Kovac ist damals am 10. Spieltag nach einer 5-1 Niederlage gegen Frankfurt entlassen worden. Sie hatten damit auf Platz 4 liegend 4 Punkte Rückstand auf den 1. Platz und Kovac hat durch einige wirklich fragwürdige Aussagen die Mannschaft gegen sich aufgebracht. Außerdem wurde grauenvoller Defensivfussball gespielt. Ich finde, wir können das noch lange nicht vergleichen.
Spannend, dass ihr nach schwächeren Spielen immer ganz genau wisst, was der Trainer eigentlich spielen wollte (und dass das natürlich keinesfalls funktionieren kann) … wie wärs denn altenativ mit der vagen Möglichkeit einer Chance, dass die Mannschaft den Plan nicht umgesetzt bekam, weil sie zu viele individuelle Fehler gemacht hat und der Gegner sie dazu auch noch ziemlich effektiv an ihrem geplanten Spiel gehindert hat?
Das könnte man so sehen, wenn wir regelmäßig souverän unseren Stiefel runterspielen würden mit gelegentlichen Ausschlägen nach unten. Die Ausschläge nach unten passieren leider zu häufig.
Auch Musiala und Davies bekommen jetzt scheinbar mehr Aufmerksamkeit vom Gegner.
Alleine das Gravenberch anspielbar war und Coman nicht jeden Ball verloren hat, wie zuvor Gnabry, hat schon für Stabilisation gesorgt.
Die Bayern Manschaft ist ein haufen ganz spezieller Charaktere. was, wenn es gut läuft, zu absoluten Höchstleistungen führt- jedoch eben schnell umschlagen kann.
Meine Theorie zum Kovac aus und der Flick Zeit kurrz gesagt, ist folgende:
Kovac hatte die Manschaft schon im ersten Jahr verloren, nonnte wegen den Titeln jedoch nicht gefeuert werden.
Man hat sich dann von seiten der Manschaft versucht etwas zusammenzureißen (evtl. auch auf Druck von UH)- der wollte den Nico ja angeblich), jedoch schenll wieder das Interesse an kovac verloren und deswegen gegen Ihn gespielt.
Flick war ja schon im sommer vorsorglich gehohlt worden. Der konnte dann übernehmen und mit etwas Glück zu Beginn (Zirkzee!) und absoluten Rückhalt der Kabine (Kovac weg- und damit keine Ausreden mehr) - den Rückhalt auch aufgrund von Druck des Vorstands („jetzt müßt ihr liefern“). Gewisse Spieler mußten damals ja auch zum Privaten Rapport beim Uli.
was dann kam, auch aufgrudn der Corona Pause, ist Geschichte.
Interesanter Weise gab es solche Querelen unter Pep und dem Don ja kaum. Warum? Deren Position war unantastbar. Und zwar nur sekundär wegen Erfahrung und Aura sondern weil der Vorstand hier keine Mätzchen geduldet hätte.
Jetzt scheint es so, als ob manche eben gern wieder Störfeuer entfachen.
Evtl. war es ja Nagelsmanns Reaktion auf Goretzkas hier kritisierten „Fehlverhalten“ auf dem Platz ?
Das man das im nachhinein als Schwindel verkauft ist im Hinblick auf die aktuelle Situation nur nachvollziehbar.
Ich weiß zwar ebenfalls nicht, was Nagelsmanns system sein soll udn ob es funktioniert. Ich halte Ihn jedoch für gut genug, sich anzupassen und zu lernen.
Da bin ich voll udn ganz bei Dir. Auch wenn viele Spiele zäh waren, wünsche ich mir die Spielkontrolle unter dem Don und vor allem Pep zurück. Und da spielt das ZM eine entscheidenede Rolle.
Das Problem wurde nach dem Trauma vom Finale dahoam ja auch richtig angegangen und einer der besten Transfers der Vereinsgeschichte getätigt- Martinez als zweikampfmonster hat gewaltigen Anteil am 1. Tripple.
Also gerade bei Pep und Jupp würde ich schon sehr davon ausgehen, dass bei denen viel über ihre Erfolge, ihre Aura, ihre Erfahrung gelaufen ist.
Im zweiten Schritt hatte dann der Vorstand natürlich auch keine große Lust irgendwelche Mätzchen zu dulden.
Über mangelnde Rückendeckung darf sich Nagelsmann aus meiner Sicht in dieser Saison nicht beklagen. Gerade mit der Entlassung von Tapalovic hat der Vorstand doch klar gezeigt, dass der Trainer unantastbar ist.
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+ZIDANE/…HASENHÜTTL (+BENÌTEZ/…SEOANE bzw. „Interims“-MATTHÄUS) - aber des Vereins „25 Mios-(Fehl-)Invest“ dürfte zwar kaum „Mehr-wert“, jedoch reichlich („Gesichts-wahrenden“) „Kredit“ besitzen…!?
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Kannst du nicht einfach mal in vernünftigen Sätzen schreiben? Dein Gestammel ist ja erbärmlich.
Einfach ignorieren. Mein Dritter. Das Leben wird schöner. ![]()
Über Trainerwohl oder -wehe entscheidet nicht das Forum, aber der FCB ist in der Vergangenheit nicht gerade dafür bekannt geworden, in solchen Fragen eine laisser-faire-Haltung an den Tag zu legen, wenn die selbst gesteckten Ziele verfehlt zu werden drohen. So weit sind wir natürlich noch lange nicht, und eventuell gelingt es ja auch, den Schalter wieder umzulegen. Wie mehrfach und von verschiedener Seite geäußert, liegt der Schlüssel dafür wohl im Mittelfeld.
Im Grunde ist es aus Nagelmanns Sicht ein Glück, dass wir jetzt im Achtelfinale PSG vor der Brust haben, eine Mannschaft, gegen die man auch ohne großen Gesichtsverlust ausscheiden könnte, je nachdem, wie die Partien laufen. Aber in dem Fall müsste dann wohl das nationale Double her. Einfacher wird es jedenfalls nicht für den Trainer. Ich wünsche ihm Erfolg.
Kimmich nicht. Aber was weiß unser Kapitän schon?
Du kannst es sicherlich besser beurteilen.
Ich würde sagen, dass wir eigentlich seit einigen Jahren ein Problem damit haben, Spiele seriös zu beginnen bzw. die ersten Minuten nach der Halbzeit mit voller Konzentration anzugehen. Meiner Meinung nach kriegen wir in der Anfangsphase bzw. in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff zu oft Gegentore und zwar meistens solche, bei denen man nachher das Adjektiv „billig“ verwenden kann.
Das war im Übrigen schon vor Nagelsmann so. Warum waren denn vor allem in Flicks 2. Saison so viele Aufholjagden überhaupt nötig? Das für mich Schlimmste an dieser ganzen Sache ist, dass es nicht nur in Spielen passiert, in denen man meinen könnte, es geht auch mit etwas weniger Einsatz, sondern auch in den wirklich wichtigen Matches gegen namhafte Gegner immer wieder vorkommt.
Es ist schon fast so, wie wenn unsere Spieler zu Beginn des Spiels oder gleich nach der Pause erst mal wieder auf Betriebstemperatur kommen müssten, während die Gegner es schaffen, da zu sein, sobald der Schiri anpfeift.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen deutlich schwächere Bayern-Mannschaften regelmäßig früh in Führung gingen, weil sie gleich Vollgas nach vorne spielten. Frühe Tore gibt es zwar nachwievor hin und wieder zu bejubeln, aber mittlerweile bin ich ehrlich gesagt froh, wenn die Anfangsphase einer Halbzeit ohne Gegentor abläuft.
Und für den Kapitän, weil er es nicht schafft seine Mitspieler anzuführen.
Vielleicht sollte man mal bei de Ligt anklopfen.
Ich würde sagen, dass die Faktoren, die 2020/21 vorherrschten, keine Rolle spielen dürfen, wie man in ein Spiel geht. Ich würde sie letztendlich nur als Argument dafür gelten lassen, wenn man Spiele in der Schlussphase noch aus der Hand gibt, weil man eben wegen der hohen Belastung nicht mehr über die gesamte Spielzeit Vollgas geben kann. 2020/21 war man jedoch trotz der hohen Belastung durchgehend in der Lage, bis zum Schluss zu kämpfen und viele Spiele auch noch spät zu drehen. Wer sich in der Schlussphase noch konzentrieren kann und Kraft hat, der sollte es auch schaffen, in der Anfangsphase sofort wach zu sein, oder?
Wenn man, wie wir 2021 Dortmund nach 0:2 noch mit 4:2 besiegt und dabei 2 Tore in der Schlussphase erzielt, dann ist das ein Beispiel, dass man in der Lage war, bis zum Schluss fokussiert zu sein. Warum gelingt das am Anfang nicht.
Da es weder Flick noch Nagelsmann hinbekommen haben, aber bei Pep und Heynckes mit anderen Spielern diese „Schlafphasen“ eher selten vorkamen, denke ich, dass das ein Charakterzug einiger Spieler ist, der mir persönlich nicht gefällt.
Wir haben gegen Köln mit 120 km unseren Saisonrekord an Laufleistung aufgestellt.
Die Kölner haben mit 129 km den Rekord für die gesamte BL in dieser Saison gesetzt.
Es war also ein von beiden Seiten sehr intensiv geführtes Spiel.
Zwei Denkansätze dazu:
- Der Mannschaft fehlt es nicht an grundsätzlicher Bereitschaft und Willen. Es wird schon gar nicht gegen den Trainer gespielt.
- Trotzdem bedenklich, wenn eine Mannschaft wie der FCB schon läuft wie die Hasen, wie wenig dabei rüberkommt.
Die Schwächen des Kaders etc. wurde ja schon xfach durchgekaut und sind keine ausreichende Erklärung für unsere eklatanten Schwächen im Ligaalltag. Am Ende ists wohl ein Trainerproblem.
Mal aus reiner Neugier:
Sind wir hier bei MSR eigentlich eine 100%ige Männerriege und diskutieren ausschließlich „von Mann zu Mann“? Oder verbergen sich hinter dem einen oder anderen Nickname auch Frauen?
Ich kann mich aus all den Jahren jedenfalls an keinen einzigen Fall erinnern, wo sich eine hier mitdiskutierende Frau in den Beiträgen auch als Frau zu erkennen gegeben hätte.
Allerdings fragt man denjenigen, den man zitiert, ja auch nicht nach seinem/ihren Geschlecht.
Andererseits wäre es bei dem hohen und stetig wachsenden Anteil fussballbegeisterter Frauen in der Bevölkerung schon verwunderlich, wenn hier nicht auch einige sachkundige Frauen posten würden.
Letztlich können diese Frage vermutlich nur die Betreiber beantworten, also „das Team“.
Die Frage habe ich mir tatsächlich auch schon gestellt. Würde mich wundern, wären hier nur Männer aktiv.