Mitbewerber-Thread (Bundesliga+International) (Teil 4)

Das scheint wie immer chaotisch zu sein.

Ich muss ehrlich sagen ich vermisse die Derby-Zeiten aus den 199x-200x Jahren.

Laut Bild wurde Arbeloa Leverkusen angeboten, aber er war ihnen nicht gut genug :upside_down_face:

Allerdings erhielt Arbeloa keine positive Antwort. Bayer schätzt den ehemaligen Top-Spieler und ließ ihn deshalb auch während seiner Zeit als Nachwuchs-Trainer von Real Madrid, besonders bei der U19 (2022 bis 2025), intensiv scouten. Aufgrund der Erkenntnisse fehlt Bayer die Überzeugung, dass Arbeloa in seiner Entwicklung als Trainer schon weit genug ist, um die Leverkusener Mannschaft sofort wieder nach ganz oben führen zu können.

Ich bin kein Münchner, deshalb vermisse ich die auch nicht, kann mich aber natürlich noch an diese Zeit erinnern und ich denke, ohne das Olympiastadion wäre das sowieso nicht das Gleiche.

Fehlt für die Fanfolklore natürlich ein wenig, aber das wäre auch nur eine Gelegenheit für die Ultras der beiden Clubs ein bisschen auf dicke Hose zu machen. Spielerisch völlig uninteressant.

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1860 hat die Lizenz nicht bekommen.

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What the actual fuck?! :sweat_smile:

Weiß grad echt nicht, ob deren größter Fehler war, dass die den Ismaik reingeholt haben, oder dass die damals bei der Allianz Arena mitgemacht haben.

Ob die den jemals wieder loswerden? Gibt’s nächste Saison wenigstens wieder Derbys mit den Amateuren :joy:

Waren wie ich finde super Zeiten. Die Stadt war elektrisiert. Jedenfalls ich :wink:

Und den Spielern hat man angemerkt das es was besonderes ist. Waren heiße Spiele.

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Ismaik ist eigentlich Fan vom FCB - anders kann ich es mir nicht erklären, was da veranstaltet wird… :wink:

Gegenüber den Sechziger Fans kann man sagen: Hochmut (Banner-Gate) kommt vor dem Fall - oder: Karma is a bitch.

Aber ehrlich gesagt tun mir - als Nordlicht - deren Fans mittlerweile (fast schon) leid. Das kannte ich bisher nur gegenüber (mir persönlich bekannten) HSV Fans… :grin:

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Ab jetzt reicht wieder die MVV-Karte für die Auswärtsspiele :wink:

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Heisst das Lok Leipzig steigt jetzt doch auf, nachdem sie es dreimal knapp verpasst haben? (Oder kommt der Nachruecker wohl doch aus der Regionalliga Bayern?)

Kein einziger Fan, eines anderen Vereins, tut mir leid.

Selbstgewählte Schicksale, hat man nicht zu bemitleiden.

Mir ist 1860 mittlerweile einfach egal. Wir sind denen Lichtjahre voraus, das ist einfach keine Konkurrenz mehr.

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Es steigt einer weniger aus der 3.Liga ab. Das wäre zuerst Havelse. Aber angeblich ist auch nicht sicher, ob die überhaupt wollen/können. Dann wäre Aue dran.

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Ich komme ja eher aus der Ecke des Ruhrgebiets (wenn auch nicht unmittelbar), aber dass Schalke zum Beispiel wieder den Aufstieg geschafft hat, war eine gefühlte Erlösung für viele Schalkefans, und selbst nicht wenige Dortmunder freuen sich wieder auf das Ruhrpott-Derby.

Wie wird man Fan eines Vereins? Ist es selbstgewählt? Ich weiß es wirklich nicht, ich bin ja irgendwie auch zum Bayernfan geworden in früher Kindheit, trotz gewisser räumlicher Distanz und in Zeiten, wo die Dominanz der Bayern weit entfernt war von dem, was wir heute sehen.

Bei unserem Forumstreffen letztens haben wir ein paar wenige junge, durchaus sympathische Löwenfans kurz kennengelernt - die leiden ordentlich mit ihrem Verein. Und ich kann es ihnen nicht verdenken.

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Kann man so sehen, sicher.

Aber oftmals sucht man sich ja den Verein nicht einfach aus, sondern es gibt unzählige Gründe, warum ein Verein der Lieblingsverein wird.

Und wenn das vielleicht schon in Kindheitstagen ist/war und man dann - gegen alle Widerstände/Widrigkeiten - dabei bleibt, dann finde ich das erstmal gut. Und wenn dann sportlich etwas Bitteres passiert oder die Vereinsführung verrückte Dinge anstellt, dann tun mir die Fans (oder auch Spieler) durchaus leid.

Aus solch einem Grund war die Zeit nach dem verlorenen Finale Dohoam auch so besonders für mich hier im Norden. Weil da - anders als noch 1999 - mal keine Häme ausgeschüttet wurde, sondern einfach mal Mitgefühl. Das kannte ich - als Bayern-Fan - bis dahin noch gar nicht. Und nach dem Sieg 2013 haben natürlich einige hier gesagt, dass sie den Sieg Dortmund (mehr) gegönnt hätten - aber keine*r hat gesagt, dass Bayern es nicht verdient hätte…

Trotz aller Rivalität: ein bisschen gegenseitiger Respekt täte uns allen grundsätzlich gut, finde ich.

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Stimmt, die waren ganz in Ordnung. Mein soziales Umfeld besteht hier in München aus 90% Bayern-Fans, 10% Löwen. Das war schon mal anders. Als ich in der E-, D-, C-Jugend kickte, haben wir im Training öfter Bayern- gegen Löwen-Fans gespielt - das ging sich immer aus. Mittlerweile, nach all den Jahren und irren Stories rund um die Glasscherbenviertler, sind nur noch wenige, die ich von früher kenne, wirkliche Fans. Von wegen einmal Löwe, immer Löwe: die nackte, bittere Wahrheit ist eher, dass selbst die krassesten Verehrer das seit Jahren kaum mehr Ernst nehmen können, was da alles passiert(e). Und dann nimmt die Bindung halt ab oder verwandelt sich in etwas, was eher in Richtung Folklore geht. Um den Fußball geht es da eher nicht mehr.

Schon bitter. Aber mir tun sie ehrlich gesagt nur mäßig leid. Dieser Klub scheint, was Führungspositionen betrifft, Profilneurotiker anzuziehen wie Motten das Licht. Ein Schicksal, das viele Traditionsklubs teilen, wie mir scheint.

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Mit dem Zwangsabstieg wird dieser Verein wohl für Jahre komplett in der Versenkung verschwinden!
Wenigstens gibt es wieder ein Münchner Derby… allerdings mit den Amateuren :joy::joy:

Da fehlen mir als jemandem, der eher aus dem Norden der Republik stammt, naturgemäß die Einsichten, die du hast, was die Löwen angeht - was so einige Traditionsklubs angeht, stimmt ganz sicher deine Einschätzung.

Ich nenne mal ein Beispiel aus meinem direkten Umfeld: der KFC Uerdingen, früher noch als FC Bayer 05 Uerdingen 1985 DFB-Pokalsieger gegen den FCB. Kuntz, Bierhoff, Hergeth, Kalli Feldkamp, auch Friedhelm Funkel - mehr muss man wohl nicht sagen. Und dann der gnadenlose Absturz nach dem Ausstieg von Bayer als Sponsor, heute in der Oberliga. Und trotzdem gibt es die Fans, die dem Verein die Treue gehalten haben und halten.

Was ich eigentlich sagen möchte damit: treue Fans eines Vereins zeigen sich auch in Zeiten des Misserfolgs. Ob das immer rational ist, ist dann eine ganz andere Frage. Aber was ist am Fansein schon rational…(schließe mich bewusst mit ein, fällt mir aber naturgemäß eher leicht heute als Bayernfan :wink:)

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Was erlaube Eichhorn… !? Oder seine Berater …

Nur vernünftig, dass Bayern hier ausgestiegen ist, der ist doch nicht ganz knusper … so gut kann der niemals werden, dass diese Egotrip-Attitüde auch nur annähernd gerechtfertigt wäre …:see_no_evil_monkey:

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Statement von Ismaik

Da kann ich nur in die gleiche Kerbe schlagen. Natürlich prägt einen, in welchem (Fan-)Umfeld man aufgewachsen ist. Ich sah mich mein Leben lang der gewaltigen Überzahl von Fans anderer (Nord-)Vereine gegenüber. Da war ich schon immer froh, wenn nicht per se Gegenwind oder dumme Sprüche/Vorwürfe kamen, sondern man wirklich einmal einfach über Fußball und was bei dem einen oder anderen Verein gut oder schlecht läuft diskutieren konnte. Und so trete ich natürlich den anderen gegenüber auch immer auf: Ich will da keinen bekehren, schon gar nicht belehren oder beleidigen, sondern einfach nur gegenseitige Akzeptanz herstellen.

Und wenn es dann so kommt, dass meine Kollegin - ein wirklich eingefleischter Bremen-Fan - mir zum Geburtstag tatsächlich eine Bayern-Torte backt, dann denke ich mir: Offensichtlich ist Dein Verhalten anderen gegenüber nicht nur schlecht…

Oder eine Kommilitonen damals im Auslandssemester (ebenfalls Bremen Fan), die von anderen Gaststudenten übelst angebaggert wurde und die ich daraufhin (ordentlich angetrunken, also sie) zu ihrer Wohnung gebracht habe, sagte mir: Tim, Du bist immer noch ein Scheiß Bayern Fan, aber Du bist ein toller Mensch, dass Du dafür gesorgt hast, dass ich gut nach Hause komme. Das hat mich einfach gefreut.

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