Musiktipps und Musikgeschmäcker

Zum Thema Krautrock hier noch zwei tracks, wobei für den zweiten diese Bezeichnung eher weniger zutrifft, sondern da sind mehr amerikanische Folk-Rock-Einflüsse spürbar. Beim ersten dagegen findet man das obligatorische Eingangsrauschen und -zirpen, aber dann wirds schon. Gila kamen aus Stuttgart.

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Weil sich nach dem gestrigem Spiel immer noch leicht der Kopf dreht… The Quarter After sind eine kalifornische Band in der Tradition des klassischen Westcoast-Sounds wie z.B. dem der Byrds.

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Dazu Wiki:
„Unter dem Genre Krautrock wurde ab Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre die Rockmusik primär westdeutscher Bands eingeordnet, die teilweise auch international bekannt wurden. Die britische Musikpresse hatte den Begriff Krautrock insbesondere für bestimmte Formen der experimentellen und elektronischen Musik aus Deutschland geprägt.“

Trifft deine Beschreibung (als erst kurz danach geborener ist das alles Neuland für mich sowohl musikalisch als auch begrifflich) also ziemlich gut
:+1:

Alles wirklich sehr interessant auch eure Bsp. im Anschluss - gerade auch dafür was zu der Zeit sonst so an Musik produziert wurde: Seiner Zeit voraus auf jeden Fall…

Hier noch was „krautiges“ … aus der Schweiz

(der Anfang ist eher bluesig / bluesrockig, krautig wird es später)

Ich schwöre nach wie vor Stein und Bein, dass diese Platte zu meinen Schulzeiten im Musiksaal rumlag … das Cover ist ja auch wirklich gelungen und macht bleibenden Eindruck.

Erbauliche Hintergrundinformationen findet man hier.

(stelle grad fest, dass es zu mcchurch soundroom offenbar noch keinen wikipedia-Eintrag gibt - da muss ich mich mal austoben)

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Irmin Schmidt und Holger Czukay waren Schüler von Stockhausen. Und von deren Band „Can“ gingen dann weitere Impulse in diese Richtung aus.

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Wie ist denn eure Reihenfolge der empehlenswertesten Krautrock-Alben / Bands?

Ich würde mit Wallenstein anfangen. Die ersten beiden Alben sind m.E. sehr professionell gemacht.
Dann kommen aber sicher gleich Can, Kraan, Amon Düül II, Grobschnitt, Hölderlin.

So Sachen wie Neu!, Novalis, Achim Reichel, Cluster, Faust sind bei mir stimmungsabhängig.

Wenn es in die folkige Richtung geht - wir haben hier im thread ja einen „friend davon“, Ougenweide und Parzival.

Und das rein elektronische Klangmalen, Tangerine Dream, Joachim Roedelius, Kraftwerk, Klaus Schulze, die ganze „Berlin School“ etc. ist nicht so mein Ding.

Wenn schon Synth aus der Zeit, dann was von einem damaligen „Wahlberliner“:

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Gestern gewesen, sehr toll und empfehlenswert… 80s halt… :+1: :smiling_face_with_three_hearts:

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Ohne dass ich da zu viel Anspruch auf tiefgreifendere Kenntnisse anmelden kann, käme für mich Can eindeutig an erster Stelle, danach Kraan, Embryo und später die „Dissidenten“, außerdem - schon aus lokalpatriotischen Gründen - Guru Guru, weiterhin Ash Ra Tempel, Yatha Sidhra. Vieles habe ich erst sehr viel später entdeckt, z.B. Gila. War sehr puristisch ausgerichtet in jungen Jahren und konnte mich mit Synthesizer-Klängen o.ä. zuerst gar nicht anfreunden. Neu, Cluster und Manuel Göttsching (Ex-Ash Ra…) mag ich auch mittlerweile.

Ougenweide, die ich geliebt und sehr oft live (7-8 Mal) gesehen habe, habe ich nie im „Krautrock“-Kontext wahrgenommen.

Auch hier blubberts zuerst mal fröhlich los…

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Vielleicht läuft das auch unter „Kraut-Folk“.

Erste Anlaufstelle sind für mich bei sowas immer die babyblauen Seiten, wo sehr viel über Progressive Rock (nicht nur 70er), Kraut etc. zu lesen ist.

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Wie wär’s mit etwas Bluegrass?

THE DEAD SOUTH.
Wahnsinnig coole Band, der Sänger mit einer irre guten Stimme.
Das Video eines der witzigsten, das ich je gesehen habe.
Die Lyrics passen wie Arsch auf Eimer.
Auch live ganz groß!

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Meine Wahl würde da eher auf Billy Strings fallen, für mich einer der aufregendsten und komplettesten Gitarristen zur Zeit, der alles, wirklich alles auch außerhalb des Bluegrass spielen kann und keinen Vergleich mit den Größten seines Fachs (und damit meine ich durchaus solche Leute wie Hendrix, Garcia u.a.) zu scheuen braucht.

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Kein Musikvideo, ein Filmausschnitt. Aber passt so schön zu Bluegrass.
Könnte man also auch im Film-Thread bringen. Der Film, „Deliverance“, ist natürlich auch eine absolute Empfehlung.
Die Stimmung kann man anhand des Ausschnitts schon ziemlich gut erahnen. Geht auch so weiter.

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die sind hammergeil - haben ganz frisch ein neues Album draußen!

„You’re the elusive chord on my old guitar…“

…und schnell noch das, dann bin ich hier wieder weg. Kennt jemand Sun Kil Moon? Besonders die Alben „Admiral Fell Promises“ und „Tiny Cities“ (allesamt Modest Mouse covers) kann ich empfehlen:

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Passt vielleicht ganz gut zum Thema Bluegrass: die Band „Mandolin Orange“ (mittlerweile umbenannt in „Watchhouse“) mit dem Song „Wildfire“:

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Schon im Schrank. :slightly_smiling_face:

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Die Freunde aus Bochum berauschen sich ja regelmäßig an ihrem Herbert.

Was bleibt uns heute Abend? :thinking:
Was würde Herbert empfehlen?

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Und falls es sportliche Trennungen zu vermelden gibt…

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Groovt.