Werden die jemals wieder einen Alonso finden?
Ich glaube nicht. Da wird also keiner mehr passen in nächster Zeit.
Viele Trainerwechsel haben schon machen Klub kaputt gemacht.
Vor Alonso war Leverkusen ein unbedeutender Provinzklub. Dahin werden sie zurückkehren.
Die Tendenz geht in die Richtung. Andererseits haben sie mit dem Wirtz Geld schon Talent eingekauft. Das turbulente Heimspiel gegen uns in der Bundesliga hat gezeigt, dass da auch Klasse dabei ist.
Es ist aber keine Mannschaft. Das wäre aber auch vermessen nach dem Umbruch so etwas zu erwarten. Die Mannschaft braucht Struktur und einen Leader. Schwer möglich so etwas zu etablieren, wenn kein Trainer passt.
Da Sandro ? Zwanzigfragezeichen
Wie bitte ? Den Club kennt auch ohne dem Pharma-Logo fast jeder Fußballfans in Europa, jedenfalls reiferen Baujahres aus dem UEFA-Pokal und nicht zu vergessen dass sie 2002 als bessere Mannschaft nur knapp vs Real das Finale verloren hatten in der CL.
Rein, was die Kenntnis über Fußball angeht, liegen zwischen Sandro Wagner und Xabi Alonso ein paar Galaxien.
Das Problem ist einfach, dass man in Leverkusen erkennen muss, dass es von dieser Sorte Trainer nur eine Handvoll weltweit gibt. Es muss auch ein Leverkusen mit einem anderen Trainer geben können. Aber da harkt es noch ein wenig wie mir scheint.
Xabi Alonso hat sich keinen Gefallen getan, zu früh dem Werben von Real Madrid nachzugeben … allerdings dürfte er da unbeschadet rauskommen, während Leverkusen wohl noch länger brauchen wird, um einen auch nur annähernd so guten Trainer zu finden.
Ich finde nicht, dass es absehbar war, wie es gelaufen ist. Klar, vielleicht hätte er ahnen können, dass Perez an ihm zweifelte. Dass er so wenig Rückhalt hatte, ist das eigentlich überraschende.
Dass die Mannschaft ein arroganter Sauhaufen ist, war leicht zu erkennen. Zu glauben, er könne da aufräumen, war ein wenig zu viel der Hybris bei Alonso ….
Ich hätte ihm das zugetraut. Nach wie vor. Aber du brauchst die Unterstützung der Klubleitung. Wenn Du die nicht hast, hast verloren. Er hatte sie nicht. Sie wollten keinen Konzepttrainer sondern einen Dompteur.
Die Frage ist, hätte er das zu Beginn herausfinden können. Wenn ja, war es ein Fehler dorthin zu gehen.
Er ist noch ein junger Trainer. Wenn es auch sicher frustrierend war, dürfte er so einiges gelernt haben.
Wenn er jetzt zu Chelea geht (er scheint nicht abgeneigt zu sein - Pool scheint vielleicht doch mit Slot weiterzumachen), könnte er aber nochmals in die gleiche Falle tappen. Da ist die Geduld nicht viel größer als bei den Königlichen aus Madrid.
Aus irgendeinem Grund wurde der Name noch nicht gespelt.
Raul ist schlicht die logischste Schlussfolgerung wenn man vom Gedanken „Bayer will einen zweiten Alonso“ ausgeht.
Das ist schon eine Demütigung als Meister
Die sind wahrscheinlich vom Feiern direkt zum Spiel gefahren, sei ihnen ja vergönnt die gewinnen das Ding höchstwahrscheinlich einmal im Leben in thun.
Natürlich, aber es ist schon ein Unterschied ob du zum Beispiel 0-3 gegen die Freunde aus Nürnberg verlierst oder 3-8 gegen einen Rivalen. Außerdem hat Essende seine ersten drei Tore gegen die geschossen. Das ist schon peinlich finde ich.
Bayern hat 1974 nach einer alkoholgeschwängerten Feiernacht am letzten Spieltag 0:5 in Gladbach verloren. War und ist einfach eine Kuriosität.
Am Ende sind sie trotzdem Meister und nichts ist passiert.