geiles Line Up - die Crackhuren ![]()
aber bitte das zweite L streichen… ![]()
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geiles Line Up - die Crackhuren ![]()
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Welches L? Verstehe ich nicht.
Ah jetzt. Verdammte Autokorrektur
Bestes Wetter, 11 Stunden Musik. Bier für 4 Euro. Perfekter Tag.
Die Crackies und ZSK, wie immer, grandios.
Beim CL-Finale scheine ich ja nicht besonders viel verpasst zu haben ![]()
Ida Nielsen, die virtuose Bassistin, auch BASS IDA oder BASSIDA oder SLAPP BASS QUEEN genannt, kommt in die Kulturfabrik Cortendorf/Coburg. WOW!
2010 begann ihre Zusammenarbeit mit Prince, als sie Mitglied der New Power Generation wurde, wo sie sang und den Bass spielte. Die Zusammenarbeit hielt bis zu dem Tod von Prince 2016. Seither ist sie mit ihrer eigenen Band auf Tour. Na da lasse ich mich mal überraschen, wieviel Prince sie auch dabei hat.
B-52’s… einfach nur Klasse!
Was bin ich auf dieses Album abgefahren. Ende der 70er war das ein neuer Sound. Welch eine Power welch ein Gesang!
Eigentlich wollte ich darauf mit Impressionen vom B-52s-Auftritt in Tilloloy, Frankreich, an diesem Wochenende posten. Leider musste der Auftritt 10 Minuten vor Beginn wegen eines nahenden Sturms abgesagt werden. Fünf Minuten später setzte der Regen ein, kurz darauf: alle bis auf die Haut nass, umherfliegende Äste, umstürzende Bäume, so heftiger Regen, dass man nichts mehr sehen konnte, Straßen auf dem Weg zum Auto in reißende Bäche verwandelt. Am Ende ein kleines Wunder, dass es keine Verletzten gab. Das Festival musste auch für den nächsten Tag abgesagt werden, das Gelände war praktisch zerstört. Auch ein Erlebnis, aber nicht das, das man sich gewünscht hatte.
Puh, das tut mir leid. Das ist ja eine üble Erfahrung. Gottseidank ist nichts schlimmeres passiert. Schade, dass du um das Konzert gebracht wurdest.
Da ich nicht bei Facebook bin, hatte mir heute Früh eine Bekannte dies von Facebook zukommen lassen. Ich hoffe der Link funktioniert
War am Wochenende in Dresden bei den Broilers im Rudolf-Harbig-Stadion.
Grandioses Konzert der Band und super Stimmung. Für mich die beste deutschsprachige Stadionband. Das Stadion in Dresden ist auch super geeignet für Konzerte in der Größenordnung ca. 20.000 Zuschauer.
Die Vorband Social Distortion war auch top. Frontmann Mike Ness kam bei den Broilers auf die Bühne und sie haben gemeinsam „Ring of fire“ gezockt.
Kleiner Bezug zum Fußball: bei den Broilers ist es üblich, dass es auch Pyroeinsatz im Publikum gibt. Vereinzelt wurden ein paar eingeschleuste Bengalos angezündet und die Verursacher dann von der Security ohne größeres Aufsehen nach draußen eskortiert.
Gegen Ende hin wurden durch geschultes Personal im Fotograben und im Bereich zwischen den beiden Wellenbrechern insgesamt ca. 25-30 Pyros koordiniert verwendet. Das sah richtig cool aus und hatte 0 Prozent Risiko für die Menschen im Publikum. Außerdem war die Qualität der verwendeten Materialien viel besser, denn die einzelnen Fackeln aus dem Publikum hatten jeweils deutlich mehr Rauchentwicklung als die professionellen Fackeln zusammen.
War 2 Tage vorher bei den Broilers in Nürnberg. War ebenso begeistert. Hat einfach Spaß gemacht. Stadionpark in Nürnberg ist eine richtig feine Lokation.
Allerdings fand ich knapp 80 Euro für die Broilers schon ne Ansage
In der Kombination mit Social Distortion als Vorband (50 Minuten Spielzeit) und einer Spielzeit von ca. 2 1/4 Stunden bei den Broilers fand ich den Preis akzeptabel.
Da waren System of a down für mich mal der absolute Tiefpunkt. 2013 in Berlin für 80 Euro mit einer unbekannten Vorband und einer eigenen Spielzeit von ca. 75 Minuten ohne Effekte, Bühnenbild etc. Auch wenn das Konzert selbst damals sehr gut war, fand ich das Preis-Leistungs-Verhältnis eine Frechheit.
Allgemein hast du natürlich vollkommen Recht, dass die Preise für Konzerte schon Dimensionen erreichen, bei denen man schon mal die Fanfreundlichkeit zumindest hinterfragen kann.
80 Euro dürften allerdings für eine Band, die bei Einzelkonzerten eine fünfstellige Anzahl an Zuschauern anzieht, wahrscheinlich immer noch eher „günstig“ sein.
Mein Highlight in 2026:
The Alan Parsons Live Project im Auditorium Marbella.
Ich hatte keine große Erwartungshaltung, da der Ältere Herr ja nochmal 20 Jahre älter als ich bin. Leider verfolgt mich seit 40 Jahren dieses Album: Tales Of Mystery And Imagination - Edgar Allan Poe.
Und nach dem Opener macht er die Ansage, dass er zum 50jährigen Jubiläum das Album perfomen wird. Mit der Entschuldigung, dass leider kein Orchester zur Verfügung steht.
Große Hochachtung vor der Band und Alan Parson. Schon vom Leben gezeichnet aber immer noch Charisma auf der Bühne.
Just my 2 cents: ich gebe mittlerweile fast „gerne“ 80 Euro oder vielleicht teils mehr aus für ein gutes Livekonzert. Das klingt viel, und ist auch viel. Aber es ist halt live. Und das ersetzt kein Streamingportal.
Am 17.7. werde ich die Toten Hosen in Köln (vermutlich zum letzten Mal) für mich live erleben dürfen: die Karte kostete auch fast 80 Euro. Das ist - verglichen mit den Neunzigerjahren - extrem hoch. Aber wenn Künstler durch CDs und Vinylalben immer weniger verdienen, weil dieser Markt im Vergleich zum Streamen immer mehr zusammenbricht: woher soll das Geld dann kommen? Und live ist zudem etwas ganz anderes.
Früher lebten Bands tatsächlich zu einem großen Teil vom Verkauf von Tonträgern und entsprechend niedrig waren auch die Konzertpreise.
Für Metallica habe ich 1993 (das war schon nach dem Black Album) in Nürnberg auf dem Zeppelin-Feld 50 DM bezahlt. Es galt damals als Frevel für eine Metal-Band, so viel Geld zu verlangen.
Ob die Bands, die dreistellige Summen verlangen bei den Zuschauermengen, die sie anziehen, bei Ticketpreisen von ca. 20 Euro pro Ticket weniger, nicht trotzdem steinreich wären?
Aber die Frage ist quasi identisch auch für den Profifußball zu stellen.
Das Hauptprobleme sehe ich an anderer Stelle:
Wenn man sich mehrere Mega-Acts pro Jahr gönnt, muss man zwangsläufig an anderer Stelle sparen und gibt dann die 30 bis 50 Euro für eine Band nicht aus, die aber die Einnahmen dringender bräuchte und dann vielleicht irgendwann sogar aufhören muss oder ihre Aktivitäten drastisch reduziert, weil es nicht für Musik als Vollzeitjob reicht.
Nanu, haben wir uns da gesehen? ![]()
Damals hat auch das Bier noch 2 Mark Fuffzich gekostet. Da legt man ja mittlerweile auch 7 Euro hin. Bin gespannt wo das alles noch hinführen soll, aber tendenziell scheint es gerade für die Top-Bands lukrativer nur weniger Konzerte mit horrenden Kartenpreisen zu veranstalten als 10 Gigs pro Land.
17.7.2026 in Köln, die Toten Hosen spielten live im RheinEnergie-Stadion und vermutlich war ich zum für mich letzten Mal dabei. Etwas Wehmut begleitete mich schon im Vorfeld: Die „Hosen“ haben mich mit ihren Songs und Alben mein Leben lang begleitet: von Opelgang über die Roten Rosen, Opium fürs Volk und Ballast der Republik (nur als Beispiele) bis heute. Und dann saß ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Hosenkonzert auf der Tribüne ganz oben im Oberrang (weil ich zu spät war bei der Kartenzuteilung), etwa 120 m von der Bühne entfernt, statt wie „früher“ im Pulk zumindest relativ nah vor der Bühne zu stehen und es „ordentlich abgehen zu lassen“. Aber mit mittlerweile fast 56 Jahren dachte ich mir: zwei Vorbands (The Undertones und Antilopengang, letztere übrigens mit Danger Dan als Mitsänger) und ein Hosenauftritt mit fast 2,5 Stunden alleine, da ist Sitzen vielleicht nicht verkehrt…
Um es kurz zu machen: das Konzert war stimmungstechnisch grandios, aber soundtechnisch eine (deutlich gesagt) Vollkatastrophe. Mit welcher Energie die Band nach wie vor spielt und das Publikum insbesondere im Innenraum mitnimmt, war von oben bewundernswert zu erkennen. Viele alte Klassiker, aber auch recht viele Songs vom neuen (und wohl letzten) Album. Die Party fand dort definitiv statt, nur: leider war ich da nur Zuschauer. Aufgrund der Distanz waren die recht winzigen Bandmitglieder kaum erkennbar, aber auf fünf riesigen Leinwänden wurden die Musiker auch für weit hinten deutlich sichtbar gemacht (teils aber mit sehr spacigen Filtern und eingeblendeten Motiven versehen, das war schon eher hosen-untypisch). Bis hierhin alles gut bis sehr gut.
Der ganz große Knackpunkt aber war der Sound: „dank“ des hohen Sitzplatzes im steilen Oberrang (das Dach ist weit vorgezogen) und zu allem Unglück noch unfreiwillig direkt an der Glaswand sitzend, die den Gästeblock abtrennt, entstand ein riesiger bassiger Brei mit Echoeffekten, in dem Gesang und Gitarren wirklich regelrecht untergingen. Ich kenne insbesondere die früheren bis mittleren Songs der Hosen in- und auswendig und brauchte trotzdem teils 20 Sekunden oder mehr, um überhaupt zu erkennen, was da gespielt wurde. Das hat mir, muss ich gestehen, das Konzerterlebnis schon massiv verdorben. Schließlich gehe ich ja (auch auf einem Hosenkonzert) vor allem für die Musik hin und nicht nur um begeisterten Menschen im Innenraum bei einer Party zuzuschauen.
Mein vermutlich letztes Livekonzert der Hosen war also leider stark eingetrübt, hatte aber trotzdem so seine emotionalen Momente („Nur zu Besuch“ ohne Bass und Drums war exzellent): zum Glück werde mich trotzdem an mindestens eine Handvoll anderer sehr gelungener Konzerte mit den Hosen immer wieder sehr gerne erinnern. Gestern war ich leider eher ein TV-Zuschauer mit schlechtem Sound - zumindest was dazugelernt.
(Und was ich persönlich auch schade fand, aber da können die Hosen nichts für: diese Handymanie rund um mich herum mitten während des Konzerts und vor allem mitten in den Songs. Ständig wird gefilmt, fotografiert, Sitznachbarn aus der Reihe dahinter werden mitten im Song gebeten, Fotos von Paaren vor dem Hintergrund der Bühne zu machen, jemand meinte er müsse ein Selfie von sich mit Bierbecher machen… ich versteh es einfach nicht)
Das ist schade. Soundtechnische Probleme habe ich gottseidank bei Headlinern auf Stadiontour schon lange nicht mehr erleben müssen.
So etwas trübt die Stimmung enorm, v.a. wenn man dann auch noch weit weg vom Geschehen ist.
Mit den Sitzplätzen in Stadien ist es ohnehin so eine Sache. Zu nah an der Bühne kann bedeuten, dass die Sicht zumindest eingeschränkt ist und man evtl den Drummer nicht einmal richtig sieht, dafür aber sonst alles passt.
Zu weit von der Bühne entfernt ist eigentlich dann nichts anderes als Fernsehen mit Live-Sound.
Die beste Lösung mMn bei großen Stadionkonzerten sind die 360 Grad Bühnen in der Mitte des Stadions, denn da ist man nie zu weit weg. Hab ich zuletzt bei Metallica 2024 erlebt. Auch die Böhsen Onkelz hatten das bei der letzten Tour.
Die Handy-Thematik wird mMn wirklich immer nerviger.
Das Ghost-Prinzip mit Handyverbot hat schon seine Berechtigung, auch wenn es sicher auch genügend Argumente dagegen gibt.
Bob Dylan lässt die Handys in Säckchen einsperren. Phantastisch. Freu mich schon wieder auf November.