Kommentar: Der FC Bayern braucht jetzt Ruhe und Geduld – und keine Nagelsmann-Entlassung

Aktuell brimgen von den 5 freien Radikalen nur Musiala und Sané Leistung. Zusammen mit Müller, der für die Statik und Organisation des Gegenpressings wichtig ist, hätte man die Offensive Dreierreihe zusammen. Mané und Gnabry sollen ihre Leistung bringen und dann dürfen sie auch wieder spielen.
Leider ist gerade keine Zeit für Experimente von Nagelsmann aber in der Zukunft ist es auf jeden Fall ein Versuch wert.

mit coman und tel sind es aber 7 offensive, von denen bei einem 4-3-3 immerhin 4 auf die bank müssten, außer man bringt musiala im mittelfeld, wo ich ihn verschenkt finde. alleine schon mane in die reserve zu verbannen, dürfte seinem selbstvertrauen noch mehr schaden…

Aktuell zählen eigentlich nur Siege. In diesem Fall sind Mané und Gnabry Opfer der Situation. Wenn sie wieder Leistung bringen darf vorne auch gerne wieder (moderat) durchrotiert werden.

Wenn man aber bedenkt, wie sich der Sportvorstand für die Verpflichtung von Mané gefeiert hat und auch gefeiert wurde, ist eine Verbannung auf die Bank aber auch nicht ohne Risiko.

Andereseits sind die organisatorischen Qualitäten von Müller vielleicht auch nicht mehr ganz so erforderlich, wenn man auf ein 3er-Mittelfeld umstellt. Schwierig, insbesondere in einem WM-Jahr bzw. Halbjahr.

Ah, okay, Verstanden! : Das Gedankenexperiment Schrödingers Katze beruht darauf, dass ein System …zwei verschiedene Zustände einnehmen kann. Justin setzt hohe Voraussetzungen.

Das ist er uns ja schuldig. Der FC Bayern ist ja auch nicht irgendein Verein. Und MSR bzw. die Kurve ist nicht irgendein Forum. :wink:

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Jaha, das ist ein intellektuelles Bayern-Forum.
Ich habe mal geschrieben, ich läse Fußball Textimmanent. Hihi.

Aber nur solange keiner die Kabinentür öffnet und nachsieht. :innocent:

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ich glaube,dass hier Wahrscheinlichkeits"aussetzer" nachträglich als Taktik hochgejazzt werden. Fußball ist ein low scoring game und somit spielt Glück eine große Rolle. Ic hglaube wir haben einfahc Glück gegen Barca gehabt. 10 mal diese erste Halbzeit, gewinnt 8 mal Barca. Genauso wie Atletico gegen Pep einfach Riesendusel hatte. Welche Taktik soll es auch gewesen sein: wir lassen Lewandowski zu riesigen Chancen kommen, weil er so übermotiviert ist,dass er sie vergibt? Bei Chelsea weiß ich noch, dass es in einer Analyse hieß, dass unsere Chancen überwiegend Fernschüsse gewesen seien. Da könnte man noch eine Taktik reininterpretieren, ich halte den Gegner vom 16 er weg, und gehe auf den 2. Ball auf Konter. Aber Barca hatte Abschlüsse aus besten Positionen im 16er

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Weil ich das System damals auch heute noch hauptverantwortlich dafür sehe, was passiert ist. Da muss man sich nur die Folgestationen von Kovac ansehen. Große Abstände, lange Passwege, wenig Angebot. Das sehe ich jetzt aber nicht. Die Fehlpässe sind mMn überwiegend nicht taktisch begründbar. Und das macht die Analyse auch ungleich schwerer.

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Genau das würde ich bestreiten, zumindest für einen Teil der Pässe, wenn es darum geht, in den Strafraum zu kombinieren - und zwar immer gegen den größten Widerstand.

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Da hat mich Müller gegen Augsburg echt aufgeregt.
Ständig den freien Mann übersehen und ihn dann dahin gebolzt, wo zig Verteidiger standen.
Aber ist das dann eine Frage der Taktik? Freie Anspielstationen waren ja da.

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Die Spieler-Ballung in der Mitte schon, soweit ich das verstanden habe - und da wird es halt für Pässe wie für Laufwege sehr eng.

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Zustimmung.
Aber wenn dann Spieler deutlich jenseits des Ballungszentrums völlig frei stehen, verbietet es doch niemand ihnen den Ball zu geben.
Man muss ihn doch nicht ins Knäuel jagen.

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Das wäre zu hoffen. :smiley:
Mal schauen, wie es nach der Länderspielpause weitergeht, vielleicht bewirkt die momentane Krise ja auch einen Lerneffekt bei allen, die involviert sind.

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Absolut. :sweat_smile:
Aber ich hoffe, du weißt was ich meine.
Eine Taktik, die freie Anspielstationen in gefährlichen Zonen generiert, ist in meinen Augen nicht grundsätzlich schlecht.
Das einzelne Spieler „ständig“ falsche Entscheidungen treffen, ist dann eher das Problem.

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Laufwege, Positionsspiel, Staffelung aber vor allem Passspiel und Ballverarbeitung haben mMn nun sehr wenig mit Taktik zu tun, sondern sind reine Trainingsarbeit und damit 100% beim Trainer anzusiedeln.

Wenn man schon hauptsächlich verengt durch das Zentrum spielen wird, müssen all diese Elemente noch einmal präziser gespielt werden.

Das sind doch Grundlagen die bzw. deren Automatismen, die er schaffen muss. Dafür ist nur er alleine verantwortlich, wer denn sonst?

Riesige Versäumnisse beim Trainer.

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Eine alte Redewendung besagt:“Übung macht den Meister“.
Also häufiges wiederholen von bestimmten Abläufen.(Training)
Bestimmte Spielformen etc. sind vom Trainer vorzugeben, zu trainieren, korrigieren und ggf. zu wiederholen bis sie klappen. Es gibt jedoch genug andere zu trainierende Dinge, die Profis alleine üben können, um an ihr Leistungsoptimum zu kommen. (Ronaldo,Musiala, Robben etc. trainieren(trainierten)auch zusätzlich spezielle Dinge.

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Werden diese Sachen denn nicht trainiert, oder kriegen die Spieler es einfach nicht auf den Platz? Dann sollten sie dem Trainer weniger in die Trainingsinhalte reinquatschen.
Hast du da nähere Einblicke?

Wenn ein erfahrener Weltklassemann, wie Thomas Müller mehrfach einfach nicht das Auge für den freien Mann hat, kann man das kaum dem Trainer anlasten. Da muss sich der Spieler fragen, ob er es noch drauf hat.

Grundsätzlich frage ich mich, was bei dem los ist. Grätscht mit offener Sohle einem Mannschaftskameraden gegen das Schienbein. Die Nummer hätte ganz anders ausgehen können.