Kaderplanung: Transfermarkt (Teil 4)

Und das fühlt sich einfach nur kläglich an. Zwei alternde, inkonstante Spieler, die ihre besten Jahre hinter sich haben und in das letzte Vertragsjahr gehen…

Freuen wir uns auf einen der nächsten Podcasts mit einem 45-minütigen Rantmonolog von @Georg.

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Es gibt ein ganz großes Problem bei der Bewertung von Jugendspielern: Wenn sie retrospektiv getroffen wird.

Ich störe mich massiv daran, wenn ich immer wieder das Argument lese: Ja, wer hat sich denn jetzt nach seiner Zeit beim FC Bayern wirklich so durchgesetzt, dass man dem hinterhertrauern müsste? Da war der FC Bayern ja offensichtlich im Recht.

So einfach ist das aus meiner Sicht nicht. Die Entwicklung von jungen Spielern ist extrem fragil. Es gibt Spieler, die mit 16, 17, 18 noch gar nicht so extrem viel mitbringen, wo man als (Top-)Klub sagen würde: Boah, der muss jetzt regelmäßig spielen. Die also kein Musiala sind. Als FC Bayern hast du natürlich mehrere Möglichkeiten, mit solchen Spielern umzugehen, wenn du möchtest, dass sich dieser Spieler gut entwickelt. Leihe, Verkauf mit Rückkaufklausel, oder eben links liegen lassen und ihn weiter Amateure spielen lassen – oder du setzt den Spieler ein, weil du an die Entwicklung glaubst und du der Überzeugung bist, dass du auch mit fünf Bundesliga-Einsätzen für ihn in der Bundesliga eine gute Hinrunde spielen können musst. Und dann schaust du dir seine Entwicklung an und bewertest, wie weit er wirklich schon ist.

Letzteres passiert beim FC Bayern eigentlich nie. Stattdessen werden in der Regel lieber Spieler für 10, 20 oder 30 Millionen Euro gekauft, die diese Position dann besetzen. Kann man sicher Argumente dafür finden, warum das jetzt gerade richtig ist. Man kann aber auch argumentieren, dass man damit Geld verbrennt, statt Geld zu generieren, indem man Campus-Spielern eine enorme Wertsteigerung ermöglicht, weil sie dann Einsatzzeit bekommen.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Junge Spieler im Alter von 16 bis 20 Jahren müssen sich mit Vertrauen, Spielzeit und einer klaren Entwicklungsidee weiterentwickeln. Tun sie das nicht, stagnieren sie auf ihrem Level und verpassen wichtige Jahre ihrer Entwicklung. Ein Spieler, der beim FC Bayern mit 16 Jahren als eines der größten Talente seiner Altersklasse angesehen wird, dann aber erstmal an zwei, drei Klubs verliehen wird, die mit der eigenen Spielweise quasi nichts zu tun haben und die individuell viel schlechter sind als die Spieler beim FCB, könnte womöglich irgendwann die falsche Entwicklungskurve nehmen und sein Potenzial nicht voll ausschöpfen. Meiner Meinung nach haben wir das bei mehreren Spielern gesehen.

Oder in FIFA-Sprache: Ein 16-Jähriger hat beim FC Bayern eine Fähigkeit von 60, aber sein Potenzial liegt zwischen 75 und 90. Im Best-Case-Szenario wird er ein Weltklasse-Spieler mit 90er Fähigkeit. Im normalen Szenario wird er ein seht guter Spieler mit 80-85. Im schlechtesten Szenario wird er nur noch ein durchschnittlicher Bundesliga-Spieler von 75-80.

Beim FC Bayern kommt es meiner Meinung nach zu oft zum schlechtesten Szenario. Ein Spieler entwickelt sich nicht optimal, weil er a) kein Vertrauen spürt, b) es keine echte Perspektive für die Zukunft gibt (wo wollen wir mit dir konkret hin?) und c) er früh in seiner Karriere Notentscheidungen treffen muss, die ihn zu Klubs bringen, bei denen er sich wiederum nicht optimal entwickelt.

Wenn dieses fiktive Talent nun also ein paar suboptimale Wechselentscheidungen trifft ODER bei den Amateuren unterfordert wird ODER schlicht keine Chance bei den Profis erhält, wird es nie dieses hohe Potenzial ausschöpfen, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit bei 75, bestenfalls 80 landen.

Und DANN stellen sich Fans hin und sagen: Tja. War wohl doch nicht so das Supertalent.

Das ist mir viel zu einfach. Es ist tatsächlich erschreckend, was man so über die Jugendarbeit beim FC Bayern über die Jahre gehört hat. Wie mit guten bis sehr guten Talenten umgegangen wurde und wie manche Spieler komplett falsch eingeschätzt wurden. Ich halte es für besorgniserregend, wie wenig aus dem gemacht wird, was der Campus bietet. Seit zwei, drei Jahren ist die Dichte an Top-Talenten extrem gestiegen. Jedes Jahr hört man vom Campus, wie viele starke Spieler Jahrgang X hat. Es ist frustrierend, dass der FC Bayern keinen Weg aus seiner altbackenen und nicht mehr passenden Strategie im Umgang mit diesen Spielern findet.

Einerseits Sparkurs predigen, andererseits Unmengen an Geld für Spieler ausgeben, die dieses Geld unabhängig von ihrer sportlichen Qualität verbrennen. Schade um die Talente. Wäre ich 16, 17, 18 und ein Top-Talent beim FC Bayern, würde ich mir auch zweimal überlegen, ob ich bleiben will. So wie Lennart Karl ja schon seit Monaten vollkommen zu Recht überlegt. An seiner Stelle würde ich fliehen, wenn es jetzt nicht doch die eher zufällige Chance gibt, einen Kaderplatz einzunehmen, weil Eberl und Co. diesen nicht noch mit einem 30-Jährigen für 20-30 Mio. Euro besetzt bekommen.

Als FC Bayern würde ich extrem progressiv mit meinen Talenten umgehen. Jedes Jahr 3-5 Spieler in den Kader integrieren, maximal 16-17 echte Profis und dann fuck off (und wenn 1-2 einschlagen, dann kommen im Jahr darauf eben 3-4 weitere Talente nach, die die Lücken besetzen usw.). Die jungen Spieler kommen dann eben bei Verletzungen rein und entweder wuppen sie es oder nicht. Beim FC Barcelona spielten dieses Jahr so viele junge Spieler, die beim FC Bayern gar keine Sonne gesehen hätten. Das sind alles keine Ultra-Mega-Talente wie Yamal. Da sind Spieler dabei, die der FC Bayern in dieser Kategorie auch am eigenen Campus hat. Aber man wird sich das nie trauen, weil man denkt, dass man diese Guerreiros braucht, um in der CL konkurrenzfähig zu bleiben, wenn sich jemand verletzt. Guess what? Wenn sich die falschen Spieler verletzen, hast du eh reingeschissen und die Saison ist vorbei. Da ist es dann auch egal, ob Guerreiro spielt oder eben ein Aznou. Ganz egal, wie gut es Aznou letztlich macht.

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Beim letzten Aufeinandertreffen in der YL war mMn. der größte Unterschied die Ballsicherheit. Sind die technisch einfach nur besser, oder sind die systemisch so sicher, dass im Passspiel einfach eine Selbstverständlichkeit vorhanden ist, die unsere zusammengewürfelten Jungs so nicht haben können? Wir wie lauter Einzelkämpfer, die mehr die geölte Maschine.
Als wir unter Guardiola eine geölte Maschine waren, konnte auch ein Gaudino kurzfristig aushelfen, einfach nur deshalb, weil er das richtige Profil mitbrachte und in dieser geölten Maschine mitschwimmen konnte.

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Ich halte diesen Punkt ebenfalls für wichtig. Ich glaube nicht, dass die technische Qualität der Spieler am Campus schlechter oder zumindest nicht deutlich schlechter ist. Aber wofür will dieser Klub stehen? Im letzten Sommer war gefühlt von Rangnicks Rennball bis zu Xabis Kontrollfußball alles möglich und das gibt zu Denken. Ich finde es auch rückblickend okay, dass man sich mit verschiedenen Kandidaten unterhalten hat, um eine Entscheidung zu treffen, wohin die Reise geht und sich entsprechend Argumente vortragen lässt, was für was spricht und was dagegen.

Aber diese Entscheidung sollte jetzt gefallen sein. Wenn auch eher zufällig. Man sollte sich entscheiden, wofür dieser Klub steht und entsprechend auch die Jugendarbeit danach ausrichten. Stattdessen gibt es aber selbst in der eigenen Jugend Trainer mit ganz unterschiedlichen Ansätzen. Als Klose noch Campustrainer war, fing der plötzlich an, einen extrem destruktiven Fußball darbieten zu lassen. Es geht in diesem Bereich aber nicht um Ergebnisse, es geht um Entwicklung. Es ist egal, ob du in der YL Champion wirst oder in der Gruppe ausscheidest. Am Ende geht es um die Entwicklung der Spieler. Und das geht immer einfacher, wenn es mindestens einen groben roten Faden durch den Klub gibt.

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Der Gedanke ist verführerisch naheliegend, aber trotzdem natürlich falsch.
Das würde bedeuten:

  • Jeder Mensch/Fußballspieler hat von vorneherein, quasi mit Geburt, ein feststehendes Leistungslimit. Dieses Limit lässt sich auch nicht verschieben, egal was passiert, oder was du unternimmst.
  • Jeder Mensch/Fußballspieler schöpft im Laufe seiner Karriere dieses Limit immer zu 100% aus, egal was passiert, oder was du unternimmst.

Wenn diese beiden Punkte stimmen würden, könntest du am Ende des Tages tatsächlich sagen. Haben wir ja von Anfang an gewusst.
Aber wer würde im Ernst solchen Annahmen zustimmen? Für sich selbst? Für seine Kinder?

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Lena Oberdorf hat dazu im letzten Sportstudio einiges gesagt.
Zum Beispiel:

"Aus Sicht von Oberdorf wurde dabei aber auch deutlich, woran es im spielerischen Bereich noch hapert. „Gegen Spanien hat man gemerkt, dass wir relativ wenig Ballbesitz hatten“, erklärte sie. Oberdorf führte aus: „Wir haben schon eine Mannschaft mit vielen guten Zockerinnern, die auch Fußball spielen können. Da müssen wir den Mut haben, den Ball zu halten und Chancen herauszuspielen, und uns nicht darauf verlassen, dass wir Sachen gut weg verteidigen können.“

Ich würde dem zustimmen. Im deutsche Team gibt es sicher auch viele gute Zockerinnen, genauso wie im spanischen Team.
Aber im kollektiven Ertrag sieht das bei Deutschland dann doch überproportional schlechter aus.
Das Ganze ist eben mehr als die Summe seiner Teile.

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Ja, die Ausbildung in Deutschland ist eine andere und das ist sicher ein Rabbit Hole, wenn man sich damit erstmal beschäftigt. Idealerweise bekommt man es in Zukunft hin, technische Qualität mit dem zu verbinden, wofür man in Deutschland immer stehen will. Also die mentalen und körperlichen Komponenten.

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Ich sehe Frauenfußball immer nur bei den großen Turnieren. Jedes mal habe ich aber danach den Eindruck dass die anderen Nationen im Zusammenspiel weiter entwickelt sind.

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Es ist nicht mal notwendig, das gezielt zu provozieren. Drei, vier Profis fallen sowieso immer aus. Alleine diese Saison werden wir mit drei Langzeitverletzten in die Saison gehen. Bei Kim weiß auch noch niemand, ob der jetzt voll belastet werden kann. Im Laufe der Hinrunde wird noch die ein oder andere Blessur dazu kommen, im worst case sogar die nächste längere Verletzung. Wir werden im Laufe der Hinrunde selten mal mehr als 16-17 fitte (und passende) Profis zur Verfügung haben. An jedem Spieltag wird es mehrere freie Plätze für junge Spieler geben. An jedem Spieltag werden wir Probleme haben, die fünf Wechselmöglichkeiten überhaupt sinnvoll zu nutzen.

Man könnte auch mit Doppelbesetzung in jedem Spiel einen Nachwuchsspieler in die Startelf stellen und schauen, was passiert. Bei uns scheitert die Jugend nicht daran, dass wir 22 Weltklassespieler hätten und wo die alle spielen sollen, wenn die mal alle fit sind.

Leider ein allgemeines Problem im Nachwuchsfußball. Für viele Trainer dort, sind die Jugendmannschaften nur eine Plattform für die eigene Trainerkarriere. Es gibt kaum Trainer, die sich explizit als Jugendtrainer sehen und das dauerhaft machen wollen. Bezahlt wird dieser Job auch nicht nennenswert. Hier könnte der FC Bayern als Branchenprimus ein Vorreiter sein. Wir könnten professionelle Jugendtrainer einstellen, die vernünftig bezahlen und dauerhaft mit Perspektive hier arbeiten lassen.

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Es macht schon einen Unterschied, ob du 16/17 Vollprofis hast oder 18/19/20. Denn du erwähnst ja richtigerweise, dass es schon drei Langzeitverletzte gibt. Aber wenn die ausfallen und man DANN erst an dem Punkt von 16/17 ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit für Einsätze junger Spieler ja deutlich geringer. Insofern würde ich schon bewusst so den Kader zusammenbauen, dass Einsätze junger Spieler wahrscheinlicher werden. Ein Balanceakt aus dem sicheren Eintüten der Meisterschaft, wenn alles normal läuft und der Entwicklung junger Spieler quasi.

Sehe ich auch so. Aber das Problem ist dann, dass die Guerreiros, mit denen du den Kader auffüllst, Ansprüche stellen. Das ist quasi IHRE Spielzeit, die da genommen wird und du riskierst Unruhe. Außerdem werden sich die meisten Trainer dann für die Guerreiros entscheiden, weil, das hatten wir an anderer Stelle schon mal, ihr Job daran hängt. Beim FC Bayern kämpfst du von Tag 1 an ans Überleben. Da kannst du nicht noch Unruhe durch Spieler gebrauchen, wenn deine eigenen Vorgesetzten dir schon nicht von der ersten Stunde an vertrauen.

Der Punkt ist also: Von oben müssen Anreize geschaffen werden, dass die Trainer auf junge Spieler setzen.

Richtig, aber daran, dass zu viele Spieler im Kader sind, auf die der Trainer (und nicht nur Kompany) eher baut. Siehe oben.

Das stimmt.

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Ich kann verstehen, wieso du aus externer Sicht das Trainerteam zur Jugendförderung zwingen willst. Wenn die Vereinsführung jedoch bereit wäre, den Kader klein zu halten, um ernsthaft junge Spieler zu fördern, dann wäre sie wohl auch bereit, einem Guerreiro zu sagen, dass er Pech gehabt hat. Dann wäre es in der Schlussfolgerung wiederum nicht nötig, solche extremen Maßnahmen zu ergreifen. Es läuft im Endeffekt alles darauf hinaus, dass im Verein der Mut zu einer echten Jugendförderung fehlt.

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Aber wofür dann noch Geld für Guerreiro ausgeben, der ja auch nicht wenig Gehalt bekommt? Wenn du den dann so behandelst, wie du aktuell Jugendspieler behandelst, dann brauchst du ihn ja nicht mehr.

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Hundert Herzchen :clap:

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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So ein bisschen Substanz brauchen wir schon noch. Selbst wenn man sich jetzt durchgerungen hätte, Aznou das halbe Jahr zu geben, dürfte man dennoch nicht erwarten, dass er die 25 Spiele 90 Minuten durchspielt ohne jemals irgendeine Pause zu bekommen. Und was machen wir, wenn Aznou scheitert?

Wenn du mit nur 16-17 Profis in die Saison gehst, von denen sowieso drei immer wegen irgendetwas ausfallen, darf im Grunde überhaupt nichts mehr schief gehen. Da wäre kein Puffer für unerwartete Ereignisse. Die Profis müssten trotz Jugendeinsätze jedes Spiel machen, es gäbe keine Pause, keine Rotation und damit auch keinerlei Konkurrenzkampf und Leistungsdruck.

Man kann ja argumentieren, dass man beispielsweise bei vier Offensivpositionen einem Wanner den Platz 8 fest vergibt. Nur sechs Profis, von denen einer dieses Jahr vermutlich nicht mehr spielen kann, wäre wild. Analog in der Defensive.

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Sehe ich mit 16/17 Spielern gegeben. Hier mal die einsatzzeiten ab Position 12:

  • Goretzka 2385
  • Gnabry 2232
  • Pavlo 2168
  • Coman 2090
  • Müller 1921
  • Dier 1833
  • Stanisic 1770

Alles danach hat 1022 und weniger. Das wären jetzt 18 Spieler. Seitdem man fünfmal wechseln kann, könnte ich mich in der Debatte darauf breitschlagen lassen. Aber das ist wirklich schon harte Obergrenze. Denn ich vertraue den Talenten mehr als viele andere. Ich glaube, dass sie mit dem Vertrauen des Trainerteams ähnliche Leistungen erbringen können wie bspw. ein Gnabry. :man_shrugging:t2:

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Den Spieler mit 1022 Minuten darfst du ruhig erwähnen: Urbig. Der Ersatztorhüter gehört wohl auch zu den Profis.

Dann bist du eigentlich genau bei dem, was ich zuvor beschrieben hatte: Doppelbesetzung, aber pro Mannschaftsteil einen Kaderplatz für einen Nachwuchsspieler.

So könnten beispielsweise Boeys Minuten an Aznou gehen, Palhinhas Minuten an Bischof und Tels Kaderplatz könnte Wanner einnehmen. Die waren alle bei so etwa 10 Spiele pro Saison. Das wäre äquivalent zu einem Nachwuchsspieler in der Startelf in jedem Bundesligaspiel. Und diese Saison hätten wir mit Urbig sogar noch einen entsprechenden Spieler auf der Torhüterposition.

Ich weiß, dass wir beide Spieler wie Bischof deutlich weiter sehen als das. Es ist ein Beispiel. In Zukunft sollten da die Top-Talente vom Campus sein.

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Ebenso wie Palhinha, Boey und andere, die danach noch kommen. Alles Spieler, die man dann sehr gern ersetzen darf. Ich muss aber ergänzen, dass ich zumindest in meinem Kopf eher über Feldspieler sprach.

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Würde eher bezweifeln, dass man noch einen RV verpflichtet. Selbst dann nicht, wenn Boey noch gehen sollte. Man hat da Laimer und dahinter Stanisic.
Da wird man mMn kein Fass aufmachen. Aber ist nur meine persönliche Einschätzung.

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Sorry, ich meinte einen LV…..:wink:scheinbar zu warm zum schreiben.

Hm, wäre sinnvoll, da man mMn mit Ito nicht mehr wirklich planen kann, Davies nach seinem Kreuzbandriss auch noch lange brauchen wird und man Aznou verkauft.
Aber die viel größerer Baustelle ist eben in der Offensive (auch nach Diaz). Da fehlt noch mindestens ein Spieler und ich wäre schon sehr froh, wenn da noch was passieren würde.
An Woltemade glaube ich z.B. nicht mehr.

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