Die weite Welt der Sportereignisse (abseits vom Fußball)

Das geht mir ja selbst bei meinen Ice Tigers Spielern so. Klaro, die, die schon lange beim Verein sind, erkenne ich sofort. Wir haben aber auch echt extrem viele Wechsel, die meisten Spieler haben Verträge für eine oder maximal zwei Spielzeiten. Da erkenne ich einige nicht ohne die Rückennummer.

Immerhin läuft die Eishockey WM, zumindest die deutschen Spiele, im FreeTV auf ProSieben. Alle Spiele kriegt man bei sportdeutschland.tv für 15€.

Btw.:

Die Auf- bzw. Abstiegsregelung in der DEL ist ne absolute Katastrophe.

Es gibt einen „sicheren“ Absteiger aus der DEL. Der steigt allerdings nur ab, wenn eine der DEL2 Mannschaften, die sich die Lizenz für die DEL geholt haben, die Playoffs gewinnt.

Düsseldorf ist diese Saison Absteiger, das steht seit dem 07.03.2025 fest. Da es mit Ravensburg eine Mannschaft ohne DEL Lizenz ins Playofffinale geschafft hat, wissen die Düsseldorfer erst heute Abend, nach Spiel 7, ob sie nächste Saison in der DEL oder DEL2 spielen.

Für die Planung ist das ne absolute Katastrophe, weil Du als Verein knapp zwei Monate irgendwie nichts machen kannst.

Weiß nicht, wer auf die Idee kam, dass das ein gutes System ist.

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Für die olympischen Spiele 2026 gibt es übrigens (endlich wieder) ne Regelung für die NHL Spieler der Nationalmannschaften, finde ich sehr geil. Das wertet das Eishockeyturnier extrem auf, da zB auch Canada und die USA dann mit Bestbesetzung antreten werden

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Könnte immer noch im Strahl kotzen, dass meine Wölfe aus eben dieser DEL2 abgestiegen sind. Wiederaufstieg brutal schwer - die Hannover Scorpions können ein Lied davon singen.

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Wer mal sehen mag, wie eng Sieg und Niederlage beieinander liegen können, dem empfehle ich die Zusammenfassung Jets vs. Blues von gestern .

Entscheidendes Spiel 7, zwei Minuten vor Schluss liegen die Jets, das beste Team der regular season, 1:3 hinten. Der Ausgleich dann 1,6 Sekunden (!) vor Schluss. In der zweiten Verlängerung dann der Siegtreffer für die Jets. Emotionen pur.

I love hockey :slight_smile:

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Eine sehr schöne Anekdote, die zwei deutsche Sportlegenden verbindet…

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Hat jemand von euch eigentlich das Pariser Finale gesehen?

Ein episches Match mit vergebenen Matchbällen und so lang wie bisher keines.
Ohne Scheiß, für mich das beste Sandplatz-Tennis, das ich je miterleben durfte - inclusive Nadal.
Höchster Respekt für beide, meine Sympathien lagen wegen des Doping-Mists bei Alcaraz. Aber auch Sinner ist schon ein unfassbarer Spieler.

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Sinner ist für mich nach der Doping-Geschichte durch.

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Wenn man gesehen hat, wie fair die beiden miteinander umgegangen sind (Korrektur der Schiedsrichterentscheidung zu eigenen Ungunsten), dann versteht man das Theatergespiele auf dem Fußballplatz umso weniger.

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Interessant ist daran auch, dass selbst bei einem High Scoring Sport (ist das die korrekte Bezeichnung für das Gegenteil von Low Scoring Sport?) einzelne Momente so extreme Auswirkungen haben können.
Im gesamten Match wurden 385 Ballwechsel gespielt, die sich beinahe identisch auf beide Spieler aufteilten. Sinner machte 193 Punkte, Alcaraz 192 Punkte. Dennoch entscheiden letztendlich Zentimeter, wenn man z.B. den ersten abgewehrten Matchball anschaut.
Eine der krassesten Szenen war für mich der Ballwechsel bei 30:30 und 6:5 für Sinner im 5. Satz, bei dem Alcaraz einen schier unmöglichen Vorhand-Slice aus Bedrängnis noch auf die Linie setzt und somit verhindert, dass Sinner sich einen vierten Matchball erspielt. Dieser Ball funktioniert gefühlt 1mal von 100 Versuchen exakt so.
Die Leistung von Alcaraz im Matchtiebreak war dann einfach unfassbar. Im entscheidenden Moment noch einmal so zulegen zu können, ist wirklich beeindruckend.

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Schöne Reportage für den, der es nicht gesehen hat.

Irgendjemand sagte mal: Beim Tennis musst Du nur einen Punkt machen…den letzten.

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Genau. Und das ist oft schwer genug. :wink:
Andererseits kann man beim Tennis in einem so langen Spiel auch genug Fehler machen und immer wieder zurückkommen.
Das war für Sinner übrigens auch ein Grund, warum er sich für Tennis und gegen Ski Alpin entschieden hat. Im Nachwuchsbereich war er scheinbar sehr erfolgversprechend unterwegs.
Aber beim Skifahren ist man eben ca. 2 Minuten unterwegs und jeder noch so kleine Fehler ist kaum mehr zu korrigieren, während man beim Tennis selbst mit 2 total verkorksten Sätzen noch ein Grand Slam Turnier gewinnen könnte.

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gibts hier jemanden, der auch dieses Jahr wieder das Fest der rollenden Apotheke verfolgt?

ich kann mich ja seit Jahren (erst recht, seit ich seit 5 Jahren im Homeoffice sitze) der speziellen, französischen Faszination nicht entziehen!

und Florian Naß (und das auch noch im Kombination mit Fabian Wegmann) ist mit Abstand mein liebster Kommentator sportweit!

also auch dieses Jahr wieder jeden Tag Tour de France!

Ich war als Kind selbst im Radsport und habe auch jahrelang aktiv Handball gespielt. 2 Sportarten, die ich im TV gar nicht gucke. :woozy_face: :rofl:

Meinst du den Profifußball? Einige.

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Dann lieber gleich die Enhanced Games. :upside_down_face:

Kampf gegen Windmühlen, aber wer bei Radsport laut „Doping“ schreit, mag besonders in Bezug auf die Vergangenheit einerseits recht haben und andererseits auch gute Gründe für die Gegenwart haben, ignoriert dann aber, wenn er es bei anderem Leistungssport nicht tut, doch einiges und lässt sich da treiben von Reflexen.

Fakt ist: Alle Vorwürfe, auch von der geschätzten ARD, konnten bisher nicht aufgedeckt oder bestätigt werden.

Fakt ist auch: Anderer Leistungssport, der den Status als Volkssport hat, profitiert so enorm von seiner Lobby, dass Verfehlungen oder auch nur der Ansatz von systematischem Doping einfach so beiseite geschoben wird. Von Fans, aber auch von Verantwortlichen.

Und radsportspezifisch kommen einfach auch so viele Vorwürfe von Leuten, die ziemlich substanzlos sind. Insbesondere was Streckenrekorde angeht. Man muss sich ja nur mal anschauen, wie schnell andere Sportarten geworden sind. Wird da auch reflexartig über Doping gesprochen? Es gibt jedenfalls neben den nicht per se unbegründeten Vorwürfen auch zahlreiche andere Aspekte, die es da zu beachten gilt. Von Ernährungswissenschaft bis Technik und Trainingswissenschaft. Aber da gehe ich jetzt nicht ins Detail. Vielleicht ein Beispiel: Armstrong und Co. sind früher auf 30g bis 60g Kohlenhydraten pro Stunde unterwegs gewesen. ich glaube sogar, eher Richtung 30g. Wissenschaft hat gezeigt, dass bei den Belastungen 80-120g notwendig sind, um maximal leistungsfähig zu sein. Wer selbst Ausdauersport betreibt, dürfte wissen, was für einen heftigen Unterschied das allein schon macht. Und das ist nur ein Beispiel.

Ich persönlich habe meinen Frieden damit geschlossen, dass Leistungssport nicht sauber ist und vermutlich nie wirklich sauber war. Das ist ein System, das in vielen Bereichen verachtenswert ist – nicht nur in diesem. Ich schaue Radsport (und nicht nur die Tour), weil es mich begeistert – ohne den ständigen Gedanken daran, dass es unsauber sein könnte.

Ich liebe die Dynamik von Radsport, ich liebe das Leiden der Fahrer*innen, die Landschaften, die Fans und die Einzigartigkeit der Tatsache, dass Radsport zu den Fans kommt und nicht andersherum. Radsport hat so viele positive Aspekte. In Deutschland hat man das über die Jahre ganz gern vergessen.

Wen es interessiert: Ich habe neulich mit Simon Geschke gesprochen. Einer meiner liebsten Radsportler*innen, der seine Karriere leider letztes Jahr beendet hat.

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Ich hatte jedoch dieses Jahr etwas weniger mit der Tour de France gerechnet, weil ich bei der Frauen EM von früheren Anstoßzeiten ausgegangen bin, aber so wird die TdF nebenher definitiv laufen.

Also ich möchte natürlich nicht für Arbeitszeitbetrug werben :wink: , aber wer sich auch bei einem laufenden Bild noch konzentrieren kann, sollte der Tour de France (oder dem Radsport generell) definitiv eine Chance geben.
Die Landschaften sind schön und die Kommentatoren treffen für meinen Geschmack genau die Mitte zwischen dem Rennen wirken lassen und mitreißen. Wenn man in der langen Übertragung auch mal für eine längere Zeit nicht 100% aufmerksam ist, kann man schnell wieder reinfinden. Also perfekt für den Hintergrund.

Ich habe jetzt auch keinen Lieblingsfahrer (auch wenn ich für das Gelbe Trikot einen Favoriten habe), dass heißt wenn ich mal ein Etappenfinale nicht sehen kann, weil der Feierabend ruft, ist es für mich auch kein Problem. Probiert es ruhig mal aus, sofern ihr natürlich überhaupt in der durchaus luxuriösen Position seid, die Möglichkeit zu haben.

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Jetzt musst du auch leaken.

Btw: Was ich faszinierend an der aktuellen Generation finde, ist, wie respektvoll die meisten miteinander umgehen. Man merkt, dass Radsport ein Sport ist, in dem alle genau wissen, wie sich verlieren anfühlt. Ich mag es, wie miteinander im Peloton umgegangen wird.

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Heute vor genau 40 Jahren:
„Er war zu jung, um zu wissen, dass er zu jung war, um Wimbledon zu gewinnen.“

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