Urbig irgendetwas zu tun?

Wobei in dem Fall der liebe Michael O., wenn er schon extra zurück eilt, sich auch etwas geschickter hätte anstellen können. Anstatt zu versuchen, dem Wehener direkt den Ball abzuluchsen, wäre es deutlich effektiver gewesen, sich einfach nur im Weg Richtung Tor zu postieren. Dann hätte der schon mal nicht so ungestört flanken können und auch nicht potenziell allein aufs Tor zugehen - denn damit musste ja Tah rechnen …

Danke für Deine offenen Worte.

Was vielleicht noch zu beachten ist - und Du als Mann der schreibenden Zunft weißt das sowieso - das geschrieben Wort wirkt meist schärfer als wenn man (Grüße an @Gratschifter :wink:) es im direkten Gespräch sagt.

Das sollten wir alle berücksichtigen.

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Das war vertikales Tiki-Taka direkt mit Zug zum Tor. Was hat das mit meiner Aussage zu tun, dass man den Gegner nicht kontrolliert laufen lassen kann?

Das Spiel gegen Leipzig lief vom Muster her eigentlich genauso ab: Man konnte nicht in den Verwaltungsmodus gehen, wodurch Leipzig dann mit einem langen Ball die gesamte Abwehr in eine Fehlerkette stürzen und ein Tor erzielen konnte. Ja, das hat aufgrund eines Formfehlers nicht gezählt und aufgrund des (zu) hohen Ergebnisse, war es irrelevant, aber das Muster war dasselbe. Auch da war das Mittelfeld nicht ordentlich besetzt, weil man zu agressiv 1 gegen 1 nach vorne gepresst hat, obwohl es gar nicht mehr nötig war. Auch da hat dies die Option für den Gegner eröffnet, unsere Innenverteidiger in gefährliche 1-gegen-1-Situationen zu schicken.

Bei der sich übrigens auch die Viererkette aufgelöst hatte. Das konnte Kim aber stark im letzten Moment klären, während Tah irgendwo war. Einen Drittligisten drei mal in eine Top-Chance laufen zu lassen, finde ich schon recht bemerkenswert.

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Absolut. Genau so ist es :slight_smile:

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Warum wird hier von einigen vor allem Boey beim 1:2 kritisiert? Weil es ins Narrativ passt? Vermutlich. Tah steht grundlos fünf Meter hinter dem Rest des Abwehrverbundes. Nicht nur, dass er eine potentielle Abseitsstellung aufhebt, nur durch diese Tiefe kann die Flanke überhaupt in diesen Raum gespielt werden und wird dadurch gefährlich.

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Wieviel xG hat ein Elfmeter?

Díaz hat einen xGOT von 0,4
Kane von 1,7

Der Ball kam vom Torwart, war lange in der Luft und es war absehbar, dass Kim da nicht ins Kopfballduell kommt, bzw. der Wiesbadener seinen Körper reingestellt bekommt. Tah orientiert sich einen Moment falsch und dann geht’s schnell. Denke auch, dass Tah da die Tiefe absichern muss in dem er auf der gleichen Höhe wie Kim steht, der in dem Moment der tiefste Spieler war. War ja sein Gegenspieler, den er kurz aus den Augen verloren und sich somit selbst aus dem Spiel genommen hat.

Auch beim ersten Tor, bei dem im Optimalfall bereits die Flanke verhindert wird, reichte ein ganz kurzer Moment, ein, zwei, falsche Schritte und schon war das Abseits aufgehoben und der Gegner im Rücken entwischt.

Tah wirkt gedanklich zu langsam und nimmt sich damit selbst aus dem Spiel/aus der Restverteidigung.

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Zwischen 0,75 und 0,79 je nach Modell.

xGOT sind was anderes als xG. xGOT sind etwas willkürlicher mMn. Sie bewerten eher retrospektiv, also wie der Schuss tatsächlich war und erlauben damit auch nochmal mehr Abweichungen. Deshalb mag ich xGOT nicht so sehr. xG bewerten die Ausgangslage des Schusses und beziehen nicht mit ein, ob Díaz jetzt über den Ball schlägt oder den Ball ins Nirwana jagt.

Ein Beispiel. Wenn Díaz aus fünf Metern aufs leere Tor den Ball übers Tor schießt, ist sein xGOT-Wert 0,0, sein xG-Wert wird aber bei 0,99 oder sowas liegen.

Kane hatte gegen Leipzig einen Volley in der 25. Minute, der 0,16 xG aber 0,00 PSxG (ist dasselbe wie xGOT) hatte

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Ok. Danke für die Klarstellung!

Nicht dass ich falsch verstanden werde… Ich will nicht Kanes Leistung schlecht reden aber auch er hat gute Chancen versemmelt. Wäre unser Elfmeterschütze Díaz und nicht Kane würde wohl keiner über die vergebenen Chancen von Díaz reden :man_shrugging:

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schau dir das nochmal an. 33 Ballberührungen von hinten raus.