I have a dream oder Ideen für eine bessere Welt

Im Übrigen könnte man gerade im Bereich Umweltschutz eine Menge Stellen schaffen, in denen man einen Dienst an der Gesellschaft leisten kann. Sehr sinnvoll wären auch Stellen, die Kinder unterstützen, die Probleme haben.

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Aber was, wenn die Person da nicht hin will, und den Job nicht machen will? Also, außer dem Entzug des Wahlrechts natürlich?

Und glaubst du, Leute performen super in Jobs, die sie nicht machen wollen? Möchtest du, dass jemand, der keine Lust auf Altenpflege hat, demnächst dich betreut?

Könnte man wirklilch machen. Vielleicht sogar gegen ordentliche Entlohnung? Aber woher soll das Geld kommen? Vielleicht aus Steuern?

Nein, lieber schauen wir, ob wir ein paar - andere ! - Leute zwangsrekrutieren können.

Es gibt mMn eine Menge Tätigkeiten in so vielen Bereichen, die jemand, der gerade seine Schulzeit oder seine Lehrzeit abgeschlossen hat, ohne große Einarbeitung für ein Jahr tun könnte. Dann kommt der nächste etc. Somit hast du jedes Jahr Entlastung für das ohnehin überlastete Fachpersonal.
Natürlich kann ich einen studierten Sozialpädagogen nehmen, damit er nach der Schule Kindern mit Sprachproblemen vorliest. Das könnte aber auch ein Abiturient machen und der Sozialpädagoge betreut derweil ein Kind mit psychischen Problemen.
Auch im Pflegesektor gäbe es genügend Tätigkeiten.
Wer sagt eigentlich, dass es keine Entlohnung geben soll?

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Es gibt bei MSR Kommentare, bei denen die Rechtschreibung das geringste Problem darstellt. Jede Deutschlehrkraft weiß, dass ein orthographisch perfekter Aufsatz trotzdem mangelhaft sein kann bezüglich des Inhalts.
Alles was ich so über MLK gelesen habe bzw. im Studium gehört habe, scheint darauf hinzudeuten, dass er (wie z.B. auch JFK) von seinen Mitstreitern und Mitbürgern forderte, dass sie bereit sind, ihr Bestes zu geben. Gerade ihm waren Menschen, die es sich aufgrund irgendwelcher Privilegien bequem machten, zuwider.
Was man mit Menschen macht, die gewisse Pflichten verweigern? Finanziell sanktionieren wäre wohl die fairste Lösung. An Grundrechten zu rütteln widerstrebt mir. Solange es die Wehrpflicht noch gab und jemand, der den Dienst an der Waffe vorher nicht verweigert hatte, seinen Dienst in der zugeteilten Kaserne nicht antrat, kamen die Feldjäger, also quasi die Polizei der Bundeswehr und brachten ihn an den ihm zugeteilten Ort.

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Es gibt mMn eine Menge Tätigkeiten in so vielen Bereichen, die jemand, der gerade seine Berufszeit abgeschlossen hat, ohne große Einarbeitung für ein Jahr tun könnte. Dann kommt der nächste etc. Somit hast du jedes Jahr Entlastung für das ohnehin überlastete Fachpersonal.

Natürlich kann ich einen Abiturienten nehmen, damit er nach der Schule Kindern mit Sprachproblemen vorliest. Das könnte aber auch ein studierter Sozialpädagoge machen, vielleicht sogar noch besser. Zumal der Lehrer seine 30 Jahre Berufsleben ja größtenteils eher gechillt hat. Da wäre es doch super, wenn der jetzt auch mal eine körperlich anstregende Arbeit für die Gemeinschaft machen muss!

Ach Gottchen. Für so eine Trivialität muss man keine Deutschlehrkraft sein. Man sollte so ein Germanistik-Studium auch nicht absurd überhöhen.

Hier geht es aber um die „I have a dream“-Rede. Die kannst du dir hier durchlesen/anhören:

Da geht es um Sklavenarbeit, um den pursuit of happiness, um das Erlangen von Bürgerrechten. Nichts, was ihr hier erträumt von Arbeitsdienst, mal was leisten, Einschränkung von Wahlrechten, ist irgendwie anschlussfähig an MLKs Utopie. Im Gegenteil, es ist höchstens die Perversion von MLKs Utopie. Da geht es um "„meeting physical force with soul force“, und ihr überlegt, wie ihr die Querulanten zum Dienst bringt. Wahnsinn.

Toll. Wirklich, MLK würde das lieben. Auf jeden Fall.

Wenn ein Dienstjahr irgendwann mal zur Debatte stehen sollte, vertrauen wir am besten auf die Politik, dass dort eine vernünftige Lösung getroffen wird. Wir werden es nicht entscheiden und jeder von uns beiden wird froh sein, dass der jeweils andere nicht in die Entscheidungsfindung eingebunden sein wird.
Ich fände es gut und habe meine Argumente dazu vorgebracht. Sie scheinen dich nicht überzeugt zu haben. Du findest es schlecht und hast ebenfalls ein paar Argumente vorgebracht, die mich - im Gegensatz zu manch anderer Meinung hier - nicht wirklich von meiner ursprünglichen Meinung abgebracht haben.
Belassen wir es dabei.
PS: Danke für den Link. Den zeige ich meinen Schülern in allen Klassen am Montag, dann brauche ich wenigstens keinen Unterricht vorbereiten. Ich muss schließlich 30 Jahre lang chillen und da dürfte ich jetzt schön langsam damit beginnen.
Wie du auf 30 Dienstjahre kommst, möchte ich übrigens auch gerne wissen. Mit Work&Travel im Ausland, ausführlichem Studium (weil man sich für die Zukunft der Gesellschaft einsetzen muss), einem weiteren Jahr zur Orientierung vor dem Referendariat und dann einer vorzeitigen Verrentung wegen zu reaktionärer Eltern, Kollegen und Vorgesetzten könnte es klappen. Der Rest wird eher auf 40 Dienstjahre kommen, also dann zumindest 10 Jahre arbeiten.

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Ergänzend könnte man auch über Schulfächer wie Staatsbürgerkunde und Wehrunterricht nachdenken. In einem Teil dieses Landes haben die sich schon einmal bewährt. Die zuständige Ministerin wurde aufgrund ihrer Haartönung unverständlicherweise als „Erichs lila Drachen“ gescholten…

Gerne. Aufgabenstellung: „Finde den Part, wo MLK fordert, dass sich alle mal mehr einbringen müssen.“
Oder: „Ausgehend von dieser Rede: was hält MLK wohl von Zwangsarbeit und der Idee, das Wahlrecht an erledigte Dienste zu knüpfen?“

Aber klar, Unterricht vorbereiten. Die neueste Goethe-Forschung in ein ganz neues Tafelbild einarbeiten, nochmal den spannenden Nature-Artikel zu CRISPR/Cas9 lesen…

Glaub ich nicht. 3 von 4 Lehrern gehen in Frührente, finanziell ist das ja bei den Gehältern locker drin.

Ich hab große Achtung vor Lehrern; das ist ein wichtiger Job, und - abhängig von Schulform, Ort und Fächerkombi - sicher auch belastend und anstrengend. Trotzdem lohnt es sich immer, mal mit Quereinsteigern zu sprechen, was die von „muss den Unterricht ja auch vorbereiten!!1!1“ und „so lange sind die Ferien gar nicht!!1!“ halten.

(Aber am Ende müssen auch die Quereinsteiger und die Frührentner vor der Pension noch ein Jahr ran für die Gemeinschaft! I have a dream!)

Blick über den Tellerrand hilft.

MLK:
"Jeder Mann muss sich entscheiden, ob er im Licht des kreativen Altruismus oder in der Dunkelheit des destruktiven Egoismus wandelt.“

Du hast dich offensichtlich für die Dunkelheit entschieden.

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Mir ist gerade aufgefallen, dass du dich heute ziemlich anstrengen musst, da die Idee mit dem sozialen Pflichtjahr scheinbar in verschiedensten Teilen der Gesellschaft Zustimmung findet und Vertreter unterschiedlichster politischer Richtungen ein solches Jahr fordern, nicht nur die böse AfD oder die rückständige CDU sondern dummerweise auch Leute anderer Parteien.
Soziales Pflichtjahr in Deutschland? Mehrheit stimmt laut Umfrage dafür (rnd.de)
Da ist der sonst so häufig bei dir zu beobachtende Reflex: „Ja, der XY, das ist schon eine Quelle.“ natürlich eher wirkungslos. Auch deinen allseits beliebten „scheisruter“ musst du dir heute leider sparen.
Witzig: Gerade ein Medium wie cicero, das du letztes Jahr im Kimmich-Thread verunglimpfen wolltest (dann aber irgendwann aufgegeben hast), ist voll auf deiner Seite. (gesamter Artikel leider nur hinter Bezahlschranke)
Debatte um soziales Pflichtjahr - Ein Vorschlag mit geringem Tauglichkeitsgrad | Cicero Online
Beeindruckend ist irgendwie dennoch, dass du es trotzdem versuchst, die Idee so aussehen zu lassen, als ob sie einzig und allein das Hirngespinst von menschenverachtenden, rückwärtsgewandten Menschen wäre. Oder siehst du unseren Bundespräsidenten etwa auch so?

Zum Lehrerthema: wenn du dich schon auf Statistiken berufst, die besagen, dass 3 von 4 Lehrern vorzeitig in Rente gehen, gib bitte auch noch an, dass das Durchschnittsalter bei der Pensionierung dennoch bei 63,5 lag.
Pensionierung unter Lehrern: Drei von vier gehen vorzeitig in den Ruhestand - DER SPIEGEL
Somit ist man dann bei einem durchschnittlichen Dienstbeginn mit etwa 24 Jahren von den von mir kolportierten 40 Jahren nicht so weit entfernt wie von deinen 30 Jahren.

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Auch wenn es vermeintlich gut gemeint sein mag, ist das ja alles verfassungswidrig (Wahlrecht etc.), wie auch schon mehrfach angemerkt.

Noch wichtiger aber (für die Praxis) - Dein Vorschlag der Vergütung.
Der Sinn am Zivildienst war ja, dass unter dem Vorwand des Ersatzdienstes junge Leute quasi umsonst im Krankenhaus arbeiten mussten.
Der Sold im Ersatzdienst betrug zum Ende keine 11 EUR pro TAG und das auch erst nach 7 Monaten.
Selbst mit dem mickrigen Mindestlohn sind wir mit 12 EUR pro STUNDE beim Vielfachen von dem was der Staat hier zahlen möchte.

BTW: für das Freiwillige Soziale Jahr gibt es derzeit 410 EUR/Monat, für eine Vollzeitstelle. Ernsthaft: Wer kann davon leben? Wenn man weiß, wieviel Geld der Staat allein in der Gesundheitsverwaltung verplempert. Wer ist so dumm und macht das freiwillig? Das geht doch nur, wenn die Eltern weiter zahlen.

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Naja, zum einen ging es um die I have a dream-Rede. Zum anderen muss man schon sehr über den Tellerrand in Richtung Schnapsglas schauen, um aus diesem Zitat Unterstützung für euren Traum abzuleiten. Altruismus dürfte wohl eine Haltung darstellen, die in erster Linie auf Freiwilligkeit beruht. Ihr wollt die Leute aber zu ihrem Glück zwingen.

Nein, ihr werdet bei dem Bürgerrechtler MLK wohl eher keine Unterstützung für eure Idee einer Zwangsarbeit, die einem erst das Wahlrecht beschert, finden.

Verstehe ich nicht. Warum muss ich mich anstrengen?
Dass die Idee eines Pflichtjahres breite Unterstützung findet, finde ich nicht überraschend. Interessant wäre hier, was wohl Leute, die es selbst betreffen würde, davon halten.

War hier ja auch ähnlich: fast alle ejakulieren bei der Vorstellung, diese Jugendlichen ranklotzen (und vorher nicht wählen) zu lassen. Aber der Vorschlag, das Pflichtjahr einfach an das Ende des Berufsjahrs zu hängen, kam nicht so gut an. Seltsam.

Magst du bitte mal zwei, drei Beiträge von mir verlinken, wo ich Cicero „verunglimpft“ habe?

Der Bundespräsident unterstützt euren Traum, das Wahlrecht an die Ableistung einer Arbeit zu knüpfen? Ich bitte um einen Beleg!

Oha, das wusste ich nicht. 63! Um auf so einen Schnitt zu kommen bei einer Regelrente von … keine Ahnung? 67?, müssen so einige mit deutlich unter 60 Feierabend machen. Krass.

Also Berufseinstieg mit im Durchschnitt (!) 24? Ist das echt so? Magst du das bitte noch belegen? Bei mir war jetzt bei einer kurzen Suche der oberste Treffer der hier:

Da ist die Rede von 30?

Nein. Um abzuleiten, dass MLK sich für mehr gesellschaftliches Engagement ausspricht, muss man nicht sonderlich weit über den Tellerrand schauen.

Dienst am Gemeinwohl kategorisch als Zwangsarbeit zu bezeichnen, sagt wenig überraschend, eine Menge über dich aus.
Bevor man selbstlos was für die Allgemeinheit leistet, kann man sich ja besser irgendwo festkleben, oder Kunstwerke beschädigen, gell?
Ist nicht so anstrengend wie Arbeit. :sweat_smile:

Hat dich dein Gedächtnis wieder bös im Stich gelassen?
Zu sehr Richtung Schnapsglas geschaut? :wink:
Ich helfe gern mit einem Zitat von dir:

„Auszusetzen? Nix. Wenn man gesinnungstechnisch gerne mit Sarrazin, Pirincci, AfD und Scheisruter unterwegs ist, kann man auch Cicero abonnieren.“

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Es geht bei dir häufig um Spitzfindigkeiten. Muss es mMn ja auch, weil du sonst auch mal zugeben müsstest, dass du nicht Recht hast oder dass jemand deine Behauptungen widerlegt hat. Ich beobachte das Forum schon etwas länger und muss sagen, dass dies bei keinem anderen User hier so ausgeprägt der Fall ist.
Im Eingangs-Post wurde MLK zitiert. Du stellst die Spielregel auf, dass ein Zitat von MLK, dass @anon19834089 gefunden hat, nicht passt, weil es nicht aus der „I have a dream“-Rede kommt. Ohne Worte. Bin gespannt, wie du deine Aussage zum Cicero nachträglich rechtfertigst.
Im Übrigen hat so ziemlich jeder, der seine Meinung zu einem Pflichtjahr abgegeben hat, in seinen Posts auch auf die Problematik des Wahlrechtsentzugs hingewiesen. Ich denke, dass sich für diesen Eingriff in diesem Forum auch bei den Befürwortern des sozialen Pflichtjahres keine Mehrheit findet. Ist aber klar, dass du dich daran aufhängen musst, denn an der Idee eines sozialen Pflichtjahres ist an sich ja nichts Anstößiges zu finden, weshalb ja auch der Bundespräsident diesen Vorschlag machte.
Von mir aus auch gerne noch einmal zu deinem Vorschlag mit dem Dienst für Senioren. Ich bin der Meinung, dass jemand, der schon am Ende seines Arbeitslebens steht, jahrzehntelang Steuern bezahlt hat und körperlich teilweise schon Probleme hat, einfach schon mehr für die Gesellschaft geleistet hat als ein Jugendlicher. Im Übrigen ist es in unserer Gesellschaft eigentlich üblich, dass man in Vorleistung geht, ehe man etwas erhält. Wenn ich deine Logik anwende komme ich auf folgende Idee: Man hätte bei der Wiedereinführung der Wehrpflicht in der BRD 1956 ja eigentlich auch auf die Idee kommen können, erst einmal Rentner einzuziehen und nur für die nicht besetzbaren Plätze bzw. für besonders anstrengende Dienste junge Männer zu nehmen. Viele Dinge hätten die Rentner auch machen können. Käme es zu einem Krieg, dann wäre es doch auch besser, wenn die Alten sterben, als wie wenn man die Zukunft das Landes in Form der jungen Männer aufs Spiel setzt. Zudem kann man sich doch eigentlich nicht den Luxus leisten, auf die wichtige Arbeitskraft von jungen Menschen über 1 Jahr zu verzichten. Wie wäre es, wenn man das Wohnungsproblem in München dadurch löst, dass man Senioren aus ihren geerbten Häusern in Altersheime steckt, damit man diese Häuser günstig an Familien vermieten kann. Müsste dir doch gefallen, oder?
Was hältst du von folgendem Vorschlag: Wenn jemand sein Dienstjahr nicht als Jugendlicher ableisten möchte, dann kann er sich auch „freikaufen“. Der Preis: Mindestens 30 Jahre steuerpflichtige Tätigkeit UND mindestens 1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Wenn jemand das nicht vorweisen kann, dann macht er den Dienst auch noch mit 65 und alle anderen, die BEIDE Kriterien erfüllt haben, müssen nicht mehr ran, weil sie bereits genug getan haben? Dazu zählen kann man meinetwegen auch Erziehungszeiten für eigene Kinder, denn dadurch tut man ja auch was für die Gesellschaft. Wäre das ein fairer Deal?
Zum Lehrerthema:
Wenn es so sein sollte, dass in Hamburg die Lehrer im Durchschnitt 30 Jahre bei Dienstantritt sind, dann irritiert mich das etwas. Aktuelle Zahlen für Bayern habe ich nicht zur Verfügung, allerdings die Regelstudienzeit.
Lehramt Realschule - Interesse am Studium (deutsche Hochschulzugangsberechtigung) (uni-bamberg.de)
Bei Lehramt für Grundschule und Mittelschule ist sie ähnlich, beim Gymnasium kommen im Schnitt noch einmal 2-3 Semester dazu. Der Vorbereitungsdienst, also das Referendariat wird übrigens dazugerechnet, da man ab diesem Zeitpunkt an der Schule entgeltlich arbeitet und (so ist es zumindest in Bayern) auch bereits Beamter auf Widerruf ist und für diesen Status bereits seine Eingangsuntersuchung und Tauglichkeitsüberprüfung hinter sich hatte und bereits einen Amtseid geschworen hat. Wenn man also annimmt, dass jemand für sein Abitur 12 oder 13 Jahre gebraucht hat und dann im Alter zwischen 18 und 20 zu studieren begann (eine verpflichtende Unterbrechung in Form von Wehrdienst oder Zivildienst gibt es ja seit ein paar Jahren nicht mehr) und die Studienzeit 4-5 Jahre beträgt, was schon großzügig gerechnet ist bei einer Regelstudienzeit von 7 Semestern, dann erschließt sich mir nicht, wie man viel älter als 25 sein kann, wenn man seinen Dienst beginnt. Was übrigens immer wieder vorkommt, ist dass Referendare deshalb schon deutlich älter sind, weil das Lehramt ihr zweiter oder dritter Beruf ist. Ob das in Hamburg so häufig vorkommt und die Statistik deshalb dieses hohe Durchschnittsalter aufweist, kann ich nicht beurteilen.

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Mensch Tobi,
gestern wollte ralph ein Zitat aus „I have a dream“ und er hat 2-3 Beiträge „bestellt“ in denen er den Cicero verunglimpft hat. Und was machst du?
Die Lesekompetenz und der Umgang mit Zahlen in diesem Forum lassen schon sehr zu wünschen übrig. :wink:
PS: Danke für die Recherche.

Ich hätte weitere Beiträge anführen können, aber wie so oft beschränkten sich ralphs Beiträge auf höhnische Smileys.

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Darauf kann man natürlich schwer antworten, wenn einfach ein GG Artikeln genannt wird. Geht es dir um den Zwang? Die Vergütung? Die Unterbringung? Das alles wurde bereits im Rahmen des Wehr-/Zivildienstes bis vor das EUGH umfassend und gründlich abgehandelt.

Was das Wahlrecht angeht, korrekt, der Rest wurde wie bereits oben erwähnt bereits in abgewandelter Form als verfassungskonform durch verschiedenste Instanzen abgenickt. Aber wie schon geschrieben, auch eine Verfassung ist nicht in Stein gemeisselt, es ist extrem schwierig dort etwas zu ändern (was hoffentlich immer so bleibt) aber nicht unmöglich. Und wir reden hier ja von Gedankenspielen.

Hier werde ich gleich noch unpopulärer :)… man könnte z.B. den Solidaritätszuschlag dafür verwenden (dann würde er auch seinem Namen mal gerecht werden).
Wenn man als Staat ein verpflichtendes System dieser Art einführt, muss gewährleistet sein, das es für den einzelnen nicht zur finanziellen Belastung wird. Gleiches gilt für die Unterbringung (z.B. könnte man Bauträger dazu verpflichten, für jeden qm „Luxusimmobilie“ 0,25qm Sozialwohnung/Dienstunterkunft/Rettungsunterkünfte zu bauen, die dann nach einer gewissen Zeit in Bundeseigentum übergehen). Momentan finanzieren wir das „Wehrsystem“ aus reinen Steuermitteln und das „Sozialsystem“ aus…naja…aus nichts, zumindest aus nichts sinnvollem respektive konzertiertem, dem ein grundlegender Plan hinterlegt ist.
Aber ja, Finanzierung/Vergütung ist wichtig, ist aber ein Bereich, der für mich unter „Detailsplanung“ fällt.

Und schon mal eine Ankündigung. Ich denke, viele der grundlegenden Positionen und Gedanken wurden ausgetauscht und gerade der Punkt mit der Finanzierung hat mich auf eine Idee gebracht, wie man dies evtl. lösen könnte.
Ich lasse das ganze hier noch bis nächsten Sonntag ausklingen, dann geht es weiter mit:

Mutter Europa oder warum Grenzen eine dumme Idee sind und die Briten den größten Fehler ihrer Geschichte gemacht haben.

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Okay. Aber leider findet sich das nicht in der Rede, die diesem Thread ihren Namen gab, und auch nicht in deinem Zitat. Ich habe versucht, dir zu erklären, warum Altruismus hier nicht passt, aber es ist mir wohl nicht gelungen. Schade. Aber ist dann halt so.

Spannender Einwurf. Wenn diese Last Generation glaubt, mit ihrem Handeln etwas Positives für die Gesellschaft zu bewirken, ist das dann deiner Meinung nach Altruismus? Oder anders gefragt: Was, glaubst du, ist Kennzeichen eines altruistischen Handelns?

Ernsthaft? Ich frage nach 2-3 Beispielen, wo ich diese Magazin „verunglimpft“ haben soll, und das findest du? Wo ich sage: wenn du es ideologisch zB mit einem der regelmäßigen Autoren des Magazin hältst, könntest du das abonnieren? Okay.

Lieferst du denn noch 2-3 Beiträge, wo ich das Magazin verunglimpft haben soll? Zumal du doch auch geschrieben hast, dass ich „irgendwann“ aufgegeben habe. Da kann das doch nicht wirklich alles sein, was da an „Verunglimpfung“ passiert ist?

Eine schöne Analogie. Denn gerade Kriege sind ja auch dadurch gekennzeichnet, dass die Leute, die sie anfangen, idR nicht selbst kämpfen. Mehr noch, idR schicken sie nichtmal ihre eigenen Kinder.

Man kann sich von der Zwangsarbeit freikaufen, indem man 1000 Stunden arbeitet? Okay…

Schade. Aber danke fürs Suchen. Und meint „Regelstudienzeit“ eigentlich die Zeit, in der die meisten Studierenden das Studium absolvieren? Also die Durchschnittszeit, die man braucht? Ich glaube nicht…

Das kommmt immer wieder vor? Aber du bleibst trotzdem bei deiner Behauptung, im Schnitt (!!!) wären Lehrer bei Berufsanfang 24? Dir ist schon klar: wenn drei Leute anfangen, und einer ist 24, und einer 30, dann brauchst du für deinen Durchschnitt noch einen, der mit 18 anfängt…

Auch von mir. Ganz, ganz stark. Ähnlich wie bei dem MLK-Zitat, welches doch ganz eindeutig belegt, dass MLK Arbeitsdienst super findet, denn er findet ja Altruismus gut.

Spannend. Da freue ich mich drauf!

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