Dein Ernst?
„Doch je älter wir werden, desto anfälliger werden wir für Krankheiten.“
Eigentlich selbsterklärend. Aber wenn man sich noch nie mit den Belastungen des Arbeitsalltags herumschlagen musste, kann man das natürlich nicht wissen.
Dein Ernst?
„Doch je älter wir werden, desto anfälliger werden wir für Krankheiten.“
Eigentlich selbsterklärend. Aber wenn man sich noch nie mit den Belastungen des Arbeitsalltags herumschlagen musste, kann man das natürlich nicht wissen.
Ich habe drei Optionen aufgezeigt:
Pflichtjahr für Rentner; Pflichtjahr für Jugendliche/ junge Erwachsene; freiwilliges Jahr; jede Option hat Vor- und Nachteile. Dass der Bedarf an Pflegekräften derzeit nicht gedeckt werden kann und dass diejenigen, die ihn machen über jede Unterstützung/ Entlastung froh wären, steht denke ich außer Frage.
Die höhere Ausfallquote bei Menschen, die kurz vor der Rente stehen, begründe ich mit gesundheitlichen Aspekten. Wenn jemand frühpensioniert wird, steckt sehr oft ein gesundheitlicher Grund dahinter. Auch diejenigen, die wegen sozialer Faktoren eine Befreiung bekämen, ist wohl höher, denn ich denke, dass es mehr 65jährige gibt, die ihre 85-90jährigen Eltern pflegen, als 18jährige, die sich um Senioren kümmern müssen.
Anders als du es mir manchmal andichten möchtest, bin ich im Übrigen auch durchaus der Meinung, dass es auch für Jugendliche/ junge Erwachsene Befreiungen geben kann, wenn gesundheitliche oder soziale Faktoren einem Dienst im Wege stehen.
Wieder mal ein typischer ralph. Ich habe geschrieben, dass es von 1956 bis zur Abschaffung der Wehrpflicht geklappt hat. Natürlich suchst du dir wieder das raus, was dir in deine Argumentationskette passt.
Du hast in den wirren „Ich bin einfach dagegen…Sekte…Zwangsarbeit…Arbeitslager…1!!!111.“- Beiträgen tatsächlich eine Argumentationskette entdeckt?
@anon2519908
Kann es sein, dass du eine sehr krude Ansicht zum Thema Arbeit hast?
Die Rentner die 45 Jahre das Sozialsystem mitgetragen haben sollen also statt ihre Rente genießen zu können noch weiter arbeiten?!
Die haben ihren Dienst an der Bevölkerung schon geleistet!
Diejenigen welche nach dem Abi etc. erstmal „ein Jahr Pause“ (
) benötigen sollten was tun
Umso wichtiger, dass wir den gerade ausgebildeten Krankenpfleger mal machen lassen, und ihn nicht in ein Arbeitslager deportieren.
AusfallQUOTEN sollten wir an der Gesamtzahl sehen. Und da spricht die Bevölkerungsentwicklung eine deutliche Sprache. Wir können es uns nicht leisten, auf die Arbeitskraft junger Menschen zu verzichten. Wir müssen die Leute so schnell wie möglich qualifizieren und in Jobs bringen.
(Danke aber dafür, dass du nicht auch mit irgendwelchem Alzheimer-Quatsch kommst. Wir reden ja von Leuten, die gerade noch berufsfähig waren.)
Sieh es doch bitte nicht als Arbeit. Es ist ein Geschenk! Ist super für den Charakter und so.
Die meisten Menschen die kurz vor der Rente stehen sind eigentlich nicht mehr „berufsfähig“
Wie viele denn?
Wir erleichtern ihnen den Übergang ins Nichtstun. Ich habe hier gelernt, dass man sich in dem Zwangsjahr ja auch gar nicht die Hände blutig arbeitet.
Ich kann mich echt nur wundern dass es in diesem Forum immer noch Menschen gibt, die diesen Troll füttern.
Dass jemand vor seiner Frühpensionierung oft schon jahrelang krank war, kommt dir nicht in den Sinn? Heute bist du wieder besonders philanthropisch unterwegs.
Dieses Mal auf deutsch: Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
Wie stand mal auf einer Schularbeit von Bart Simpson: „Very poor. Even for you.“
Wenn jemand amtsärztlich bestätigt eine bestimmte Arbeit nicht machen kann, muss er / sie diese natürlich auch nicht machen. Oder es findet sich vielleicht eine andere, sinnstiftende Arbeit. Kindern vorlesen, in der Bibliothek Bücher sortieren oder so. Habe ja auch gesagt, dass man berücksichtigen muss, ob jemand 40 Jahre Fliesenleger:in oder 30 Jahre Lehrer:in war.
Die meisten Rentner dürften aber mit 67 noch sehr rüstig sein. Die haben ja auch noch gute 20 Jahre Lebenserwartung.
Hier übrigens mal die Bevölkerungszahlen nach Altersgruppen:
Können wir wirklich darauf verzichten, die jungen Leute so schnell wie möglich zu qualifizieren und in Arbeit zu bringen? Bei einer solchen Alterverteilung?
Meinst du jetzt so junge Leute, die nach dem Abitur erstmal ein Jahr nach Australien gehen und danach zig Semester „irgendwas mit Medien“ studieren?
Das ist mal eine Basis für eine sinnvolle Diskussion. Warum erst mit dem 69. Beitrag in diesem Thema und nicht schon von Beginn an?
Bei Betrachtung der Bevölkerungszahlen ist dein Vorwand, dass alle so schnell wie möglich arbeiten sollten, nicht von der Hand zu weisen.
Man kann allerdings auch feststellen, dass es immer noch zu viele Fälle gibt, in denen Jugendliche/ junge Erwachsene den ansatzlosen Übergang von der Schule in die Arbeitswelt bzw. an die Uni nicht vollziehen, aus vielfältigen Gründen.
Hier wird viel Potential an gemeinnütziger Arbeit „verschenkt“.
Ich finde nach wie vor, dass es eine gute Erfahrung wäre, ein soziales Jahr zu machen und es durchaus eine Verpflichtung rechtfertigen würde, um auch jeden zu erreichen. Gerade für Schulabbrecher, die sich auch nicht um eine Ausbildungsstelle bewerben wollen wäre etwas mehr Druck von Staatsseite mMn angemessen. Ich denke auch, dass man von einem Abiturienten verlagen kann, dass er/ sie statt eines Auslandsaufenthalts zur Selbstfindung auch im eigenen Land einer gemeinnützigen Arbeit nachgehen könnte. Auch hier wäre mMn eine Verpflichtung angemessen.
Sollte sich allerdings herausstellen, dass eine Verpflichtung unmöglich ist, weil dann zu viele Arbeitskräfte fehlen, dann wäre das natürlich das überzeugendste Argument gegen ein verpflichtendes Jahr. Ich erwarte von der Politik, dass sie vernünftig mit den vorhandenen Zahlen umgeht und eine darauf basierend vernünftige Lösung findet.
Ich dachte, euch geht’s bei den Arbeitslagern um Selbständigkeit, Charakterentwicklung, Unabhängigkeit, über den Tellerrand sehen? Da ist so ein Jahr im Ausland vielleicht nicht ganz schlecht?
Kommt dann von dir auch bald einer?
Und ist das schlimm? Schaust du auch herab auf Leute, die nach dem Abi eine Zeit im Ausland waren, wie der Türsteher?
Finde ich null überraschend, dass du zur Fraktion „mehr Druck auf Sozialhilfeempfänger!“ gehörst.
Es reicht völlig, sich die Zahlen anzuschauen. Naja, man muss sie auch noch verstehen.
Zugleich ein in jeder Hinsicht überzeugendes Argument für die Zwangsarbeit für Rentner. Sind in der Regel fit, haben Zeit, brauchen einen Übergang, brauchen einen Blick über den Tellerrand.
Bestimmt nicht, aber hilft nunmal dem Gemeinwohl in Deutschland nicht wirklich.
Rettungsdienst, MSHD, Essen auf Rädern, Krankenhäuser, Altenpflege, etc.
Können die denn wirklich alle auf Zivildienstleistende verzichten?
Beim Thema Corona lagen dir die Alten doch noch so am Herzen. Wie kommt es, dass sie dir jetzt völlig egal sind?
Das wirkt so scheinheilig.
Billig, aber leider dein „Niveau“.
Wo liest du raus, dass ich auf die Leute herabsehe?
Deine wilden Interpretationen werden wieder arg abenteuerlich.
So ein Langzeitarbeitsloser wie du, hätte doch so viel Zeit Bücher zu lesen und an seinem Textverständnis zu arbeiten. Ach, sorry. Arbeiten ist ja nicht so deins.
Wurde a) weiter oben schon widerlegt und zeigt b) wie fremd dir die Arbeitswelt ist.
Ich finde es auch nicht überraschend, dass es in deinen Augen niemanden gibt, der den Staat ausnutzt. (Ich korrigiere mich: niemanden außer Rentnern)
Da vertraue ich mal drauf, dass das den entsprechenden Instanzen gelingt.
Damit hast du mit einiger Verzögerung doch noch auf meinen gestrigen Post geantwortet.
Willkommen im Club der Befürworter von Zwangsarbeit, wenngleich nur mit anderen „Opfern“.
Ich bin der Meinung, dass man einem Abiturienten angesichts des Mangels an Arbeitskräften durchaus zumuten kann, dass er statt eines Jahres im Ausland einen Dienst im Inland absolviert. Arbeitnehmern in bestimmten Berufsgruppen wird derzeit auch die Möglichkeit gestrichen, ein Sabbatical zu machen, weil nicht genügend Arbeitskräfte da sind.
Wenn bisher noch kein Vorschlag von mir dabei war, der dich überzeugt hat oder den du als sinnvoll erachten würdest, dann beruhigt mich das. Wäre es anders, müsste ich mir diesen Beitrag noch einmal genau anschauen, evtl. wäre er gar im Fieberwahn entstanden?
An alle User: Vorsicht. Derzeit ist jemand in diesem Forum unterwegs, der sich in die Accounts von Usern einhackt und in ihrem Namen Dinge postet, die man nicht von ihnen erwarten würde. Der User ralph war vor ca. 2 Stunden betroffen, hat aber mittlerweile wieder die Kontrolle über seinen Account erlangt.
Im Beamtentum ein seit Jahren gern abgelehnter Antrag.
Deinen Ansatz, in die Lebensgestaltung anderer Menschen einzugreifen, kann man wohl als totalitär bezeichnen.
Umso wichtiger, junge Menschen vom regulären Arbeitsmarkt fernzuhalten, oder?
Wenn man sich die Internetaktivitäten so mancher Beamten anschaut, fragt man sich, ob da die Grenzen zwischen Arbeit und Sabbatical nicht fließend sind.