Das trifft auf die Känguru Chroniken glaube ich auch zu!
Echt? Dann muss ich mir das vielleicht doch mal anschauen.
Haben uns gestern „Bring Her Back“ von den Philippou Brüdern angeschaut, kann ich absolut empfehlen, wenn man z.B. „Hereditary“ oder „Talk To Me“ (war deren erster Film) mag. Seit Hereditary hab ich mich bei keinem Film mehr so unbehaglich gefühlt wie bei diesem hier, was für mich ein gutes Merkmal eines Horrorfilms ist.
9/10 Gruselpunkten
Aber als Warnung: man verlässt das Kino mit einem sehr schlechten Gefühl!
So viel Gaslighting hab ich wohl in noch keinem anderen Film erlebt und auch eine Triggerwarnung bei Selbstverstümmelung von Kindern.
Bei Weapons (auch empfehlenswert) ist genau das Gegenteil der Fall.
Man verlässt das Kino mit einem guten Gefühl.
Das liegt natürlich auch daran, dass ab ungefähr der Hälfte des Films der Film von Mystery/Horror zu Thriller mit Comedy-Elementen leicht umschwänkt.
Was beide Filme eint sind die sehr guten schauspielerischen Leistungen - auch und gerade bei den Kinderschauspielern.
Wobei man Sally Hawkins (Laura bei Bring her Back) hervor heben muss.
Noch nie habe ich eine Antagonistin so sehr gehasst wie sie.
Ansonsten noch empfehlenswert: The Long Walk - basierend auf Stephen Kings Buch.
Eine Metapher dafür, wie Diktaturen/Autoritäre Regime ihre Kinder mit Lügen und falschen Hoffnungen locken um sie für ihre Zwecke zu verheizen (Krieg, Machterhalt, Propaganda).
Der Film hat im Gegensatz zum Buch auch 2 entscheidende Unterschiede.
Die Teilnehmerzahl ist nur 50 statt 100 und das Ende ist weniger trostlos.
Auch hier sind die schauspielerischen Leistungen sehr gut.
Danke für den Tipp, werden wir uns anschauen.
Achja, nochmal ein ganz anderes Genre:
Die Nackte Kanone von 2025 mit Liam Neeson und Pamela Anderson ist genau das, was man erwartet, wenn man die alten Filme mit Leslie Nielsen kennt.
Der neue Film fängt sehr gut den Spirit der alten Filme ein und ich find auch die beiden Hauptdarsteller sehr passend in den Rollen. Ein super Film zum einfach genießen: Einschalten, Birne ausmachen, lachen (wenn man denn auf diese Art Humor steht)
Alleine die Szene mit der Bodycam hat sogar meine Frau, die sowas sonst nicht soooo lustig findet, dazu gebracht, vor Lachen zu weinen.
Fand ich auch an vielen Stellen witzig.
Nur hätte ich mir gewünscht ihn auf englisch zu sehen, da vermutlich viele Gags in der Übersetzung verloren gingen.
Der Running Gag mit dem Kaffee und die Verhörszene waren mein Highlight.
„The Roses“ hingegen konnte ich im Programmkino auf englisch sehen und der hat wirklich Spaß gemacht.
Die trockene englische Art des Humors von Benedict Cumberbatch und Olivia Colman sowie die Chemie zwischen beiden Schauspielern war umwerfend.
Ich hab den Film gesehen, ja. Großartig! Wie da über fast hundert Jahre ein Netz gesponnen wird, zu dessen Knotenpunkten immer wieder dieselben Themen wie sexuelle Ausbeutung und Unterdrückung, weibliche Identität und Geschlechterklischees gehören, ist gleichzeitig herausfordernd (weil anstrengend) und belohnend, wobei einem klar sein muss, dass man alle Querverbindungen zwischen den 4 Zeitebenen, alle Bindeglieder, alle wiederkehrenden Motive beim ersten Anschauen nur schwerlich mitbekommt. Ich war jedenfalls dankbar, dass ich den Film in einer Matinee zusammen mit anderen Filmfreaks anschauen konnte, also einerseits im Kino noch hinreichend wach und aufnahmefähig war und andererseits hinterher mich mit Freunden noch austauschen und Verständnislücken schließen konnte.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher von King. Wie nur wenige schafft er es, in die Gedanken der Protagonisten vorzudrinegen. Freu mich auf den Film.
Danke für die Eindrücke!
Nachdem ich gestern das Filmfest abgeschlossen habe (in meinem Alter sind knapp 20 Filme in acht Tagen halt doch schon fordernd), kann ich mich jetzt wieder dem regulären Kino widmen. Und da wir die nächsten Tage warmes Wetter haben werden, freue ich mich schon enorm darauf, IN DIE SONNE (zu) SCHAUEN… ![]()
Und ich habe sogar schon eine Zweitsichtung eingeplant, weil wie Du sagst: der soll so reichhaltig sein, dass das angeraten ist. Ein Kumpel von mir hat ihn bereits viermal (!) gesehen… ![]()
Ach, Wim Wenders und Werner Herzog waren nur vor einigen Wochen beide zeitgleich relativ präsent in den Medien, der eine wegen seines 80. Geburtstags (Wenders) und der andere wegen des Ehrenlöwen für sein Lebenswerk, den er bei den Filmfestspielen von Venedig bekommen hat (Herzog). Aufgrund der Berichterstattung waren mir beide Personen im Kopf und mich interessierte einfach, was die geschätzte MSR-Filmabteilung von ihnen hält.
Danke übrigens für Deine sehr lesenswerte Antwort.
@ChrisCullen: Danke für Deinen Podcast-Tip. Den werde ich mir anhören.
Ich komme nochmal drauf zurück…
@Zaungast hat sich ja bereits sehr wohlwollend geäußert, und meine Wenigkeit kann nach mittlerweile zwei Sichtungen nur allen allen allen empfehlen, sich dieses Jahrzehnt-Werk nicht entgehen zu lassen. Oder allein schon um mitreden zu können
. Mascha Schilinski jedenfalls, so meine nicht allzu mutige Voraussage, wird unsere Vorstellung von Kino in Zukunft noch sehr prägen. Ach, eigentlich hat sie das mit IN DIE SONNE SCHAUEN bereits getan…
Ich verlinke euch noch, bei Interesse, meinen persönlichen Text zu dem Film nach der ersten Sichtung in meinem Cineasten-Forum
. Gerne im gesamten Thread rumstöbern, aber Vorsicht: in den anderen Wortmeldungen tauchen naturgemäß Spoiler auf.
Sehr interessante (und sehr persönliche!) Stellungnahmen im angesprochenen Cineasten-Forum! Ich kann’s nur bestätigen: Der Film wirkt nach. Außergewöhnlich!
Noch ein Filmtipp von mir:
HONEY DON’T
Ethan Coen ist grade ohne seinen Bruder unterwegs und dabei, eine queere B-Movie-Trilogie abzuliefern - HONEY DON’T ist der zweite Streich (DRIVE-AWAY DOLLS war der erste).
Margaret Qualley, die ihre Mama an Leinwandpräsenz aber mal sowas von übertrifft, spielt wieder die Hauptrolle.
Wer auf coole, hingerotzte und mit flotten One-Linern versehene Ware steht, wird bestens bedient. Und Qualley ist… aber nun, seht selbst.
Als Appetizer füge ich noch einen alten Kenzo-Werbespot dran!
welch herrlicher Film, der augenzwinkernd ein meist unbeachtetes, doch sehr wichtiges Thema behandelt - klare Empfehlung! ![]()
Ein absolutes Feel-Good-Movie. ![]()
ja - aber zum Ende hin musste ich schon öfter schlucken… es ist halt ein totales Tabu-Thema - ich glaube, der überspitze Ansatz ist genau richtig gewählt!
Diane Keaton im Alter von 79 Jahren gestorben.
„Der Stadtneurotiker“, „Der Pate“, „Vater der Braut“, „Club der Teufelinnen“ u.v.m.
R.I.P. Diane.
Du warst schneller, aber das ist vollkommen ok.
Eine große Schauspielerin, die nie zum Superstar geworden ist - warum auch immer. Ich hätte mir noch ein paar Filme mehr mit ihr gewünscht. Sehr schade um sie!
wenn man an den Prinz von Bel Air oder Suicide Squad denkt, mag man es ja kaum glauben (ihr wisst es eh besser), aber Will Smith hat unfassbar starke Rollen gespielt - sei es in „Das Streben nach Glück“ oder in „Sieben Leben“…
letzterer ist wohl der Film, der mich mit am meisten rührt - handelt er doch von so viel Güte und der Suche nach Vergebung…
sieht man ihn das erste mal, zerreißt es einen fast zum Ende…
soeben habe ich ihn erneut gesehen - und er rührt mich jedes Mal zutiefst!

