Kaderplanung: Transfermarkt (Teil 4)

Zu einem Preis wie dem von Coman – klar, okay.

Zu einem Preis wie den 50 Millionen, die Chelsea erwartet – keine Chance.

Ich würde lieber mit Karl, Wisdom Mike, Kusi-Asare und Wanner in die Hinrunde gehen und dann für den Winter endlich besser und durchdachter planen (sowohl Käufe als auch Leihen). Wenn man Geld verbrennen will, ist der Januar genauso gut, wenn nicht sogar besser.

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Du kannst planen wie du willst. Wenn Chelsea 50 Mio will, wird sich das durch deine Planung auch nicht ändern.

Ich verstehe echt nicht, wieso man so blauäugig annimmt, dass es an der Planung liegen würde.

Es ist keine Excel-Tabelle, die man mit neuem Spalten und Zeilen befüllen und bunt markieren kann.

Wir sehen eine Planlosigkeit, weil wir vielleicht 10% der Infos haben.

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:rofl:

#…>ScherzOder? :face_with_raised_eyebrow:(…:face_with_spiral_eyes: :confused:)

:ghost:

In diesem Fall würde ich vermultich nachgeben, aber ordentlich den Preis drücken. Oder halt im Vergleich etwas mehr bieten für die Leihe + Option.

Ich glaube nicht, dass Chelsea hier knallhart bleibt. Klar gibt es auch andere Interessenten, aber keiner von denen latzt mal eben 40 Mio. auf den Tisch. Weder Inter, noch Leverkusen.

Dem kann ich nicht widersprechen. Wenn man davon ausgeht, dass man 90 % der Informationen nicht hat, kann man praktisch jede Position verteidigen und fast jede Aussage, die einem nicht gefällt, mit „du weißt nur 10 %“ anzweifeln.

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Aber was du machen kannst, ist ganz einfach. Du kannst nicht kritisieren, dass etwas planlos wäre.

Beschwer dich gerne, dass dir 50-90% der Infos fehlen oder schreibe lang und breit darüber, warum du z.B. Diaz für den falschen Spieler aus der Sicht der Gesamtstrategie siehst oder warum du niemals 69-75 Mio gezahlt hättest.

Wenn du aber Planlosigkeit ohne echten Einblick kritisierst, kann dabei leider nur eine Diskussion im völlig luftleeren Raum entstehen.

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Nebel nicht im Kader von Mainz.

Laut heidel muss er den Kopf frei bekommen :grinning_face_with_smiling_eyes:

EBERL TUE ES!!!

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Du meinst Weiper?
202020

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Was man in zwei Wochen kritisieren könnte, wenn dann alles entschieden ist, ist, dass man wohl geglaubt hat Nkunku leihen zu können und deswegen Coman hat bereitwillig gehen hat lassen. Nun stellt sich heraus, dass es nicht so ist und man wahrscheinlich 40-50 Millionen für Nkunku zahlen muss.

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Leute das Problem ist halt das mit den Infos die durch Seite und Gegenseite und Dritte an die Öffentlichkeit kommen den Eindruck erwecken lassen das es nicht das Problem ist das große Namen für diese Positonen gefunden werden und vlt auch andere die für die Presse aber zu klein sind um damit Klicks zu machen,

es ist doch eher das Problem das anscheinend nicht die Strategie oder das Können da ist um gefundene Spieler auch fix zu machen, es kann noch viel über zu teuer oder zu viel Gehalt oder zu Alt , verbaut den Jungen die Spielzeit , sportlich nicht gut genug diskutiert werden

an was es scheitert is (wird öffentlich zumindest so wahrgenommen) das Eberl und Freund anscheinend sich nur mit den aller größten Namen befassen , nur Absagen bekommen weil vlt auch für diese Kategorie Verein das Können fehlt was für Gladbach und Salzburg noch gereicht hat, die großen Millionen sind halt schwerer zu verhandeln aber es andere wenn es ernst wird hinbekommen so ein Deal dann in kurzer Zeit fix zu machen ,

dadurch fehlt mir halt der Glaube das denen ab morgen 13 Tage reichen einen Deal fix zu machen, bedenkt Tah Pahlinha haben 2 Sommer gebraucht

selbst ein Nkunku oder Woltemade Deal hätte sich bis kurz vor 1.9 0 Uhr gezogen

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Ganz offensichtlich muss man Guerreiro noch mit aufzählen.

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Kurz gesagt ich finde es liegt auch an der Fähigkeit der Verantwortlichen, diese Deals zu machen und das große gelabber das niemand mehr zu Bayern will is Bullshit, so wie es in den Wald ruft ruft es zurück, und wenn da vlt drangegangen wird wie bei nem Mittelfeldclub , ach wenn wir den nicht bekommen dann wirds halt der ,
kein Wunder

Ich bin ehrlich gesagt an der Einnahmenkomponente des FC Bayern viel mehr interessiert als an den Ausgaben, denn die Einnahmen definieren unseren allgemeinen finanziellen Spielraum. Wenn man Einnahmen erhöhen oder durch Risikovermeidung sichern kann, ist eine Ausgabe, solange man sie sich leisten kann, eine gute Investition. Und der Transfermarkt ist halt, wie er ist, auf Spitzenniveau, das wir brauchen, um auf diesem Level zu bleiben und unsere Leistungsträger langfristig zu halten, ist es ein Verkäufermarkt. Daran ändern auch fünf Monate nichts, dann stehen eher nur weniger gute Leute zur Verfügung.

Was sich aber in den fünf Monaten mit Rumpfkader ganz leicht ändern kann, ist unsere sportliche Situation, die kann nämlich bis dahin - relativ gesehen, wir haben ja in Relation zu unseren Einnahmen hohe Ziele - in den Brunnen gefallen sein. Und das kann man u.U. im Januar nicht mehr mit einer Panikaktion korrigieren. Ist Nkunku jetzt 50 Mio. wert? Als Versicherungsprämie vielleicht. Ich hab’ eher was von 35-40 Mio. als Preisvorstellung gehört, das wäre in diesem Markt für einen solchen Spieler schon ein gutes Angebot. Für 24 Mio. bekommt man heute auf dem Niveau keinen Spieler mehr, auch nicht in anderen Ligen.

Man kann natürlich sagen, wir leben jetzt mit dem Kader irgendwie über die Saison. Wenn nicht mehrere der Jungen komplett explodieren und dann noch verletzungsfrei bleiben, müssen wir höhere CL-Ambitionen weitgehend aufgeben und die Meisterschaft wird in Gefahr geraten. Damit werden die Leistungsträger nicht konform gehen und, wenn möglich, abwandern (wie schon erwähnt wurde, es gibt Ausstiegsklauseln). Es sind ja nicht nur Ersatzoptionen für mögliche Verletzungen, es geht auch bei 5 möglichen Einwechselspielern um das Nachlegen von frischer Qualität während des laufenden Spiels. Das brächte das ganze FCB-Projekt in Gefahr und das ist ein großes Vielfaches von 35, 40 oder 50 Mio. wert.

Ich käme persönlich wahrscheinlich auch ein Jahr ohne Kranken- oder Kaskoversicherung für’s Auto aus. Und das würde schon Geld sparen, das Leben ist eh’ viel zu teuer. Aber sollte man so was tun? Wohl eher nicht. :wink:

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Asche auf mein Haupt z Guerreiro habe ich vergessen.

In der Champions League ist halt PSG für mich ein gutes Beispiel. Die haben in der Ligaphase auch nicht überzeugt und sind dann souverän doch relativ souverän Sieger geworden. Das hängt natürlich auch am Transfer von Kvaratskhelia, aber sofern man in der Champions League unter den ersten 24 landet ist alles ok. Und danach würde ich sagen ist sowieso schwer zu planen, das Weiterkommen hängt dann eher von Tagesform, Verletzungen und einfach Glück ab.

In der Bundesliga könnte es kritischer werden, aber einen wirklichen Konkurrenten sehe ich aktuell nicht. Wenn ich eine Prognose abgeben müsste, würde ich aktuell prognostizieren, dass man relativ souverän Meister wird und mindestens 15 Punkte Abstand zum Zweitplatzierten hat.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Argument verstehe…

Du sagst, es sei besser, für Nkunku zu viel zu bezahlen, als ihn gar nicht zu bekommen, weil er eine gute Versicherung sei?

Eine gute Krankenversicherung hat​:rofl::rofl::rofl:

In etwa. Jackson wäre eine teurere und komfortablere Versicherung, auch bei Versicherungen gibt es verschiedene Tarife. :wink:

Ich hänge nicht am konkreten Spieler Nkunku, aber die Liste der Möglichkeiten, die uns mit hoher Wahrscheinlichkeit sofort weiterhelfen, ist halt kurz. Für mich steht nur außer Frage, dass wir aktuell dringend Hilfe benötigen, weil wir sonst unseren Kader auf Verschleiß laufen lassen.

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Um dein Beispiel (zweimal) zu verwenden…:

  1. Du kannst die Krankenversicherung von einem anderen Anbieter holen, nicht wahr?

  2. Du hast bereits eine potenziell recht gute Versicherung (die Nachwuchsspieler). Wäre es nicht klüger, diese Versicherung zuerst zu testen, bevor du deinem Versicherungsanbieter zu viel zu bezahlen? Ich bin sicher, dass sie deine 50 Mio im Januar noch lieber annehmen werden!

Da hinkt der Vergleich ein wenig, weil man analog im Fußball jetzt nicht mehr so einfach einen anderen Anbieter findet. Der Zugriff ist ja zeitlich limitiert. Das erhöht das Risiko ungemein.

Das entspräche einer Versicherung, bei der man nicht weiß, ob sie zahlen wird. :grinning_face_with_smiling_eyes: Das ist die schlechteste denkbare Versicherung. Sie ist in diesem Fall natürlich extrem billig. Aber will man dafür ein Milliardenunternehmen riskieren? Wenn’s einem nicht gehört, ist das natürlich immer leicht, weil nur theoretisch. :wink:

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