Nationalmannschaften (ohne DFB) - Internationale Einsätze

Das ist wahrscheinlich zeitlich kritisch für das CL Achtelfinale und da triffst ja eher die kleinen, zB dieses Jahr RB Salzburg. Da würde man schon die WM spüren. Aber insbesondere national fährt die Winter WM im Vergleich zum BVB, RB oder Bayer deutlich schlimmer ein

Das mag national schon ein Thema sein, ja.
Mir ging es vorhin auch nur um den internationalen Vergleich, weil du dich auf die verpasste WM-Teilnahme Italiens bezogen hast.

Ende Vorrunde / Anfang Achtelfinale spielst ja als Bayern quasi nie gegen die grossen Kreuzer Real, City, Pool etc die von der WM gebeutelt sind

Aber Milan, Inter, Napoli, RBS…hat man durchaus in dem Zeitfenster in der CL als Gegner. Und diese haben ja wahrscheinlich <5 Spieler bei der WM während bei Bayern Sabitzer, Ulreich, Richards und Roca mit Nagelmanns wochenlang ein 4:1 Eckchen spielen

Auch die haben Spieler aus der ganzen Welt.

Jup, aber wie es macht wie bei Bayern einen extremen Unterschied ob Italien (bzw. Deutschland) beim Turnier ist

Dušan ist wird bei der WM dabei sein.
Bei Juventus ist vor allem die Abwehrreihe die einen gemütlichen Advent geniessen darf.
Chiesa ist bis dahin hoffentlich wieder fit.

So viele Italiener sind im Juve Kader gar nicht wie man denkt.

Der Absturz der Italiener in Rekordzeit erinnert irgendwie an 2017/18 beim DFB-Team:
Im Sommer 2017 holte eine B-Elf den Confed-Cup, gleichzeitig wurde die U21 Europameister. Internationale Schlagzeilen suggerierten, dass der amtierende Weltmeister (der zudem 2016 eher unglücklich im EM-Halbfinale ausschied) auch die nächsten Jahre vor Kraft kaum laufen könne.
Die WM-Quali wurde souverän eingetütet, maue Testspiele im Vorfeld der WM 2018 wurden weggelächelt.
Erst Mats Hummels erinnerte im Interview nach dem WM-Aus gegen Südkorea daran, dass nach dem Herbst 2017 kein überzeugendes Spiel mehr kam.

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Zu Italiens Problemen hier ein paar interessante Passagen aus der SZ:

Blockzitat Die Krise des italienischen Fußballs ist viel tiefer, als man es sich eingestehen wollte. Seit dem WM-Titel 2006 in Deutschland haben die Azzurri eigentlich nur enttäuscht. 2010? Raus nach der Gruppenphase. 2014? Raus nach der Gruppenphase. 2018? Nicht dabei. 2022? Nicht dabei. Wäre dazwischen nicht die EM 2020 gewesen: 16 Jahre Totalausfall.

und

Blockzitat Auch der italienische Vereinsfußball durchmisst eine Talsohle, wie man sie noch nicht erlebt hat. Seit 2010 gewann kein Klub der Serie A mehr die Champions League. In dieser Saison sind alle Teilnehmer aus Italien schon vor dem Viertelfinale gescheitert, zuletzt Juventus Turin. Es rächt sich, dass in der Serie A so langsam gespielt wird wie in keiner anderen großen Liga Europas, wie aus der Zeit gefallen spielen sie in Italien, wie in Zeitlupe. Die Schiedsrichter pfeifen alles, es ist zum Verrücktwerden, und in jeder Spielpause ist genug Zeit für taktische Anpassungen. Italien ersäuft in Taktik. Der Corriere della Sera schreibt: „Meister Inter wäre in der englischen Premier League höchstens Achter geworden.“

Das ist so ein typischer SZ-Fussballartikel, der aus ein paar sorgsam rausgepickten Datenpunkten einen weitreichenden historischen Trend konstruieren will. Von den WM-Ergebnissen her ist die Bilanz natürlich mies, aber das ist ja nicht das einzige internationale Turnier. Bei den Euros war Italien im selben Zeitraum die erfolgreichste Mannschaft nach Spanien: Sieger 2021, Finalist 2012, und auch 2008 und 2016 in der KO-Runde knapp an harten Gegnern gescheitert - Spanien und Deutschland respektive haben dafür ein Elfmeterschiessen gebraucht.

Und was da über den Vereinsfussball geschrieben wird, sieht für Deutschland jenseits von Bayern noch verheerender aus. Selbst mit unserem erheblichen Beitrag zur Fünfjahreswertung stehen wir da noch hinter der Serie A auf dem vierten Platz. Aber eben, solche offensichtlichen Gegenbeispiele zur gewünschten Narrative werden konsequent ignoriert.

Die Berichterstattung der SZ zu internationalem Fussball ist allgemein kein Ruhmesblatt - ich kann mich noch daran erinnern, dass 2010 der fussballerische Niedergang Europas konstatiert wurde, nachdem es „nur“ drei UEFA-Mannschaften ins Viertelfinale geschafft hatten. Dieselben Teams standen dann aber auch im Halbfinale, zwei machten den Sieger unter sich aus, und auch jeder weitere WM-Titel seither ging nach Europa.

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Zum Teil mag Deine Kritik zutreffen - Fußball ist nicht die stärkste Rubrik der SZ, außer den Hintergrundrecherchen von T. Kistner.

Insgesamt wird diese Einschätzung der letzten Jahre aber auch innerhalb Italiens weitgehend geteilt, z. B. vom legendären A. Sacchi.

Kanada qualifiziert für die WM und Davies jubelt!

Und wie:

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Sehr schön, freue mich wirklich für ihn!

Als deutscher Fan ist man ja, was Teilnahmen an Turnieren angeht, sehr verwöhnt, da geht es dann für die guten Fußballer eher darum, ob man nominiert wird oder nicht. Diese Momente bekommt man dann aber, für gewöhnlich, ja nicht mit.

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Wobei sein Selbstkult schon gewöhnungsbedürftig ist, anbei das Video in Vollbild:
—>Bild mit der Freundin
—>Alphonso Schriftzug an der Wand
—> eigene Fifa Karte an der Wand
—> oben rechts der Monitor der in 3 Sekunden Dauerschleife ihn selbst bringt

Anbei ein kleiner Schwenk nach 1967, ab Minute 4:55 sieht man Gerd Müllers zuhause, bei 3:39 das seiner Mutter :slight_smile:

Er streamt ja auch des öfteren und ist jetzt auch noch nicht sooo alt.

Egal, ich hab mir 1984 einen Legostein tief in die Nase geschoben und damit meinen Geschmacksinn eingefroren.
Flippige Fussballer haben gefälligst Partykeller mit Wimpeln und Bierhumpen für solche Anlässe vorzuhalten und wenn sie gaaanz wild sind haben sie vielleicht ein Duran Duran oder A-ha Plattencover an der Wand

ähnlich peinliche selbstinszinierung wie letzten kölns kappen-träger…

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Ich war beim Finale Dahoam im Olympiastadion beim Public Viewing und I’m Fernsehen zu sehen, als ich mit zwei Hotdogs in der Hand die Treppe runtergelaufen bin und war da unglaublich stolz auf mich :joy::joy::joy:

Man muss dazu stehen.
Andere haben eine Wassermelone getragen und leiden heute noch darunter :rofl: :rofl:

Das man als deutscher Fußballfan da in einer anderen Welt lebt, habe ich mal wieder bei den letzten Finals der Nations League festgestellt.
Während das hierzulande als lästiges Übel gilt, haben andere Teams und deren Fans Erfolge dort so enthusiastisch abgefeiert, wie hier tatsächlich WM-Erfolge.

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