DFL - Geschäftsführung und Themen

Dauerthema Investoren-Einstieg…

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Interessanter Vorstoß.
Alternativ (oder ergänzend) dazu könnte ja, wenn der heiß gesuchte Investor gekürt ist, über den ja ebenfalls demokratisch abgestimmt werden.

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Ich wäre allein deswegen dafür, um zu sehen, ob bei einer Bestätigung der Entscheidung dann eine dritte Abstimmung verlangt wird, falls … es ist nicht auszudenken … die „Fans“ dann immer noch Schokolade und Tennisbälle auf die Plätze schmeißen.

Und ob es dann wohl eine vierte Abstimmung geben wird, falls nach der dritten Bestätigung … jetzt hör aber auf … die „Fans“ immer noch keinen Bock auf demokratische Entscheidungen haben?

Endlich wieder eine Soap mit Format! :hugs:

Oder will sich hier einfach nur jemand beliebt machen und auf der Welle einer populären Aussage reiten? :thinking:

Nein…das kann nicht sein … :rofl:

Naja, das trifft den Kern der Sache ja nicht so ganz. Die zweite Abstimmung ist ja deshalb zweifelhaft, weil Hannover möglicherweise zugestimmt hat, obwohl die MV anderes angewiesen hat.

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Wäre auf jeden Fall ein diskutabler Grund. Aber hier liegt der Fehler eventuell eher in der Struktur von Hannover 96, als denn in den Prozessen der DFL.

Aber grundsätzlich habe ich mit einer weiteren Abstimmung überhaupt kein Problem :+1:t4:.

Ein klitzekleines Bisschen muss man auch die 96-Basis hinterfragen, ob man statt Kind (bekannt als Investorenfreund) nicht jemand Anderen in die Abstimmung hätte schicken können.

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Kind ist ja GF der KGaA, insofern hatte der Verein da soweit ich es sehe keine Wahl. Das größte Fehlverhalten liegt ja aber offensichtlich bei Kind vor, der gegen die Weisung verstoßen hat und sich nicht mal ernsthaft Mühe gibt, das zu verbergen. An zweiter Stelle würde ich dann die DFL sehen, die dieses Szenario mindestens bewusst in Kauf genommen, wenn nicht sogar aktiv gefördert hat.

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Der nächste, der sich für eine Neuabstimmung ausspricht:

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Ich persönlich bin bei dem Thema absolut emotionslos. Wenn ich mich entscheiden muss, dann sollen sie die Abstimmung gerne wiederholen, weil es unterhaltsam ist, diesen Zirkus weiter zu beobachten.

Allerdings wird die DFL aus meiner Sicht zurecht zögern, dass zu tun, weil sie unabhängig vom Ergebnis unattraktiver für mögliche Investoren wird, da der Eindruck der DFL an sich immer unseriöser wird.

Es mag immer noch genug Investoren egal sein, aber Verlässlichkeit sieht anders aus. Der ganze Zirkus bei uns erinnert ja inzwischen mehr an eine Operette.

Wie gesagt … beste Unterhaltung, aber inhaltlich allmählich eine Farce.

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Wurden die auch bestreikt?? :sweat_smile: Keine Züge, keine Flüge jetzt auch noch keine Pakete?? Mist.

Im Ernst: In der Sache bin ich bei dir. Wenn es den „Fanvetretern“ (mich vertreten die hier schon mal nicht) wirklich um eine sachliche Auseiandersetzung und gemeinsames Verständnis etc ginge, würden sie m.E. besser fahren, ein Dialogangebot anzunehmen um das, den gegenseitigen Goodwill, als Absprungbasis für ggf. spätere „Verhandlungen“ (eh schon anmaßend!) zu nutzen. Stattdessen wird bockig reagiert und damit offenbart, dass es ihnen um Konfrontation geht.

Jaja, ich weiß, die „Anderen“ haben angefangen, die bösen Verbände etc.. Aber die Zirkularität ist ja ein Wesen des Konflikts („Die haben angefangen“ „Nein, wir machen das ja nur weil die…“ „Nein wir müssen ja so reagieren weil die…“) - und raus käme man halt nur, wenn man schrittweise aufeinanderzugeht. Und den eigenen Anteil am Konflikt auch mal eingesteht.

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Grundsätzlich kann man natürlich immer sprechen.
Aber ich sehe ehrlich gesagt nicht so recht, wohin dieser Dialog führen sollte.
Beide Seiten haben zwei festgezurrte Positionen, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sie davon abweichen werden.
Das gilt auch für die schon durchgeführte Abstimmung und die geforderte Wiederholung.
Beide Seiten werden eine Abstimmung doch nur akzeptieren, wenn das Ergebnis in ihrem Sinne ist.

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Stimmt einerseits. Andererseits denke ich, dass ein gemeinsames Durchspielen des tatsächlichen Impacts der aktuell diskutierten Investorlösung schon ein paar echte Bedenken ausräumen könnte. Bzw. offenlegen würde, dass es gar nicht dieser Schmalspureinstieg ist, der die Fans beunruhigt, sondern dass, was in ihren Köpfen daraus gemacht wird. Und um diese Szenarien, „was dann noch kommt“ mal jeweils darzulegen und frühzeitig zu diskutieren oder eben: auszuräumen, wäre ein Dialog schon hilfreich.

Als gegenseitige Geste sowieso. Aber, wie du bezogen auf den konkreten Fall schreibst, sehe ich das allgemeiner: beide Seiten haben gar kein echtes Interesse am Dialog, weswegen der auch nirgendwo hin führen wird.

Mich, als langjähriger Fußballfan nervt dieser Nebenkriegsschauplatz und ich denke mir beim Ultra-Chant „Ihr macht unsern Sport kaputt“ oft: „Nein, IHR macht MEINEN Sport(genuss) kaputt“.

Und wenn ich die Banner „gegen den modernen Fußball“ sehe: „IHR seid ein Symptom/Phänomen des „modernen“ Fußballs, euch gab’s vor 20-30 Jahren noch nicht“

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Danke @JOP , schön auf den Punkt gebracht.

Man kann sicher argumentieren, dass man erahnen kann, dass dieser Dialog wenig an den Positionen ändern wird. Allerdings finde ich persönlich es eine Frechheit, dass man seitens der Ultraszenen inzwischen nur die Neuwahl als Grundlage akzeptieren will und damit eigentlich so langsam vom Protest in eine erpresserische Haltung wechselt. Und nichts anderes ist es, wenn ich verkünde, solange den Spielbetrieb zu sabotieren (und nichts anderes wird hier getan), bis mein Wille durchgesetzt ist. Mit einem einfachen Protest hat das nichts mehr zu tun.

Dass sich Ultras inzwischen für die gottgegebenen Hüter des Fußballs und der Traditionen halten, geht einem zunehmend auf den Keks.

sauber - die Kurven bleiben standhaft! :fist:t2:

Ich würde sagen, dass die Fronten einfach zu verhärtet sind. Ein Klub wie Fürth wird nie die gleichen Pläne verfolgen wie Bayern und auch Fans beider Klubs werden sich da wohl eher nicht einig werden. Ich gehe davon aus, dass wenn es zu keiner Super League kommt, die Klubs in Deutschland, die auch international aktiv sein wollen sich mindestens selber vermarkten werden oder vielleicht sogar eine eigene Liga eröffnen.
Ich denke auch, dass eine Neuabstimmung wenig Sinn machen würde, da wenn die Abstimmung im Sommer stattfindet schon wieder mindestens zwei Klubs aus der 2. Bundesliga abgestiegen sind und ebenso mindestens 2 Klubs aus der 3. Liga aufgestiegen sind. Das könnte die Ergebnisse wieder komplett kippen lassen.

Wenn wir jetzt mal außer Acht lassen, wer hier mit welcher Legitimation agiert …

Mir fehlt beim Statement so ein bisschen der Hinweis darauf, wie man denn dann mit einer eventuellen Bestätigung dieser Entscheidung umgehend wird, wenn sie transparent wiederholt wird? Würde man diese Entscheidung dann akzeptieren oder ist diese Forderung nur darauf ausgelegt, dass man eine Chance erhalten möchte, dass das Ganze gekippt wird und wird weiter den Spielbetrieb stören, wenn es nicht in dem gewünschten Maße klappt? Das würde mich dabei ehrlich interessieren.

naja - die volle Legitimation haben selbstverständlich die Fans - wenn es die nämlich nicht mehr gibt ist der Fußball als Unterhaltungsshow am Ende… das ist relativ simpel…

Da sollte man sich als Fußballinteressierter am Samstag nichts mehr vornehmen, das könnte ein langer Fußballtag- bzw. Abend werden.

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ich freu mich drauf! hoffentlich lassen es die Kurven richtig krachen!

Ich denke, Du wirst bewusst „die Fans“ geschrieben haben, da Du die Möglichkeit, dass es eben nur ein Teil der Fans sind, absichtlich ausklammerst. Von daher vermute ich, dass es keinen Sinn machen wird, darauf hinzuweisen?

Ich kann mich natürlich irren, aber ich vermute trotzdem, dass selbst bei viel weiteren Investorenrechten immer noch ausreichend Fußballfans in die Stadien kommen werden.