Ist zumindest gut denkbar, nachdem er letztes Jahr angeblich versucht haben soll, Dreesen zu putschen. Da ist dann irgendwie klar, dass er geht, sobald er woanders eine attraktive Alternative hat. Die Medien behaupten ja auch, dass er ein anderes Angebot hat und nicht, dass er gegangen wird.
Bayern mag eben nicht, dass der Eindruck entsteht, dass sie verlassen werden. Das lässt sie in ihren Augen schwach aussehen lassen. Und wenn man dann dieses Arguments des Leakens dazu nimmt kann Bayern argumentieren, dass eine Trennung ja unausweichlich bei Diederich war.
Dreesen ersetzt Diederich. Der zuvor ihn ersetzt hatte.
"Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen hat sich unmissverständlich gegen eine Verlegung des Supercups ins Ausland ausgesprochen. Bei der DFL-Generalversammlung bezog der Vorstandschef des Rekordmeisters klar Stellung. Im Gespräch mit Sky sagte er: „Meine Position ist glasklar: Ich halte das für Blödsinn. Wir haben das Fundament der deutschen Fußball-Bundesliga hier in Deutschland. Als solches sollten wir daraus keine reine Marketingveranstaltung machen beim Supercup, sondern es den Fans in Deutschland gönnen.“
Dreesen zu Spielen im Ausland.
Klar, wer will denn schon auch den FC Bayern/Hoffenheim im Ausland sehen. ![]()
„Wir können uns jeden Transfer leisten, den wir machen wollen“, sagte der 58-Jährige im Interview mit der Welt am Sonntag : „Der FC Bayern ist nach wie vor einer der attraktivsten Klubs der Welt.“
Vom Fast-Bankrott zur Omnipotenz. ![]()
Lass das bloß nicht den Uli hören.
Wenn diese Wende von jemandem kommen kann, dann ja wohl von Drehsen
Eberl hat das ja vor ein paar Wochen auch schon gesagt
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#…>DaDie(…Trend-ende?)Transfer-/…Kader-politik(…NachArtDerTapete)WohlÜberJedenZweifel/…(Kritisch-reflektiven)GedankenErhabenDen(…Plusternd-pfeifenden)HerrenVielGlückBeiDerSteigerungJener(Top-)Marketing-/Sponsoringeinnahmen(…RespektiveBe-rufenenFortsetzungs-geschichte)Wünschend!?
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..ähm..
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Wüsste nicht was daran neu sein sollte, oder eine Wende.
Wir können uns jeden Transfer leisten, den wir machen wollen. Wir haben eine ausgezeichnete Kapitalquote, dem FC Bayern geht es sehr gut. Aber wir wollen einen Spieler bezahlen können – ohne zur Bank rennen zu müssen. Das ist nicht in der DNA des FC Bayern. Wir wollen das von unserem selbst erwirtschafteten Geld zahlen können. Daher Ulis Bildnis mit dem Festgeldkonto. Seine Botschaft: Wir müssen mit unseren Ressourcen vorsichtig umgehen.
Wende oder neu ist vielleicht zu hart, aber so richtig stringent sind die Aussagen dazu in den letzten Monaten nicht. So wie man es halt gerade selbst am besten braucht.
Dass die Realität eine andere ist, als es teilweise gewirkt hat, dürfte beim Blick auf die Zahlen ja auch allen klar gewesen sein.
Ich glaube, er wollte das einfach klarstellen. Natürlich kann sich der FC Bayern aufgrund seiner finanziellen Situation im Grunde jeden Spieler kaufen, wenn er denn wollte. Bedeutet, er wäre jederzeit kreditwürdig, wenn er denn einen Kredit wollen würde.
Aber und das sagt er ja, man will dafür keine Kredite aufnehmen. Es ist aus meiner Sicht lapidar und überhaupt nichts Neues was er da gesagt hat.
Es besagt nicht, dass der FC Bayern nicht bei den Gehältern, grundsätzlich bei den Kosten nicht sparen möchte und muss.
Wir müssen uns noch mehr anstrengen und auf unsere Kosten achten.
Ich bin immer dafür, beide Seiten zu betrachten – die Einnahmen und die Ausgaben.
oder auch
Wir müssen zwei Dinge trennen – Geld und sportliche Performance. Aber natürlich müssen wir uns gewaltig strecken, um unsere Topspieler zu halten.
Im Weiteren geht er auch darauf ein, dass man im Bereich Marketing und Sponsoring noch wachsen muss.
In Sachen Marketing- und Sponsoringeinnahmen gehören wir zu den Top drei im europäischen Fußball. Dennoch müssen wir diese Erlöse weiter steigern. Wenn uns das nicht gelingt, wird es schwierig für uns. Hier wollen wir weiteres Wachstum schaffen, gerade international.
Es ist aus meiner Sicht ein nachdenkliches Interview, dass aber zeigt, dass es dem FC Bayern aktuell grundsätzlich noch gut geht. Neues haben wir aus meiner Sicht nicht erfahren. Auch eine neue Politik, was Gehälter oder Spielerverpflichtungen angeht sehe ich nicht.
Das wollte ich auch nicht sagen. Es ist weder neu, noch bahnbrechend, noch ein Kurswechsel.
Aber nimmt man alle Aussagen der Verantwortlichen aus den letzten anderthalb Jahren zusammen, entdeckt man schon einige Widersprüche und ich frage mich bis heute, warum man sich teils so aggressiv defensiv geäußert hat, sodass man ja durchaus die Frage stellen musste: Wissen die irgendwas, was wir in den Zahlen nicht sehen?
Was für Risiken sollte es da denn geben von denen nichts bekannt ist?
Wenn die Kasse langsam leer wird und es immer schwerer wird ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis zu präsentieren, da wird man schon nervös.
Es hatte sich ja abgezeichnet. Man hatte gute Transfererlöse. Ansonsten wäre es ja schon früher gekippt. Die Einnahmen stagnieren, respektive können die steigenden Kosten nicht auffangen.
Einfach wird es nicht. Kluge Kaderpolitik kann da den Druck etwas rausnehmen. Auch internationale Erfolge können da helfen.
Man darf gespannt sein wie es sich weiter entwickelt. Diesen Sommer hatte man den Eindruck, dass die PL gerade alles erdrückt auf dem Transfermarkt.
Wichtig wäre auch, dass man das Trainingsgelände modernisiert. Steine sind eben auch wichtig.
Ja, eben. 20 Zeichen.
Erscheint mir nicht sehr wahrscheinlich. Asbest in der Arena? Wettskandal? Eher nicht.
Es ist eher der Blick auf den Kontostand glaube ich.
Genau und deshalb fand ich die etwas verwunderlichen Aussagen der Verantwortlichen damals auch nicht so „schlimm“. Es war aus meiner Sicht einfach nur eine Sache des Wollens. Und der Philosophie. Der FC Bayern will unbedingt in jedem Jahr Gewinne präsentieren. Das ist Teil seiner wirtschaftlichen Philosophie. Ob das immer sinnvoll ist, ist eine andere Sache, aber in dem Fall hat das nie bedeutet, dass es dem Klub schlecht gehe oder eine große Krise drohen würde.
Ja, es ist sinnvoll. Am Jahresende mit einem Gewinn abzuschneiden, muss nicht immer klappen, aber es anzustreben ist, von Ausnahmen abgesehen, sinnvoll. Die Analogie zum Lebewesen ist sehr passend: Ein Lebewesen muss für sein Überleben nicht jeden Tag so viele Kalorien zu sich nehmen, wie es verbraucht. Aber es sollte es zumindest anstreben und es muss einen Ausgleich der Kalorienbilanz innerhalb eines endlichen Zeitraums auch tatsächlich erreichen, um nicht zu sterben. Ja klar kann man mal zwei, drei Tage ohne Nahrung auskommen, aber irgendwann wird es kritisch und im Mittel jeden Tag eine mindestens neutrale Kalorienbilanz (eine schwarze Null) anzustreben, wobei die Phasen von Tagen mit negativer Kalorienbilanz am Stück nicht zu lang und nicht zu negativ sein dürfen, ist die unabdingbare Grundlage des Überlebens.
Natürlich könnten die Bayern heute am Tag einen fetten Kredit aufnehmen, einen teuren Spieler kaufen und in der Folge möglicherweise rote Zahlen schreiben. Sie würden nicht direkt im ersten roten Geschäftsjahr verhungern. Aber nicht nur wäre die Kalorienbilanz in einem roten Geschäftsjahr negativ, sondern es stiege durch die zusätzlichen Kosten für Zins und Abschreibung für den teuren Spieler auch der zukünftige Kalorienbedarf des Organismus, wer benötigt würde, um eine schwarze Null zu erreichen.
Die Krise, die die Bayern erwarten oder in der sie schon mittendrin stecken, setzt sich zusammen aus:
- Im GJ 23/24 zum ersten Mal überhaupt zurückgegangen Einnahmen aus Werbung & Sponsoring, traditionell dem KKV der Bayern schlechthin – eine echte betriebswirtschaftliche Zäsur in der Geschichte der Bayern.
- Einem über die letzten zehn Jahre weit schneller als der Umsatz angewachsenen Kostenblock für Gehalt und Abschreibung der Top-10-Spieler, dessen Wachstumsrate gerade von Eberl und Freund unter intensiver verbaler Anteilnahme des Aufsichtsrats mühsam wieder eingebremst wird.
- Einem Wegfall der 185 und 110 Millionen Euro Umsatzerlöse mit Transfers, die die Bayern im GJ 22/23 und 23/24 erzielt haben, welche positive Sondereffekte darstellten, die in näherer Zukunft nicht mehr wiederholbar sind.
- Eine Inflation der Ablösen, getrieben durch den englischen Markt, im Bereich der Klasse-I- und Klasse-II-Spieler, die die Bayern selbst für Ergänzungsspieler/Spieler der zweiten Reihe 30, 40, 50 Millionen Euro und mehr hinlegen lässt, welche Preise sich ebenfalls deutlich schneller als operativ nachhaltig finanzierbar entwickeln.
Die Krise der Bayern besteht also aus:
- zu hohen laufenden Kosten
- zu langsam wachsenden operativen Erlösen
- zu schnell steigenden Spielerpreisen
Na klar könnten die Bayern Kredite aufnehmen und teure Spieler kaufen, aber auf der globalen Ebene arbeitet die Strömung gerade mächtig gegen sie. Ich kann die Ausgabenzurückhaltung und den generellen finanziellen Konservatismus, der den Verein in diesen Zeiten auch in den öffentlichen Äußerungen seiner Verantwortlichen so stark auszeichnet, verstehen.
Man sollte aber auch ergänzen, dass ein Lebewesen, wenn es immer mehr Kalorien zu sich nimmt als es verbraucht, irgendwann anfangen wird zwangsläufig zuzunehmen und langfristig wird das ein Lebewesen umbringen. Das gilt dann nicht unbedingt für ein Wirtschaftsunternehmen, denn wenn ein Wirtschaftsunternehmen mit einem Gewinn abschneidet und dadurch über längere Zeit immer mehr Geld zur Verfügung, wird das das Unternehmen nicht umbringen. Aber genauso wie bei Lebewesen zwischendurch eine Diät helfen kann, kann bei Wirtschaftsunternehmen in einem Jahr mal auch eine rote Null durch höhere Investitionen dazu führen, dass es besser wird in Zukunft.
Das stimmt. Überfressen kann sich ein Unternehmen nicht. Dafür sorgen in der Regel schon die Eigentümer, die einen Anspruch auf die Gewinne haben und beschließen können, sie sich auszuzahlen, und das auch regelmäßig tun, wenn sie den Eindruck gewinnen, dass das Geld in ihrem Unternehmen wahrscheinlich keine höhere Rendite erzielen wird als eine alternative Investition, die sie mit den ausgezahlten Gewinnen irgendwo anders tätigen könnten. An dieser Stelle bricht die Analogie zusammen.
Aber das Problem der Bayern ist trotz der in den vergangenen Jahren langsam gewachsenen Kalorienzufuhr durch ordentliche Nahrung ohne Junkfood (Transfererlöse) wohl eher die Kalorienverbrauchsseite, denn der Kalorienbedarf (Personalkosten) ist noch stärker gestiegen und die Nahrungsmittel (Spieler) sind auch teurer geworden.
Das stimmt. Da gab es eine Steigerung in den letzten Jahren.