DFL - Geschäftsführung und Themen

Ich kann gerade den Vorteil nicht erkennen.
Würdest du dann Auf- und Abstieg in die 1. Liga abschaffen wollen?

Nein, wie kommst du darauf? In England gibt es auch Auf- und Abstieg?

was wir alles in seinen Augen müssen… bemerkenswert… wir müssen mal gar nichts… wir sollten aber vielleicht mal auf die hören, die den ganzen Zirkus am laufen halten - und das sind nunmal ausschließlich und einzig & allein die Fans und dort vor allem die „aktiven“ - wären sie nicht da, bräche das ganze System wohl relativ zügig zusammen…

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Drum verstehe ich die Vorteile nicht. Die Schere zwischen 1. und 2. Liga geht noch weiter auseinander.
Was wäre dann ein Aufstieg in Liga 1. Ein Betriebsunfall, den man alsbald als möglich wieder korrigieren sollte?

Also ich verstehe es wirklich nicht: Du würdest Geld Richtung Bundesliga umverteilen, und die kleinen Teams in Liga 2 und 3 profitieren davon, weil die Differenz untereinander geringer ist?

Die 3. Liga funktioniert aktuell so: Alle Teams geben viel mehr Geld aus, als sie haben. Jeder geht all in, um irgendwie eine der zwei oder drei Mannschaften zu sein, die aufsteigen. Dann winkt der große Geldtopf der DFL mit dem sich der Club wieder konsolidieren kann. Schafft man das nicht, geht man Pleite. Deshalb gab es in der 3. Liga innerhalb von 10 Jahren 10 Insolvenzen (Klubs, die vom Staat gerettet wurden, nicht mitgezählt). Deshalb gibt es in der 3. Liga auch kein Mittelfeld. Es gibt mittelfristig nur Aufstieg, Abstieg oder Insolvenz.

Würden 2. und 3. Liga zusammen vermarktet werden, könnte der Übergang zwischen diesen beiden Ligen viel weicher sein. Die 3. Liga könnte profitabel werden und es könnte möglich sein, sich als solides Team in der 3. Liga zu etablieren, statt enorme finanzielle Risiken einzugehen. Ein Abstieg aus der 2. Liga wäre auch nicht mehr so eine finanzielle Katastrophe.

Das ist jetzt schon so. Also rein finanziell betrachtet.
In den letzten Jahren ist die Hälfte der Aufsteiger immer direkt wieder abgestiegen und danach auch nicht mehr wiedergekommen. Manche von denen sind anschließend sogar in die 3. Liga abgestürzt.

In den letzten 10 Jahren gab es exakt zwei Klubs, die sich neu in der Bundesliga etablieren konnten: RB Leipzig durch die Kohle von Red Bull und Union Berlin. Also exakt ein Klub, der aus eigener Kraft dauerhaft aufgestiegen ist (und ob die das wirklich halten, wird man dieses Saison sehen).

Vor 12 Jahren ist ja auch Augsburg aufgestiegen und hat sich mehr oder weniger als nicht absteigbar etabliert und findet sich meistens auf den Plätzen 11-15, außer der einen Europa League Platzierung. Und Freiburg hat sich ja trotz seines Abstiegs vor 8 Jahren auch in der Bundesliga etabliert und spielt die letzten Jahre auch um Europa mit.

Alles lange her. Augsburg ist damals noch über die alte zweigeteilte Regionalliga aufgestiegen. Freiburg ist seit 93/94 die meiste Zeit in der 1. Liga gewesen. Das letzte Mal, dass die mehrere Jahre in der 2. Liga verbracht haben, ist auch schon 14 Jahre her.

Generell sind die letzten dauerhaften Aufstiege alle mindestens 10-15 Jahre her. Auch so Vereine wie Mainz oder Hoffenheim.

Die DFL-Geschäftsführung darf mit potenziellen Investoren über einen Einstieg verhandeln. Der entsprechende Antrag erhielt auf der Mitgliederversammlung am Montag nach kicker-Informationen die notwendige Mehrheit.

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Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich die wirklichen Details rund um eine mögliche Investorenbeteiligung nicht kenne. Das, was man liest, ist vor allem eine bessere Auslandsvermarktung, also eine eher pauschale Äußerung. Hat jemand Details, wie das genau aussehen soll? Ich wäre dankbar…

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Mag mir jemand die Frage beantworten, wieso es eigentlich so easy nun eine erneute Wahl gab und das nach so einer kurzen Zeit?
Stimmt man dann so lange ab, bis das Ergebnis passt?

Dann steht es ja jetzt 1:1. Oder?

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Das aus dem oben verlinkten Artikel ist das konkreteste was ich bisher gelesen habe:

Was konkret soll mit den 600 Millionen Euro an Investition in das Geschäftsmodell passieren?

Lenz: Die öffentliche Wahrnehmung konzentrierte sich zuletzt vor allem auf eine mögliche Streaming-Plattform, die aber nur eine von circa 20 anvisierten Maßnahmen darstellt. Die Investitionen sind ausgewogen vorgesehen: ein Drittel für die Stärkung des nationalen Medienprodukts, ein Drittel für digitale Entwicklung und ein Drittel für internationale Maßnahmen.

Merkel: Wir befassen uns zum Beispiel damit, wie die mediale Übertragung für unsere Medienpartner durch neue Formate und Angebote weiter verbessert werden kann. Ein großer Punkt sind auch zusätzliche Investitionen in Rechteschutz und damit, gerade auch in Deutschland, gegen digitale Piraterie und illegale Livestreams. Und: Wir müssen den internationalen Vertrieb ausweiten. Das geht zum einen über mehr Präsenz vor Ort als aktuell durch die Büros in New York, Peking und Singapur, und zum anderen über spezielle Formate. Das ideale Medienprodukt für den US-Markt sieht anders aus als das für Japan, weil die Fans dort ihre jeweiligen Nationalspieler sehen wollen. Zudem brauchen wir eine zentrale und weiterentwickelte Lösung für die virtuelle Überblendung von LED-Banden, damit die Klubs zielmarktspezifische Werbung besser ausspielen können. Alles liegt den Klubs en detail fast bis zum letzten Euro aufgeschlüsselt vor.

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Punktlandung. 24 Ja Stimmen, 10 Nein, 2 Enthaltungen. 2/3 Mehrheit erreicht.

Gerüchte um Kind, der von Hannover 96 e.V. aufgefordert wurde, mit Nein zu stimmen.
Martin Kind soll gegen DFL-Investor stimmen: Darum geht es bei Hannover 96. (neuepresse.de)

Geheime Wahl mit Zettel und Urne, damit nicht nachverfolgt werden kann, wer wie abgestimmt hat.

DFL plant neuen Anlauf für Investorendeal - ZDFheute

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das halte ich für ziemlich skandlös - hat die Fortuna-Fanszene ja auch schon aufgegriffen…

diese Ignoranz gegenüber der Basis ist bemerkenswert

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hier noch relevante Stimmen aus dem Fanlager…Das Fanbündnis „Unsere Kurve“ hat vor der erneuten Entscheidung über einen Investoren-Einstieg im deutschen Profifußball die mangelnde Einbeziehung von Vereinsmitgliedern kritisiert.

Lesen Sie hier die vollständige Meldung: DFL-Investor: "Unsere Kurve" kritisiert fehlende Mitglieder-Einbeziehung - kicker

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Die Fans werden ein paar Frustbiere trinken und dann genauso weitermachen wie bisher.
Vielleicht ein paar Wochen Plakate aufhängen.
Die Menschen sind so.
Wetten?

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Ich hätte es für richtig und wichtig empfunden, wenn nicht sogar als unumgänglich, dass die Klubs dazu verpflichtet werden zumindest mal ein Abstimmungsbild der Vereinsmitglieder einzuholen und das dann auch in die Entscheidung der Klubs einfließt.

Ja, operatives Geschäft und so, man hätte aber auch mal die einholen können, für die der Ball ja eigentlich rollt - zumindest erwähnt man das immer zu gerne, wenn es gerade gut ins Bild passt.

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So… jetzt noch in Liga 1&2 personalisierte Tickets um den Schwarzmarkt auszutrocknen, professionelle Schiedsrichter mit der entsprechenden Vergütung, ein einziger medialer Anbieter für alle DFL Begegnungen (am besten Selbstvermarktung analog zur NFL und NBA) und dann hat man fast schon eine Profiliga.

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Da bin ich zwiegespalten.

Auf der einen Seite, haben die Mitglieder der Vereine durchaus das Recht zu wissen, wie Ihre Vertreter abgestimmt haben.

Auf der anderen Seite gibt es ganz allgemein auch Gründe für eine geheime Wahl, um unabhängig entscheiden zu können.

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Ist halt auch immer so eine Sache, wieso stellen sich die Vertreter*innen eigentlich immer komplett von selbst auf?
Ohne jegliche Kritik an Herrn Dreesen, aber wie lange ist er nun VV?
Wieso hat die Meinung eines offiziellen Vertreters der jeweiligen ausgegliederten Lizenzspielerabteilung eigentlich so ungemein viel Gewicht, dagegen ist die eines Mitglied was gut und gerne 50 Jahre schon Mitglied ist, in einem Verein dem ja schlichtweg die eben beschriebene ausgegliederte LSA gehört, vollkommen egal?

Ich bin natürlich nicht naiv, würde man beim FC Bayern alle Vereinsmitglieder fragen, würde es zur selben Entscheidung kommen, mir geht es aber da eher ums Prinzip, um die Art und Weise oder auch wie @anon49020724 schon anmerkte, um die Basis.

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Der NFL Game Pass für die ganze Saison kostet momentan auf DAZN etwa 45 Euro - das wäre für die BL natürlich ein Traum bei Direktvermarktung. Die NBA, je nachdem was ich wähle zwischen etwa 120 und 165 Euro (nicht wenig, aber weniger als das, was man mit Sky, Dazn und Amazon für die BL zahlt).

Allein mir fehlt der Glaube, dass es ähnlich aussehen würde für den „Kunden“ - und das Bundeskartellamt mischt vielleicht auch noch mit. Ich mag mir kaum vorstellen, dass es die BL mit einem Investor (der ja Geld verdienen will) zukünftig günstiger gibt bzw. ob die Anstosszeiten dann nicht vermehrt „marktgerecht“ erfolgen. Wir werden sehen…

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