Musiktipps und Musikgeschmäcker (Teil 2)

Fortsetzung der Diskussion von Musiktipps und Musikgeschmäcker (Teil 1) - #3014 von folkfriend.

Vorherige Diskussionen:

HA - meine Empfehlungen waren der Abschlussbeitrag - wie passend :wink:
und welche Ehre, den zweiten Teil eröffnen zu dürfen - allerdings wollte ich dir @Gonzalo20 nur mitteilen, dass ich mich nun an deine Anspieltipps begebe - merci dafür!

Ja, auf alle Fälle Deafheaven und Agriculture. Aus Deutschland immer gerne Ultha und Blut aus Nord. Vielleicht auch noch Wiegedood (ist ja auch kein komplett klassischer Black Metal) und Der Weg einer Freiheit. Auch Unruh liebe ich sehr. Paysage d’hiver, ein Ein-Mann-Projekt aus der Schweiz ist ebenfalls extrem gut, aber auch eher am klassischen Black Metal dran als am Post…

Ich habe bestimmt einiges vergessen. Kennst du Yellow Eyes? Oranssi Pazuzu? Trelldom?

und allgemein:
auf weitere fantastische Musikdiskussionen! :slight_smile:

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ein spannender und bestürzender Artikel von Axel Ritt (u.a. Grave Digger)

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Puh, Folkie, da werde ich nun wiederum eine Weile brauchen um da einzutauchen :sweat_smile: Auf den ersten Blick kenne ich durchaus viele Bands und Künstler:innen aus deiner Liste, so einige aber auch noch nicht! Dankeschön!

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Robby Krieger, ehemaliger Gitarrist und sehr wichtiger musikalischer Teil von „The Doors“ (denn auch wenn Sänger Jim Morrison die großartigen Texte beigesteuert hat: Robby Krieger war an vielen Songs der Doors entscheidend im musikalischen Teil als Komponist beteiligt, u.a bei „Light my fire“) feiert heute seinen 80. Geburtstag: Happy Birthday mit „Peace frog“, einer Krieger-Komposition, die nachträglich den Text durch Morrison erhielt:

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Neben den Beatles sind die Doors meine Rock-Heroes dieser Zeit. Die Beatles, die Lieben, Netten. Die Doors, die Ungezügelten,Wilden. Meine beiden Pole. Happy Birthday Robby!

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Ich dachte mir, für den ersten Post im neuen Jahr im Musik-Thread braucht’s was Besonderes…

Und die Suchmaschine (ich hoffe, ich kann ihr trauen) sagt tatsächlich, noch niemand hätte folgendes schon mal erwähnt. Na dann:

Vor ungefähr zwölf Jahren hörte ich zufällig ganz nebenbei einen Song. Da ich ganz unbescheiden der Meinung bin, wirklich fast jede für mich relevante Musik zu kennen, war ich binnen Sekunden extrem aufmerksam - denn das Teil hörte sich an wie ein absoluter Klassiker aus den Sixties. Bisschen Dylan-Style.

Nur: ich kannte es nicht!

Das durfte nicht sein. Sollte mir ein solch großartiges Werk durchgerutscht sein? Bitte wer war der Kerl, der da so ausdrucksstark sang? Und so machte ich mich auf zur Recherche. Und die Sache klärte sich auf. Noch viel unerwarteter und irrer, als ich je gedacht hätte.

Der Grund, warum ich den Instant Classic nicht kannte, war schlicht, weil ihn in meinem Kulturkreis niemand kannte. Die Platte floppte zur damaligen Zeit total. Und ich erfuhr: es gibt einen Dokumentarfilm über den Interpreten. Der Mann, der in Südafrika ein legendärer Superstar war und die Hymne der Anti-Apartheids-Bewegung lieferte, den dort aber alle für tot hielten. Der selbst davon aber überhaupt nichts davon wusste. Und auch sonst niemand. Bis sich zwei Menschen daran machten, das Geheimnis zu ergründen…

Leute, Vorhang auf für eine der unglaublichsten Geschichten der Musik-Geschichte.

Für einen zutiefst bewegenden Film.

Für eine der besten Platten, die jemals gemacht wurden, damals, heute, morgen.

Vorhang auf für SIXTO RODRIGUEZ.

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Der Song stammt ja aus den 70ern und ist auch im Folkstil dieser Zeit gespielt. Als ich ihn das erste Mal gehört habe dachte ich sofort an Donovan. Heute wird der Song noch recht regelmäßig auf DRadio Kultur und MDR Kultur gespielt. Der Song hat für mich so eine eindringliche Stimmung.

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Mal wieder ein Blick auf den Hype-Train:

Viel Aufsehen bekommt grade ein Typ mit dem leicht schrägen Namen TYLER BALLGAME.

Der Sound hat deutlichen Retro-Touch, am erwähnenswertesten ist aber seine Stimme:

Die lässt nämlich mehr als nur ein bisschen an den großen ROY ORBISON denken. Sicher nicht ganz diese technische Brillanz und Mühelosigkeit, aber der Schmelz und die Stimmlage passen!

Das Debüt erscheint Ende des Monats bei ROUGH TRADE, die ersten Singles klingen echt gut! Eure Meinung?

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Dave Grohl feiert heute Geburtstag (1969 geboren) - u.a. ehemaliger Schlagzeuger von Nirvana, Queens of the Stoneage und Killing Joke, später Mitgründer, Sänger und Gitarrist der Foo Fighters.

2008 saß er an den Drums, als die Foo Fighters mit Jimmy Page und John Paul Jones von Led Zeppelin im Wembleystadion vor über 80.000 Zuschauern auftraten - laut Grohl eine Erfahrung der Kategorie "Welcome to the greatest fucking day of my whole entire life!“. Dem ist vermutlich wenig hinzuzufügen…

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Jimmy Page für mich der Gitarrist mit der coolsten „Attitude“. Überragend!

Und Jones war immer irgendwie das Rückgrat von Led Zeppelin.

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Wie sachd der Frangge: Bassd scho!

Ich bleibe da trotzdem lieber beim Original, Page war da klarer und Plant treffsicherer. Obber: bassd scho! :wink:

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@Gonzalo20 - ich habe heute Vvilderness neu für mich entdeckt - absolute Schockverliebung :black_heart::sign_of_the_horns:t2:

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Top, danke! Hör ick rin! :slightly_smiling_face:

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ein 37minütiges, historisches, irisches Kleinod u.a. mit den jungen Dubliners von 1962 - grandioser Netzfund!

„Great film featuring the Dubliners, the Grehan Sisters, and many others. Originally shot in 1962 the film was lost for many years, till the working negatives were found back and restored.“

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für @Gonzalo20 und alle anderen, die sich auf eine Reise begeben wollen - so habe ich es Freitag formuliert:

zwischen abgesagtem Kundentermin, Wartezeit auf Fertigstellung einer Kalkulation und der Vorbereitung des nächsten Termins stießen meine Ohren wieder einmal auf ganz besondere Musik - und merke auf: Russland hat auch seine zauberhaften Seiten!

Trna entfesseln eine musikalische Wucht sondergleichen und erschaffen doch gleichzeitig vertonte Nischen der Ruhe - und das mit Stücken, die an die 20-Minuten-Marke heranreichen… Post-Black-Metal at its best! :heart_eyes:

so zum Beispiel das epische Meisterwerk „Gale“ von ihrem zweiten Album „Lose Yourself to Find Peace“ - welch passender Name… :black_heart:

Waldhalla - Das grüne Metal Mag schrieb bereits 2017 hierzu:

„einen besseren Titel hätte man für dieses fantastisch-faszinierende Album nicht finden können. In seinen beiden Songs kann man sich problemlos verlieren und findet (wenn man sich auf die Suche einlässt) auch ein Stück zu sich selbst. Trna bringen etwas ans Licht der Öffentlichkeit, dass ich gut und gerne als Musik gewordene Meditation bezeichnen kann – auch wenn es mit Sicherheit eine etwas andere Art der Meditation darstellt. Aber wer hat gesagt, dass man nur in der Stille zu sich selbst finden kann?“

und hier beginnt nun die Reise…

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Ein kleiner 70er Musikquiz nur so zum Spaß für die älteren Semester heute statt eines Musiktipps:

Wirklich erstaunlich, wie schnell das Gehirn auf diese kurzen akustischen Reize reagiert…

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Dolly Parton wird 80! Jenseits aller schrillen Äußerlichkeiten verkörpert sie heute mehr denn je das “gute” Amerika. Ihr Coat of Many Colors ist in unserer Welt der Tech-Milliardäre und korrupten Eliten immer noch ein flammender Aufruf zur Besinnung auf Werte wie Bescheidenheit und Demut.

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habe vor einigen Monaten eine fantastische Doku über sie bei Arte oder 3sat gesehen, große Empfehlung!

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welch wundervolle Ode an die Liebe von den einzigartig-verrückten Nobody Knows rund um Max Heckel :heart_eyes:

und viel schöner kann man es auch gar nicht zusammenfassen:

„Die Kunst des Liebens besteht wenig darin, die impulsive Leidenschaft ersten Erlebens zu genießen. Vielmehr wohnt ihr die Fähigkeit inne, dem Alltäglichen das Wundervolle, dem Gewohnten das Außergewöhnliche und dem Bekannten immer wieder das Neue abgewinnen zu können. Und teilend zu genießen. Sie ist eine Kunstfertigkeit des gemeinsamen Spiels. Und einer aufrichtigen gegenseitigen Bezogenheit.“ :black_heart: