Unglaublich. Du hattes, glaube ich, von zwei Spielern gesprochen. Und das trifft ja auch zu (Verteidigung).
Frage eines Laien: kann man eigentlich „Chancenverwertung“ trainieren? Entscheidungsfindung? Präzision?
Abschließend: Ich habe das Gefühl in etwa wie in 2009/2010 - wir befinden uns am Beginn eines Zyklus’, der vielleicht in zwei oder drei Jahren mit einem erneuten CL-Sieg endet.
Umso bedauerlicher, dass Du dann gleich in der ersten Diskussion mit mir gleich am Anfang die Keule schwingst. Das hilft Deiner Ausführung natürlich nicht gerade.
Ich will hier auch noch einmal klarstellen: Ich sehe das Problem beim FCB viel tiefer als in der taktischen Ausrichtung von VK. Vielleicht bekommt er mit ein paar Anpassungen da noch einige Probleme gelöst. Meine Kernaussage seit einiger Zeit ist immer die Gleiche, weil die Probleme auch immer die Gleichen sind - egal war in den vergangenen Jahren Trainer war. WIr haben uns einfach eine Generation an Spielern herangeholt, die es nicht kann. Nicht auf Dauer - punktuell sehr wohl. Der 95er/96er-Jahrgang ist von Brazzo zu sehr verwöhnt worden. Er hat sie alle zu weltklasse erklärt, weil er ihnen diese Gehälter gegeben hat. Und Kimmich und Co beweisen ihre Qualität viel zu selten. Gerade jetzt, wo sie in der Veranwortung stehen, sehe ich mehr Minderleistungen als Topleistungen, wenn es darauf ankommt. Vor ein paar Jahren, als sie sich noch hinter den damaligen Anführern (Alaba, Thiago, Lewa) verstecken konnten, waren sie besser. Doch seitdem sie nun vorneweg marschieren müssen, gelingt es ihnen zu selten. Und solange diese Generation bei uns ist, werden wir das Problem auch nicht lösen. Allem voran steht Kimmich, der bei all den Wechseln im Kader die Konstante ist, die wir haben, seitdem wir defensiv so anfällig geworden sind (unter egal welchem Trainer und mit egal welchen IVs).
Ich verstehe wo du herkommst und de Ansatz von Tuchel war zu dem Zeitpunkt auch der richtige Ansatz. Gegen Arsenal war das am Ende aber ein 50-50 Spiel und gegen Real war man insbesondere im zweiten Spiel weitgehend unterlegen. Ich denke mit diesem Ansatz kann man immer wieder mal Erfolg haben, aber konstanter Erfolg ist nur durch eigenes dominantes Spiel möglich.
Kurze Antwort: Ja. Aber je älter man wird, desto schwieriger wird es mMn, dort große Fortschritte zu machen. Es gibt aber natürlich die Möglichkeit, Spieler ganz oft in Drucksituationen zu bringen und ihnen dort dann Coaching an die Hand zu geben (vereinfacht gesagt). Natürlich gibt es hier Spieler, die besser und schneller lernen als andere. Und es gibt wie überall Kapazitäten und ein Maximum. Aber verbessern kann sich da jeder.
Auch hier muss man in der Bewertung mMn aber vorsichtig sein. Eine extrem schlechte Entscheidungsfindung hat beim FC Bayern niemand. Aber es gibt auf hohem Niveau große Unterschiede. Und bei einigen Spielern kann man argumentieren, dass es für das höchste Niveau nicht reicht.
Mir fällt da, im übertragenen Sinne „A liar won’t believe anyone else“ ein…auf solche Ideen (Unterstellungen) kommt ja nur jemand, der eine Näche zu solchen Verhaltensweisen hat. Von daher sagt der Vorwurf mehr über ihn als über dich aus. Die vorhersehbare Reaktion der Anderen: „Dass du da so empfindlich reagierste, zeigt ja nur, dass ICH RECHT HABE!“
Ah okay, danke. Wir werden sehen, was passiert.
Ich bin jedoch optimistisch.
Und langweilig sind „unsere“ Spiele ja nie, das alleine ist schon, wie ich finde, eine Qualität. Auch wenn ich mir manchmal weniger Spannung wünschen würde
Es gibt zur Zeit zwei Videos des FCB, mal von den Herren, mal von den Frauen, in denen es um Mentale Stärke geht. Das bleibt aus fachlicher Sicht zwar recht plattitüdenhaft, aber der eine oder andere Ansatzpunkt ist da natürlich dennoch drin. Zum Beispiel versuchen Profis zu trainieren, sich nicht ablenken zu lassen, voll „in der Situation drin zu sein“ und sich etwa nicht von vorher vergebenen Chancen beeinflussen zu lassen, diese Situationen schnell abzuhaken, um bei der nächsten Chance die Wahrscheinlichkeit des Torerfolgs zu erhöhen. Auch das „ich wurde nur eingewechselt, jetzt muss das klappen“ gehört in die Kategorie: Davon muss/kann man sich freimachen. Also ja, der Umgang mit dem Druck, der indirekt beeinflusst, wie die Chancenverwertung ist, wird trainiert. Aber das ist halt nur die halbe? viertelte? Miete (neben Technik, Reaktionsschnelligkeit etc).
Lies Dir mal seine erste Antwort auf meinen Beitrag durch.
Danach geht es dann später weiter, indem er unterstellt, dass ich sage, dass alle Gegentore nach dem gleichen Muster gefallen sind. Habe ich nicht. Ich habe gesagt, dass viele nach dem gleichem Muster gefallen sind. Jemand, der aufgrund seines Berufs mit Sprache auseinandersetzen sollte (und auf der eigenen Webseite sogar schreibt, dass er sensibel damit umgehe), macht dann solche Gleichsetzungen. Da fehlen mir die Worte, weil solche offensichtlichen Unterschiede hier einfach im Sinne der eigenen Position (vielleicht sogar mit Absicht) übersehen werden.
Seit ich intensiv Radsport betreibe, habe ich mich damit auch immer mehr auseinandergesetzt, weil ich nirgends so nah an meine Grenzen komme wie dort (hater würden sagen, hier im Forum, aber das ist was anderes).
Für mich der Hauptunterschied von Sportlern in der Spitze. Ich hatte hier mal ein paar Gedanken angedeutet:
Wenn dich die ersten beiden Sätze so provoziert haben, kann ich das nachvollziehen. Ich finde dennoch, dass deine Ausführungen 0,0 auf das eingegangen sind, was ich zuvor hier bemängelt hatte. Stattdessen war es eher ein „ist ja alles Unsinn und wir machen trotz des Hinweises genau so weiter“. Kein kurzes Innehalten, kein Hinterfragen. Meine erste Reaktion war dementsprechend polemischer Natur. Kann ich auch lassen, gebe ich dir recht.
Seitdem bist du aber in einer Tour mit folgenden Dingen beschäftigt:
mir unterstellen, ich sei arrogant
mir unterstellen, ich mache meinen Job nicht ordentlich
mir einen Kuschelkurs mit dem FC Bayern unterstellen
mir unterstellen, ich hätte irgendetwas von dir verkürzt dargestellt (habe ich nicht, ich habe dir lediglich erklärt, warum die sieben Tore keinem taktischen Muster gefolgt sind. Auch nicht die Hälfte davon. Damit macht man es sich zu einfach. Du hast das wiederum argumentativ komplett ignoriert und gehst seitdem weiter nur aufs Persönliche)
mir erklären, worauf ich in meinem Job achten sollte
mir sogar ganz offenkundig unterstellen, ich würde meinen Job unprofessionell ausüben
Tja, ich habe sachlich geantwortet. Du hast unmittelbar darauf die Sachebene verlassen. Gut, dass Du jetzt einsiehst, dass es nicht richtig war. Doch genau deshalb ist die Diskussion halt falsch abgebogen, weil Du sofort in den Angriffsmodus gegangen bist. Da kann ich dann nicht anders, als eben die sprachlichen Ungenauigkeiten herauszuarbeiten, weil das eine ganz klare Provokation (ohne erkennbaren Grund) für mich war.
Und nur um das klarzustellen: ich habe nicht gesagt, dass Du Deinen Job nicht ordentlich machst. Dafür lese ich in der Tat zu wenig von Deinen Artikeln jenseits dieses Blogs. Doch was mir schon auffällt, ist die mangelnde Präzision in der Sprache (hier im Blog). Denn ich habe nie geschrieben, dass die drei Tore von Frankfurt und die vier Buden von Barca alle nach dem gleichen Muster gefallen sind.
Doch Du verstehst es genau so.
Ich schlage vor, dass wir die Sache hier beenden.
Den Angriff, den Du als Angriff auf Deine journalistische Ehre und Dein Selbstverständis empfunden hast, bitte ich zu entschuldigen.
Ich komme dir sogar einen halben Schritt entgegen und du schaffst es nicht, dir selbst auch nur einen Fehler einzugestehen? Stattdessen bin ich an allem schuld, ist klar. Stattdessen hast du ja alles nie so gemeint und gesagt? Junge, junge, junge … Lies deine Kommentare zu meinem Beruf nochmal durch.
Mir Arroganz unterstellen und dann so eine Shitshow als Kommentar produzieren, es ist unglaublich.
Ja, beenden wir das. Ich bin fertig. Mit Typen wie dir habe ich in der Tat keine Lust, auch nur ein weiteres Wort auszutauschen. Ist das unangenehm ey.
Nein, deine „Entschuldigung“ ist vergiftet. 99 Prozent deiner Nachricht sind „Ich bin super, habe alles ganz anders gemeint und du kannst einfach nicht mit Sprache umgehen; außerdem bist nur du schuld daran, dass wir überhaupt jetzt an dieser Stelle stehen und ich habe alles richtig gemacht.“
Ein Prozent deiner Nachricht ist: „Na ja, du hast es als Angriff empfunden, weil du es so empfindest, biete ich dir mal nach all den weiteren Provokationen eine Entschuldigung an, weil ich so großmütig bin.“
Weil wir in nahezu allen messbaren Kategorien Top 8 in Europa sind. Das ist zumindest meine Definition von Weltklasse. Und wirklich sportlich überlegen in den letzten Jahren finde ich international nur Real und City. Und meine Frage vorhin brauchst du mir nicht mehr beantworten.
Sieben Gegentore in zwei Spielen. Das tut jedem Fan weh, egal welcher Verein.
Ich denke, das ist der Grund, warum bei einigen die Nerven blank liegen.
Egal, wie und warum sie gefallen sind, es ist diese Zahl, die viele Fans einfach wirklich anpackt und wohl auch quält. Da ist wohl auch wieder die Angst da, dass die Saison so werden könnte wie die letzten beiden.
Das glaube ich persönlich nicht, aber als Fan kann ich das schon nachvollziehen.
Rechtfertigt keine Beleidigungen etc., aber vielleicht erklärt es ein bisschen diese Einer trat ins Wespennest-Stimmung.