I have a dream oder Ideen für eine bessere Welt

Für mich auch.

Ein Gefängnis bleibt auch dann ein Gefängnis, wenn das Essen lecker ist.

Ist ja schön, wenn du gerne Steuern zahlst.
Aber lass es doch mal sein. Nur so zum Spaß. Um zu sehen, was dann passiert.

Vorgefertigte Meinung? Was habe ich weiter oben geschrieben?

Liegt wohl daran, dass es eh scheissegal ist, was die Lieblingspartei vieler MSR-User, die ja auch bekannt sind für frauenverachtende oder Holocaust-verharrmlosende Aussagen, so dummfaselt. Würde aber vermuten, dass eigene Anträge schon immer einstimmig erfolgen.

Das unterschreibe ich komplett. Das deutsche Volk ist ja sehr anfällig für einfache Antworten. Und wenn man dann noch anderen zu Arbeiten zwingen kann, und ihnen dann auch noch erzählen kann, das sei voll super für ihren Charakter und ihre Entwicklung, umso besser.

Müssen Flüchtlinge eigentlich auch ran?

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Flüchtlinge würde ich ausnehmen, nur deutsche Staatsbürger oder Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft und Hauptwohnsitz in Deutschland. Ich würde allerdings die Ableistung einer bestimmten Anzahl an Stunden gemeinnütziger Arbeit zu einer Voraussetzung für die Erlangung der Staatsbürgerschaft machen. 200-300 wäre da so eine Größenordnung, die mir vorschwebt. Das kann in vielen Bereichen erfolgen und man führt Buch darüber. Dieser Ehrenamtsnachweis muss vorgelegt werden, wenn man den Einbürgerungstest machen möchte. Ich hoffe, das ist nicht diskriminierend.

Für die Erlangung einer FCB-Dauerkarte könnte man dann 500 Sozialstunden ansetzen.
Und für das blaue Twitterhäkchen 750.

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Natürlich. Da locken wir Fachkräfte aus aller Herren Länder nach Deutschland und dann verpflichten wir sie zur Zwangsarbeit. Geht gar nicht.

Ich würde es deshalb mit der Staatsbürgerschaft verknüpfen, weil ich es schwer finde, eine pauschale Lösung für alle, die in Deutschland leben, aber nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben, zu finden.
Da fallen Flüchtlinge drunter, aber auch EU-Bürger, die in Deutschland arbeiten. Einer Pflegekraft aus Osteuropa, die wir dringend brauchen, damit das System nicht endgültig kollabiert, kann man wohl schlecht auch noch mit einem verpflichtenden Dienstjahr kommen, oder?
Ich denke das Thema Flüchtlinge wird demnächst hier ohnehin eifriger diskutiert, wenn @Black_Sheep_Gaming demnächst sein neues Thema öffnet, in dem es ja um Grenzen geht.

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So sehr ich dich schätze lieber willy, aber hier kommen wir nicht zusammen.
Was ist mit der Pflegekraft aus Niederbayern, die wir dringend brauchen, damit das System nicht endgültig kollabiert? Wenn die ein verpflichtendes Dienstjahr machen muss, warum dann die andere nicht?
Und schon sind wir wieder bei den Themen Ausnahmen und Ungerechtigkeit. Und deshalb bin ich am Ende doch dagegen, obwohl ich eigentlich dafür bin.

Ausnahmen und schwierige Fälle gibt es wirklich zur Genüge. Was machen wir mit einem 30jährigen polnischen Pfleger, der evtl. schon in seiner Heimat ein freiwilliges soziales Jahr abgeleistet hat? Sollen wir den dann doppelt heranziehen? Von daher mein Gedanke mit der Beschränkung auf deutsche Staatsbürger bzw. solche, die es mal werden wollen. Wer nur zum Arbeiten nach Deutschland kommt, ist herzlich willkommen und zahlt schließlich dafür auch Steuern. Wer plant, sich in diesem Land niederzulassen und Staatsbürger zu werden, muss auch noch ehrenamtliche Arbeit leisten, die man aber auch auf mehrere Jahre verteilt in der Freizeit machen kann. Wer glaubhaft nachweisen kann, dass er bereits in seiner Heimat einen sozialen Dienst machte, kann davon befreit werden, wenn der Nachweise hieb- und stichfest ist.
Eine 100%-Gerechtigkeit wird sich nicht herstellen lassen. Ich persönlich könnte auch mit einem System leben, das zwar auf Freiwilligkeit beruht, aber mit so massiven Vorteilen für diejenigen, die es machen, aufwartet, dass man es sich 2 oder 3mal überlegt, auf den Dienst zu verzichten. Es gibt für diejenigen, die es nicht machen wollen somit keine direkten Strafen in Form von Geldstrafen oder sogar Freiheitsentzug, sondern es gibt für diejenigen, die es machen wollen, einfach lukrative Privilegien, z.B. einen bevorzugten Zugang zu Studienplätzen (in Form eines Rankings, das Punkte für Noten und soziale Tätigkeiten berücksichtigt), Vorrang auf dem Wohnungsmarkt, Bevorzugung bei Berufen falls gleiche Qualifikationen vorliegen, Steuererleichterungen, mehr staatliche Förderung während der Ausbildung etc. Möglichkeiten gäbe es hierfür genug. So sollte sich eine deutliche Erhöhung der Bereitschaft erreichen lassen und zwar unabhängig von den sozialen Verhältnissen.
Ich hätte im Übrigen auch nichts dagegen, wenn jemand seinen sozialen Dienst im Ausland ableistet und z.B. in der Entwicklungshilfe tätig ist.

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Gegen diese Unterstellung verwahre ich mich auf das Schärfste!

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Ich bin auch schon auf seine Erklärung gespannt. Wahrscheinlich geht sie in die Richtung, dass mit VIELE ja nicht ALLE gemeint sind und diejenigen, die sich nicht angesprochen fühlen, ja auch nicht gemeint sind. Das ist an sich ja auch eine richtige Einschätzung.
Es ist in meinen Augen aber eben auch die gleiche Art der Rhetorik, die besagte AfD auch benutzt, wenn sie über bestimmte Bevölkerungsgruppen schimpft und dabei z.B. argumentiert, dass VIELE aus der Gruppe der Migranten nicht arbeiten, Gewalt gegen Frauen begehen, Messerstecher sind…
Da kann man immer wieder schön zurückrudern und sagen, dass man ja nicht alle gemeint hat.
Mir fällt dazu Nietzsche ein:
Whoever fights monsters should see to it that in the process he does not become a monster. And if you gaze long enough into an abyss, the abyss will gaze back into you.

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Ich denk drüber nach… allerdings ist das ein Thema, das noch sehr viel verzweigter ist, als das erste, wir reden hier von Gentechnik, Lieferketten, Bildungspolitik, Energiepolitik (und damit auch Außenpolitik), Steuerpolitik, Lobbyismus und und und und…

Aber vielleicht habe ich eine Idee, das Pferd von ner ganz anderen Seite aufzuzäumen.

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Vielleicht können sich alle vor dem „Grenzen“-Thread, auf den ich mich schon sehr freue, mal vorab mit den zentralen Begriffen vertraut machen? Zum Beispiel, inwiefern sich Flüchtlinge und angeworbene Fachkräfte unterscheiden? Nur so eine Idee… I have a dream.

Bei 1000 kriegt man ein Abzeichen, das man immer tragen muss!

Hast du mal vom chinesischen Punktesystem gehört? Könnte dir sehr gefallen.

Die absoluten Nietzsche-Experten erkennt man ja immer daran, dass sie „Jenseits von Gut und Böse“ im englischsprachigen Original gelesen haben.

Apropos Nietzsche: „Das ist mein Weg, welches ist Dein Weg? DEN Weg gibt es nicht.“

Damit belasse ich meinen Beitrag in dieser Diskussion, die ich als sehr unterhaltsam empfinde.

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Ich hatte mal einen Kurs an der Uni, in dem wir berühmte Zitate aus der Philosophie-Geschichte als Impulse für Diskussionen nahmen, um unsere Sprechfertigkeit in der Fremdsprache Englisch zu üben. Ansonsten bin ich mit Nietzsches Werk nur rudimentär vertraut. Das Zitat gefällt mir allerdings. Es erinnert mich an so manchen Zeitgenossen. Die altdeutsche Weisheit „gut gemeint ist nicht gut gemacht“ (manchmal auch Kurt Tucholsky zugeordnet) würde auch irgendwie passen. Muss man das Gesamtwerk einer Person übrigens kennen, um sie zu zitieren?
Mit China habe ich es eher nicht so. Als in Deutschland in Corona-Zeiten allerdings vieles so gemacht wurde wie in China (Lockdown, Ausgangssperre, Zugang nur für bestimmte Gruppen), hat so mancher Zeitgenosse chinesische Methoden etwas weniger kritisch gesehen, gerade im Hinblick auf den Umgang mit Menschen, die Masken oder gar die Impfung verweigert haben oder sich nur skeptisch dazu geäußert haben. Ich bin im Übrigen eher ein Freund von Punktesystemen, die Leistungen honorieren, z.B. vom Punktesystem, das Staaten wie Kanada von potentiellen Neubürgern einfordern. Mit Punkten für Gehorsam habe ich es nicht so. Jemanden für Dinge, die man außerhalb der eigentlichen Arbeit macht, zu belohnen, finde ich dagegen super, wie z.B. den Julius-Hirsch-Preis, den die Schickeria 2014 erhalten hat. So eine Auszeichnung würde für mich auch das Privileg rechtfertigen, dass jemand bevorzugten Zugang zu Eintrittskarten erhält. Oder ist das schon wieder chinesisch?

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Man muss gar nix.
Als Deutschlehrer in einem deutschsprachigen Forum aus einem deutschsprachigen Werk eines deutschsprachigen Philosophen auf Englisch zu zitieren, finde ich einfach schön.

Gab es das in Deutschland?

Das ist ja in China (auch) so. Erwünschtes Verhalten verschafft dir Vorteile.

Sorry, ich bin kein Deutschlehrer. Ich unterrichte Englisch und Geschichte. Mal schauen, ob dich das interessiert oder ob ich in der Schublade Deutschlehrer bleibe, was ich geradezu grotesk fände, da du eindeutig derjenige bist, der andere immer wieder bezüglich Rechtschreibfehlern belehrt und kritisiert, also quasi das übernimmst, was die Deutschlehrer bei manchem User nicht hinbekommen haben.
Wenn ich mich recht entsinne, gab es in Deutschland sehr wohl Lockdowns. Bei uns in Bayern gab es auch Ausgangssperren am Abend und eingeschränkte Bewegungsradien in der Freizeit. Der Begriff 2G sagt dir hoffentlich auch noch was, oder? China light war das schon irgendwie.
Erwünschtes Verhalten hat im Übrigen schon zu allen Zeiten positive Effekte bewirkt, nicht nur in China, sondern auch in Demokratien.

Wo hab ich was von angeworben geschrieben?

Migranten, Fachkräfte, Asylsuchende, Armutsflüchlinge usw.
Die Übergänge sind fließend.

Auf mich wirst du verzichten müssen. Mit einem Ultra-Linken Spinner werde ich meine Zeit nicht verschwenden. Genauso wenig wie mit Ultra-Rechten.

Und du meinst, so wäre das auch in China (gewesen)?

Also doch nicht so ganz wie in China, okay.

Meinst du das ernst?

Abwarten!

Ich habe nie behauptet, dass die Corona-Maßnahmen in Deutschland mit der gleichen menschenverachtenden Vehemenz wie in China durchgeführt wurden, sondern lediglich, dass sich die deutsche Politik ähnlicher Maßnahmen bediente. Und ich kann mich durchaus daran erinnern, dass es einige für gut befunden hätten, wenn die Maßnahmen in Deutschland noch weiter verschärft worden wären.
Kennst du das nicht mehr aus deiner Kindheit, dass das Christkind/ der Weihnachtsmann laut Volksmund den braven Kindern mehr Geschenke bringt, dass der folgsame Hund mehr Leckerli hingeworfen bekommt, dass der besonders fleißige Arbeiter eine Auszeichnung oder sogar Sonderurlaub bekommt und das mitten im demokratischen Mitteleuropa? Ich denke also nicht, dass man zwangsläufig Anhänger autoritärer Systeme sein muss, um auf das Prinzip von Belohnung für erwünschtes Verhalten zu kommen. Jetzt fällt es mir wieder ein: Operantes Konditionieren nach Skinner nennt man das. Klassisches Konditionieren ist das, was man bei manchem User hier öfter beobachten kann. Bestimmte Reize in Form von unerwünschten Ausdrücken und die Person dreht durch. Ist wie mit dem Hund, der sabbert, wenn er eine Glocke hört. (nach Pawlow)

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Okay….

Ist wirklich ganz anders.

Du tust ja gerade so, als ob ich ein verpflichtendes soziales Jahr mit Auswahlmöglichkeit der Arbeitsstelle und Bezahlung mit Zwangsarbeit vergleichen würde. Das wäre in der Tat ungeheuerlich.

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