Die weite Welt der Sportereignisse (abseits vom Fußball)

ach Schade Platz 4, es ist einfach so brutal das es am Ende vlt doch das gekommen ist was vermieden werden sollte

Preuß Stehend wird zum Ritt auf die falsche Seite der Rasierklinge

gerade für Vogt mit ihren Problemen ( sehr gute ZDF Doku) is es auch tragisch wieder Platz 4 ,
das gerade Sie und eine junge Tannheimer Platz 4 retten

ach nee, Morgan gerade im Snowboard ganz knapp das Podest verpasst

war da noch zu jung um es mit interesse zu verfolgen aber (Sotchi ausgenommen) war die Streuung über viele Sportarten verteilt und nie schlechter als Platz 3

was auffällt is halt das gerade im Olympiajahr , die Form nicht mehr da ist, letzte Saison war für einge die Saison ihres Lebens

könnte fast wetten das der nächste Weltcup wieder beste Ergebnisse liefert , wie 4 Schanzentournee , wenns ernst wird schlägt das Schicksal zu

Kanada - Tschechien gerade sehr dramatisch und sehenswert

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Die Verlängerungsregelung beim Eishockey finde ich super. Statt 5 Feldspielern stehen nur noch 3 pro Team auf dem Feld. Spektakel ist garantiert.

Würde mich auch beim Fußball interessieren, z.B. 8 gegen 8.

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Finde ich, auch um Ligabetrieb, super nervig. Du spielst 60 Minuten Eishockey. Und in der Verlängerung kommt dann ein anderes Spiel. Hat mit Eishockey nicht mehr so viel zu tun.

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das hat doch mal sogar Guardiola in seiner Bayern Zeit vorgeschlagen :smiley:

Farbwahl der Outfits beim zweiten Eishockeyhalbfinale alles andere als optimal.

da gingen 2 große Karrieren zu Ende, Wierer und Preuß , absolute Hochachtung

Mei Franzi, hatte fast bisschen Pippi in den Augen. :face_holding_back_tears:

Die deutsche Dominanz im Eiskanal, speziell beim Bob ist wirklich beeindruckend. Echt stark - und evtl. auch ein Vorbild für andere Sportarten - ist dabei, dass man es geschafft hat, auf einen Tiefpunkt einen wahren Höhenflug folgen zu lassen.

Bob und Deutschland war bei Olympia in diesem Jahrtausend eigentlich immer eine Erfolgsgeschichte. Allerdings konnten auch andere Nationen mithalten und sogar Olympiasiege feiern und dass es mehrere deutsche Medaillen pro Einzeldisziplin gab, war schon gar nicht die Regel. Dann kam der absolute Tiefpunkt Sotschi 2014. Eigentlich unvorstellbar, aber das deutsche Bobteam ging komplett leer aus und konnte keine einzige Medaille gewinnen.

Mit einem neuen Bundestrainer, der laut gestriger Reporter-Aussagen alles auf den Kopf stellte, ging es seitdem steil bergauf. 2018 holte man 4 Medaillen, 2022 waren es 7 und 2026 wird das Ergebnis wahrscheinlich noch einmal getoppt werden (aktuell sind es schon 6 Medaillen und im Viererbob dürften wahrscheinlich noch einmal mindestens 2 dazu kommen).

Natürlich kann man Sportarten untereinander schwer vergleichen, aber gerade bei einstigen Paradedisziplinen wie Biathlon und Eisschnelllauf erscheint es mir so, dass es nicht schaden könnte, wenn hier Dinge grundlegend verändert werden.

Beim Biathlon hat sich zuletzt ja auch Johannes Thingnes Bö ziemlich kritisch geäußert und den Deutschen dringend geraten, einige Dinge zu überdenken und den Blick auf andere Länder zu richten (v.a. auf Norwegen und Frankreich). Auf jeden Fall erscheint mir die Nachwuchsausbildung etwas seltsam. Eine meiner Schülerinnen ist aktuell im Schülercup deutschlandweit unter den besten in ihrer Altersklasse U15 und könnte nach ihrem Vorjahressieg bei U14 den Titel auch dieses Jahr wieder verteidigen. Das für mich Bizarre daran ist, dass selbst in dieser Altersklasse noch nicht mit Waffe auf dem Rücken gelaufen wird. Wenn man schon aus Sicherheitsaspekten darauf verzichtet, würde es mMn zumindest Sinn machen, wenn mit einem nichtgeladenen Gewehr gelaufen werden müsste, um Bewegungsabläufe zu automatisieren. Dass auch 15jährige noch mit Luftgewehr schießen auf Ziele, die entsprechend weniger weit entfernt sind, macht es mMn auch nicht besser. Mit 16 kommt dann plötzlich der große Wechsel und man muss mit Kleinkaliberwaffe auf dem Rücken laufen und auf die “normalen” Scheiben schießen. Ich denke, dass diese Umstellung zu spät erfolgt und sehe darin auch einen Grund dafür, dass die Lücke immer größer wird.

Dass es möglicherweise auf absehbare Zeit nicht mehr gelingen wird, Jahrhunderttalente wie Neuner oder Dahlmeier hervorzubringen, ist dabei mMn gar nicht das Problem. Diese beiden haben dominiert, wie das nur selten vorkommt. Es gab allerdings neben den beiden immer noch eine Reihe von Athletinnen und Athleten, die jederzeit ganz vorne mitlaufen konnten. Bei den Damen hatte man z.B. mit Kati Wilhelm, Andrea Henkel und Martina Glagow und später Franziska Preuß Athletinnen, die immer im erweiterten Favoritenkreis waren. Bei den Herren war das ebenso der Fall, egal ob Sven Fischer, Ricco Groß, Michael Greis, Arnd Peiffer, Erik Lesser etc. Auch zu deren Glanzzeiten gab es gerade im Herren-Biathlon nicht immer ein Quartett, dass nur aus absoluten Spitzenläufern bestand. So kamen z.B. bei den Staffeln mit Peter Sendel, Michael Rösch und Daniel Böhm auch immer mal Athleten zum Einsatz, die zu ihrer Zeit sicherlich nicht zur absoluten Weltspitze gehörten und trotzdem war die Staffel auf dem Podium quasi gesetzt. Aktuell ist es so, dass Deutschland mMn ausschließlich über Athleten verfügt, die maximal das Niveau dieser 4. Läufer haben und deswegen ist die Ausbeute ziemlich mager.

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Beim Biathlon sind andere Nationen viel stärker geworden. Ich bezweifle, dass die von Dir genannten Sportler heute bei der Konkurrenz noch so erfolgreich sein könnten (ich meine Henkel & Co.).

Was man ändern muss weiß uch nicht , aber der Rest ist einfach besser geworden . Frankreich hat auch viel mehr Nachwuchsläufer als wir. Es liegt wahrscheinlich auch an der Anzahl . Aber das allein ist es wahrscheinlich nicht. Man muss analysieren was andere Nationen besser machen.

Aber mit Blick auf Leichtathletik, Schwimmen etc. bin ich etwas skeptisch .

Eine - wie ich zumindest finde - bemerkenswerte Meldung aus dem Golfsport: Gary Woodland gewann am vergangenen Wochenende das PGA-Turnier in Houston mit fünf Schlägen Vorsprung. Nicht unbedingt wegen dieses Erfolgs bemerkenswert, weil er 2019 schon die US Open und damit eines der prestigeträchtigen Majorturniere gewinnen konnte, sondern weil bei ihm ein Gehirntumor im Jahr 2023 diagnostiziert und herausoperiert wurde und er heute wieder - ganz offensichtlich - in der Lage ist, vollwertig am Leben teilzunehmen. Das ist wohl mehr wert als jegliches Preisgeld:

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Danke für diesen tollen Beitrag. Was für ein Held! Großartig.

Ja, eine wirklich tolle Geschichte. Die leider in der Golfwelt teils untergeht, weil Tiger mal wieder negativ auffiel.
Kommende Woche findet übrigens das alljährliche US-Masters in Augusta statt. Jahr eins, in welchem der ewige Bernhard Langer nicht mehr antritt.

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eine wirklich schwierige Debatte bei der ich wirklich ins Wanken gerate - als erklärter Freund der Community

Da macht es doch eigentlich wirklich keinen Unterschied welches Geschlecht du hast, oder?

Also gerade beim Dart wo körperlichkeit wirklich keinerlei gravierende Relevanz hat jetzt eben so einen Schritt zu gehen finde ich sehr schwach und schade. Gerade Spielerinnen wie van Leuven die jahrelang dafür gekämpft hat wird jetzt einfach die existenz grundlage entzogen. Dabei sollte Dart eigenlich dafür stehen das jeder es spielen kann/darf/sollte.

laut Artikel scheint es doch in Summe zu deutliche Unterschiede zu geben… hätte ich jetzt auch nicht zwingend vermutet…

die Frage ist dann ja:
wo zieht man die Grenze? ab wann ist der ursprüngliche biologische Einfluss wettbewerbsverzerrend zu groß?

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Es mag ja schon Unterschiede geben, die einen Vorteil für Trans-Frauen darstellen - unter anderem werden da die im Schnitt höhere Körpergröße und die stärkere und stabilere Schultermuskulatur angeführt, die sich beim Wurf positiv auswirken können.

Aber solange nicht pauschal alle Europäer und Nordamerikaner von Wettbewerben ausgeschlossen werden, die im Schnitt ebenfalls größer sind als, sagen wir, Südamerikaner und Asiaten, halte ich diese Maßnahme für ungerecht und diskriminierend.