(Fußball- und andere) Filme

Glanzstunde der deutschen TV Unterhaltung.

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Packender Film nach einer wahren Geschichte von 300 Kindern, die den Holocaust überlebt haben und 1945 nach England gebracht werden - sehr bewegend! :black_heart:

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Ich gebe heute mal einen Dreiklang-Tipp ab:

Film, Buch, Musik.

Grade im Kino: (sagen wir, im Programmkino eurer Wahl)

die wirklich großartige Doku über eine der beeindruckendsten Intellektuellen weltweit - SIRI HUSTVEDT.

Siri begleitet mich schon mein halbes Leben und hat mein Denken in vielerlei Hinsicht geprägt. Sie und Paul Auster waren für mich immer die gute Seite von Amerika, und nach Pauls Tod habe ich sehr gelitten, denn auch er war mit zahlreichen seiner Romane ein wesentlicher Teil meiner ausgiebigen Lektüre. Ich hoffe, dass uns Siri Hustvedt noch sehr lange erhalten bleibt. Wir brauchen ihre Stimme.

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Steve Jobs gefällt das… :wink:

Wäre die Welt mehr wie Siri Hustvedt und weniger wie Steve Jobs - sie wäre schöner…

Steve Jobs - Gott hab ihn selig - war, wie ich vermuten würde, eher nicht im Blue Team. (Siehe Musik-Thread.)

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berührendes Kino zum Wochenabschluss (leider nicht mit der bekannten Synchronstimme Anthony Hopkins) mit One Life :black_heart:

„In den Monaten vor dem Zweiten Weltkrieg rettet der junge Londoner Makler Nicholas Winton 669 vorwiegend jüdische Kinder vor den Nazis. Fünfzig Jahre später wird er von den Schicksalen der Kinder, die er nicht retten konnte, verfolgt und von Schuldgefühlen geplagt. Er beginnt, sich mit seiner Schuld und seinem Kummer auseinanderzusetzen, nachdem er in einer Fernsehshow überraschend einige der Geretteten treffen durfte.“

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Kann ich nur unterschreiben!

Berührender Film basierend auf der Geschichte einiger unglaublicher Helden!

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sehr bewegend :black_heart:

Der Dokumentarfilm begleitet das Liebespaar Maria und Christiane über einen Zeitraum von 10 Jahren auf einer emotionalen Reise: dem Wunsch nach einem gemeinsamen Kind.

Der Wunsch
Über zehn Jahre lang versuchen Maria und Christiane, sich ihren Lebenswunsch zu erfüllen: ein gemeinsames Kind. Eine emotionale Reise mit immer größer werdenden Herausforderungen.

jährliches Kultkinovergnügen :black_heart:

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der mit Abstand beste und berührenste Film des Jahres - welch Lebensleistung, welch Mut & Wille - ganz groß! :heart::rainbow_flag::heart_eyes:

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Ein unglaublich wichtiger Film, der die blutigen Anfänge des israelischen Staates offenbart und die Niederschlagung des ararbischen Aufstandes (1936-1939) darstellt.

Nach und nach werden die einheimischen christlichen und muslimischen Palästinenser underdrückt, ausgeraubt und schließlich in Konzentrationslager gebracht und systematisch getötet und vertrieben - besonders Kollektivstrafen werden in dem Film gezeigt (Also Dorfbewohner für Handlungen der Rebellen bestraft/getötet)

Der Aufstand selbst wird etwas idealistisch dargestellt und zeigt auch die Denkprozesse einiger Kämpfer auf, die aus Mangel an Alternativen sich der Gewalt anschließen.

Die jüdischen Siedler sind dabei übrigens nur in der Ferne zu sehen, wie sie das beschlagnahmte Land bebauen und es wird deutlich wie früh schon Propaganda als Mittel benutzt wurde.

Die “Antagonisten” sind aber die Briten, wobei der Schauspieler Robert Amayo als Cpt. Wingate hervorzuheben ist.

Der Film wäre übrigens beinahe nicht zustande gekommen, da die Dreharbeiten kurz vor dem 7. Oktober 2023 beginnen sollten - Ein Wunder, dass der Film überhaupt fertig gedreht wurde.

Hier ein interessantes Interview mit einer der Schauspielerinnen Hiam Abbas und der Filmemacherin Annemarie Jacir:

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passt sowohl zur Musik als auch zum Film und eigentlich überall hin - zum Glück versüßen mir derartige Dokumentationen das Schulter-OP-Schmerz-Elend daheim…

Barbara - welch Künstlerin!

Echt jetzt? Ganz schlimmer Ami-Kitsch-Mainstream für mich. Aber Jedem das Seine.

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dann empfehle ich dir von Herzen eine Auseinandersetzung mit ihrem Werk - das ist Meilenweit von Kitsch entfernt! allein ihr quasi alleiniges Meisterwerk „Yentl“ :black_heart:

uns als lieb gemeinter Tipp:
die Verwendung des Satzes „jedem…“ würde ich überdenken :folded_hands:t2:

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Ich kenne Yentl. Für mich ist das Feelgood-Kitsch oberflächlichlichster Art.

Aber Jede*_r_inn, wie sie/es/er mag.*

Konstruktiv gesprochen ist Streisands Werk für mich so opportunistisch und unauthentisch, wie das von Madonna. Viel zu viele Wechsel im Dienst der Karriere. Wie bei BB.

Tina Turner, Björk oder Cher fand ich glaubwürdiger. Von de Beauvoir ganz zu schweigen.

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Yentl fand ich klasse. Hat mich berührt. Es ist zwar schon sehr lange her, dass ich den Film gesehen habe. Aber ich gehe einfach davon aus, die Jahre haben nichts daran geändert.

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Da muss ich auch sagen:

Barbra Streisand ist kein Kitsch.

Sondern schlicht ein Klassiker.

Als Sängerin und Schauspielerin ikonisch.

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Meine Frau und ich haben uns am Wochenende „Obsession“ angeschaut.

Meiner Meinung nach ein richtig richtig guter Horrofilm, vor Allem hat die Hauptdarstellerin richtig abgeliefert.

Dazu hat der Film nur ne viertel Million in der Produktion gekostet und entspannte 400+ Millionen eingespielt.

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Da schließe ich mich an.

Was der Streifen aus einer im Prinzip banalen Grundidee macht, ist absolut bemerkenswert. Regisseur Curry Barker versteht es meisterhaft, eine latent gruselige Atmosphäre zu erzeugen, oft weiß man gar nicht, warum eigentlich. Sein Spiel mit Schatten ist sensationell.

Und Du hast nochmal Recht:

Inde Navarette ist in der Hauptrolle eine komplette Wucht. So eine Performance hat man schon lange nicht mehr gesehen.

EDIT: Und den Incel-Subtext fand ich übrigens auch sehr hübsch.

*Eine 3/4 Millionen Dollar (750.000$) - trotzdem unglaublich wenig für diese Qualität

Der Film hat einen vermeintlich harmlosen Teil der Incel-Kultur beleuchtet: der “Good Guy”

Nur weil man höflich ist und ein guter Freund sein kann, hat man noch lange nicht ein Anrecht auf eine Person und ihren Körper.

Bear - der Protagonist - hat Nicky auf ein Podest gestellt und ist derjenige, der eigentlich “besessen” ist.

Er hat sich nie wirklich für ihren Charakter und ihre Wünsche/Träume interessiert sondern nur für ihren Körper und die Wunschvorstellung von ihr geliebt zu werden.

Während des Filmes hat er mehrfach die Chance zu erkennen, was wirklich mit ihr los ist, dass sie leidet und wie er ihr helfen könnte - aber er entscheidet sich immer wieder dazu das Offensichtliche zu ignorieren.

Sie kommuniziert mit ihm, zeigt ihm wie sehr sie leidet - aber er will schlussendlich doch nur seine “Wunsch-Nicky” haben.

Bei der Filmanalyse vergleicht Wolfgang M. Schmitt treffend die Geschichte mit der von Friedrich de la Motte Fouqués “Undine” aus der Romantik und der Vergleich ist mMn sehr passend.

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