Kaderplanung: Transfermarkt (Teil 4)

Diaz und Nkunku halte ich momentan für das wahrscheinlichste Szenario.
Damit würde man 2 große Baustellen vorerst schließen.
Diaz als Linksaußen (Sané-Ersatz) und Nkunku ersetzt Müller und vorerst Musiala als hängende Spitze.
Also zumindest was die Positionen und den Bedarf im Kader angeht, würde das einigermaßen passen.

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Vielleicht wird Nkunku eine Art Robben-Move. Ähnliches Alter, ähnlich verletzungsgebeutelt, zwar andere Skills aber wenn wir den Nkunku von Leipzig reaktivieren können wäre das ein Traum.

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Das wäre ja mal eine positive Entwicklung :wink:

Vielleicht ist Diaz ja nur für die Presse, damit Eberl im Hintergrund arbeiten kann. Was glaubst du, warum die ganzen Mails von Dreesen kommen und nicht von Eberl? Er führt die richtigen Verhandlungen (das wäre wirklich sooooo schön :wink: )

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Befürchte eher ein Douglas Costa II Move…

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dann haben wir zumindest ein schönes halbes Jahr bis JM zurück ist

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Die Historie und vermutlich auch der Charakter sind da gänzlich anders. wobei wie @umut schon schreibt, während der Hinrunde war er wirklich eine Granate.

Grundsätzlich finde ich sollten wir (mich eingeschlossen) uns durchaus erlauben künftig mehr zu hoffen als zu befürchten. :slight_smile:

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Ich schreibe Douglas Costa II, d.h seine Rückkehr NACH seinem Abgang

Und daher ging es mir auch darum dass man nach seiner ersten Phase ja irgendwie immer noch die Hoffnung hatte, dass der „alte“ Costa zurückkehrt.

Bei Nkunku ist ja auch die Hoffnung auf den RBL Torschützenkönig vorhanden, allerdings ist es wahrscheinlicher dass schlicht der derzeitige Nkunku bei Bayern genauso wie bei Chelsea weitermacht.

Nkunku ist jetzt aber schon um mehr als zwei Jahre älter als Robben, als er zu uns kam. Robben war damals Mitte 25, Nkunku wird im November 28. Daher würde ich Nkunku eher mit einem Perisic vergleichen. Aber wenn man ihn für 20-30 Millionen bekommt, wäre das trotzdem ein guter Deal.

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Dein Glas ist halb leer. Halb voll würde man sagen Robben war fast 26 und Nkunku ist 27. Wie dem auch sei, geht man von einem 3-Jahresvertrag aus macht das erstmal (fast) keinen Unterschied.

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Ich würde sagen, ich hatte mir vor dem Sommer mehr erhofft und deswegen ist das Glas vielleicht wirklich halb leer. Aber jetzt blicke posiver drauf, weil ich weiß, dass wenn Nkunku nicht kommt, kommt niemand und das wäre noch mehr deprimierend. (Wenn zumindest dann die Talente eingesetzt werden würden, wäre das positiv, aber andeuten tut sich das ja auch nicht).

Bis zum 1.9. sind es noch 38 Tage :grin:

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Ich finde auch ein bisschen traurig, dass 28 jetzt schon mehr oder weniger als Verfallsdatum gilt.

Verstehe schon eine gewisse Sorge in Bezug auf Wiederverkaufswert oder Schnelligkeit, aber selbst das ist ja überhaupt nicht ausgemacht. Vielleicht werden die irgendwann zu Publikumslieblingen und beenden ihre Karriere hier, vielleicht behalten sie Topspeed bis 33.

Klar, kann alles anders laufen, aber generell bei allen Spielern ab 28 die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen, finde ich schon arg. Und stürzt mich als Ende 30-jähriger schon fast in eine halbe Depression.

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Hast Du dafür eine Quelle? Das sogenannte „Beckham Law“, das ich hier schon mehrfach erwähnt gesehen habe, gibt es schon lange nicht mehr und andere, vergleichbare Gesetze, die Steuervorteile für Zugezogene mit hohen Einkommen begründen, sind meines Wissens nach in Spanien gegenwärtig nicht in Kraft. Ich lasse mich jedoch gerne eines Besseren belehren.

Ich habe mich vor vielen, vielen Jahren (2018/19 ungefähr) einmal mit den Steuerregimen in den Ländern der Top-5-Ligen speziell unter dem Aspekt der Besteuerung von Profifußballern für einen längeren Podcast auseinandergesetzt.

Das Wissen von damals ist in seinen konkreten Einzelheiten schon veraltet, aber die grundsätzlichen Zusammenhänge sind immer noch die gleichen:

Das Einkommen von Fußballspielern, das mit ihrer Anstellung bei einem Club zusammenhängt (das betrifft also z. B. keine Sponsoring-Verträge mit Nike o. Ä.), fällt grundsätzlich in zwei Kategorien an:

  • Arbeitseinkommen
  • Gewerbeeinkommen für die Überlassung ihrer typischerweise von einer in ihrem Eigentum befindlichen Unternehmung gehaltenen Image Rights an den Club.

Die Arbeitseinkommen sind ganz normal einkommensteuerpflichtig zum jeweiligen Einkommensteuertarif des Landes, in dem sie anfallen (Spanien, Italien,…).

Die Überlassung der Bildrechte, sofern sie von einem Unternehmen, das dem Spieler gehört, erfolgt (der Normalfall), erzeugt Unternehmenseinkommen, das nicht mit der Einkommensteuer, sondern mit Unternehmenssteuern wie der Körperschaftsteuer oder in Deutschland auch der Gewerbesteuer versteuert wird.

Für beide Einkommensbestandteile gibt oder gab es in der Vergangenheit in allen Ländern außer Deutschland Ausnahmen oder spezielle Vergünstigungen für Personengruppen, zu denen insbesondere hochbezahlte ausländische Spitzenfußballer zählen.

„Gab es” ist ein entscheidender Punkt. Denn nach meinem aktuellen Wissensstand gibt es diese Vergünstigungen im großen Stil nur noch in Italien, wo es für spezielle, vom Ausland kommend und sich erstmalig in Italien niederlassende Personengruppen, zu denen viele ausländische Profifußballer gehören, spezielle Steuervergünstigungen gibt, die sowohl eine pauschale Halbierung der zu versteuernden Arbeitseinkommen als auch einen Deckel von 100.000 Euro für alle von einer im Ausland ansässigen Unternehmung erwirtschafteten Gewinne, die diesen Personen gehören, gibt. Dies betrifft insbesondere die Entitäten, die die Image Rights der Spieler halten (ansässig zum Beispiel auf den Britischen Jungferninseln), welche von ihren italienischen Arbeitgebern, den Clubs, gegen ein Entgelt genutzt werden.

Nur weil das in dem Bandwurmsatz gerade vielleicht untergegangen ist: 50 Prozent pauschaler Abschlag auf die Arbeitseinkommen, das heißt: Von zehn Millionen Euro Gehalt (ohne Image Rights), die ein ausländischer Profi, der jetzt erstmalig nach Italien gewechselt ist, erhält, versteuert er nur fünf Millionen Euro mit der italienischen Einkommensteuer. Dazu versteuert er nur die ersten 100.000 Euro seiner Image-Rights-Vermarktung (die übrigens in der Regel zwischen 10 und weniger als – I think – 25 Prozent des Gesamteinkommens eines Spielers ausmacht), den Rest nicht.

In Frankreich gibt es eine ähnliche Regelung für das Arbeitseinkommen, jedoch nicht für die Image Rights. In Spanien und Deutschland gibt es keine speziellen Regelungen für Personengruppen, die ausländische Profifußballer beinhalten. In England gibt es die bereits hier im Thread angesprochenen Sonderregelungen ehemals für „non-domiciled residents”, die jedoch mit Wirkung zum 7. April dieses Jahres abgeschafft und durch eine neue Regelung ersetzt wurden, nämlich das Foreign Income and Gains (FIG) Regime, das Personengruppen, die typischerweise ausländische Profifußballer beinhalten, für die ersten vier Jahre ihres Aufenthalts im Vereinigten Königreich die Möglichkeit gibt, im Ausland erworbenes Einkommen (Stichwort Image Rights) nicht zu versteuern, sofern sie dieses Einkommen nicht ins Vereinigte Königreich einführen („repatriieren”).

Eine interessante Randnotiz zu Frankreich: In Monaco beträgt die Einkommensteuer null Prozent. Die AS Monaco hat damit zumindest ökonomisch einen grundlegenden Wettbewerbsvorteil in der Ligue 1.

Zusätzlich zu den Unterschieden bei der Einkommensteuer und der Behandlung von Einnahmen aus der Verwertung von Image Rights gibt es je nach Land noch Unterschiede bei den Beiträgen zur Sozialversicherung, die Fußballspieler als abhängig Beschäftigte auch leisten müssen, aber das würde hier zu weit führen.

Allen Interessierten zu diesem Thema empfehle ich folgende zwei Quellen:

Überblick: Sportspersons, image rights and European tax regimes: a high-level snapshot | EY - Switzerland

Extremes Detail: https://taxsummaries.pwc.com/

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Bei einem Spieler wie Diaz, der zu einem sehr großen Teil von seiner Geschwindigkeit und Athletik lebt, ist das schon ein Kriterium.
Der wahrscheinlich fehlende Wiederverkaufswert (außer vllt. Saudi-Arabien) ist auch ein Argument. Aber viel größere Sorgen bereitet mir da z.B., dass er hier eventuell nicht (sofort) einschlägt. Die möglichen Gründe bzw. Bedenken wurden ja bereits rauf- und runter diskutiert.
Das Risiko hat man natürlich immer, aber bei einem Transfer in dieser Größenordnung (Ablöse + Gehalt) ist das schon nochmal eine andere Hausnummer.

Das wird ja so nicht gemacht.
Man hat aber bereits einen recht alten Kader (letzte Saison mehrmals die älteste Startelf der Bundesliga) und als Flügelflitzer altert man in der Regel auch „schlechter“, als ein defensiver Mittelfeldspieler, Torhüter oder Strafraumstürmer. Da gilt es also schon, jeden Spieler bzw. Transfer einzeln zu bewerten.

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Spannend, das der Rest der Liga das ‘mitmacht’ mit Monaco’s sonder Status.

Da sitze ich hier als bald 55-jähriger und grüble ein wenig nach über deine Worte :smirking_face:

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Meine Infos sind auf Nachfrage direkt von einer auch in Spanien ansässigen internationalen Unternehmensberatung.
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Ja, es gab deswegen auch schon mal einen längeren (Rechts-)Streit zwischen den französischen Vereinen der Ligue 1 und der AS Monaco. Der ist aber irgendwie zu beiderseitiger Zufriedenheit beigelegt worden, ohne dass sich an dem faktischen Vorteil der AS etwas geändert hätte (ich kann mich an die Details nicht mehr erinnern).

Außerdem: Ein nicht ganz unerheblicher Nachteil der AS: Der Spieler muss in Monaco wohnen. :smirking_face:

@ChrisCullen: Frag doch bitte noch mal nach, falls Du die Gelegenheit hast. Könnte es sein, dass die Informationen Deiner Kollegen/Bekannten überholt ist?

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Und Plan A (Wirtz), B-D dann wo anders eingetütet (siehe Tempo zB LFC, Chelsea)…. Falls es überhaupt Plan B-D gab am See :joy::joy::man_facepalming:

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Das Risiko/Chance kann man ja eingehen. Eine Leihe Rashford/Nkunku wäre es ja auch gewesen.
Die irren Kosten sind schlicht Wahnsinn!

Diaz ist kein Barcola oder Rodrygo.

Da hole ich doch lieber Xavi und Fofana.
Ich verstehe zB bis heute nicht weshalb wir nicht ablösefrei (Handgeld) Thuram verpflichtet hatten. Voll eingeschlagen bei Inter!