Max Hopp trifft es da auch wirklich auf den Punkt:
„Es ist immer schwer, das zu widerlegen, und es gibt keine speziellen Studien, die das eins zu eins belegen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir im Dartsport eine Männer-Domäne haben und Männer tendenziell erfolgreicher sind als Frauen. Wenn man sich die Weltmeister der letzten Jahre anguckt: Die waren alle nicht die größten Personen. Beispielsweise sind Luke Littler und Phil Taylor nicht sonderlich groß. Aber auch Gerwyn Price, Michael van Gerwen oder Michael Smith sind keine 1,95 m groß“, reagierte SPORT1-Experte Max Hopp auf die DRA-Mitteilung.
Die drei erfolgreichsten Dartspieler der letzten Jahre sind mit van Gerwen 1,75m und Litter und Taylor jeweils 1,73m keine wirklichen riesen gewesen. Als Vergleich van Leuven ist 1,80m groß.
Für mich eher unterkomplex was er da von sich gibt - die Unterschiede zwischen Mann und Frau gehen schon extrem weit über reine Körpergröße und Muskelkraft hinaus, hier eine Perplexity Antwort zur Frage der Unterschiede in Bezug auf Darts:
"Men’s advantage in elite darts is mainly about subtle biological and big structural factors, not raw “gym strength,” and those add up over thousands of hours of practice and competition.
Key performance differences
Studies on throwing and aiming show men are, on average, more accurate at target throwing, including darts, even when you account for training.
This is linked to spatial abilities and aiming precision, where male groups usually test slightly higher, especially in tasks involving throwing at targets.
Grip strength and upper‑body control can help with a steadier arm and more consistent release, even though the dart is light and does not require visible muscular strength.
Attention, pressure, and cognition
Research and expert commentary in darts suggest men are somewhat better, on average, at sustained single‑task focus and blocking out distractions in throwing sports.
EEG studies show expert dart throwers maintain higher sensorimotor rhythm (SMR) power before release, reflecting very efficient cognitive‑motor control; these traits are trainable, but current expert groups are overwhelmingly male.
Men also tend, on average, to perform slightly better under competitive pressure in aiming tasks, which matters in long matches and on stage
"
OT: die Finnen sind zum 5x Weltmeister. Das Mainzer Ergebnis interessiert wohl keinen einzigen Finnen.
Die Eidgenossen zum 6x Vize, davon 3 Jahre konsekutiv. Da ich sehr viele Jahre in Kantonen verbracht habe, sympathisiere ich mit deren Nati und es ist schon sehr bitter und hard.
Unser Vizetitel hingegen war der Wahnsinn !! Das Turnier zuvor.
Werter @LucaT : da es mit Politik wirklich gar nichts zu tun hat, war ich so frei und habe deinen Beitrag hierhin verschoben, wo er wohl besser aufgehoben ist. Ich hoffe, das ist in Ordnung für dich.
Ich glaube, das war jetzt extrem wichtig für ihn. Hätte er in Abwesenheit der “Großen” den Titel nicht geholt, wäre es schon ein extremes Trauma gewesen ..
Gratulation!!! Heute hat er sich wirklich alles verdient. Ich bin gar kein besonderer Zverev-Fan, aber meine Güte, der Kerl ist Typ 1-Diabetiker. Und dann spielt der viereinhalb Stunden auf höchstem Niveau und bleibt so cool trotz der Rückschläge (im Match und in der Karriere). Was für eine Willens- und Konzentrationsleistung. Medizinisch eigentlich unmöglich.
Ich freue mich wirklich und gönne es ihm heute total, dass er die Gunst der Stunde endlich mal genutzt hat.