(Fußball- und andere) Filme

Ein geiler Film muss ich sagen und das obwohl ich jetzt nicht der größte Anhänger des Genres bin aber wie die Hauptdarstellerin performt ist der absolute Wahnsinn und wirklich ganz ganz hohes Niveau. War tatsächlich auch ein Grund warum ich den Film überhaupt angeschaut habe weil Sie mir in den vorherigen Filmen bzw. Serien auch sehr gut war.

Inzwischen ist Sie auch im Gespräch für eine Marvel Rolle im neuen X-Men Film.

Würde ich begrüßen.

War gestern in I Swear (“Verflucht normal”), der in den Grundzügen wahren Geschichte eines Mannes aus Schottland, der unter dem Tourette-Syndrom leidet, welches dazu führt, dass man Tics entwickelt wie plötzliche, ruckartige Kopfbewegungen, Grimassen usw. Die besonders unangenehme Variante davon ist, dass man bei jeder unpassenden Gelegenheit üble Beschimpfungen herausschreit.

Die Geschichte dieses Mannes beginnt in den 80ern in Schottland, wo noch niemand etwas mit dem Begriff Tourette anfangen kann. Entsprechend eindringlich wird in dem Film auch geschildert, wie der Junge völlig überfordert ist wegen seiner sich rapide verschlimmernden Tics und wie er an den Rand des Suizids gerät, weil er von seinen Klassenkameraden gehänselt wird, vom Schuldirektor Prügel bezieht, seine Torwartkarriere den Bach runtergeht, seine Familie zerbricht.

Der Film schildert sehr deutlich seine Ups and Downs und wie er als Erwachsener lernt, mithilfe von einzelnen verständnisvollen Menschen seine Rolle in der Gesellschaft zu finden. Letztlich erfährt er so viel Anerkennung bei seinen Bemühungen um die Akzeptanz der Tourette-Menschen, dass er von der Queen höchstpersönlich mit einem Orden geehrt wird, welcher er bei der Zeremonie ein herzhaftes “Fuck you, Queen!” entgegenschreit.

Wir haben den Film im Original mit Untertiteln gesehen, was das beste aus zwei Welten verbindet: die unvergleichliche britische Fluchtradition mit den uns von den Fußballplätzen der Republik wohlvertrauten Verbalfäkalien deutscher Prägung.

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Habe davon mehrere Trailer gesehen und muss da unbedingt ins Kino. Schauspielerische Leistungen scheinen großartig zu sein. Und ja, denke den muss man im Original sehen.

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Auch in Deutsch ganz nett - hätte ihn mir aber doch gern auf Englisch angesehen. :smiling_face_with_tear:

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Durfte den Film heute in einer Sneak sehen!

Ich habe wirklich selten so sehr gelacht!

Und ein sehr bittersüßes und schönes Ende!

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Du Glücklicher ! Meine Sneak am Montag war nix besonderes (leider :man_shrugging:).

Ich warte gefühlt schon eine Ewigkeit auf den nächsten (guten) Film mit Edward Norton. „Motherless Brooklyn“ is schon fast ein Jahrzehnt her, und sein Knives Out - Ausflug … naja, wer‘s mag.

Aber gut zu wissen, dass meine Vorfreude auf „The Invite“ wahrscheinlich kein Irrlicht gewesen sein wird - danke!

Btw: In den nächsten Tagen befriedige ich mal wieder meine konventionelle Blockbuster-Popcorn-Kino-Seite. Christopher Nolans „Odyssee“ - hab am Montag den Trailer im Kino gesehen (daheim schaue ich aus Prinzip keine Filmvorschauen mehr, verlasse mich da mehr auf eure Berichte und andere Kritiken). Opulente Bilder, eine große tragische Geschichte - und ein Matt Damon-Gesicht! wie von Rodin in Thassos-Marmor gemeißelt.

Bin sehr gespannt auf Nolans neues Werk , nachdem sein Tenet mich seltsam unbeteiligt hinterlassen und Oppenheimer ihm endlich den (mbMn wohlverdienten) Doppel-Award für Regie und Film gebracht hatte (den ich schon bei Inception und Interstellar rausgerückt hätte…)

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Wobei hier die ersten Kritiken wirklich alles bieten. Von einem Meisterwerk bis hin zu einem möglichen Flop wurde da schon alles gesagt. Bin da auch sehr gespannt was der Film zu bieten hat. Die Geschichte an sich ist ja schon überragend. Nur über die Umsetzung kann man diskutieren, genauso wie über den Cast.

Der Trailer hat bei mir überhaupt nicht funktioniert. Ich finde die Kostüme nicht gut und auch die Sprache (Im Trailer sagt der Sohn von Odysseus z.B. „My dad is coming home“) wirkt irgendwie falsch. Diese „moderne“ Sprache passt für mich überhaupt nicht in so eine epische Geschichte.

Außerdem macht sich bei mir mittlerweile auch eine gewisse Zendaya Müdigkeit breit. Das gleiche hatte ich auch schon mit Pedro Pascal, der in gefühlt allen Filmen mitgespielt hat.

Sind alles keine großen Sachen, aber zusammen genommen weiß ich echt nicht, ob ich mir den Film anschauen will.

Tenet war ein absolutes Meisterwerk.
Genau wie Interstellar.
Saß ich jeweils mit offenem Mund staunend davor.

Oppenheimer hat mich aber nicht so gecatcht…

So verschieden sind die Geschmäcker.

In jedem Fall ist ein Nolan-Film ein Pflichtprogramm.

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Tenet hab ich mir vier(!) Mal im Kino angeschaut, so gut fand ich den. Oppenheimer fand ich, an sich gut, aber die Umsetzung der Explosion der Bombe war ne absolute Katastrophe, keine Ahnung, was ihn da geritten hat…

Bin bei der Odyssee echt gespalten bisher, weil Nolan für mich bisher echt ein No-Brainer war, wenn es um den Kinobesuch ging.

Achja, seit gestern gibt es ja auch den Trailer zu Dune: Part Three

Darauf hab ich auch richtig Bock!

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Nice.

Wird aber wahrscheinlich der letzte Film werden.

Danach werden die Bücher tendenziell unverfilmbar, zumindest meiner Meinung nach.

Naja da man hat jetzt schon Unterscheidungen zwischen Bich und Film gehabt gegen Ende des zweiten Films.
Und das wird mit dem dritten nur mehr werden, zumindest suggeriert das der Trailer und dann kann man vielleicht weitere Teile veröffentlichen.

Seh ich auch so. Was immer man von Christopher Nolan halten mag, er ist im Blockbuster-Bereich der einzige wirkliche Auteur. Und allein für den Ehrgeiz, solch “große” Filme mit Anspruch zu versehen, muss man ihm huldigen, finde ich.

Für Interessierte:

Im neuen epd Film-Magazin ist Christopher Nolan die Titelstory. Mit einem interessanten Konzept:

11 Texte von 11 Filmkritiker/-innen, die alle ihren Bezug zu Nolan deutlich machen. Darunter die Stars Stiglegger, Seeßlen, Worschech, Distelmeyer. Soviel sei gespoilert: Nicht alle erweisen sich als große Bewunderer, es gibt auch deutliche Kritik.

Früher hätte ich das noch als Blasphemie empfunden, mittlerweile kann ich die negativen Sichtweisen nachvollziehen, ohne sie unbedingt zu teilen.

Ich bin mal seine Timeline durchgegangen und setze meine Wertungen daneben:

FOLLOWING 7/10

MEMENTO 10/10

INSOMNIA 7/10

BATMAN BEGINS 9/10

PRESTIGE 7/10

THE DARK NIGHT 10/10

INCEPTION 10/10

THE DARK NIGHT RISES 7,5/10

INTERSTELLAR 6,5/10

DUNKIRK 7,5/10

TENET 10/10

OPPENHEIMER 9,5/10

Das ist schon eine unglaubliche Liste, wenn man sich bewusst macht, dass der Kerl erst Mitte 50 ist. Müsste ich selbst zwei Dinge nennen, die mich an seinen Filmen manchmal stören, dann wären es diese:

Frauenrollen sind nicht seine ausgewiesene Stärke. Darüber hinaus alles, was mit menschlichen Gefühlen und Beziehungen zu tun hat.

Und so perfekt und visuell atemraubend fast alles ist, so komplex und verschachtelt:

Manchmal wirken Nolan-Filme dadurch ein wenig “kalt”. Dann hängt es am Stoff, der einen packt oder eben nicht.

Beispiel ist bei mir INTERSTELLAR, in dem ich diese Vater-Tochter-Nummer so nervig dödelig fand, dass mich der eigentlich geile Stoff fast komplett verlor. TENET hingegen wird von manchen meiner Kino-Blase gehasst aufgrund seiner irre komplexen Storyline, aus deren Sicht hat Nolan hier einfach komplett übertrieben und den Angeber aufgeführt. Der Witz ist, ich finde, das stimmt - trotzdem stört es mich überhaupt nicht. Die Bilder sind einfach zu geil…

Dass Nolan den Zuschauer manipuliert, werfe ich ihm nicht vor. MEMENTO liebt jeder/jede, aber das ist der Manipulativste von allen! Solange ich es nicht merke oder es so gut gemacht ist, kann ich das gut ab.

Jedenfalls, bei der ODYSSEE bin ich sehr gespannt: ich habe keine Ahnung, wie diese Geschichte zu einem Nolan-Film werden soll. Es ist mir sogar ein Rätsel. Wird das der erste Nolan-Film, den ich wirklich nicht leiden kann?

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Die Noten für Prestige und Interstellar - 7 und 6,5 - sind die Kritikernoten?

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Jap die haben mich auch gewundert. Bin bei Prestige bei 8,5/10 und bei Interstellar bei 9/10. Sonst ok.

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Wenn, dann nur als grobe Vorlage.

Die weiteren Bücher werden ja sehr philosophisch und sind relativ handlungsarm im Sinne des Kinos.

Und wie man das letzte Buch, Band 6 der Originalreihe, verfilmen will in Hollywood… da ist das Grundthema ja schon recht explizit…

Interstellar:
Unglaublich und in Hollywood quasi nicht vorkommend, wie sich dieser Film erstmal über eine Stunde Zeit nimmt, die Figuren zu erzählen und die Stimmung zu legen.
Der Rest purer Genuss aus Bildern, Soundtrack, Wissenschaft.

Tenet:
Muss man mehrmals schauen, um ihn zu verstehen. Ist aber gar nicht schlimm.
Allein dieser Kampf im Zoll-Lager - einmal früh im Film und einmal spät - die gleiche Szene zweimal aus verschiedenen Perspektiven, und es macht total Sinn.

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Ja, wie bei den anderen auch, vom Kritiker Cheffe :wink:.

Wie schon erwähnt, für mich funktioniert INTERSTELLAR einfach nicht. Story-mäßig ist das genau mein Ding, wobei ich hier natürlich die wissenschaftliche Seite meine. Allerdings merkt man eine, wenn man so will, weitere “Schwäche” von Nolan-Filmen:

Er ist immer bemüht, sämtliche Fäden zusammenzuführen respektive aufzulösen. Bei einem so komplexen, anspruchsvollen Stoff wirkt das ein wenig streberhaft. INTERSTELLAR soll ja irgendwo Nolans 2001 sein. Kubrick hatte aber den Mut, mit zunehmender Dauer des Films immer weniger zu erklären, bis man sich am Schluss nur noch fragt, was zum Geier passiert hier? Das ist ganz wesentlich, warum man Odyssee im Weltraum als echten Trip erlebt. Bei Nolan gerät das eher zu einer (fraglos super-interessanten) Unterrichtsstunde. Und dann wird der Film halt aus meiner Sicht leider noch sehr, sehr gefühlig (die Vater-Tochter-Beziehung), und das tut ihm, finde ich, nicht gut. Mag sein, dass ich da nicht fähig zum Multitasking bin, aber wenn ich mir grade Gedanken über die Zusammensetzung und Funktionsweise des Universums mache, neige ich dazu, menschliche Interaktionen hintenan zu stellen - Nolan lässt das hier aber nicht zu… :wink:

Übrigens ist 6,5/10 ja immer noch ordentlich. Nur hat mich eben kein Nolan-Film so kalt gelassen wie dieser, und das nehme ich ihm insofern übel, als er so große Erwartungen weckt, anders als etwa der fast bescheidene PRESTIGE oder der fast noch als Indie-Werk durchgehende MEMENTO.

Noch etwas zu DUNE:

Hat jemand der hier anwesenden Herbert-Nerds auch die Bene-Gesserit-Serie DUNE:PROPHECY gesehen…? Und was kann man berichten? Ich überlege noch, ob ich die nachhole, weil ich eigentlich in den Büchern die entsprechenden Erzählstränge immer am geilsten und interessantesten fand. Aber die Kritiken waren ambivalent.

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Sam Neill ist tot.
Keiner der großen Stars des Kinos, aber mir kommt es so vor, als hätte ich kaum ein Gesicht öfter gesehen als seines.
Aber in Erinnerung wird er vor allem als der „Dinosauriermann“ bleiben.

Willkommen in Jurassic Park! | Jurassic Park (1993) | Clip German Deutsch

„In dieser magischen Szene aus Jurassic Park (1993) sehen Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) und Dr. Alan Grant (Sam Neill) zum ersten Mal einen lebendigen Dinosaurier – einen majestätischen Brachiosaurus. Die epische Filmmusik von John Williams, die pure Faszination in ihren Gesichtern und die monumentale Inszenierung machen diesen Moment zu einem der unvergesslichsten der Kinogeschichte.“

Heute sind diese visuellen Effekte kaum mehr der Erwähnung wert. Aber damals? Begann eine neue Epoche.
Und Neill schrieb sie mit.

R.I.P Sam

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