Es wurde berichtet, dass er (Riemann) sich nicht nur ständig abfällig über Mitspieler geäußert und sie kontinuierlich zusammengestaucht, angemeckert und damit gerade die jüngeren Mitspieler eher verunsichert hat, sondern sogar aktiv während der Spiele hin und wieder die Auswechslung von Mitspielern forciert haben soll.
Wenn das so zutrifft, ist es eher verwunderlich, warum der Schritt erst jetzt kommt. Aber wahrscheinlich dachte man, dass man das nach der Saison regelt und musste sich nun relativ überraschend doch mit der Relegation beschäftigen und sieht jetzt noch akuten Handlungsbedarf.
So soll ja auch mit Riemann darüber gesprochen worden sein und dieser hätte dann kundgetan, dass er nicht daran denke, seine Art diesbezüglich zu ändern.
Da hat das medial aufgebaute Sympathieträger-Image anscheinend eine glatte Bruchlandung hingelegt.
Allerdings ist es sicherlich erstmal angebracht, auch seine Seite der Geschichte zu hören, bevor man sich ein endgültiges Urteil erlauben kann.
Schwierig sich das vorzustellen, weil Kehl schon ein „BVB-Gesicht“ ist.
Auf der anderen Seite ist vielleicht sein Ego noch angekratzt weil Ricken befördert wurde (was ich persönlich immer noch strange finde…)
Es war abzusehen, dass Kehl den Absprung anstrebt. Ob es Wolfsburg sein wird, wird sich zeigen. Aber allzu langfristig wird er dort nicht mehr bleiben.
Vor Freiburg spielte er 4 Jahre in Hannover und machte dort auch sein Abi. Da wird ihm sicherlich irgendein ein „zurück in die frühere Heimat, nie ganz weg gewesen, im Herzen immer ein Niedersachse geblieben“ Tralala einfallen.
Ein ganz wunderbarer Artikel. Fußballer des SC Freiburg erzählen über Christian Streich. Besonders ans Herz lege ich Euch den Teil über das A Jugendpokalfinale.
Das ist mir bei jedem Spiel der Bochumer massiv aufgefallen und aufgestoßen. Habe hier auf der Couch schon desöfteren gesagt, dass ich den nicht in der Mannschaft haben möchte. Dieses ewige Meckern und Abwinken. Und das obwohl er selber auch immer für einen Bock gut war.
Bei Union scheint man mit Ruhe und Vernunft Konsequenzen aus der desaströsen Saison zu ziehen. Das Heldt Chef wird und Ruhnert geräuschlos wieder einen Schritt zurückgeht, um sich auf seine Kernkompetenz zu konzentrieren, zeigt viel Herzblut in der Sache und viel Größe. Union zeigt, wie man es auch ohne Schlammschlacht richten kann. Kommt eben immer auf die handelnden Personen an.
Das es zwischen den beiden gut laufen wird, hat schon ihrer gemeinsame Zeit auf Schalke gezeigt.
Union Berlin nach dieser Spielzeit als Vorbild für Größe und stilvolle Personalrochaden herzunehmen, ist aber schon auch etwas speziell, sorry lieber @BlAckZ3c
Ich rede von der Aufarbeitung - von den Konsequenzen. Ich habe mit keinem Wort von der Spielzeit geredet. Einwände sind immer willkommen, aber dann bitte auch nur auf das beziehen, was ich umschreibe. Den Rest kann man dann immer noch gerne ausdiskutieren
Entschuldigungen sind nicht notwendig. Ist ja alles im Rahmen und bietet ja auch Anlass für weiterführende Diskussionen!
Wäre ja wirklich interessant, wie man die personellen Entscheidungen in dieser Saison allgemein bewertet.
Mit Abstand betrachtet kann ich persönlich jetzt nicht sooo viel Kritik an der Trennung von Urs Fischer üben. Sie war zu dem Zeitpunkt einfach folgerichtig, so schade das war.
Und Bjelica schien ja auf den ersten Blick jetzt auch keine völlig abwegige Entscheidung für Union zu sein. Dass er sich menschlich so disqualifizieren würde, war jetzt auch schwer abzusehen.
Einzig den Entlassungszeitpunkt von Bjelica würde ich hinterfragen. Ich persönlich hätte ihn entweder nach der Saison oder eben folgerichtig sehr viel früher entlassen.
Anderes Thema: Heute ist Europa-League Finale. Bin ziemlich gespannt darauf und könnte mir vorstellen dass das ein ziemlich enges Finale wird.
Über Atalanta kann ich kaum was sagen, aber sie haben Liverpool recht beeindruckend eliminiert.