Ehemalige Bayern: Spieler, Trainer & Funktionäre

Aah, das macht Sinn.

Nächster Neuzugang: SC Paderborn vor Transfer von Ex-FC-Bayern-Talent

„Er galt einst als eines der größten Talente des FC Bayern München – jetzt steht Oliver Batista Meier vor seinem ersten Bundesliga-Abenteuer. Laut Informationen des Pay-TV-Senders „Sky“ wird der 25-jährige Offensivspieler zu Aufsteiger SC Paderborn wechseln. Die Vertragsunterschrift soll am Donnerstag erfolgen. Bei den Ostwestfalen soll der Rechtsfuß dem Vernehmen nach einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2029 unterzeichnen. Zuvor steht aber noch der obligatorische Medizincheck auf dem Plan.“

Führt die lange Reise von OBM ihn doch noch in die BL?

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Das wäre schon ziemlich cool

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Absolutely!

Wenn man sich die U17/19 BL All Time Torbeteiligungs Statistiken (letztens bei der Frage mit Karl gemacht wie absehbar dass war mit seinem Monsterdurchbruch auf deren Basis - Antwort SEHR, nur mit genau dem Sorgenkind OBM als seltene große Ausnahme) anschaut ist er einer der wenigen Topscorer, die es nicht groß geschafft haben später.

Wäre in der Tat echt toll wenn es doch noch klappt, Potential hat er sicherlich ohne Ende…

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Ich habe damals doch einige Spiele von ihm gesehen und das war schon ziemlich stark. Bis eine schwere Sprunggelenksverletzung kam und kurz nach dem Comeback gleich noch eine Verletzung. Danach wirkte er nicht mehr spritzig/dynamisch.

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Nach Bayern-Abschied: Peter Gaydarov findet neuen Job in Spanien

„Mit diesem Wechsel hatten wohl nur wenige gerechnet. Am 30. April verkündete der FC Bayern, dass U19-Coach Peter Gaydarov den Verein verlässt. Nun ist bekannt, wohin der Weg des Trainer-Juwels führt. Gaydarov wird Co-Trainer von Edin Terzic bei Athletic Bilbao. Der frühere Dortmunder übernimmt den spanischen Traditionsverein zur kommenden Saison.“

Gaydarov nach Bilbao. Baske ist er offensichtlich keiner. Aber bei den Trainern nimmt man es dann doch nicht so genau.

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Ich glaube, nicht mal Edin Terzic ist Baske :wink:

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Für Hülsmann geht es wohl nach Frankreich

https://x.com/i/status/2070077663067152644

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„Doch der TSV-Boss bestätigt auch: „Das Management von Hülsmann hat uns informiert, dass da was kommen könnte.“ Würde der Schlussmann wechseln, würde Hartberg den wohl teuersten Transfer der Klubgeschichte eintüten. Allerdings hat laut „Krone“-Infos Hülsmanns Ex-Klub Bayern München eine nicht unwesentliche Weiterverkaufsbeteiligung im Kontrakt verankert…“

Auch für Bayern dürfte noch was drin sein.

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Die Rassismus-Debatte um Schweinstiger zieht weiter Kreise…

https://x.com/imiasanmia/status/2070414349647180175?s=46&t=AlRaNjfM_7efhTG8jxTUUg

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Basti ist kein Experte für den afrikanischen Fußball.

Vielleicht sollte er sich mit dem Thema mal auseinandersetzen. Wäre nicht schlecht. Die Gesellschaft reagiert sensibel auf stereotypische Aussagen bei den Thema. Das ist aus meiner Sicht in Ordnung. Man darf sich da ruhig mehr Mühe geben.

Aber man sollte deswegen keinesfalls auf die Gesinnung schließen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen ungeschickten Formulierungen und rassistischer Haltung.

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Ich glaube nicht, dass das wirklich “die Gesellschaft” tut, das ist eher eine besonders sensible Subgruppe - die Mehrheit hat sich bei Basti’s Aussagen vermutlich gar nix gedacht.

Insofern gut, dass jemand den Hinweis gibt, dass man auch ungewollt in die Falle tappen kann, rassistische Stereotype zu bedienen. Im konkreten Fall sollte man das Ganze aber auch nicht größer machen als es ist. Unbedachte Formulierung - ja; drüber reflektieren, es künftig besser zu machen - ja. Aber: that’s it, jede weitere Runde, die hier medial gedreht wird, ist meines Erachtens des Guten zu viel.

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Ich habe bei Schweinsteiger bisher noch nicht das Gefühl gehabt, er hätte irgendwelche rassistischen oder diskriminierenden Tendenzen und würde diese Aussage daher erstmal als unüberlegt bezeichnen. Trotzdem kann so etwas verletzen und die Reaktionen auf Social Media zeigen auch, dass so etwas die Stereotypen und rassistischen Bilder einiger Personen stärkt. Daher sollte man ein ernstes Gespräch führen und dann muss man die Situation erstmal weiterhin beobachten.

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Afrikanischer Fußball ist anders als südamerikanischer und auch anders als asiatischer und wieder völlig anders als europäischer.
Ich weiß nicht was an so einer Aussage rassistisch sein soll.

Es gibt natürlich taktische Unterschiede je nach Fußballland, aber die Aussage von Schweinsteiger hat eher die Stereotype reproduziert, das afrikanischer Fußball nur körperlich und wenig taktische geprägt sei und das wiederum fußt auf dem immer noch weit verbreiteten Bild, dass die Menschen in Afrika intellektuell nicht so weit entwickelt wären. Schweinsteiger wusste offenbar nicht viel über Cote d’Ivoire und hat dann einfach auf dieses klassische Stereotyp des körperlich und physisch starken aber intellektuell beminderten Afrikaner zurückgegriffen. Damit kann man Schweinsteiger natürlich nicht automatisch vorwerfen er wäre bewusst rassistisch, aber er reproduziert trotzdem diese Bilder. Und wie bereits gesagt, viele Leute in der westlichen Welt denken leider immer noch genauso und fühlen sich dann nur noch bestätigt, wenn ein angeblicher Experte Schweinsteiger das sagt.

In Europa spielen gleichzeitig Nationen wie Frankreich, Deutschland, Spanien, England oder Österreich. Alle mit sehr anderen taktischen Ansätzen und mit anderen Spielertypen. Die einen physisch geprägt, die anderen mehr durch Technik geprägt, manche auch beides.

In Afrika gibt es Marokko, die Elfenbeinküste oder Kongo. Letztere sicherlich physisch und defensiv geprägt, Elfenbeinküste mit einem hervorragenden Mix aus Technik, taktischer Cleverness und physischen Zweikampfqualitäten. Marokko nochmal deutlich anders.

In Südamerika gibt es Brasilien und Ecuador. Sehr unterschiedliche Ansätze. Genauso Argentinien.

Menschen leben gern in Mustern, weil sie die Welt so schön simpel und unterkomplex darstellen. Aber man tut der Heterogenität der Kontinente damit unrecht.

Warum ist diese Aussage nun rassistisch? Weil viele von Rassismus betroffene Menschen das nicht nur so empfinden und ein Recht darauf haben, ihre Gefühle entsprechend zu äußern und dafür ernst genommen zu werden. Noch viel schwerwiegender ist aber das Argument der Kolonialzeit, in der Afrikaner auf athletische und physische Attribute reduziert wurden, während ihnen die Gabe zur Vernunft und Intelligenz abgesprochen wurde. Nicht entwicklungsfähig, nicht fähig, logisch zu denken, nicht intelligent. Dafür wild, unkontrollierbar und rein physisch veranlagt sowie den eigenen Trieben nachgehend. Eine krasse Degradierung, die vor allem deshalb angewandt wurde, um die Rollenverteilung in der Sklaverei argumentativ zu untermauern.

Viele Teile dieses Weltbildes haben es abgewandelt in die Moderne geschafft. Es gibt Studien, denen zu Folge Schwarze Fußballer in der Berichterstattung und vor allem in Kommentaren bei Spielen überproportional häufig das Attribut “physisch stark” zugeschrieben wird, während weiße Fußballer vor allem das Attribut “spielintelligent” erhalten. Schwarze unterliegen ganz klar Stereotypen. Ihnen wird zudem gern auch abgesprochen, hart für ihre athletischen Fähigkeiten zu arbeiten, indem ihre Erfolge und Fähigkeiten allein auf Genetik reduziert werden.

Und ja, all das ist rassistisch, weil damit Stereotype verbreitet werden und ein extrem unterkomplexes Weltbild verbreitet wird. Hätte Schweinsteiger in seiner Analyse gesagt, dass er die Elfenbeinküste als sehr physisches Team wahrnimmt, wäre es weniger rassistisch gewesen. Vor allem dann nicht, wenn er auch auf die fußballerischen Fähigkeiten eingegangen wäre. Stattdessen aber bezeichnet er den gesamten afrikanischen Fußball als wild, physisch und unvorhersehbar und das stimmt so nicht + bedient rassistische Stereotype. Afrikaner als Menschen, die keinen taktisch anspruchsvollen und intelligenten Fußball können.

Es geht also nicht darum, komplexe Unterschiede zwischen Fußballkulturen festzustellen, sondern es geht hier eher darum, dass ein ganzer Kontinent eine Zuschreibung erhalten hat, die gedanklich ausklammert, dass Afrikaner auch anderen Fußball spielen können.

Ich bin mir zu tausend Prozent sicher, dass Schweinsteiger keine explizit rassistischen Gedanken hatte, als er das gesagt hat. Ich bin mir auch sicher, dass Schweinsteiger nicht durch und durch Rassist ist. Aber die reflexartige Verteidigungshaltung, die man auch in diesem Forum wieder lesen kann, ist Teil des Problems, das wir mit Rassismus haben. Was ich nicht sehe, existiert nicht und andere sollen sich mal nicht so haben, weil ich habe es ja nicht so gemeint. Stattdessen könnte man aber auch kurz in sich gehen, feststellen, dass man damit nicht nur einen Menschen verletzt hat und daraus für die Zukunft lernen.

Denn Rassismus ist tief in unserer Gesellschaft verankert. Und solange wir nur explizite, stumpfe Beleidigungen als Rassismus wahrnehmen, sind wir blind für all die Themen, vor denen wir zwar die Augen verschließen können, aber nicht die, die tagtäglich davon betroffen sind. Es geht nicht darum, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, sondern die Gefühle von Menschen zu respektieren und zuzuhören, wenn Betroffene von Rassismuserfahrungen sprechen.

Ich kann nur immer wieder das Buch “Exit racism” empfehlen. Für mich war das sehr erhellend. Das, wo wir uns mit unseren ewigen Verteidigungsreflexen befinden, nennt man “Happy Land”.

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Da geht es überhaupt nicht um Verteidigungsreflexe, da halte ich es eher mit Herbert Grönemeyer „Was soll das?“
Man kann sich das Leben auch unnötig kompliziert machen.
Aber jeder wie er will :man_shrugging:

Wenn es für dich unnötig kompliziert ist, Menschen und ihre Gefühle zu respektieren und wenn es für dich unnötig kompliziert ist, die Herkunft von Narrativen und Klischees zu hinterfragen, dann sagt des gewiss einiges über dich aus, aber nicht über den Gegenstand der Diskussion.

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Schön für dich dass du es machst :clap::clap:

Wenn du es brauchst um dich gut zu fühlen, bitte, gerne.

@justin, beim Kern bin ich weitgehend bei dir, das vorweg, weil ich danach an ein paar Stellen abbiege.

Der Punkt mit der Heterogenität sitzt. „Afrikanischer Fußball" ist als analytische Kategorie tatsächlich zu grob. Zwischen Marokkos Positionsspiel, der Elfenbeinküste, Senegal oder dem Kongo liegen fußballerisch Welten, und genau diese Unterschiede verschwinden, wenn man das alles unter wild, unorthodox oder nicht so taktisch geprägt zusammenkehrt.

Solche Zuschreibungen entstehen nicht im luftleeren Raum, sie haben eine konkrete koloniale Vorgeschichte. Das ist wichtig und ist keinesfalls eine Erfindung von Überempfindlichen. Das Leid der Kolonialzeit ist kolossal. Das sollten sich Kritiker mal überlegen.

Die Studienlage zur Kommentatorensprache, physisch beim schwarzen Spieler, intelligent beim weißen Spieler, ist auch ziemlich eindeutig. Dss Schweinsteiger das nicht böse gemeint hat, ändert erst einmal nichts daran, wie so eine Formulierung wirken kann. Da bin ich bei dir.

Eine Sache will ich dir sogar zurückgeben. Du schreibst an einer Stelle selbst, die Aussage bediene rassistische Stereotype. Genau so würde ich es auch formulieren, da sind wir vollständig beieinander.

Mein Vorbehalt gilt nur dem Schritt weiter, hin zu „all das ist rassistisch". Das ist für mich nicht dasselbe, und der Unterschied ist mir wichtig.

Wo ich also hängenbleibe, sind zwei Dinge.
Erstens der Satz, dass der „Verteidigungsreflex Teil des Problems" sei. Das stimmt sicher oft. Wahhrscheinlich öfters als nicht. Nur baut man sich damit schnell eine Position, gegen die man nicht mehr argumentieren kann, ohne sie scheinbar zu bestätigen. Wer widerspricht, beweist den Reflex. Wer schweigt, stimmt zu. Rhetorisch ist das elegant, erkenntnistheoretisch aber eine Sackgasse. Es trifft am Ende auch Leute, die nicht aus Abwehr oder Trotz widersprechen, sondern nach ehrlicher Abwägung zu einer etwas anderen Bewertung kommen. Hier sollten wir m.E. die Türe nicht zu machen. Wir sollten sie für die richtigen Argumente offen halten.

Zweitens der Schritt von „Betroffene haben ein Recht, ernst genommen zu werden" hin zu „also ist es rassistisch".

Das Erste unterschreibe ich sofort. Zuhören, nicht wegrelativieren, nicht so tun, als sei die Enttäuschung irrelevant. Das ist sie natürlich nicht. Aber die Erfahrung der Betroffenen ist für mich ein sehr wichtiger Ausgangspunkt der Bewertung, nicht automatisch schon ihr Endpunkt.

Subjektive Wirkung und sachliche Einordnung hängen zusammen. Sie sind aber nicht identisch. Ansonsten wird am Ende das Gefühl zur alleinigen Instanz, und das wäre mir ebenso unterkomplex wie die Pauschalisierung, die wir Schweinsteiger zu Recht vorwerfen.

Ein für mich wichtiges Detail geht in der ganzen Empörung vielleicht etwas unter. Ich weiß, das klingt erst mal nach dem üblichen „er hat doch auch Nettes gesagt", aber darauf will ich nicht hinaus. Schweinsteiger hat die Ivorer vorher ausdrücklich gelobt, athletisch, technisch gut, Diomande richtig stark.

Das Problem ist dieser angehängte Halbsatz über „afrikanischen Fußball", nicht die gesamte Analyse. Das macht die Formulierung kein bisschen besser, aber aus einem ungeschickten, stereotypen Zusatz wird für mich eben kein geschlossenes Weltbild über einen ganzen Kontinent.

Mein Fazit ist, dass die Kritik an der Formulierung berechtigt ist. Sie ist pauschalisierend, historisch belastet und analytisch schwach.

Aber ich tue mich schwer damit, daraus zwingend abzuleiten, das sei rassistisch. Präziser wäre für mich, und da zitiere ich nur noch einmal dich, dass die Aussage rassistische Stereotype bedient. Das ist kritikwürdig genug, ohne dass man den letzten Schritt zwingend mitgehen muss.

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