![]()
Dank dir für die ermutigenden und warmen Worte!
Und ich verspreche dir: es könnte sich lohnen…
Du weißt ja: ich drücke mich normalerweise gerne etwas vorsichtiger aus. Jeder hat ja so seine Eigenheiten. ![]()
Habe mir jetzt einmal den Inhalt angeschaut. Und ja, der könnte mir gefallen. Danke für den Hinweis, wäre sonst sicher nicht auf den Film gestoßen.
Ich kann den Film „Heretic“ mit Hugh Grant (großartig gespielt) sehr empfehlen.
Dabei fällt mir gerade noch ein anderer Horrorfilm ein, den ich unglaublich gut finde: „Hereditary“
Zu dem Film gibt es auch viele Analysen bei Youtube, die einen in ein scheinbar unendliches Rabbithole führen.
Fand ich auch richtig stark. Große Empfehlung.
Ebenso, der wurde hier im Thread sogar schon mal erwähnt
(Beitrag 49)
Guter Filmgeschmack @godless.prayer ![]()
Zu Heretic
Es ist quasi eine milde Version von „Saw“ mit einem Glaubenskritik Twist.
Hugh Grant hat da mMn eine seiner besten Rollen abgeliefert und die Thematik wurde kritisch, gleichzeitig aber auch respektvoll angegangen.
Atheisten aber auch „Gläubige“ konnten dem Film etwas abgewinnen und das Ende hat eine gewisse Ambivalenz, die je nach dem ob man gläubig ist oder nicht, eine andere Bedeutung kreiert.
Wobei man auch sagen muss, dass die Führungsriege der Mormonen nicht gerade begeistert über den Film war.
Zu Hereditary:
MMn einer der besten Horrorfilme aller Zeiten.
Es ist ein Skandal, dass Toni Collette nicht mal für einen Oscar nominiert, geschweige denn ihn gewonnen hatte.
Aber auch die anderen Schauspieler haben unglaublich abgeliefert.
Der Film schockiert, wie es kaum ein anderer Film kann und er bleibt einem im Gedächtnis - ob man es will oder nicht.
Handlung und Sounddesign sowie die Kulisse… man kommt aus den Lobeshymnen nicht heraus.
Hier auch mal ein Video zum Soundtrack, was mich direkt nochmal den Film hat sehen lassen:
Ich kann ansonsten noch „Late night with the Devil“ empfehlen.
Der mMn beste Horrorfilm letztes Jahr (wobei er in den USA schon 2023 rausgekommen ist)
Der Film hat eine, sagen wir mal „hypnotische“ Wirkung, der man sich nicht entziehen kann und er ist definitiv mindestens einen Rewatch wert.
David Dastmalchian hat mit diesem Film wohl bewiesen, dass er für Hauptrollen gemacht ist und nicht nur in Nebenrollen glänzen kann.
Der „Look“ hat auch in mir, als eher jüngeren Mitglied des Forums, nostalgische Gefühle geweckt und der Film lebt von einer sehr eigenen Atmosphere - einem unterschwelligen Gefühl, dass etwas nicht stimmt und in einer Katastrophe endet.
(Gäbe es den ersten Teil nicht, dann wäre es bei mir „Smile 2“ geworden - er ist halt leider dem ersten Teil zu ähnlich auch wenn er handwerklich besser als der erste Teil ist)
Die Szene mit der Heimfahrt von der Party… Meine Frau und ich saßen damals einfach nur ein paar Minuten still da und konnten nichts sagen. Das war in etwa so wie ein Tritt in die Magengrube, obwohl man schon ko am Boden liegt.
Meine beste Freundin und Trauzeugin ist großer Bollywood-Fan, und sehr großer Shah-Rukh-Khan-Fan…
Neulich hat sie mir das Versprechen abgerungen, dass wir mal zusammen einen Bollywood-Film kucken. Background: Das ist nicht gerade mein Genre. Bisher hab ich nur indische Metzel-Action und den ein oder anderen Horrorfilm gesehen, weil in diesen die sonst üblichen Ingredienzien (wehendes Haar, Sonnenuntergänge, sinnfrei das Tanzen oder Singen anfangende Schauspieler) schon wieder humorvoll rüberkommen.
Jedenfalls habe ich jetzt dank @Gratschifter’s Tipp wenigstens einen Streifen, den ich mir wünschen kann und der dann was taugt!
Kleine Anekdote:
Meine Freundin und ich waren gemeinsam in Indien. Sie noch etwas länger, weil sie als Ärztin dort in einer Lepra-Station gearbeitet hat. Dort haben wir mitbekommen, wie die Inder Kino zelebrieren (und warum die sehr spezielle indische Art, Filme zu machen, dort so gut funktioniert): eine Menschenhorde hockt vor der Leinwand, alle gackern, jubeln und schmachten und sind ganz Gefühl. Völlig irre. Kein Wunder, dass diese Bollywood-Streifen die ganze Palette bespielen…
Fand ich auch sehr gut. Lebt natürlich enorm von der Gegen-den-Strich-Besetzung von Hugh Grant. Macht schon sehr viel Spaß, ihn solche Rollen spielen zu sehen. Empfehle diesbezüglich auch den richtig guten Guy-Ritchie-Streifen THE GENTLEMEN.
Ich auch, ich auch!!!
Leider ist der ein bisschen untergegangen in den Kinos. Auf Festivals hat der total abgeräumt, war auch letztes Jahr der Closer auf dem FFF.
Wirklich ein großartiger Film, wobei ich zögere, ihn so eindeutig in das Horror-Genre zu nehmen. Ist gleichfalls Satire wie Komödie, aber schon auch (für den ungeübten Zuschauer) gruslig.
In einer gerechten Welt wäre jedenfalls David Dastmalchian in der engeren Wahl für den Oscar gelandet. Das ist ohne Zweifel die Rolle seines Lebens.
@Gratschifter to the rescue, nice!
Danke für diesen tollen Einblick in eine uns sehr fremde Kultur - sehr interessant!
Macht schon Laune sich das mal „in real“ zu geben. Gab ja auch im Photothread schon tolle Inspirationen in die Richtung…
„Pink Floyds Meisterwerk „The Wall“ wird heute gern auf das „we don’t need no education” reduziert und auf Schulparties begeistert mitgegrölt: „Hey! Teachers! Leave us kids alone!”
Dabei ist es ein Lehrstück über den Widerstand gegen Autoritarismus, totalitäre Diktatur, Rassismus und Gewalt gegen Andersdenkende. Dieser Ausschnitt sollte in den USA in Dauerschleife laufen.
What about Sacha Baron Cohen? War erst nicht mein Humor, aber wenn ich mir das hier so anschaue…
…sollte ich das vielleicht einmal überdenken ![]()
Ich hab einen Tipp für alle Netflix-Abonennten unter uns…
Allerdings versehen mit einer großen Trigger-Warnung:
Bitte genau überlegen, ob man sich diesen Stoff antut!
ADOLESCENCE
Genau, die Serie, die (nicht nur) im britischen Unterhaus thematisiert wird.
Und auch anderswo: 42 Mio. Streams weltweit, meistgesehene Serie bei den Briten ever.
Der Hype gerechtfertigt?
Ja, Mann, aber sowas von.
Super-wichtiges, aktuelles Thema, gewissermaßen ein Kernproblem heutiger Gesellschaften. Weltweit übrigens.
Beängstigend gute schauspielerische Leistungen, bis in die kleinste Nebenrolle.
Das cineastische Niveau wirklich brillant. Ich will gar nix spoilern, aber es ist wirklich so, dass man Nägel kauend vor der Mattschiebe sitzt, obwohl vielleicht gar nicht viel passiert, außer dass sich zwei Menschen unterhalten.
Man kann ADOLESCENCE gut weg-binchen, 4 Folgen, 4 mal eine knackige Stunde. Danach ist man völlig überwältigt - und hoffentlich etwas nachdenklicher oder schlauer.
Für mich steht fest, das ist im Serien-Bereich das Beste, was ich seit KILLING EVE gesehen habe. Und ich hoffe sehr, dass sich die Gesellschaften weltweit zu Herzen nehmen, was man aus der Geschichte lernen kann. Erfreulich ist ohnehin, dass auf Netflix mal wieder etwas so Schweres, Heftiges, Ungewöhnliches, Innovatives so viele Zuschauer findet.
Ich habe Adolescence auch „weggebincht“ - das ist wirklich schlicht großartig. Und ganz abgesehen vom Inhalt: die Kameraführung mit dem One-Shot ist sensationell gut.
3 Tage nach der besten Serie heuer:
Eine wärmste Empfehlung für einen Film, der so unfassbar gut ist, dass er seit Jahren mal wieder das Potential hat, sich in meinen All-Time-Top-Ten einzunisten.
Ein Film, der jeden mit einem kleinen bisschen Rest-Herz komplett wegbläst und mit 166 Minuten Laufzeit tatsächlich noch viel zu kurz ist - wie es ein Cineasten-Kumpel von mir, der auch für die DEADLINE schreibt, formuliert hat.
Ein feuchter Traum von einem Film, der alles, aber wirklich alles richtig macht.
Ich saß gemeinsam mit zwei (mir unbekannten) Ladies in einem Münchner Programmkino, die eine etwa 60, die andere Rentnerin - und wir haben uns alle spätestens im letzten Drittel die Augen ausgeheult, weil alles so ergreifend war.
Ich verlinke euch noch eine Kritik eines weiteren Kumpels, der Kritiken für OFDb schreibt - aber verlasst euch darauf: für solche Filme ist Kino gemacht worden!
Lasst euch mitreißen von
BEATING HEARTS!!!
Ich möchte auch mal (wieder) eine Serien-Empfehlung aussprechen. Allerdings keinen Geheimtipp einer Indie-Produktion, sondern eine Show hinter der die wahrscheinlich größte, popkulturelle Marke überhaupt steckt. Warum ich Sie trotzdem jedem ans Herz legen möchte? Nun einerseits, weil es die Serie aufgrund ihrer Qualität schlicht verdient und andererseits, weil, obwohl das Star Wars Franchise dahinter steht, diese leider immer noch von zu wenigen Menschen gesehen wurde. Die Rede ist von Andor.
Oft wird Andor als Star Wars Show, für Nicht Star Wars Fans bezeichnet. Ich würde dieses Statement aber nur zu 50% unterschreiben. Viel mehr ist es mMn egal, ob nun Hardcore-Fan oder nicht. Wer an tollen Serienproduktionen interessiert ist, sollte Andor als Pflichtprogramm erachten.
Mit Andor gelingt Star Wars endlich der dringend benötigte Schritt, die altbekannten und ausgetretenen Pfade zu verlassen. Weg von der Skywalker-Familie, Lichtschwertern und dem Ansatz des Space-Märchen erzählt Andor stattdessen eine geerdete, brandaktuelle und erwachsene Geschichte über den Widerstand gegenüber einem totalitären Imperium, das Alles und Jeden kontrollieren und kleinhalten möchte. Und welche Opferbereitschaft vonnöten ist, um gegen einen solch übermächtigen Feind nur den Hauch einer Chance zu haben.
Auf einzelne Komponenten wie z.B. Inszenierung, Atmosphäre, Dialogkunst usw. möchte ich gar nicht näher eingehen, sondern Sie euch hoffentlich selbst entdecken lassen. Dagegen ist es, glaube ich, wichtiger zu erwähnen, dass Andor eine eigenwillige Erzählstruktur besitzt. Neue Episoden werden immer in 3er-Blöcken veröffentlicht. Nicht aus Willkür, sondern weil meist mehrere Episoden zusammen wie ein abgeschlossener Film samt Konklusion funktionieren und die übergreifende Handlung diese dann miteinander verbindet. In der ersten Staffel waren die Episodenblöcke so aufgeteilt: 1-3, 4-6, Episode 7 als Übergangsfolge und dann 8-10 u. 11-12.
Wer nicht sofort - aufgrund der Empfehlung irgendeines Hansels in einem Bayern-Forum - Disney Geld hinterherwerfen möchte, hat im Moment die Möglichkeit die ersten 3 Folgen kostenlos auf Youtube zu schauen. Allerdings nur im englischen Orginalton. Link zu Folge 1: https://www.youtube.com/watch?v=vfpmvUvubR0&t=30s&ab_channel=StarWarsUK
TL;DR: Andor ist das Beste, was Star Wars seit Jahrzehnten hervorgebracht hat und mMn der Originaltrilogie ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen.
Dankeschön für den Tipp!
Ich muss sagen, dass ich jetzt schon von mehreren Seiten viel Gutes von ANDOR gehört habe, sowohl von der nerdigen Fan-Szene als auch bei den Kritikern. Du bestätigst das - eventuell werde ich jetzt also doch endlich Disney Geld in den Rachen werfen müssen…
Bisher hab ich das (mit etwas Bauchgrimmen) vermieden, obwohl ich ich mich schon immer wieder ärgere, was ich bis dato alles nicht sehen konnte als Star Wars-Fan der ersten Stunde. (Nicht zu vergessen: das ganze Marvel Cinematic Universe.) Aber sind wir ehrlich, man kann eh gar nicht mehr alles sehen, was man sehen will. Deshalb hab ich mich bisher auf Prime, Netflix und Mubi beschränkt.
Eine Frage hätte ich aber noch:
ANDOR erzählt ja die Vorgeschichte zu ROGUE ONE.
Kann man den visuellen Stil mit dem Film vergleichen?
ROGUE ONE war ja auch schon für ein Spin-Off relativ weit von der Original-Saga entfernt, sehr düster, fast dreckig, mehr ein Kriegsfilm denn Science Fiction (wobei ich ihn sehr mochte. Grade den ernsteren Tonfall und die angedeuteten politischen Verhältnisse, die tiefer durchleuchtet werden). In dem Zusammenhang macht es ja auch Sinn, dass bei den Autoren Beau Willimon dabei ist, wie ich gelesen habe, und der hat mich schon in seiner Arbeit für HOUSE OF CARDS überzeugt.
Gut, dass du fragst. Auf den Film wollte ich nämlich noch eingehen. Um die Frage zu beantworten: Ja, „Look and Feel“ sind vergleichbar mit Rogue One. Die Adjektive „düster“ und „dreckig“ lassen sich 1zu1 auch auf die Serie anwenden.
Insgesamt setzen Film und Serie aber schon auf unterschiedliche Schwerpunkte. So werden in der Serie die Charaktere mMn deutlich besser herausgearbeitet. Im Film machte auf mich z.B. Cassian Andor, die titelgebende Figur der Serie, einen blassen, fast uncharismatischen Eindruck. Daher war ich gegenüber der Serie eher skeptisch eingestellt. Diese ist dann jedoch schnell verflogen.
2 Tipps von mir:
(Blood and…) Sinners ist ein Horrorfilm mit Drama, Comedy, Blaxploitation und Musikvideo-Elementen.
Von der Gewalt her erinnert er an ein Tarantino, die Schauspieler sind klasse und die Musik (schwarze und irische Folksongs) haut einen um.
Es ist eine wilde Mischung, die unterhält und sich einprägt.
Warfare ist vom selben Macher wie Civil War (nicht der Marvel Film) und erzählt die Sichtweise von einer Navy-Seals Einheit, die im Irak stationiert ist.
Dabei wurde mit den Überlebenden zusammengearbeitet um den Film so realistisch wie möglich zu machen.
Und das merkt man auch.
Es sind keine Heldentaten die gezeigt werden sondern die harte, brutale Realität.
Ich kann dazu Wolfgang Schmitts Review empfehlen, der zumindest mir wichtigen Kontext gegeben hat.
Ich schaue gerade, zum was weiß ich wievielten Mal, die Management Meeting Szene aus dem Film Margin Call und möchte hiermit eine Empfehlung für den Film abgeben.
Mit einem unfassbar stargespickten Cast zeigt der Film anhand einer fiktiven Großbank den Anfang der Finanzkrise von 2007.
Die oben genannte Szene finde ich einfach unfassbar gut, alleine was Jeremy Irons da abliefert…
Dazu passt dann auch noch der Film The Big Short, der die Finanzkrise eher aus der Sicht der Anleger zeigt.
Wahrlich eine oscarwürdiger Auftritt von Irons. Für mich war bisher The Big Short die Mutter aller Wall-Street-Filme (um Klassen besser als der gleichnamige Michael-Douglas-Kassenschlager).
Margin Call scheint eine konkurrenzwürdige Bildungslücke…
By the way - vielleicht ein interessanter Aufhänger für einen der berüchtigten Top-Ten-List-Aufrufe:
Was sind eure Best of Filme „(50 ways) To unterstand Capitalism (better)“ … ich hoffe, ihr versteht meine Idee? vielleicht hat wer nen besseren Titel…?
- Margin Call (I trust in Björn)
- Darwin‘s Nightmare
- We feed the world (und etwas eingeschränkt Let‘s make money)
- Cleveland versus Wall Street
- Bowlin‘ Columbine (stellvertretend für Michael Moores Gesamtwerk aus Filmen und Essays - so polemisch, einseitig und manipulativ er auch ist, steckt auch jede Menge Detailinformation in jedem Moore-Machwerk)
- Ich, Daniel Blake (mein Lieblings Ken Loach)
- Modern Times (letztlich alle Tramp-Filme von Chaplin)
- Bis neulich (ja ich weiß, einige verdrehen jetzt die Augen - @Gratschifter wieder mit seinem Never-ending-Pispers…)
- der obligatorische Platzhalter für die, die mir blöderweise nicht eingefallen sind, aber unbedingt hierher gehören…
und auf meiner Liste natürlich zuletzt : - The Big Short
PS:
Nicht in meinen TopTen - auch wenn einige Szenen sicher Sternmomente der KinoGeschichte sind
- Wall Street
- Wall Street 2 („… und ein… Mobiltelefon🤨“)
- The Wolf of Wall Street
- Lord of War (obwohl s vielleicht die letzte meisterliche Schauspielleistung von Nicolas Cage war)
Und auch wenn der folgende Film 3Sat-entsprechend eher brav und zurückhaltend ist - hier der Link zu „Oeconomia“ - einer sehr informativen 90min-Doku über „den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum, Verschuldung und Vermögenskonzentration“
Und hier noch ein Kaleidoskop weiterer möglicher (Film/Regie-)Kandidaten, Schwerpunkt letzte 25 Jahre - vom Filmkritiker Sascha Westphal, den ich sehr schätze, mit so manchem Film, den ich sehr schätze. Aber die oben aufgeführten Filme waren meine Eye-Opener - haben mein Mindset geprägt oder verändert.
Und hier der (unvermeidliche
) Link zu Pispers letztem Bühnenprogramm „Bis neulich“ - aufgenommen ne Woche vor seinem Abschied von der Bühne
„ Kleinkunst ist der moderne Ablasshandel des Gewissens.
„Das schlechte linke Gewissen klingt,
Wenn das Geld in der Kleinkunstkasse klingt.“
Deshalb sollten Sie auch alle Eintrittskarten aus m Kabarett aufheben.
Wenn dann irgendwann einmal -nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus- wenn dann jemand zu Ihnen kommt und fragt:
„Naaaa? Was hatten Sie denn für ne Funktion im dem Schweinesystem?“
Dann sagen Sie: „Mooomeeeent!“ und holen den großen Karton mit den Kabarett-Eintrittskarten hervor:
„Iiich?! Ich war im Widerstand!“
Edit: In meiner Liste fehlt unbedingt noch eine Serie: „Billions“ - ein diabolisches Meisterstück der Schauspielkunst mit Damian Lewis vs. Paul Giamatti.

