Wenn ich das lese, frage ich mich doch ehrlich, was die da (ursprünglich) bei der Trennung von TT verhandelt haben…?!
Als Arbeitgeber kann ich meine Angestellten doch jederzeit bei vollen Bezügen (bis zum Vertragsende) freistellen - dafür muss ich ja nichts verhandeln. Wenn die-*derjenige dann aber vorzeitig einen anderen Job annimmt, dann wäre damit ja aber die Beschäftigung (und damit die Verpflichtung zur Gehaltszahlung) beendet.
Nun mag es so sein, dass man Trainer nicht als klassischen AN ansieht und darum in dem Fall die Verhandlungsposition in dem Fall für den Trainer besser ist und man darum vereinbart, dass bei einem vorzeitigen Antritt eines anderen (Trainer-)Amtes die dortige Vergütung auf die eigentliche, bis zum regulären Vertragsende zustehende Vergütung angerechnet wird, aber nicht ganz entfällt - da andernfalls die Motivation das Trainers dafür zu gering wäre. Aber alles, was darunter bleibt (Verzicht auf 30 % laut Bericht), ist doch verrückt!?!
Hoffmann hat es nicht leicht bei Schalke. Erst auf die Bank verbannt, jetzt ein innovatives Torhüter-Casting.
Zumindest dürfte es gelingen, so den Druck auf die beiden Torhüter zu maximieren.
Geschickt zieht er Traps „Stronzo vs Strunz“ Bonuskarte
Seine Erklärung für das Missverständnis. „Ich dachte, ich bin des Deutschen gut bewandert, aber ich habe mich da einfach vertan“, sagte der inzwischen 53-jährige Kroate, der in Berlin geboren wurde und seine gesamte Karriere über bei deutschen Vereinen sowie bei RB Salzburg spielte.
Nachdem das damals ja so große Wellen geschlagen hatte schon interessant:
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„Erst einmal muss man folgendes dazu sagen: Als ich damals in München anfing, hatten wir die Situation, dass wir schon eine Mannschaft hatten, die umgebaut werden musste. Und das war ja auch eine Vorgabe, dass man schon den Generationswechsel vorantreibt“, erklärte Kovac bei „Sky90“.
Müller spielte unter dem Ex-Profi weniger als gewohnt, dachte sogar über einen Abschied vom FC Bayern nach. „Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen“, hatte Kovac damals gesagt. Ein Satz, der anders gemeint gewesen sei, offenbarte der Ex-Bayern-Coach nun.
„Ich wollte damit aussagen: Wenn es nicht laufen sollte, dann wird er mit Sicherheit kommen“, erklärte Kovac. Müller sei „nicht der Notnagel“ gewesen, beteuerte er.
„Ich habe mit Thomas auch darüber gesprochen und Thomas weiß ganz genau, wie die Situation war. Ich glaube aus heutiger Sicht hätte Thomas damals sehr viel mehr spielen müssen“, führte Kovac aus.
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Wenn Kovac richtig clever wäre hätte er das halt nicht nur mit TM selber besprochen oder viele Jahre später bei Sky90.
Sondern spätestens bei der traumhaften Vorlage die TM selber nur paar Spiele später mit seinem Tor in letzter Minute im Pokal geliefert hatte, hätte er perfekt „verwandeln“ können mit:
Seht ihr, mit „Not am Mann“ meinte ich bei TM doch im Leben nicht den „Notnagel“ sondern genau den „Retter in der Not“ wie er jetzt prompt wurde…
Diese Nicht-Absage ist natürlich nicht die feine englische Art. Aber ich bin glücklich, dass Eberl sich für Kompany entschieden hat und sich auch durchgesetzt.
„Nach einer langen Trainersuche, begleitet von diversen Absagen, waren die Bosse auf Flick gekommen. Der wollte nach seiner misslungenen Mission als Bundestrainer eigentlich nur ein Langzeit-Projekt bei einem neuen Verein unterschreiben. Seine Liebe zum FC Bayern und Gespräche mit den Vereins-Ikonen Uli Hoeneß (72) und Karl-Heinz Rummenigge (69), welche Flick in der ersten Jahreshälfte geführt haben sollen, sorgten bei ihm zu einem Umdenken: Flick hätte seinen Herzensklub für ein Jahr übernommen. Mit Eberl gab es deswegen einen Austausch. Der Sportvorstand wusste um die Möglichkeit, welche ihm durch die Vorarbeit bei Flick entstanden war – er hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch schon Vincent Kompany (38) als neuen Trainer im Blick. Eberl wollte einen kompletten Neustart, keine aufgewärmte Story.
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Letztlich waren die gescheiterten – bzw. nicht weiter verfolgten – Gespräche Flicks Glück: Auch dank der guten Beziehungen seines Agenten Pini Zahavi (82) zu Barça-Präsident Joan Laporta (62) wurde Flick am 29. Mai – am selben Tag der offiziellen Ernennung von Kompany zum Bayern-Coach – neuer Trainer des Weltklubs. Er unterschrieb bis 2026.“
Overall ein WIN-WIN für alle Beteiligten würde ich sagen - Eberl sei Dank!
Weil man eben sehr berechtigte Zweifel hatte wegen „aufgewärmt“, wegen seinem 2. lange nicht mehr so glorreichen Jahr bei uns und vorallem auch der noch weniger glorreichen Zeit bei der NM?
Und das eine Jahr Vertragszeit heißt ja keineswegs dass danach Schluss sein müsste - siehe zB auch Nagelsmanns Vertrag beim DFB ursprünglich nur für ein Jahr bis nach EM…