[England, Premier League] Rund um die Liga

Es sind Änderungen in Planung, aber eher Verbesserungen.

Die geplante Reform
Die Premier League entwickelt seit einiger Zeit ein neues System, das sich an den FSR der UEFA orientiert und die PSR ersetzen soll. Die Einführung dieses neuen Systems war ursprünglich für die Saison 2025/26 geplant, wurde aber verschoben und wird nun frühestens 2026/27 eingeführt.

Squad Cost Ratio (SCR)
Das Herzstück des neuen Systems ist die Squad Cost Ratio (Kaderkostenquote). Diese würde die Ausgaben eines Vereins für „Fußballkosten“ (Gehälter von Spielern/Trainern, Transferamortisation, Beraterhonorare) auf einen Prozentsatz seiner Gesamteinnahmen begrenzen – für Premier-League-Vereine werden 85 % vorgeschlagen. Die Version der UEFA sieht eine schrittweise Absenkung auf eine Obergrenze von 70 % vor.

"Top-to-Bottom Anchoring" (TBA)
Ein noch umstritteneres Element des Vorschlags ist das „Anchoring“ (Verankerung). Dies würde eine harte Ausgabenobergrenze für Fußballkosten schaffen, die an ein Vielfaches (z. B. das Fünffache) der Fernseheinnahmen des letztplatzierten Vereins der Liga gekoppelt ist. Dies fungiert als eine Art weiche Gehaltsobergrenze („soft salary cap“) und wird von der Spielergewerkschaft (PFA) vehement abgelehnt.

Der Übergang von PSR zu SCR stellt einen fundamentalen philosophischen Wandel dar. Das PSR ist ein verlustbasiertes System. Es kümmert sich nicht darum, wie viel ein Verein ausgibt, solange seine Verluste durch Einnahmen oder Eigenkapital der Eigentümer gedeckt sind. Das vorgeschlagene SCR ist ein einnahmenbasiertes System. Es koppelt die Ausgabenkraft direkt an die Einnahmengenerierung. Während die PSR es einem ambitionierten Eigentümer ermöglichen, massiv zu investieren, um zur Elite aufzuschließen (solange er sich die Verluste leisten kann), würde die SCR die bestehende Finanzhierarchie festschreiben. Vereine mit den höchsten Einnahmen hätten dauerhaft eine höhere Ausgabengrenze als kleinere Vereine, was es für aufstrebende Klubs mathematisch schwieriger macht, die Lücke durch Investitionen zu schließen. Das neue System priorisiert Kostenkontrolle und finanzielle Stabilität gegenüber Wettbewerbsdynamik – ein Kompromiss, der im Mittelpunkt der Debatte über seine Umsetzung steht.

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Hoffentlich wird es so durchgesetzt. Stichwort 115 Verstöße von ManCity…

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Gruda schießt Pep ins Mittelfeld

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In die Krise kann man da schon sagen.
Ich bin nicht sicher, ob Pep die Saison zu Ende macht. Das sieht nicht gut aus.

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Irgendwann trifft es jeden.

Der Kader ist auch unglaublich bieder. Schaut man sich die Startelf von heute an, dann würden die Leute hier vermutlich vor der Säbener Straße protestieren, würde Kompany so ein Mittelmaß aufstellen.

Weiß jetzt nicht, ob alle Optionen verfügbar waren, aber das wirkt schon wieder mal so wie klassisch vercoacht.

Liverpool-Arsenal

Probiere es mal wieder mit einem englischen Spitzenspiel. Fazit zur Halbzeit:
Besser kann man die kritische Haltung zum FC Bayern kaum reflektieren als mit dem schönen englischen, oft zitierten Spruch:
The grass is always greener on the other side.

Echte Torchancen auf beiden Seiten: Null.
Attraktivität: Nicht vorhanden.
Allgemeine Strategie: Risikovermeidung.

Im Mittelfeld die üblichen Ringkämpfe. Es gilt die Maxime, die Öffnung von Räumen mit allen Mitteln zu vermeiden. Dito Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Ergebnis: selbst vielversprechende Angriffe und Konteransätze werden abgebrochen und wieder nach hinten gespielt. Führt dazu, dass ein solches Spiel mit einer unfassbaren Ansammlung von individueller Klasse im Wortsinne steht. Nicht nur die Spieler, das ganze Spiel.

Aber is ja wurscht. Der Sky-Typ sagt über das schlechte Spiel: Ist mir egal, ich schau dann halt, was drumrum so passiert, ich sitze in der ersten Reihe in der PL, wie kann das nicht geil sein?

Nun, nicht geil ist, dass man die Bayern an die Wand nageln würde, spielten sie so einen Fußball. Man würde sagen, das kann man den Zuschauern nicht antun, so einen unattraktiven Ansatz.

Nicht falsch verstehen, das heißt nicht, dass es sich hier um zwei schlechte Teams handelt, ganz im Gegenteil. In der CL werden die um den Sieg mitspielen, keine Frage.
Trotzdem ist mir das noch reichlich unperfekte Spektakel in der BuLi wirklich lieber. Ich habe den Verdacht, die PL hat ihren unschuldigen Flow, der auf Tempo und Rauf-und-Runter-Spiel basierte, unter dem entrückten Eindruck der irren Ansammlung von Spitzenspielern längst abgelegt. Ein Typ wie Arteta hat seinen ursprünglichen fußballerischen Ansatz abgelegt, der will nur noch zwanghaft endlich den Titel und denkt, mit der Spielweise wird’s endlich klappen (könnte sogar stimmen).
Und Flo Wirtz kann einem nur leid tun. Das ist - bei Liverpool! - ein so komplett anderer Fußball als er mit Xabis Zauberern bei Leverkusen spielen durfte, dass er kaum zur Geltung kommt. Wenn er dann mal am Ball ist.

Und dann muss man noch Didi Hamann als Co-Kommentator ertragen. Der wie üblich seine Thesen schraubt, die Querdenkern gefallen würden (etwa: Kerkez gewinnt ein Duell mit dem Arsenal-Flügel mit einer tollen Grätsche. Daraufhin Hamann: das war schlecht, weil er die Grätsche auspacken muss, er ist zu langsam. Ihn interessiert halt nicht die faktische Leistung, ihn interessiert nur die eigene These, und die will unterlegt werden.)

Na, mal sehen.
Ein Tor, und alles kann sich ändern. Oder?

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Bayern spielt eben sehr selten gegen so starke Gegner. Gegen Arsenal in der Champions League wäre ein Auftritt wie von Liverpool gerade auch für Bayern okay. Aber grundsätzlich hast natürlich Recht mit:

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An dem Duell wird sich halt die Meisterschaft eher nicht entscheiden. Also so früh in der Saison lieber ein Unentschieden mitnehmen und gegen alle anderen punkten. So zumindest würde ich einen Teil der Logik erklären.

Das dem das selbst nicht peinlich war? Wie er da wie ein Tourist die Fans/Stimmung (alle auf the Kop singen mit und können alle Texte) dort lobt und dann allen Ernstes sagt „das sportliche habt ihr ja selbst gesehen“. Wahnsinn. Und dafür wird der bezahlt!

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Für das Freistoßtor war es dann doch schön dass Spiel angeschaut zu haben.

Isak schlägt Wirtz. Zumindest bei der Ablösesumme.

Schön zu sehen, wie ein Arbeitnehmer durch Arbeitskampfmaßnahmen mal wieder seine ihm zustehenden Rechte erstreitet. :slightly_smiling_face:

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Unschön ja.
Aber wenn man sieht, wie viele Clubs heutzutage handeln… Das ist oftmals keinen Deut besser.
Tu mich schwer, dann immer pauschal auf die Spieler draufzuhauen.

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Einer ist halt immer der Buhmann. In dem Fall Isak, im Fall von Jackson wiederum der Verein.

Also draufhauen kann man immer, es muss halt nur den Richtigen treffen.

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In diesem Business kannst du heutzutage fast alle in den berühmten Sack stecken. Die Gier kennt auf keiner Seite mehr Grenzen.

Leider sind die Vereinbarungen die man getroffen hat meistens nur mündlich getroffen worden und wenn es dann Ernst wird erinnern sich nur die wenigsten Spieler oder Verantwortliche daran…

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Verstehe immer noch nicht wieso Guardiola an Donnarumma dran ist.

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Bei liverpool darf guehi auch wieder seine Sachen packen und umdrehen.
Als wär am letzten Tag jeder Verein überrascht, dass das Transferfenster schließt :person_facepalming:

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Weil einziger Torwart von Weltklasseformat auf dem Markt und TW-Position riesige Baustelle. :man_shrugging:t2:

Für Tel sieht’s auch nicht gut aus.
Spielt eh schon wenig und jetzt kommt noch kolo muani und Xavi Simons dazu, kulisevski ist auch noch verletzt und wird irgendwann wieder fit sein.
Bin gespannt wie’s mit dem Jungen weiter geht :thinking:

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Leihe mit Kaufoption nach München als Ersatz für den langzeitverletzten Gnabry im Winter.