Konzerte, Veranstaltungen - Wo geht ihr demnächst hin? Wie war es, Feedback, Review?

Wow. Watt et nicht alles gibt. Tolle Idee, das von Ghost. Und offenbar kriegen die ihre Konzerte trotzdem voll. Wird aber vermutlich wenig Schule machen wegen des finanziellen Mehraufwandes für die Veranstalter.
Wünschen würde ich’s mir trotzdem.

Deine Anmerkungen zu Sitzgelegenheiten bei Konzerten sind natürlich samt und sonders richtig. Irgendwann sind auch meine ermüdenden Knochen dran…
Dein Rammstein-Erlebnis („ist das eigentlich Till Lindemann oder irgendein beliebiger Gruftie-Doppelgänger da hinten in 100 m Entfernung?“) deckt sich mit meiner Stones-Erfahrung. Ob da unten wirklich Mick Jagger herumgejoggt ist … meine Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen.

Du bringst es auf den Punkt. Ein bisschen wie Autokino, nur ohne Auto, dafür mit besserer Soundanlage.
(Wobei: Das Stones-Konzert im Olympiastadion war „vom Winde verweht“ - die Böen sorgten bisweilen für witzige Special Sound Effects, punktuelle Aussetzer und unerwartete Laut/Leise-Effekte… :wink:)

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Ich habe gehört, dass auch Justin Timberlake für seine Konzerte ein Handyverbot durchgesetzt hat, aber wie ernst er das meint und wie das durchgesetzt wird, muss sich noch zeigen.

Placebo (Tollwood 2023) haben vor dem Konzert eine längere Ansage von Brian Molko eingespielt, in der er dringend und nachdrücklich gebeten hat, den Moment zu geniessen und nicht zu filmen etc. Das hat dort ganz gut geklappt. Für mich sind die Dauerfilmer auch ein Ärgernis. Ich bin eindeutig in der Fraktion „Stehplatz“ („Sitzen is für’n Arsch“), aber die zig Handys vor einem, gerade bei den „Hits“, die man einfach nur genießen will, nerven wahnsinnig. Trotzdem bin ich gegen ein Verbot, denn ein paar wenige Fotos und 1-2 30Sek Filmchen für die eigene Erinnerung (NICHT um sie irgendwo zu posten), mache ich schon gern.

Andere Künstler wie Tim Booth von James oder auch Nick Cave, sprechen das Thema während der Konzerte mal genervter, mal humorvoller an. Wobei es bei solchen Acts eh immer noch im Rahmen ist - aufgrund Durchschnittsalter des Publikums und „Hype“-Faktor (das eine eher hoch, das andere eher niedrig :rofl: :sunglasses:)

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Zum Thema Sitz- / Stehplatz:

Wird wahrscheinlich keiner abstreiten, dass es mittendrin bzw sogar nah an der Bühne am besten ist. War damals bei der U2 Tour in Hannover, wo sie diesen Ring hatten relativ weit vorne. Das war schon ziemlich geil. Die Energie ist da einfach viel größer.

Jetzt bin ich allerdings 55, habe Rücken und Schnappatmung und 4 Stunden stehen ist nix mehr für mich. Von daher bin dann doch Team Sitzplatz oder beim Stehen weit hinten, wo ich mich auch mal bewegen kann - und der Weg zur Bierbude nicht so weit ist.

Bei mir in der Heimat hat sich eingebürgert, dass direkt am Fluss Konzerte stattfinden. Am WE war Extrabreit da, meist sind es aber Tribute Cover Bands. Also kleinere Sachen. Da kommen jetzt U2, Dire Straits und Genesis. Da freue ich mich drauf. Tolle Location, bezahlbar, man kennt die meisten Leute- und wenn man die Augen zumacht ist es fast wie das Original. Und Dire Straits und Genesis spielen ja leider nicht mehr.

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Apropos: am 17.10. bin ich in Düsseldorf beim Konzert von Brit Floyd, eine der besten Coverbands von Pink Floyd aus meiner Sicht, die den 50. Jahrestag des Albums „Wish you were here“ zelebrieren werden. Da freue ich mich schon extrem drauf (auch wenn der Preis alles andere als günstig war…)

Ps: hier das Video von Brit Floyd von „Live at Red Rock“ mit Wish you were here:

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Gestern war es endlich soweit…also ganz tolles Konzert!
Wer den 80’s Pop mag, der ist da genau richtig bei Andy Bell!
Überrascht war ich, wie gut er Deutsch spricht und er war wohl sehr angetan, wie frenetisch er gefeiert wurde.
Alles in allem, ein gelungener Abend, den man nicht bereuen muss.

Vorband war „THE KNIGHT$“. Das ist ein Project des Boytronic Sängers James Knights. In einem Song hatte es stark nach „You“ von Boytronic geklungen, zumindest kamen mir da ein paar Textzeilen extrem bekannt vor.

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Stadthalle Wien. War großartig. :smiling_face_with_three_hearts:

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Wow - Greenday - Respekt!
Machen auf ihrer Tour mächtig Dampf in Richtung Heimat :+1::+1:

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Ja, man merkt dem Publikum auch eine gewisse Grundempathie an, die ich an Menschen sehr schätze. Ist immer ganz interessant zu sehen, welche Bands welche Art Publikum anziehen und für mich auch Teil der Experience, ob ich mich wohlgefühlt habe oder nicht.

Hier sehr angenehmes Publikum.

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Waren am Mittwoch mal wieder auf Konzert: Bruce Springsteen & E-Street-Band im Deutsche Bank Park Frankfurt. Sehr schmuckes Stadion möchte ich anmerken.

Der Boss ist wie eh und je. Wer ihn schon live gesehen hat wird das bestätigen. Im September wird er 76 Jahre. Er hat 3 Stunden ohne Verschnaufpause das Stadion gerockt wie in all den Jahren zuvor. Unfassbar diese Energie.

Er macht noch Station in „Gelsenkirschen“ wie er es 2003 mal nannte als wir auch dort waren. Legende dieser Mann!

Bruce Springsteen in Frankfurt: Politische Botschaft im Fokus

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Heute Guns n’ Roses in der Allianz Arena.

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Hach Willy. Nostalgie pur.
Auch wenn ich die Rock-Poser immer leicht grenzwertig fand - ne Menge unvergessener Evergreens (und wenn die Roses inner Disse kommen, kann ich die Füße nicht stillhalten!)
Ich hoffe, das Konzert hält, was die Hoffnung verspricht. Viel Freude Dir - und einen hoffentlich unvergeßlichen Konzertabend.

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Sollte jemand aus der Kurve beim Marillion Weekend in Berlin gewesen sein, bitte nicht zögern und mir sehr gerne auch in meinen Postkasten Eindrücke zukommen lassen!
Selbst bin ich nun, aus dem Urlaub zurück mit Norovirus im Gepäck, leider doch nicht in der Lage die Ochsentour aus München auf mich zu nehmen. Was ein Schei……:sob::frowning:

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Das kann ich dir anbieten, coole Bilder:

und zur Ergänzung diesen Kommentar auf X :slight_smile: :
Account not in use - find us over at Bluesky - We do not support Elon Musk and his agenda.

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So lieben wir die musikalischen Helden unserer Jugend! :muscle::+1:

Umsonst und draußen:
Heute steht ja in vielen Städten die Fête de la Musique an.

Na sprich, wie war’s? Ich habe die Gunners paar Mal zu ihren Glanzzeiten Anfang der 90er gesehen. War immer gut jedoch wusste man nie wieviel Verspätung man einrechnen musste (oder ob sie überhaupt kamen).
War damals wirklich ikonisch.
Was ich bis jetzt gesehen habe ist aber leider von Axls Stimme nicht mehr viel übrig und der Sound in der AA soll auch nicht sonderlich gut gewesen sein. Hoffe es war nicht ganz so schlimm und ihr hattet dennoch viel Spaß!

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@willythegreat
Konzertbericht!
Aber der schläft noch - erst Guns n Roses, das geht nicht ohne Hopfen&Malz, schon gar nicht bei dem Wetter.
Und dann nahtlos zu DAZN - Kanes MVP Spiel verfolgen.
Ist um fünf ins Bett gekommen, der Kollege.
Konzertkritik nicht vor 18 Uhr zu erwarten…

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Jetzt ist es 12 Uhr. Ich war als Fahrer unterwegs, also nüchtern und um 2 Uhr im Bett und habe heute schon 3 Stunden Tennisunterricht gegeben. Deine Einschätzung trifft also voll ins Schwarze. :rofl:
Hier ein Bericht zu gestern:
Location: Die Allianz Arena hat mir persönlich als Ort für ein Großkonzert sogar besser gefallen als das Olympiastadion. Ich war in Block 308 also Oberrang links von der Südkurve. Die Bühne war vor der Nordkurve, aber man hatte trotz des großen Abstandes die Möglichkeit, auch auf der Bühne etwas zu sehen, ohne nur auf die riesigen Leinwände starren zu müssen. Auch der Sound war in dem Bereich nicht schlecht. Druckvoll und trotzdem kein Klangbrei. Da habe ich schon schlechtere Soundqualität bei Großkonzerten ertragen müssen.
Zu Guns n’ Roses selbst:
Ich habe sie jetzt drei Mal gesehen: 1993 und 2017 im Olympiastadion und gestern in der Arena.
Bei Axl Rose ist der Unterschied natürlich enorm. Optisch gleicht er mittlerweile - wahrscheinlich gleicher Chirurg? - eher David Hasselhoff als dem Anfang 30jährigen Frauenschwarm aus der Hochphase in den 90ern. 2017 wirkte er aber weniger agil auf der Bühne als gestern. Gestern war er ziemlich beweglich und viel unterwegs. Stimmlich hat der Zahn der Zeit leider doch ziemlich an ihm genagt. Teilweise hat er Probleme, alle Töne so zu treffen, wie gewünscht und vieles klingt auch etwas dünn.
Man muss aber fairerweise dazu sagen, dass er wirklich kämpft, um das bestmögliche aus sich rauszuholen. Dass die Band ein Programm mit 31 Songs und einer Spielzeit von über 3 Stunden abliefert (was heutzutage kaum noch irgendwelche Headliner in diesem Genre annähernd erreichen), macht es natürlich nicht leichter für ihn.
Da haben es die beiden anderen Gründungsmitglieder Slash und Duff natürlich etwas leichter, weil die ja „nur“ ihre Instrumente bearbeiten müssen, was sie aber immer noch grandios draufhaben. Vor allem Duff ist für einen Mann seines Alters topfit.
Aufgrund der langen Setlist hatte das Konzert einige Längen. Immer wenn einer der ganz großen Hits gespielt wurde, war die Stimmung schnell oben, aber ging dann auch schnell wieder runter. Man merkt bei solchen Konzerten allerdings auch stark, dass im Publikum auch viele Leute sitzen, die wahrscheinlich nicht einmal 10 Songs der Band kennen und die restlichen 20 Songs teilweise noch nie gehört haben. Eventpublikum findet sich eben auch bei Musikkonzerten, was nicht die einzige Parallele zum Fußball ist.
Beim Fußball gibt es ja auch viele Spiele, in denen das Spiel dahinplätschert und die Stimmung nur in wenigen Momenten überkocht. Am Ende geht man dann - vorausgesetzt Bayern hat gewonnen - einigermaßen zufrieden nach Hause, ist allerdings der Meinung, dass es schon besser ginge. Und so war es gestern irgendwie auch. Axl Rose wäre verglichen mit einem Fußballer dann aktuell in etwa das, was Manuel Neuer oder auch Thomas Müller in dieser Saison waren. Legenden, die immer noch in der Lage sind, eine allgemein ordentliche Leistung abzuliefern, aber auch Schwächen zeigen und eben nicht mehr das bringen können, was sie zu ihrer Glanzzeit zu leisten vermochten, auch wenn sie immer noch für das eine oder andere Highlight sorgen können.
Fazit: „Spielnote“ 3 würde ich sagen. Engagierte Band, gute Songauswahl, etwas zu lange und der Sänger nicht mehr auf dem Höhepunkt seines Schaffens.
Im Vergleich zu Metallica im letzten Jahr muss man fairerweise dazu sagen, dass die Gunners weiter von der absoluten Spitze entfernt sind, als Bayern vom CL-Titel.
Während es in den 90ern noch eine Geschmacksfrage war, ob man Metallica oder Guns n’ Roses lieber mag, ist es heute eine Qualitätsunterschied auf allen Ebenen zwischen beiden Bands.
Edit: Verspätung gab es gestern auch. Laut Plan hätte es um 19.15 losgehen sollen, es war dann aber ca. 19.45.
Aber das ist etwas anders, als wenn man wie früher teilweise 90 Minuten warten musste und die Herren dann um 23 Uhr statt 21.30 Uhr auf die Bühne gingen.

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Toller Konzertbericht - für die fußballgerechte Aufbereitung gibt’s zur Eins das Magna cum Sternchen dazu. Vielen Dank dafür - ein bisschen, als ob ich dabei gewesen wäre.

JaJa, Eventpublikum - schadet nicht nur dem Fußball…

Meine defätistischen Unterstellungen zu Deinem Tagesablauf bitte ich mir nachzusehen und zu entschuldigen. Ich habe meinen Tagesrhythmus der frühen Guns n Roses-Jahre einfach auf dich und heute projiziert - völlig unzulässigerweise :see_no_evil:.
PS: Inzwischen hat sich das nicht nur bei Dir ins Gegenteil verkehrt…

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