Mitbewerber-Thread (Bundesliga+International) (Teil 3)

6:0 mittlerweile, Frankfurt kann einem fast leid tun

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Interessant, dass Leipzig erst 13 Gegentore kassiert hat, davon nur 7 an den Spieltagen 2-13 - Ligabestwert!

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Ist mir vorhin auch aufgefallen, ohne unser halbes Dutzend vom 1. Spieltag hätten die weniger Gegentore als wir.

Ein Comeback wie von Gladbach ist auch nicht zu erwarten.
Die Calcio-Berlin Jungs können einem echt leid tun. Erst bekommt Lautern 6 Tore von Hertha eingeschenkt und ohne den Sieg gegen Dresden wäre Lieberknecht wahrscheinlich bereits entlassen und auch Toppmüllers Stuhl wackelt nach dem heutigen Spiel gewaltig.

Leipzig hat halt den großen Vorteil, heuer nicht international zu spielen. Das ist der große Unterschied.

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„Die türkischen Behörden haben im Zuge des Wettskandals die Verhaftung mehrerer Fußballspieler veranlasst.
Wie die Staatsanwaltschaft Istanbul am Freitag (05.12.2025) mitteilte, wurde die Festnahme von insgesamt 46 Personen angeordnet, darunter auch 29 Spieler. Demnach stehen 27 von ihnen im Verdacht, auf Spiele ihrer eigenen Mannschaft gewettet zu haben.
Unter ihnen befindet sich laut Staatsanwaltschaft auch Metehan Baltaci von Galatasaray Istanbul, der im November bereits für neun Monate suspendiert worden war.“

Die nächste Runde.

Meine woechentliche Zeremonie, mir die Guardian Kommentare nach der letzten Liverpool-Kalamitaet durchzulesen wird auch diese Woche nicht gestoert. Slot liefert weiter. :smiley:

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Wie viele Tore hat Wirtz geschossen? :thinking:

Da ist jemand sauer

War bei seinen letzte bankplätzen genauso.

Krass auch: Außer Köln haben alle ab Platz 6 ein negatives Torverhältnis. Nur ein drittel der BL hat also ein positives Torverhältnis. 5 der 6 haben zusammen ein plus von 43. Der FCB hat ein plus von 40. Das nennt man dann wohl ein Ungleichgewicht.

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Die Bundesliga erlebt in den letzten Jahren eine auffällige Entwicklung: Nach jeder Saison scheinen die Top-Spieler in großer Zahl ins Ausland zu wechseln. Diese Abwanderung hat zur Folge, dass die Liga an Qualität zu verlieren scheint. Doch wie sieht die Realität tatsächlich aus? Ein genauerer Blick zeigt, dass trotz dieser Abgänge immer wieder neue Toptalente nachkommen und die Liga bereichern.
Ein zentrales Problem der Bundesliga ist der finanzielle Druck. Viele deutsche Vereine können mit den Gehältern und Transferbudgets der großen europäischen Klubs nicht mithalten. Spieler, die in der Bundesliga glänzen, werden oft von Premier-League- oder La Liga-Vereinen umworben. Die Aussicht auf höheres Gehalt und internationaleren Erfolg zieht viele Spieler ins Ausland. Wenn wir uns die Aufstellungen in den europäischen Top-Ligen anschauen, wird deutlich, dass zahlreiche ehemalige Bundesliga-Profis dort ihr Glück suchen. Die Liste ist lang und beeindruckend und immer wieder finden sich Namen, die ihren Weg in andere Ligen gefunden haben.

Hätten diese Spieler in der Bundesliga bleiben können, wäre die Attraktivität der Liga wahrscheinlich noch einmal gestiegen. Eine Liga voller Stars – das klingt verlockend. Aber die Realität sieht anders aus: Wenn es um Geld und Erfolg geht, haben die deutschen Vereine häufig das Nachsehen.
Trotz des Abgangs von Topspielern zeigt die Bundesliga jedoch auch eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Erneuerung. Jedes Jahr treten neue Talente auf den Plan, die in der Lage sind, die Lücke zu schließen. Die erfolgreiche Jugendarbeit vieler Vereine, kombiniert mit klugen Transfers, sorgt dafür, dass frischer Wind in die Liga kommt. Der FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und andere Vereine investieren nach wie vor massiv in ihre Akademien und scouten Talente aus aller Welt. Dies führt dazu, dass die Bundesliga zwar einen Verlust an Stars erleidet, aber gleichzeitig die Basis für zukünftige Legenden legt.
Die Attraktivität der Liga bleibt also gewahrt, auch wenn sie sich ständig wandelt. Fans erleben spannende Spiele und Überraschungen, da junge Spieler oft unberechenbar und hochmotiviert sind.
Die Bundesliga steht an einem entscheidenden Punkt. Ja, sie verliert nach jeder Saison einige ihrer besten Spieler in Richtung Ausland, was zu einem temporären Rückgang an Qualität führen kann. Doch die ständige Erneuerung durch junge Talente und neue Verpflichtungen sorgt dafür, dass die Liga dynamisch bleibt. Letztlich ist es eine Frage des Gleichgewichts: Wie können deutsche Vereine langfristig wettbewerbsfähig bleiben, ohne ihre Identität und Qualität zu verlieren? Die Antwort liegt möglicherweise in einer Kombination aus besserem Management, strategischen Investitionen und der Schaffung einer attraktiven Plattform für Spieler, um sowohl sportlichen als auch finanziellen Erfolg zu erleben.

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Alles genau richtig was zu schreibst.
Allerdings wird so (fast)immer der FCB Meister werden.
Frankfurt Stuttgart Leipzig Leverkusen haben die besten Spieler verkauft und dafür richtig viel geld eingenommen. Der FC Bayern kauft einen Luis Diaz. Die Scherer innerhalb der Liga wird dadurch nicht kleiner, da genügt ein blick auf die Tabelle:)

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und dessen Fans meckern, weil das eher ein Paniktransfer und kein richtiger Top-Spieler ist, der in der PL dominiert hat, sondern wegen seiner Schwächen vom LFC („die werden schon wissen, warum sie den gehen lassen“) verkauft wurde… :sweat_smile: - das macht die „Schere“ schon auch noch einmal deutlich.

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Genau deshalb muss sich wohl in der Finanzierung der Clubs bzw. der Liga etwas ändern.
In den letzten Jahren ist die Diskussion über die Finanzierung von Fußballvereinen und der gesamten Liga immer lauter geworden. Es ist ein Thema, das jeden Fan betrifft, egal welchem Verein er die Treue hält. Aktuell erhalten viele Clubs enorme Summen durch Transfers, die zwar kurzfristig helfen, Löcher zu stopfen oder aktuelle Spieler zu halten, doch diese Strategie scheint auf lange Sicht unhaltbar. Statt nachhaltiger Entwicklung wird oft nur eine Art Brandbekämpfung betrieben.
Die Erfolge unserer Bayern in den letzten zehn Jahren sind unbestreitbar. Sie scheinen ein Modell gefunden zu haben, das nicht nur finanzielle Unterstützung legitimiert, sondern auch sportlichen Erfolg sichert. Trotzdem muss man auch da schauen, um aktuell nicht noch weiter von der internationalen Spitze sportlich und finanziell abzureißen. Beides, Finanzen und sportlicher Erfolg, hat für mich eine gewisse Koexistenz.
Doch was ist mit den anderen Vereinen? Gerade für deren Fans ist es frustrierend, wenn man sieht, wie die finanzielle Schieflage dazu führt, dass potenzielle Titelanwärter oft nur im Schatten der Münchener Erfolge stehen. Ein ständiger Kampf um die Plätze hinter Bayern, ohne echte Perspektive auf einen Titelgewinn – das ist entmutigend. Aktuell gibt es die Bundesligatabelle genau so wieder.
Ich denke, eine Parallele zum Rentensystem ist da sehr treffend. Auch hier zeigt sich, dass alte Strukturen nicht mehr zukunftsfähig sind. Wenn wir nicht anfangen, die Finanzierung der Liga und der Vereine grundlegend zu überdenken, könnten wir auf Dauer in eine ernsthafte Krise schlittern. Es braucht ein neues Konzept, das nicht nur darauf abzielt, kurzfristige Erfolge zu maximieren, sondern das auch langfristige Stabilität und Chancengleichheit gewährleistet.
Es kann nicht sein, dass einige internationale Clubs ihre finanziellen Ressourcen nahezu unbegrenzt nutzen können, während andere kämpfen müssen, um über die Runden zu kommen. Eine andere Möglichkeit zur Finanzierung der Bundesliga und ihrer Vereine, könnte dazu beitragen, eine spannendere und ausgeglichenere Liga zu schaffen, in der jeder Verein realistische Chancen hat, an der Spitze mitzuspielen.
In einer Zeit, in der die Popularität des Fußballs global wächst und neue Einnahmequellen erschlossen werden können, sollte es an der Zeit sein, ein System zu entwickeln, das sowohl die Tradition als auch die Zukunft des Fußballs respektiert. Nur so können wir sicherstellen, dass der Fußball, den wir alle lieben, weiterhin aufregend und unberechenbar bleibt – unabhängig von der Vereinszugehörigkeit.

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Finde das ist ein wichtiger Punkt. Wenn der VFB Woltemade verkauft fährt das sportlich natürlich ein, allerdings haben sie wahrscheinlich ungefähr eine CL Saison mit dem ausscheiden in der Gruppenphase daran verdient. Das sind nicht mehr diese nice to have 20 Mio sondern der Gegenwert von grossen sportlichen Erfolg. Finde das schiebt die Spitze (zumindest ab Platz 2) der Bulli immer wieder zusammen.

L. Diaz, ein Spieler zwischen Genie und Wahnsinn. :wink:
Einerseits ballert er ein Ding rein aus spitzen Winkel und gestern wieder eine Szene, wo er das „leere Tor“ vom Elfmeterpunkt nicht trifft.
Aber, ich bin mit ihm bisher total zufrieden. Mit beiden Szenen muss und kann ich leben. Ich kann M. Neuer auch nicht wegen irgendwelchen Patzern verurteilen und anderseits die Paraden vergessen, die bei anderen Torhütern wahrscheinlich doch im Tor gelandet wären. Diesen perfekten Torwart gibt es nicht.

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Finde die Liga eigentlich gut ausgeglichen mit einem natürlichen gefälle. Bis zum FCB natürlich, wir sind uneinholbar vorne.
Eine ausgeglichen Liga wird es nie gegeben,meiner Meinung nach.
Klar die Vereine haben jetzt verkauft und können mit dem geld andere Prozesse voranbringen oder eben löcher stopfen. Wenn jetzt aber jedes jahr die besten verkauft werden dann sind die Vereine selbst schuld. Jetzt zeigt es sich ob erfolg oder geld wichtig ist. Ein one hit wonder ist immer möglich (Leverkusen) aber erfolg im sinne von meister werden kann nur funktionieren wenn man 2,3,4jahr eine mannschaft wachsen lässen und nicht jedes jahr das große geld nimmt.
Zudem steht jedem verein frei um die welt zu vielen und seinen Verein auf die landkarte anderer Kulturen zu bringen. Glaube 3 von 18 gehen im Sommer auf internationale Tour.

Klar das geld hilft , aber vlt kommt man aber über die gruppenphase hinaus ,man weis es nicht . Aber die erfahrung die die spieler sammeln und sich weiter entwikeln bringt dem verein mehr wie die großen ablösen. So muss man wieder junge talente ranführen und verkauft sich nsch 2 Jahren wieder. Ein ewiger kreislauf, bringt die Vereine nur nicht an die Spitze. Wenn sich die Liga immer mit platzt 2 bis 18 begnügt- gut für Bayern:)

Der VfB Stuttgart ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie wirtschaftliche Überlegungen und sportliche Entscheidungen untrennbar miteinander verbunden sind. Es gibt zahlreiche Momente, in denen der Verein hätte anders handeln können – insbesondere im Fall von Woltemade, wo man keine großen Risiken eingehen musste. Diese Entscheidung hat uns deutlich zu spüren gegeben, dass es nicht immer darum geht, auf einen Spieler zu setzen, der potenziell eine Schlüsselrolle spielen könnte. Manchmal ist es klüger, auf die eigene Stärke und Finanzlage zu achten.
In der heutigen Fußballwelt, in der Gelder und Investitionen das Rückgrat eines erfolgreichen Vereins darstellen, muss man vom sportlichen Denken in den wirtschaftlichen Bereich übergehen. Ein Beispiel hierfür sind die Bienen, die durch gezielte Maßnahmen wieder liquide gemacht werden mussten. Solche Strategien sind ein relativ gutes Mittel zur Sanierung eines Vereins. Wenn man sich anschaut, welche Einnahmen der BVB in den letzten Jahren generiert hat, wird deutlich, dass auch große Clubs nicht einfach im Geld schwimmen, sondern stets balancieren müssen, um ihre finanzielle Stabilität zu sichern.
Obwohl die Erlöse des BVB beeindruckend sind, stellen wir fest, dass diese Summen oft nicht ausreichen, um signifikante Sprünge in der sportlichen Leistung zu machen. Der Druck, leistungsfähig zu bleiben, wächst kontinuierlich, während die finanziellen Mittel begrenzt sind. Hier zeigt sich ein zentraler Konflikt im deutschen Fußball: Die Bundesliga hat deutlich niedrigere Transferausgaben im Vergleich zur Premier League.

Wenn man sich die Transferausgaben der Bundesliga für die laufende Saison ansieht und diese mit den Ausgaben der Premier League vergleicht, wird schnell klar, dass die Lücke gewaltig ist. Dies verdeutlicht die Herausforderung, vor der die Bundesliga steht: Trotz der starken Tradition und solider finanzieller Grundlagen müssen die Vereine kreative Lösungen finden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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